Come, you children, listen to me, I will teach you the fear of the lords
 
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 Imperia

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Vincenza

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BeitragThema: Re: Imperia   Sa Dez 18 2010, 06:46

Bei Erics Worten, hob sich eine Augenbraue der Piratin.
"Ihr beleidigt mich,"
antwortete sie sehr ruhig, doch in ihren Augen blitzte es gefährlich.
"Wollte ich euch ans Geld oder an die Haut, so wäre das längst geschehen. Nicht alle Piraten sind dem Ruf entsprechend,"
knurrte sie leise.
Sie hasste es unter der Fuchtel der Oberen des Imperiums zu stehen.
Lieber hätte sie weiterhin ihre Freheit gehabt, doch schließlich war es so ein Leben, welches die einen oder anderen Sicherheiten bot.
Gerade auch für ihre Mannschaft.
Sie wandte sich an den Goblin.
"Na da bin ich ja mal gespannt, was u kleiner Taugenichts nun wieder für ein geschäft vor schlägst."
Diesem kleinen Teufel traute sie nicht weiter, als sie einen Wal werfen konnte.
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Eric

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BeitragThema: Re: Imperia   Sa Dez 18 2010, 07:39

Eric schaute zum Goblin, seine Miene zeigte nur die übliche fröhlichkeit. "Ihr könnt nicht alle mit Reichtum und Ruhm locken.", erklärte er sich. "Und euch werte Piratin beleidige ich nicht mehr als ihr mich beleidigt in dem ihr mich als Anzugspunkt für jedwede Art von Halunken bezeichnet, aber da ich nicht so kleinig bin...."
Er nippte an seinem Krug und machte sich ein paar Gedanken um den ersten Halunken dieser Reise. Würde er auf ihn warten oder direkt ein Chaos in dem Orden der Paladine anrichten.
"Ave, könnt ihr reinzufällig sagen wo unser gemeinsamer düsterer Freund ist?"
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Sinari

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BeitragThema: Re: Imperia   Sa Dez 18 2010, 08:32

Avelin antwortete Eric nicht, sondern deutete ihm mit einem Fingerzeig zum Eingang, wo besagter Sinari stand und auf die Gruppe zukam. Ohne sich zu entschuldigen oder um Erlaubnis zu fragen, setzte sich Sinari neben Avelin.
Er grinste immer noch selbstgefällig.
"Dieser Tempel ist fast so gut gesichert, wie der Palast!"
Er bestellte sich beiläufig einen Becher mit heißem Wasser.
"Ich glaube ich brauche Eure Hilfe, Eric."
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Eric

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BeitragThema: Re: Imperia   Fr Jan 07 2011, 23:39

Eric drehte sich um und schüttelte den Kopf. "Ich hab euch doch gesagt das ihr da nicht so einfach durchstürmen könnt.", kommentierte er Sinaris scheinbaren Versuch. "Versprechen kann ich euch nichts, aber ich werde euch helfen."
Er stand auf und warf einer Schankmaid zwei Silbermünzen zu. Valthen folgte ihm unauffällig.
Draußen auf der Straße schaute Eric sich um. "Welche Richtung müssen wir? Seit meinem letzten Besuch hat sich doch einiges verändert."
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Sinari

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BeitragThema: Re: Imperia   So Jan 09 2011, 00:15

Sinari deutete auf den hohen Turm in der Mitte der Stadt.
"Da entlang.", antwortete er knapp und führte ihn zum Tempel.
Als sie sich dem Eingang der großen Halle näherten, erblickten ihn die Wachen und versperrten ihnen wieder den Weg.
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Kylar

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BeitragThema: Re: Imperia   Mi Jan 19 2011, 06:37

Kylar sah sich auf dem großen von Kreaturen Überschwemmten Marktplatz um. Er war missgelaunt, weil seine kleine Missi, die er beschützen musste, seit ihrer Abreise von zuhause auf ihm rumgehackt hatte. Er war zwar ihrem Vater ergeben und würde ihn niemals verraten oder im Stich lassen, aber diese Göre zehrte an ihm.
Er konnte keine Verdächtigen Personen ausmachen und beschloss einfach nur die Umgebung im Auge zu behalten. Zu seinem Leidwesen, hatte Jelaises Vater ihm, die Finanzen zugesteckt, damit er sie für seine kaufsüchtige Tochter verwalten konnte. Eigentlich war sie nicht kaufsüchtig, aber wenn sie den Luxus haben wollte, den sie gewohnt war, würde die Reise kurz sein. Außerdem wurde Kylar ans Herz gelegt, sie ein bisschen Weltnäher zu machen. In aller erster Linie, sollte er sie jedoch beschützen und er nahm diese Aufgabe sehr ernst.
„My Lady, das ist der Marktplatz von… Ja das!“
Wo steckte sie schon wieder? Er sah sich hecktisch um und sah sie an einem Stand herum wuseln, wo sie sich Schmuckstücke besah. Nein sie besah sie sich nicht nur, sie fasste alle an und nahm sie genau unter die Lupe. Er zog ein langes Gesicht, dass unter seiner Schwarzen Kapuze verborgen war und trottete zu ihr herüber. Dort nahm er sie dann ab und seine eisblauen leuchtenden Augen blickten zu ihr herüber und musterten dann den Händler.
„Weiber…“, murmelte er. Er war niemals verheiratet gewesen und er hatte nie eine „ernsthafte Beziehung. Das wussten die anderen Bediensteten auch und das war wohl auch einer der Gründe, warum er mit der „Prinzessin“ mitgehen musste. Er wartete geduldig und stellte sich schon vor, wie sie gleich fragen würde: ‚Kylar! Mein Gold bitte!‘ Er äffte ihre Stimme in Gedanken nach. Und er würde dann antworten: ‚Nein, euer Vater hat eindeutig gesagt, dass…‘ Und dann würde sie ihn nachäffen, wie er sagen würde: ‚dass nur das nötigste gekauft wird.‘

Und so weiter und so fort. Seine Mine verdüsterte sich und seine Augen wanderten gen Himmel. Er hasste es zu diskutieren. Denn er konnte nicht gewinnen. Und am Ende würde sie ihn womöglich noch dafür verantwortlich machen, dass er ihr ganzes Gold ausgegeben hatte.
Ein Seufzen verließ ihn und er ergab sich seinem Schicksal. Abwarten war hier die beste Taktik.
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Jelais

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BeitragThema: Re: Imperia   Mi Jan 19 2011, 07:22

Natürlich war der Marktplatz voller interessanter Stände.
Während sich Kylar um sah, hastete Jelaise schon von einem Stand zum anderen. Kleider, Schuhe, Schmuck ... und er hatte das Geld, welches sie dafür brauchen würde.
Schon hatte sie ein wunderschönes Schmuckstück erspäht, welches sie sich natürlich gleich nahm.
Das nächste sah noch schöner aus und ... hach das war wirklich ein ganz wundervolles Stück.
"Kylar ... bezahle dem Mann die Kette."
natürlich kam der Einwand: "Aber euer Vater hat gesagt ... "
"Euer Vater hat gesagt, das wir nur die notwendigsten Dinge davon bezahlen sollen,"
äffte sie ihn nach.
"Dieses Geschmeide ist ein dringend notwendiges Accessoire für mein Kleid. Also bezahlt den Mann und dann sucht uns eine Bleibe."
Natürlich wollte sie keine Widerworte hören.
Immerhin war er ein Untergebener und sie eine Prinzessin.
Als würde sie sich was von ihm sagen lassen.
So weit käme es ja wohl noch.
Schon warf sie einen Blick zur Seite, wo ein hübscher Jüngling stand, dem sie zulächelte.
Hier gab es durchaus den einen oder anderen Hübschling, den sie persönlich gern in eine Sammlung gepackt hätte.
Natürlich würde sich Kylar wieder einmischen, sobald sich einer der Kerlchen nähern würde.
"Übrigens ... Ich hoffe ihr habt mich nicht mit ein bezogen in eure Beleidigung ... Ich habe sehr gute Ohren wie ihr wisst und ich lasse mich nicht von einem Diener Weib nennen."
Wäre ja noch schöner.
Den ganzen Weg über hatte sie ihn schon gescheucht mit durst, hunger, kalt, warm ...
Sie war es einfach nicht gewohnt in der Welt herum zu reisen, sondern kannte im Prinzip nur die Stadt in der sie auf gewachsen war und deren menschen, wobei sie nur die adeligen kennen gelernt hatte.


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Kylar

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BeitragThema: Re: Imperia   Mi Jan 19 2011, 22:34

Kylar hatte es gewusst. Natürlich sollte er das überteuerte Schmuckstück kaufen. Natürlich hatte sie gehört, was er gesagt hat, weil er es ja auch eigens zu diesem Zweck ausgeplaudert hatte. Und natürlich rieb sich der Raffgierige Handler seine Hände und wartete darauf, dass der Diener seiner Herrin den Wunsch erfüllte. Stattdessen tat er etwas, was der Händler sicherlich nicht erwartet hätte.
„Nein.“, antwortete er und deutete auf den Beutel, den er auf dem Rücken hatte. „In diesem Sack ist der schwerste Ballast die Ansammlung von Ketten, Ringen, Armbändern, … Kurz: Juwelen. Ich denke nicht, dass ihr noch mehr von dem Quatsch braucht.“
Er nahm ihr das Stück aus der Hand und legte es zurück. Seine Mine war finster, aber nicht zornig. Im Gegenteil. Er wirkte sogar ein bisschen belustigt, dass er das gerade wirklich getan hatte. Allerdings machte er sich innerlich schon wieder darauf gefasst, dass es nun ein ordentliches Donnerwetter geben würde. Er wusste aber auch, dass er die Bleibe suchen musste, von daher konnte er sich so auch wieder unauffällig an ihr rächen, wenn er die schäbigste der Stadt finden würde. Und ohh, er würde solange suchen, bis er sie gefunden hatte, auch wenn das in einer Stadt wie Imperia so gut wie unmöglich war.
Er wurde auf einen Mann aufmerksam, der ganz offensichtlich ein Auge auf Jelaise warf. Ohne weitere Umschweife stellte er sich jedoch direkt in das Blickfeld und verbarg Jelaise mit seinem Breiten Kreuz, und dem Umhang. Es sah alles ziemlich beiläufig aus und nicht so, als habe er sich eigens zu diesem Zweck dort hin bewegt.
Er war es leid, er war es so leid! Was hatte er getan, dass ihn sein Herr mit so etwas bestrafte? Er war ein Feldherr und kein Babysitter. Er wusste alles über die Kriegskunst, aber nicht, wie man eine Frau bei Laune hielt, deren Allüren man ständig ertragen musste. Er gehörte nicht hier her, sondern aufs Schlachtfeld. Aber es war nun einmal, wie es war… Und er würde auch diese Aufgabe meistern. So oder so. Es würde sicher irgendwann vorbei sein.
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Jelais

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BeitragThema: Re: Imperia   Do Jan 20 2011, 01:36

Das brachte ja nun wohl das Fass zum überlaufen.
"WAS FÄLLT EUCH EIN!!!"
Es kam ihr nicht im geringsten in den Sinn, diesen Kerl für Voll zu nehmen.
Eigentlich ärgerte sie das Schmuckstück wesentlich weniger, als die Tatsache, dass er ihr nicht nur widersprach, sondern ihr auch noch die Sicht auf den jungen Kerl versperrte.
Der Händler grinste schon und freute sich auf das gemachte Geschäft.
"Soweit ich weiß, seid ihr nicht mehr als ein Diener. Woher nehmt ihr euch also das Recht, MIR einen Wunsch ab zu schlagen?"
Natürlich würde sie das Schmuckstück bekommen, wenn sie es unbedingt wollte, doch im Moment interessierte es sie herzlich wenig, ob sie es bekam oder nicht.
Im Moment ging es ihr eher um die Frage, wer hier das Sagen hatte.
Sollte er doch dumm da stehen bleiben und dumm glotzen.
Sie würde sich ein solches Verhalten nicht bieten lassen.
Schmuck hatte sie wirklich mehr als genug, den sie ohnehin höchstens einmal getragen und dann in den Truhen verschwinden ließ.
"Ich habe Hunger. Also sucht uns nun endlich eine Bleibe. Und besorgt mir einen anständigen Wein."
Das Temperament der jungen Frau schien vollends mit ihr durch gehen zu wollen, doch zügelte sie sich schließlich und widmete sich einem anderen Stand, der Stoffe verkaufte.
Sollte er doch zu sehen, wie er damit fertig werden würde.
Schon hatten ihre Augen einen weiteren hübschen Jüngling erblickt, den sie wieder an lächelte.
Natürlich erwiderte er das Lächeln und machte sich schon auf den Weg zu ihr hinüber.
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BeitragThema: Re: Imperia   Do Jan 20 2011, 02:36

Dass er nun einen gehörigen Anschiss bekam, verwunderte ihn nicht. Er konnte es ganz gut ertragen, aber dass sie ihn als einen bloßen Diener abtat, war mehr als nur dreist. Er war ihr sowohl körperlich als auch Magisch weit überlegen. Er war ein Kriegsmagier, verdammt! Und vertrieb sich die kostbarsten Jahre seines Lebens damit, diese zickige, arrogante Person zu behüten! Es war zum verrückt werden. Den Händler ließ er ohne ihn noch einmal eines Blickes zu würdigen stehen und ging der „bezaubernden“ „Dame“ nach.
Kylar geriet nicht oft in Rage. Das gehörte sich nicht nur nicht, es war auch unbrauchbar, wenn man sich im Kampf konzentrieren musste, aber dieses Weibsbild, brachte ihn regelmäßig dazu sich daran erinnern zu müssen, nicht auszurasten. Er ging ihr hinterher, sagte keinen Ton und blieb dicht hinter ihr stehen. Seine Körpergröße von fast zwei Metern wirkte dabei sehr imposant. Und dann packte er sie unauffällig am Handgelenk, welches zufällig in Reichweite war und flüsterte ihr ins Ohr: „Ihr wisst, dass ich mehr als ein Diener bin. Auch wenn ich euch gehorsam schulde, diene ich in erster Linie eurem Vater, vergesst das nicht?“
Der Jüngling bekam es mit der Angst zu tun, als er den riesigen, unheimlichen Mann hinter seiner Flirtpartnerin betrachtete, aber war wohl weit mutiger, als der Rest der imperianischen Oberschichtler.
„La-lasst sie in Ruhe.“, stammelte er und Kylar ließ Prinzessin los um sich halb von ihr abzuwenden. Er befürchtete nichts von diesem Hänfling und er war sich fast sicher, wenn er Jelaise ihren Willen ließ, würde sie diesen ohnehin nicht mehr durchsetzen wollen. Er machte ein paar lange Schritte zurück zu dem Juwelier und kaufte das Schmuckstück, jedoch nicht ohne vorher den Preis rapide zu senken, so dass der Händler noch was verdiente, ihm aber nicht das Gold aus den Taschen zog. Er würde es sicher bereuen, aber so wurde er sie vielleicht endlich von diesem Markt wegbekommen, ohne dass sie ihm noch so eine Szene bot.
Den Jüngling behielt er dabei gut im Auge. Anschließend drückte er Jelaise das Kolier in die Hand und sagte nun in normaler Lautstärke: „My Lady. Je länger wir hier verweilen, umso später könnt ihr essen und baden. Ich muss schließlich erst eine passende Bleibe finden.“ Wie so oft klang seine Stimme nun förmlich und unterwürfig. Würde sie ihm wiedersprechen, dann war es eben so, würde sie mit diesem Kerlchen anbandeln, würde er sie wenn es nötig werden sollte mit Gewalt wegzerren. Nein, nein, er würde den Burschen einfach verschrecken.
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Jelais

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BeitragThema: Re: Imperia   Do Jan 20 2011, 07:02

Kylar besaß eine Frechheit, die sie ihm irgendwann noch auistreiben würde.
"Als könnte ich das vergessen, wo ihr es mir bei jeder sich bitenden Gelegenheit unter die Nase reibt,"
zischte sie zurück.
Beeindruckt war sie nun jedoch schon von dem jungen Mann, welcher sich zwar leicht ängstlich, jedoch relativ mutig gab.
Kylar verschwand für einen Moment, in dem sich Jelaise gerade genug Zeit nahm, dem Jüngling ein bezauberndes Lächeln zu schenken und ihm für seinen Mut zu danken.
Weiter kam sie jedoch nicht, denn wenig später, drückte ihr Kylar das geschmeide in die Hand.
"Es geht doch. Warum nicht gleich so?"
fragte sie und ließ es sich vond em jungen Mann an legen.
"Ihr habt recht Kylar. Ich wünsche ein Bad zu nehmen und etwas zu essen, wäre nun wirklich hervorragend."
Noch mehr Ärger hätte sie ihm sicher machen können, doch ihr Magen wollte gefüllt werden und das mit einem guten Braten oder eben etwas ähnlichen.
Ein guter Wein dazu wäre sicher nicht schlecht.
Sie häte ihm zu gern den Vortritt gelassen, doch das ließe er sicher nicht zu.
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Vincenza

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BeitragThema: Re: Imperia   Do Jan 20 2011, 07:06

Der Goblin konnte ihrer Meinung nach gern verscherbeln, was er wollte, sie interessierte es jedenfalls nicht.
Auch sie verließ die Schenke.
Sinari wurde eben so von ihr ignoriert, wie sie von ihm.
Einzig interessant war die Möglichkeit etwas ab zu greifen, was er haben wollte und diese Möglichkeit würde sich wohl nur dann ergeben, wenn sie sich an seine Fersen heftete.
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Eric

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BeitragThema: Re: Imperia   Fr Jan 21 2011, 02:10

Eric folgte Sinari und schaute sich dabei die neuen Straßen an. Sein letzter Besuch war lange her und es hatte sich wirklich viel verändert, die Stadt schien sogar noch angewachsen zu sein und noch mehr Reichtum angesammelt zu haben.
Der Tempel Alexias hatte sich hingegen kaum verändert, überall Paladine und Kleriker die Predigten, Hilfe anboten oder aber um hilfe gebeten wurden. Sinari hatte schon bekanntschaft mit den Paladinen gemacht, sie versperrtem ihm den weg. Eric musste lachen.
"Wie habt ihr es geschafft das die hilfsbereiten Paladine euch den Weg versperren?", wandte er sich an Sinari und ging, ohne eine Antwort abzuwarten auf die Paladine zu.
"Meine werten Krieger Alexias. Ich denke ihr werdet einen um hilfe bittenden Menschen nicht abweisen, oder? Mein Freund hat es eilig und ist ein wenig ungeduldig. Ich denke er sieht es ein das er sich falsch benommen hat."
"Die Paladine schauten sich kurz an und nickten nur. "Nun wir suchen einen Paladin der uns wohl weiterhelfen kann, vielleicht kann uns einer eurer Vorgesetzten weiterhelfen?"
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Imperia   Fr Jan 21 2011, 02:23

Der Paldin rechts vom Eingang nickte kurz und marschierte in den Hof hinein. "Folgt mir.", sagte er kurz und knapp. Es war ein junger Paladin, anscheind erst vor kurzem geweiht worden und so sah man ihm auch seine Unsicherheit an.
Zieltstrebig lief er auf eine Tür zu und wies die kleine Gruppe an hier zu warten. Der Paladin verschwand durch die Tür und es dauerte einige Minuten bis das er zurückkehrte. Ihm folgte ein Koloss eines Mannes. Er überragte die meisten um einen Kopf und wirkte durch die schwere, gold glänzende Rüstung breiter als er wohl wirklich war. Der Griff eines Zweihänders ragte über sein kahlrasierten Kopf hinaus. Den zur Rüstung gehörende Helm trug er in seinem rechten Arm. Die Eisgrauen Augen musterten die kleine Gruppe.
"Alexia zum Gruße. Ich bin Nathan Greer, Paladin der Göttin Alexias, General der Paldine Alexias!", stellte er sich mit lauter Stimme vor. "Wie ich hörte hat euer Freund hier am heutigen Tage schon für unruhe gesorgt indem er in Bereiche vordringen wollte die nicht für ihn bestimmt sind. Aber ich will mir euer Anliegen anhören.", sein Blick wanderte über die Gruppe und blieb bei Sinari hängen.


Zuletzt von Toddaeus am Sa Jan 22 2011, 23:36 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kylar

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BeitragThema: Re: Imperia   Sa Jan 22 2011, 00:50

Kylar lächelte etwas, als Jelaise ihm zustimmte und ihm damit eingestand, dass er wieder einmal Recht hatte und genau wusste, was seine Herrin für Bedürfnisse hatte. Er erinnerte sich daran, dass er früher, als sie noch ein Kind war und er mal Zeit hatte, zum Anwesen zu kommen, mit ihr gespielt hatte. Schon damals hatte sie ihn herumkommandiert, aber da hatte es ihm überhaupt nichts ausgemacht, weil sie mit der engelsgleichen Unschuld eines Kindes zu ihm aufgeblickt hatte. Außerdem, waren damals ihre Bedürfnisse auch nicht so anspruchsvoll gewesen.
Auch heute noch empfand er ein gewisses Onkel-Gefühl, für Jelaise und ihr Vater hatte sie auch nicht irgendwem anvertraut. Das zeigte immerhin, dass Kylar der engste Vertraute des Herzogs war. Ein wenig in Erinnerungen schwelend, lächelte er mit einem Mal ziemlich glücklich, was so gar nicht zu der sonst so finsteren Mine des Kriegsmagiers passte. Es wirkte fast schon beängstigend.
Schließlich fasste er sich und schob den Jüngling beiseite. Der hilflos dagegen ankämpfte.
„Entschuldigt uns jetzt. Im Übrigen habt ihr Mut, euch mit einem erfahrenen Kriegsmagier anzulegen, Bürschchen.“, er lächelte ein überhebliches Lächeln und stupste Jelaise an der Schulter an. Es bedeutet, dass sie neben ihm hergehen sollte. Schließlich wollte er nicht, dass er sie wieder aus den Augen verlor. Seine weißen Haare hingen ihm etwas ins Gesicht, weshalb er sie mit einem Lederband zusammen band und mit seiner Schutzbefohlenen den Marktplatz verließ.
Er war nicht mehr so sauer wie vor dem Schmuckstückkauf, daher beschloss er, eine Herberge zu suchen, die nicht all zu teuer aussah, aber doch vertretbar war. Dort würde auch er sich ein Bad gönnen und versuchen ein bisschen zu entspannen. Davon abgesehen, war auch er fast am verhungern.
Nach einer Weile hatten sie das Gedränge hinter sich gelassen und gingen in einen ruhigeren Teil der Stadt, wo sie letztlich auch vor einer Herberge anhielten und diese Schließlich betraten. Und während er alles regelte und zwei Schlüssel erhielt, flirtete Jelaise schon wieder mit irgendeinem gewöhnlichen Küchenjungen oder so was. Es war hoffnungslos. Vielleicht würde sie sich ja irgendwann mal mit einem Freier zufrieden geben, der Standesgemäß war, aber eigentlich glaubte er nicht wirklich daran.
Mittels Magie schob er den Burschen von Jelaise weg und kam zu ihnen herüber.
„Also? Ich schlage vor, wir schauen uns die Zimmer an und gehen dann essen, Lady Jelaise, was meint ihr?“
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Jelais

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BeitragThema: Re: Imperia   Sa Jan 22 2011, 01:16

Natürlich wusste sie, dass er recht hatte.
Schon mit dem Schmuck hatte er recht gehabt, aber warum sollte sie nach geben?
Immerhin war sie die Jenige, die den Ton an gab.
Auf sein stubsen hin, lief sie neben ihm her.
Das glückliche Lächeln war ihr nicht entgangen.
Was mochte es wohl ausgelöst haben?
Was auch immer es war, es war schön, ihn auch mal so zu sehen, wie sie ihn als Kind schon gesehen hatte.
Damals war er zwar noch eher ein Jüngling gewesen, doch es war immer schön mit ihm zu spielen.
Schon damals hatte sie seine blauen Augen bewundert.
So schön und leuchtend.
Auch heute noch liebte sie diese.
Sein weißes Haar ... welches so weich wirkte, das sie es zu gern einmal streicheln wollte.
Leider .. war eben so wenig von ihrem Stand. wie die jungen Burschen, mit denen sie nur all zu gerne flirtete.
Alles hatte einen Grund und so auch ihr verhalten ihm gegenüber.
Warum sich mühe für etwas aussichtsloses geben?
Denn noch sah sie ihn für einen Moment bewundernd ... ja fast schwärmerisch an, ehe sie seiner Aufforderung folgte.
Kaum das sie das Gasthaus betreten hatten, fand sie auch schon das nächste Opfer zum flirten.
Ein Küchenjunge.
Er war wirklich hübsch an zu sehen, doch schon wurde er von Kylar fort geschoben.
Ein wenig Wut flackerte wohl in ihren Augen, doch wusste sie auch dieses Mal, dass er durchaus recht hatte.
"Ich wünsche ein Bad zu nehmen. Danach dürft mich gern zum Essen begleiten,"
erwiderte sie.
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 24 2011, 01:19

Kylar hatte auch nichts dagegen, wenn sie erst baden wollte. Jedoch würde er sicher nicht auch baden gehen. Er würde vor ihrer Tür stehen bleiben und sie später in ihrem Zimmer einschließen, dass sie nicht schutzlos war. Es war schon eine Belastung sie bei Nacht in ihrem eigenen Zimmer allein zu lassen. Wer wusste schon, welche finsteren Gestalten ihr was zu Leide tun wollten… Oder welche Freier mit ihr eine Nacht verbringen wollten. Er vertraute ihr zwar, nichts so dämliches zu tun, wie ihre Unschuld aufzugeben, aber wer sagte, dass sie das freiwillig tun würde. Er machte sich al wieder viel zu viele Sorgen, aber letzten Endes versuchte er einfach auch den Stadtwachen zu vertrauen, und ein wenig zu entspannen. Es würde schon nichts passieren und wenn doch… Nein darüber dachte er besser nicht an. Denn obgleich sie manchmal ziemlich anstrengend sein konnte, würde er sich niemals verzeihen, wenn dieser lebensfrohen Blüte etwas zustoßen würde. „Wie ihr Wünscht.“ Er führte sie zurück in den Schanksaal, wo er den Schlüssel für das Bad bekam. Eine Dame wurde mit hinunter geschickt, die das Wasser bereitete und Jelaise helfen sollte, schließlich war es nicht leicht ein solches Kleid anzuziehen, worin Kylar auch mittlerweile bewandert war. Er hatte das in der Zeit zwischen den Städten immer getan, wobei sich Jelaise hin und wieder dazu hinreißen ließ eine Hose anzuziehen. Gerade im Wald waren ihre kostbaren Kleider immer mal wieder hängen geblieben. Er glaubte auch, dass sie sich dazu bereit erklären würde immer außerhalb der Städte eine Hose und eine Bluse anzuziehen. Sie hatte offenbar die Bequemlichkeit erkannt. „Ich werde hier stehen bleiben und Wache halten. Wenn etwas sein sollte ruft, Lady Jelaise.“ „Oh. Also, ich dachte ihr wolltet auch baden. Wir haben nämlich einen Baderaum, der durch eine dünne Holzwand getrennt ist.“ Kylar überlegte. Er konnte die Waffe mit hinein nehmen und im Notfall… Die Idee war gut, schließlich musste er sie so später nicht einsperren. Er lächelte und nahm das Angebot an. Ihm half jedoch niemand und selbst wenn einer gefragt hätte, hätte er es abgelehnt. Nicht das er sich wegen irgendetwas hätte schämen müssen, aber sein Körper hatte genug Überbleibsel seiner vorrangegangenen Schlachten und würden schwache Geister ohnehin nur erschrecken. Außerdem war seine haut stellenweise mit Eisblauen Runen verziert, deren Herkunft besser nicht ausgesprochen wurden. Er selbst wollte zumindest nicht darüber reden und kein vernünftiger Mann würde ihn darauf ansprechen.
Als er sich entkleidet hatte stieg er in das Wasser und öffnete das Lederband, welches er kurz zuvor um seine Haare gewickelt hatte und seufzte. Es schien als fiel viel von ihm ab und er verfalle in einen Zustand vollkommener Entspannung. Nach einigen Augenblicken sagte er über die Wand, die nicht nur dünn, sondern auch oben und unten ungefähr eine Handbreit offen war hinweg: „Wenn irgendetwas verdächtiges passiert, so sagt es mir bitte, ich bin dann auf der Stelle bei euch.“
Er hoffte nicht, dass sie ihn nun ständig aus dem Wasser holen würde, weil eine Maus über den Boden rennt, oder ihr ein Stück Seife fehlte. Allerdings rechnete er damit, dass irgend so etwas kommen würde. Von daher wäre es eher verwunderlich, wenn sie ihn mal für ein paar Augenblicke in Ruhe lassen würde.
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 24 2011, 02:35

Tatsächlich, gab sie vorerst Ruhe.
Kylar musste wirklich unter ihr leiden und sie wusste es.
Zwar war sie es gewöhnt, die Diener und andere Bedienstete zu nerven, doch hatte sie sich auf der Reise schon ein paar Gedanken darum gemacht, warum sie von den Bediensteten nicht wirklich gern gemocht wurde.
Würde sie von irgendwem so herum gescheucht werden, würde sie die Person wohl auch nicht mögen.
"Reicht mir bitte das Duftöl, "
wies sie die Frau an, welche eben mit ins Bad gekommen war.
Kylar schien sich wirklich zu entspannen.
Zu gern hätte sie ihn gesehen, oder besser ... die geheimnisvollen Runen, die ab und zu durch sein Hemd schimmerten, sofern ein Riss in der Kleidung war oder durch puren Zufall der Blick darauf frei gegeben wurde.
Kylar war ein faszinierender Mann.
Warum er nie geheiratet hatte, war ihr ein Rätsel.
Sie selber würde sich mit keinem mann zufrieden geben.
Lieber würde sie alt und allein sterben, als sich einen der vielen Freier zu nehmen, die ohnehin nur den Reichtum und das Land ihres Vaters haben wollten.
Da blieb sie lieber ewig allein.
Natürlich würde sie nun, da sie außerhalb des Elternhauses unterwegs war, sehen, wie die Menschen alle lebten und irgendwie freute sie ich darauf.
Bisher hatte sie jedoch nichts gesehen, was sie so sehr schockiert hätte, dass sie ihr Verhalten ändern wollte, abgesehen von dem Gedanken an ihre Bediensteten zuhause, die es wohl nun viel leichter hatten und wahrscheinlich froh waren, sie erst einmal los zu sein.
Der Gedanke stimmte sie traurig, was sie eben so ins Wasser starren ließ.
Kylars Stimme drang an ihr Ohr.
"Natürlich. Erartet ihr etwa, dass ich hier ruhig sitzen bleibe, wenn etwas seltsames oder gefährliches passiert, ohne auch nur einen Laut von mir zu geben?"
gab sie ein wenig gereizt zurück.
Sie legte sich zurück, ließ sich die langen Haare waschen und genoß das heiße Wasser voll und ganz.
Die Frau half ihr so gut es ging.
Jelais hätte sich zuhause wohl wieder einmal aufgeregt aber die schlampige Arbeit der Bediensteten.
Gerade hatte sie den Mund auf gemacht um die Frau zu tadeln, als ihr der Gedanke noch einmal durch den Kopf schoß, dass sie sich dadurch schon bei ihren eigenen Bediensteten unbeliebt gemacht hatte.
Statt dessen sagte sie nur leise; "habt Dank für Eure Hilfe gute Frau."
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 24 2011, 03:01

Kylar döste vor sich hin und ließ das Wasser seinen Körper umspielen, in dem er eine gleichmäßige Wellenbewegung erzeugte, die durch das Auf und Ab seiner Hände entstand. Es war herrlich. Die Bemerkung seiner Herrin brachte ihn dazu leicht zu lächeln. Natürlich würde sie das nicht tun. Sie würde kreischend um Hilfe rufen.
Nach einer Weile hörte er, wie Jelaise sich bei dem Mädchen bedankte, das ihr zur Seite gestellt war. Es war ein komisches Gefühl. Wie lange war es her, dass sie sich bei ihm bedankt hatte? Zu lange. Meistens tadelte sie ihn, für seine zweitklassige Arbeit, als Diener. Aber das störte ihn herzlich wenig. Er war ein Kriegsmagier und kein gewöhnlicher Diener. Trotzdem traf ihn dieser Satz. Er war froh darüber, dass sie dem Mädchen dankte, anstatt herum zu quengeln, wie schlecht sie die Arbeit machen würde, aber irgendwie spürte er den kleinen Stich, der ihm der Wunsch nach eben solch einem Satz gab.
„Ich weiß, Lady Jelaise. Ich weiß…“
Er tauchte mit seinem Kopf Unterwasser und genoss für einen Moment die Ruhe, die um ihn herum spülte. Nur ein paar Augenblicke ehe er wieder auftauchte und die leicht stickige Luft in seine Lungen sog. Und er hoffte, dass nichts geschah, dass er aus seiner Ruhe gestört werden würde und womöglich nackt durch die Wand brechen musste. Aber er wusste auch, dass er es tun würde, sollte Gefahr im Verzug sein, denn dann blieb keine Zeit zum Anziehen.
Wieder döste er ein wenig vor sich hin, hatte sein Schwert und seinen Stab jedoch immer in Reichweite.
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 24 2011, 05:38

Jelais schloß die Augen, ließ den Körper vom Schaum sanft streicheln und träumte vor sich hin.
Träume die niemals wahr werden würden.
Sie dachte an Kylar, wie sehr er sie beschützte und wie dankbar sie ihm eigentlich für seine Arbeit war.
Wie sehr sie ihn immer wieder kritisierte und wie scheinbar egal es ihm war, was sie sagte.
Nie regte er sich offensichtlich auf oder sagte irgendwas gemeines zu ihr.
Auf irgendeine Art und Weise war sie ihm Dank schuldig, wobei der Direkte ... einfache Satz ... Danke das du für mich da bist ... ihr als nicht würdigend genug erschien.
Abgesehen davon, fiel es ihr gegenüber generell sehr schwer, sich ihm nicht in irgendeiner Weise zu wiedersetzen.
Egal in welcher Hinsicht, sie mochte sich nicht vorschreiben lassen, was sie zu tun und zu lassen hätte.
Gerade öffnete sie ihre Augen, als sich genau über ihr eine dicke fette Spinne herab seilte, scheinbar genau das Ziel vor Augen, sich auf dem Kopf der Principessa nieder zu lassen.
Ein schriller lauter Schrei war zu vernehmen, als sie das Vieh entdeckte und wie fest gefroren in der Wanne saß.
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 24 2011, 06:00

Kylar hatte die Augen geschlossen. Es war still und er hörte nur das sanfte plätschern von leisen Wellen, die gegen den Rand der Wanne rollten, nur um von dort wieder abzuprallen. Es war beruhigend und er war versucht einzuschlafen. Von Jelais Seite war nichts zu hören, er ging davon aus, dass sie sich auch entspannte und vor sich hin träumte. Wahrscheinlich träumte sie sich gerade in die schönsten Kleider mit dem teuersten Geschmeide, was man sich vorstellen konnte.
Zufrieden mit sich und der Welt verschränkte er die Finger hinter seinem Kopf und erfreute sich der Ruhe, als er mit einem Mal einen Herzzerreißenden Schrei vernahm. Fast im selben Augenblick schrie auch das Mädchen auf, das seiner Herrin geholfen hatte.
Alle Alarmglocken in seinem Kopf schrillten und er sprang ohne zu zögern aus der Wanne griff nach seinem Stab und erzeugte eine Druckwelle, die die dünne Wand in ihre Einzelteile zerlegte. Die Splitter flogen jedoch auf ihn zu, und prallten an einem schwachen Schild ab. Er wollte schließlich nicht seine Herrin damit verletzen. Er stand splitterfasernackt da und rief entsetzt: „Was ist los?! Jelaise!!“ Dies alles geschah in einem einzigen kurzen Augenblick.
Er sah sich im Raum um, sah die entsetzte Magd, die nun bei seinem Anblick in Erstaunen verfiel, dann leicht errötete und sich von ihm abwandte. Kylar bemerkte die Spinne, die reglos über Jelaises Kopf schwebte. Dieses Tierchen schien das alles ziemlich kalt zu lassen. Sein Herzschlag verlangsamte sich schnell und sein entsetztes Gesicht wurde länger und länger. Dann viel ihm die Peinlichkeit auf und als wäre es ganz normal und vollkommen natürlich schlenderte er zu einem Handtuch und schlang es sich um die Hüften. Die Eisblauen Runen auf seiner Haut leuchteten stark, wurden jedoch immer blasser. Mit einem Blick wurde die Spinne über Jelaise pulverisiert. Schließlich räusperte er sich und lehnte seinen Stab an eine Wand des Zimmers, wobei er tief Luft holte. Es war sehr deutlich zu sehen, wie er innerlich kochte und nur den Moment abwartete, in dem es ihm endlich möglich war zu sprechen, ohne Jelaise anzuschreien. Und dann…
„Hältst du das alles für ein Spiel?!“, er war laut und seine Stimme klang Gebieterisch. Er wusste, dass er nicht das Recht hatte und bekam sich schnell wieder in den Griff. „Vielleicht sollte ich euch mit einem Zauber belegen, der mir ankündigt, ob ihr wirklich in Gefahr seid oder ob ihr nur ein Haar in einer Suppe gefunden habt.“, seine Stimme war sehr viel ruhiger und Ironisch. Dann wandte er sich dem Mädchen zu und sagte: „Ich werde es ihnen ersetzen, Fräulein. Entschuldigt die Unannehmlichkeiten.“
Dann wandte er sich ab und ging ohne Jelaise nur noch eines Blickes zu würdigen in den Nebenraum, wo er seine Sachen einsammelte. Das war es dann wohl mit der Entspannung.
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 24 2011, 06:17

Eigentlich hatte sie ja gar nicht geplant ihrem Beschützer einen solchen Schrecken ein zu jagen, doch wie soll eine Frau denn anders reagieren, wenn man eben noch vor sich hin träumt, die Augen öffnet und da hängt einem ein so widerliches, sich die Vorderbeinen vor Vorfreude schon reibend, Vieh vor Augen.
Als die Wand so barst, wusste Jelais nicht ob sie entsetzter über die Spinne oder den sich ... immerhin äußerst interessanten ... Anblick Kylars sein sollte.
Ihr Gesicht lief rot an, ihre Hände schlugen sofort gekreuzt vor ihre Brust, um ihm den Anblick zu verwehren.
Als er sie dann noch anschnauzte, ob sie das ganze für ein Spiel hielte, konnte sie sich schon fast kaum mehr halten.
Empört wollte sie gerade noch aus der Wanne steigen, setzte sich jedoch sofort wieder, um abermals die Hände vor ihre Brüste zu legen.
"Wie konnte ich nur vergessen, dass ihr ein so furchtloser Kampfmagier seid, bei dem ich erst um Erlaubnis bitten muss, mich erschrecken zu dürfen, ehe ich den Mund auf mache. Vielleicht sollte ich einen befehl erlassen ein jedes Spinnentier aus dem Reich zu verbannen, da es sich ja unbemerkt bei einem Augenaufschlag über mir befinden könnte!!!!!!!!"
Wütend schrie sie ihn an.
Eben hatte sie noch darüber nach gedacht sich mal zu bedanken, da bekam sie auch schon einen solchen Satz an den Kopf geknallt.
Vorerst könnte er sich das Dankeschön in die Haare schmieren.
Nun wendete sie sich an das eben so schockierte Mädchen im Baderaum.
"Verzeiht das unglaublich dreiste Benehmen meines ... Beschützers. Wärt ihr so freundlich mir beim Ankleiden zu helfen, SOBALD DIESER UNVERSCHÄMTE KERL DEN RAUM VERLASSEN HAT???"
Den Rest des Satzes sprach sie extra laut aus, damit er es auch ja noch verstand.
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 24 2011, 06:36

Kylar hatte sich den Umhang übergeworfen, als ihn seine Herrin anschrie und sich tierisch über sein Verhalten aufregte. Natürlich tat sie das. Er hatte über die Stränge geschlagen. Ein Untergebener sprach so nicht mit seiner Herrin. Er ertrug es und zog sich während ihrer Strafpredigt an. Dies geschah so gelassen, als höre er gar nicht was sie zu ihm sagte.
Kylar konnte sich gut vorstellen, dass die Magd sich nur wegen Jelaises Schrei erschreckt hatte und deswegen geschrien hatte. Er konnte nämlich nicht glauben, dass sich so jemand vor einer Spinne erschreckte. Er hörte, wie sie an der Wand zu Boden rutschte, als sie das Ausmaß, seiner Zerstörungskraft begriff, aber das war ihm egal. Die Mühe sich die Schuhe anzuziehen, bevor er den Raum verlassen wollte machte er sich gar nicht erst, sondern bückte sich einfach um diese rauszutragen, um sie draußen anzuziehen.
Zu keiner Sekunde hatte er ihren Körper betrachtet, das schickte sich nicht. Er hätte nicht gewagt, ihren nackten Körper zu betrachten, da sie sich sicher noch viel mehr darüber aufgeregt hätte. Gerade wollte er den Raum ohnehin verlassen, als sie ihm noch hinterher brüllte, was für ein unverschämter Kerl er war und ihr aus den Augen gehen sollte. Seine Finger schlossen sich zu einer Faust und drückten das Leder seiner Stiefel zusammen.
„VIELLEICHT LASSE ICH EUCH DANN DAS NÄCHSTE MAL EINFACH STERBEN!!!“, donnerte er, und knallte die Tür hinter sich zu, dass sie beinahe aus den Angeln sprang. Das Mädchen stand völlig verängstig da und wusste kaum noch, was sie machen sollte. Zitternd reichte sie Handtücher an und half dabei Jelaise anzukleiden.
Kylar ließ seine Stiefel auf den Boden fallen und lehnte sich an die Wand des Flures. Er sah ziemlich mitgenommen aus, fast traurig. Er meinte natürlich nicht, was er gesagt hatte. Woher sollte Jelaise wissen, wie sehr er sich wirklich um sie sorgte. Seine sonst strahlenden Augen wirkten irgendwie leer und farblos. „Was habe ich mir dabei gedacht?
Zu spät sich diese Frage zu stellen. Lustlos zog er seine Stiefel an und taumelte fast den Flur entlang. Er hatte keine Lust darüber nachzudenken und ging in den Schankraum. Jelaise würde zwangsläufig hier durch müssen, da es im Keller keine Tür gab. Sie würde ihn sicher in irgendeiner Form bestrafen und er würde gehorchen. Ihr zu liebe, würde er einfach gehorchen. Er bestellte sich eine ganze Karaffe Starkbier und leerte sie fast in einem Zug. Dann bestellte er sich noch eine, trank diese jedoch wesentlich langsamer. Das war auch eines seiner Laster. Er konnte einfach nicht damit umgehen, sich mit seinen Emotionen zu beschäftigen. Das würde noch ein langer Tag werden.
Und Karaffe Nummer drei wurde soeben bestellt…
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Jelais

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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 24 2011, 06:54

"SCHÖN!!!"
schrie sie ihm nach.
Es war bitter so von ihm angeschnauzt zu werden.
Schwer riss sie sich zusammen, nicht vor Wut und Endtäuschung zu weinen, doch brach eine einzelne Träne hervor, die sie sofort weg wischte, in der Hoffnung das Mädchen hätte sie es nicht gesehen.
Jelais wandte den Blick bewusst von der Magd ab, als diese ihr beim abtrocknen und anziehen half.
Natürlich würde sie ihn strafen, doch nicht wie er es wieder erwarten würde.
Sie würde ihn einfach immer wieder mit seinen eigenen Worten behelligen... oder ihn einfach ignorieren, was durchaus schwer sein dürfte, da es immer wieder ein Ja oder Nein geben würde oder sie ihn herum schicken würde, um ihr etwas zu besorgen.
Nachdem sie sich angezogen hatte, ließ sie sich wieder hinauf geleiten.
"Kommt später in mein Zimmer. Ich möchte euch etwas geben,"
wies sie das Mädchen an.
Die Kleidung war ihr durchaus aufgefallen.
Sie war anders, als die, die ihre eigenen Bediensteten trugen.
Natürlich wollte sie sich auch dies und das erzählen lassen.
Kylar stand bei dem Wirt und ließ sich einen Krug leeren Krug fort nehmen und einen neuen hin stellen.
"Wundervoll ... nun fängt er auch noch an zu saufen ..."
murmelte sie vor sich hin, wobei man ihr die Endtäuschung im Gesicht deutlich für einen Moment an sehen konnte.
Schon im nächsten setzte sie jedoch ihr übliches arrogantes Gesicht wieder auf.
Schließlich wollte sie niemanden sehen lassen, was sie fühlte und das arrogante Gesicht, war nichts anderes als ein Selbstschutz.
So war sie niemandem irgend eine Erklärung schuldig, sondern alles wurde auf ihren Stand und ihre Erziehung geschoben.
"Bringt mich zu Tisch Mädchen,"
wies sie das Mädchen nun ein wenig strenger an, ohne Kylar auch nur die geringste Beachtung zu schenken.
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 24 2011, 07:49

Es war zum auswachsen. Kylar konnte gegen ein Dutzend Männer auf einmal kämpfen. Aber er war zu schwach um einer Göre zu sagen, was er dachte. Ungeheuerlich. Die dritte Karaffe war zur Hälfte leer und er lehnte sich auf der Bar auf. Er sah ziemlich lässig dabei aus und schien einfach nicht betrunken zu werden. Zumindest sah er überhaupt nicht so aus. Er machte sich auch gar nicht erst die Mühe das Bier aus der Karaffe in einen Krug umzuschütten, was ziemlich albern aussah. Es war zumindest ungewöhnlich aus einer Kanne zu trinken.
Er beobachtete, wie Jelaise aus dem Keller in den Schankraum kam und blickte finster zu ihr hinüber, sie schien ihn ignorieren zu wollen und er verstand das wirklich, aber er konnte wohl kaum zu ihr rüber gehen und sich entschuldigen. Seine Gedanken kreisten und kreisten und ließen ihm keine Ruhe. Es war fürchterlich. Er konnte sich nicht entscheiden, ob er zu tiefst beleidigt sein sollte oder ob er wirklich Reue empfinden sollte. Er war kein Mann mit dem man einfach so umspringen konnte, wie man wollte. Auf der anderen Seite hatte sie sich wohl wirklich fürchterlich erschreckt. Sie hatte ja keine Ahnung! Sie konnte sich nicht ansatzweise vorstellen, welche Sorgen er sich immer machte! Dabei war sie eine so kluge junge Dame geworden. Schon als Kind hatte sie ihn immer mit ihrem Scharfsinn und ihrer Kombinationsgabe verblüfft. Sie hatte ihn mit ihren Künsten verzückt und ihn erfreut. Selbst als Kind hatte sie schon eine Stimme wie ein Engel gehabt und er hatte ihrem Kindersingsang so gerne zugehört. Doch jetzt…
Sie war zu einer Frau geworden und nun schob sich das Bild aus seinem Unterbewusstsein in seinen Kopf. Es war nur ganz kurz gewesen, ein Wimpernschlag, aber er hatte ihren gereiften Körper gesehen und erbarmungslos war dieses Bild nun da. Er schämte sich beinahe darüber und nahm noch einen langen Schluck. Er wollte die Kanne gerade hinstellen, als er sich es anders überlegte und den Rest austrank.
„Noch einen!“, verlangte er ohne zu lallen oder sonst irgendwie betrunken zu wirken. Er beobachtete, wie die fleißige Magd seine Herrin zu Tisch führte. Sie tat seine Aufgabe. Es war seine Aufgabe dies zu übernehmen! Aus irgendeinem Grund regte er sich innerlich tierisch darüber auf, dass diese Fremde tat, was seine Aufgabe war. Er hasste sich für seine Schwäche und verweilte an der Bar.
Und dann passierte auch schon die nächste Sache, die ihm fast gelegen kam. Irgendein Lüstling gesellte sich zu der Schönen Dame und setzte sich ohne zu fragen auf den Stuhl ihr gegenüber. Er betrachtete ihren Körper auffällig und Kylar stand da und unternahm gar nichts. Er lächelte sogar ein bisschen. Vielleicht hätte er eingreifen sollen, aber er tat es nicht. Das Schwert blieb gegürtet und der Stab blieb auf dem Rücken. Nein… Er stand noch immer im Keller!
Erst erschrak Kylar darüber, aber dann besann er sich. Der Stab war an ihn gebunden, niemand konnte den Stab ohne seine Erlaubnis berühren. Praktisch.
Wollen wir doch mal sehen… „Prinzessin“
Er hatte keine Ahung, was er da gerade tat und was das für Folgen haben könnte…
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