Come, you children, listen to me, I will teach you the fear of the lords
 
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 Die grüne Ebene

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Kylar

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Sep 05 2011, 02:49

„Hast du einen besseren Vorschlag?!“, fuhr Kylar Jelais an, ohne es eigentlich zu wollen. Im selben Augenbliclk bereute er seinen Ton ja auch schon wieder und sah beschämt zu Boden. Erstens stand es ihm eigentlich nicht zu, so mit ihr zu reden und zweitens vermochte er nicht genau zu sagen, was ihn eigentlich so auf die Palme brachte. Höchstwahrscheinlich war es die Tatsache, dass Jelais ein Talent dafür hatte, beinahe ausweglose Situationen einfach noch bitterer zu machen.
„Der Wald wird auch irgendwann aufhören. Besser ich gewöhnt euch an das Ungeziefer.“
Aller Vorsicht zum trotz ging er nun mit langen Schritten an ihr vorbei, wobei sein Mantel hinter ihm her flatterte, als wolle selbst er Jelais schimpfen. „Nicht zu fassen. Warum ausgerechnet ich?“, murmelte Kylar. Jedoch laut genug, dass Jelais es im Vorbei gehen hören konnte. Was eigentlich nicht seinen Absichten entsprach. Er fragte sich warum er das alles eigentlich tat. Immer wenn er ihr mehr oder weniger das Leben rettete dankte sie es ihm mit eine Eiseskälte, die ihn in tiefe Verwirrung stürzte. Er hatte durchaus bemerkt, das Jelais manchmal anders war. Liebevoller und menschlicher…
Er wollte sich gerade noch einmal umdrehen und setzte auch schon an zu sprechen: „Und überhaupt, was…“ in dem Moment seiner Drehung stolperte er jedoch über einen aufragenden Stein und landete mehr oder weniger schmerzhaft auf seinem Allerwertesten. Seine Wangen röteten sich, wobei man nicht genau sagen konnte ob es nun Wut oder Schamesröte war.
„Verdammt noch mal! Was ist eigentlich los mit dir?!“, fuhr er sie nun wieder an, machte aber keine Anstalten aufzustehen. Eigentlich war nicht ganz klar, ob er nun Jelais oder sich mit seinem letzten Satz meinte. Vielleicht ja auch beide. Er saß dort, wie ein bockiges Kind und schlug mit der Faust auf den Boden. Er hatte irgendwie keine Lust mehr. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit würde er im Falle eines Angriffs jedoch wieder vollkommen kampfbereit sein. Aber jetzt. Er blieb einfach sitzen und schaute auf seine Füße.
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Jelais

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Sep 05 2011, 03:11

Die Komik der Situation war nicht zu überbieten.
Gerade noch wollte sie Kylar zusammen stauchen, als er sich, zwar ungewollt, aber denn noch zu Jelais Erheiterung, zack auf den Boden widerfand.
Jelais versuchte nicht laut los zu lachen, doch ließ es die Situation nicht anders zu.
Er saßd a, wie ein kleiner Junge,d er unbedingt seinen Willen wollte und dessen Eltern ihm diesen nicht erlauben wollten.
Schließlich fragte er, was denn mit ... nun ihm? oder ih? los war.
Es war, als habe er in diesem Moment den Ausschlater für Jelais lachen getroffen.
Sie hörte augenblicklich aufgehört zu lachen und sah ihn ernst an.
"Du willst wissen was los ist? Das interessiert dich doch sonst nie. Es hat dich nie interessiert, also warum jetzt?"
Wütend stampfte sie nun an ihm vorbei.
Sie brabelte etwas von ihrer Kindheit und beschützen udn irgendwasunverständliches, vor sih her, was kylar wohl kaum mehr verstehen durfte.
Sie drehte sich zu ihm um,
"Und das alles nur für dich u Dickschädel!!!"
fauchte sie ihn an und lief weiter.
Sicher ... Moiras Tod war nicht vergessen, doch hätte sie die Trauer nicht gewollt.
Sie hatte es nicht gemocht wenn Jelais weinte und so musste sie eben ihre Trauer in Wut umwandeln.
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Kylar

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Sep 05 2011, 06:42

Dass sie ihn auslachte machte ihm nichts aus, denn er konnte sich sehr genau vorstellen, wie blöd das ausgesehen haben mochte. All seine Worte waren für sie im Nichts verpufft und die Wirkung war somit dahin. Unzufrieden sah er nun auf und war überrascht, dass ihr Gelächter nach seinen letzten Worten urplötzlich verstummt war. Letztlich war er nicht nur überrascht, sondern sogar ziemlich verwirrt und gleich darauf auch schon wieder wütend.
„Was…“, rief er ihr zu, unterbrach sich aber, weil er gar nicht wusste, was er darauf sagen sollte. Er klang verärgert, aber auch ratlos. Ihr Gemurmel interessierte ihn gar nicht, denn die einzige Sache, die ihn beinahe auf die Palme trieb, war, dass sie glaubte er würde sich nicht für ihre Probleme interessieren. „Was glaubt sie, was…“ und schon wieder wurde sein Selbstgespräch unterbrochen, als sie ihm das nächste an den Kopf warf.
„FÜR MICH?!“, es klang nicht wütend, nicht zornig, ja nicht mal ärgerlich, sondern einfach nur ungläubig. Er verstand nicht was sie meinte und rappelte sich blizschnell und mit einer Eleganz auf, die man ihm nach seinem ungeschickten Fall überhaupt nicht zugetraut hätte, wenn man ihn nicht gut genug kannte.
„Also jetzt langt es aber. Könntet ihr mir mal erklären, was ihr mir eigentlich vorwerft?“ Er verschränkte die Arme und wartete kurz. Nun, vielleicht viel zu kurz, als das man eine Antwort hätte geben können, ehe er weiter sprach: „Ich riskiere jeden Tag aufs Neue mein Leben, um eure Launen auszubügeln und euch vor euren ungleich kindischen Verhaltensweisen zu beschützen, die nichts mit der edlen Art gemein haben, mit der ihr euch sonst nur allzu gern zu präsentieren gedenkt!“
Er breitete die Arme aus und hielt sie dann gen Himmel, als wolle er einen Gott beschwören: „Oh Götter gebt mir Weisheit dieses Paradox einer Person zu verstehen.“ Es schien beinahe, als habe er den Verstand verloren. Aber nachdem er ein paar Augenblicke so ausharrte und dann wieder ersnt zu Jelais sah, war klar, dass man diesen Wahnsinn noch steigern konnte. Jetzt ging er nämlich auf sie zu und sah sie an, als sei sie ein nicht identifizierbares Etwas. „Für mich, Fräulein Jelais? Ihr habt nichts für mich getan, von dem ich wüsste, dass es mir in irgendeiner Form einen Vorteil gebracht hätte. Gar nichts. Im Gegenteil ihr warft alles weg, was ich an euch geschätzt habe.“
Er stand so dicht vor ihr, dass man den Ernst in seinen Augen gar nicht übersehen konnte. „Ich… ich habe…“ Seinem Herzen Luft machen, war eine Seite, aber ihr etwas zu verraten, was ihm sein Leben kosten könnte, war etwas ganz anderes. Jelais hatte ihn einmal am Ufer geküsst und diesen Kuss konnte er nicht vergessen, auch wenn er sich immer wieder vor sich selbst ekelte, derlei Gefühle für ein Mädchen zu empfinden, die in seinen Erinnerungen ein Kind gewesen ist. Jelais‘ Vater, würde ihn mit Sicherheit nicht töten, aber das Leben was er jetzt führte würde beendet sein und vielleicht wäre das ja sogar ganz gut so. Aber dafür war er nicht bereit.
„Ich weiß nicht, was ihr mit Moira gemacht habt, dass sie euch so gemocht hat, aber offenbar habt ihr es nie verlernt. Warum aber beweist ihr mir jeden Tag aufs Neue, dass in Wahrheit nichts mehr davon übrig ist?“
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Niel

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Sep 05 2011, 06:51

Laute Stimmen hatten das Argwohn von Niels heraufbeschworen, nicht nur, das die Umgebung düster war, das Wetter erst wieder unter Kontrolle gebracht werden musste und zuletzt auch noch eine näher stehende Person gestorben war, nein, auch Jelais und Kylar mussten sich streiten. Jeder Mensch musste auf seine Art Stress bewältigen. Niel ging einige schritte voraus, nicht so, das er außer Sichtweite war, aber weit genug, als das ein Raum der Privatsphäre für die beiden entstehen konnte, wobei, hören konnte er sie zeitweise immer noch...
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Jelais

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Sep 05 2011, 07:09

Manchmal schien der liebe Kylar wirklich dem Wahnsinn zu verfallen, doch war es denn Jelais in den ganzen Jahren je anders ergangen?
Sie bot ihm die Stirn, trotzdem er um einiges Größer war als sie selbst, beugte sie sich zu ihm vor, die Hände zu Fäusten geballt, starrte sie ihn finsetr an.
"Ganz genau ... du hast ... wie immer ... keine Ahnung ... was ich für dich ertragen habe im laufe der Jahre in denen du nicht da warst,"
flüsterte sie wütend.
"moira ... war für mich da. Ihr habe ich alles anvertrauen können, was ich sonst nur dem Pergament anvertraut habe. Sie war mir eine Schwester, die mich nicht auf gegeben hat udn mich verstanden hat. Was erwarte ich überhaupt verständnis von dir? Nein kylar du kannst mich nicht verstehen udn warum ich das tue, was ich tue. WIE SOLLTEST DU AUCH!!!"
Sie war wütend wie sonst nie.
"Aber das sage ich dir ... Ich werde nie wieder Heim kehren .... NIE WIEDER und wenn du versuchen solltest, mich wieder dort hin zu bringen ... werde ich mir etwas einfallen lassen, um nicht mehr dort hin zu müssen. DU hast wirklich keine Ahnung was ich alles für dich durch gestanden habe und dann kommst du mir noch auf die Tour, dass ich so verzogen bin und dir jeden Tag beweiswe, dass ich nicht mehr bin wie ich war? Hast du dich je danach gefragt, warum ich mich nicht mehr so verhalte? HAST DU? NEIN !!! Das hast du nicht! Du gehst nur davon aus,d ass ich alles bekommen habe, was ich wollte und ich deshalb alle die den letzten Dreck behandele, weil ich adleliger herkunft bin. Meinst du wirklich es ist schön von allen gehasst zu werden? Ich habe Neuigkeiten für dich. Das ist es nicht!"
Jelais war gerade auf Hochtouren, doch alles durfte sie ihm auch nicht sagen.
"Es ist ein furchtbares Gefühl von allen gehasst zu werden. ich weiß dass du mich ebenfalls hasst udn das alles nur tust, weil mein Vater dich dafür bezahlt, aber was solls? Damit muss ich eben leben. Weißt du was Kylar? Vielleicht verstehst du es irgendwann einmal, aber erwarte nicht von mir, dass ich das, was ich schon seit ewigen Jahren deinetwegen tue, aufgebe!"
Das Medalion, welches er ihr zum Geburtstag geschenkt hatte, als er sie damals zum ersten Mal sah, rutschte ihr aus dem Dekoltet.
Hastig packte sie es wieder weg, drehte sich um und ging weiter.
Es tat gut ihm zumindest einen Teil dessen vor den Kopf zu knallen, was sie empfand.
Den Rest behielt sie jedoch lieber für sich selbst.
Sie war ihm eine Erklärung schuldig ... das wusste sie, doch wie sollte sie es tun, ohne ihn damit in Gefahr zu bringen?
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Kylar

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Sep 05 2011, 07:50

Er hatte nun immerhin begriffen, dass wirklich etwas dahinter steckte. All die Jahre in denen er nicht da gewesen war, musste etwas vorgefallen sein, was sie verändert hatte. Aber was zum Henker hatte ER denn damit zu tun? Er konnte wohl kaum etwas verbrochen haben, da er je gar nicht anwesend gewesen ist. Was sollte sie schon ertragen haben? Sie war ja noch ein Kind! Und nicht nur irgendeins. Sie war das Kind des Herzogs! Also ob es irgendwer gewagt hätte sie anzufassen…
Und dann schnitt sie ihm so tief in sein Herz, dass ihm der Atem stockte und er nicht im Stande war auch nur einen Atemzug mehr zu tun. Stumm und reglos betrachtete er ihre Lippen, die sich gegen jeden Sinn zu behaupten schienen können.
Moira war für sie da? Kylar begriff nicht, was sie da von sich gab. Moira war für sie da?! Unsagbarer Hass stieg in Kylar auf. Hass! Wie lange war es her, dass er eine Person so gehasst hatte? Doch war es nicht Jelais, die eben jenes starke Gefühl empfing, sondern Moira. Diese Person war ihnen erst seit einigen Tagen gefolgt und schon vertraute Jelais IHR mehr an als irgendwem sonst? Blinde Eifersucht verdrängte den Hass etwas, der in seiner Brust glomm. Seine Eisblauen Augen glühten und färbten sich violett nur ganz kurz, denn dann schloss er sie und sein Gesicht sah alles andere als freundlich aus.
Wie sollte er sie verstehen, wenn sie ihm nichts erzählte? Wenn sie lieber einer Fremden anvertraute, was sie sonst nur einem Stück Pergament verraten hatte. Kylar erinnerte sich an das Schreibzeug und erkannte auch, dass er vielleicht besser darin hätte lesen sollen. Aber auch das war etwas, was er nicht nur als überaus unhöflich empfand, sondern sich gleichermaßen verbat.
Er hörte eigentlich nur am Rande was Jelais noch sagte. Er stand im Zwiespalt und zwar nicht nur im Herzen. Auf der einen Seite vergötterte er diese Frau, aber auf der anderen hasste er, was aus ihr geworden war. Einerseits wollte er sie verstehen, doch dann erschien es ihm als absolut unmöglich das auch nur zu versuchen. Auf der einen Seite stand er und auf der anderen…
Plötzlich schlug er sich mit der Rechten vor die Brust und ging auf die Knie. Es schien beinahe so, als habe er einen Herzinfarkt, aber so war es nicht. Er krallte sich in seine Kleidung und keuchte, dann riss er die Augen auf und sie leuchten dunkelrot. Fast so als strahle Blut aus ihm heraus. Auch seine Runen pulsierten einmal rot auf, ehe alle Magie wieder von ihnen zu weichen schien. Dann ließ er den Arm wieder sinken.
„Gehasst zu werden steht jedem frei, Jelais.“, begann er dann monoton und als spräche er mit sich selbst. „Jemandem zu vertrauen steht auch jedem frei, Jelais.“ Er hockte unverändert da, schien gar nicht er selbst zu sein. Er sah auf und gleich als er ihr auf ihren letzten Satz antworten wollte kam ein kleiner glitzernder Gegenstand zum Vorschein. Die blutroten Augen desKkylar, mit der grusligen Stimme weiteten sich und ein zartes Blau kämpfte sich wieder hervor, was jedoch gleich wieder erstickt wurde. Sie ging davon.
„Stehe, Jelais!“ Kylar hatte die Hand nach ihr ausgestreckt und zwang sie mittels eines Zaubers dazu an Ort und Stelle zu verharren. Dann erhob er sich und schlenderte beinahe quälend langsam auf sie zu, wobei er sie langsam zu sich um drehte. Seine Augen waren furchterregend, ja beinahe eine Qual sie zu betrachten. Die Magie, die durch in floss, war böse und feindselig.
„Ich will dich etwas fragen, Jelais.“ Immer wieder wiederholte er ihren Namen. „Warum quälst du dich so? Warum bist du so verdammt dumm und wehrst dich nicht einfach gegen alles was man dir aufzwängt? Sag es mir…“ monoton und kalt… „Du bist eine Adlige, du könntest alles haben was du willst. Aber du willst nur eins, stimmt‘s? Du willst nur…“ er brach ab und machte einen zornigen und gleichermaßen gequälten Ausdruck, ehe er seinen Kopf schüttelte, als wäre ein Insekt in diesem. Mit den Händen an den Schläfen bückte er sich ab. Immer noch außer Stande sich zu bewegen, konnte Jelais nur zusehen. Ein abschließendes Stöhnen und dann richtete sich Kylar wieder auf. Dieses Mal sah er nicht mehr so böse aus, aber seine Runen leuchteten rot auf und das Amulett um Jelais Hals kam erneut zum Vorschein, als würde es von einer Unsichtbaren Hand hervorgezogen. Die Blutroten Augen veränderten sich von teilnahmslos in traurig und von traurig und resignierend, dann verfärbten sie sich wieder zu dem kühlen eisblau und wurden schließlich wieder normal, wobei alle Zauber von ihr abfielen.
Kylar sah sie an, als habe er ihr gerade einen Dolch in die Brust gestoßen und sich selbst vergiftet, um jeden Moment den Tod zu empfangen. Sein Blick war außerdem Verwirrt und zugleich wissend. Und seine letzten Worte kamen ihm über die Lippen, als seien sie ein getrocknetes Blatt im Wind: „Glaubst du wirklich, ich könnte dich hassen?“
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Jelais

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Sep 05 2011, 08:10

Was mit Kylars Runen geschah, hatte sie nicht bemerkt, erst als der Zauber sie fing und dieser ... völlig andere ... viel bösere Kylar sie ansprach.
In diesem Moment, hatte sie wirklich Angst vor ihm, oder dem, was er geworden war.
Sie sah ihn mit schreckgeweiteten Augen an, als er sprach.
Jede Bewegung war unmöglich.
"Du bist nicht Kylar,"
hauchte sie nur leise, ehe sich wieder etwas veränderte.
Das medalion war erneut heraus gerutscht, doch dieses Mal ließ sie es draußen.
Ob er sie hasste?
"Wenn man von jedem Gehasst wird ... wie soll ich dann noch glauben, dass du es nicht tust?"
fragte sie ihn nun leise.
"Ich ... "
Jelais war völlig verängstigt und doch blieb sie stark, jedoch viel ruhiger.
"Kylar es tut mir leid. Ich vertraue dir wirklich, aber es gibt Dinge ... die ich dir nicht erzählen kann, ohne dich damit in gefahr zu bringen. Deshalb war Moira mir wichtig ... weil ich nur ihr diese Dinge anvertrauen konnte. Es tut mir so leid Kylar."
Eigentlich sollte man meinen, dass in dieser jungen Frau kein Tropfen Wasser mehr übrig wäre, doch füllten sich ihre Augen mit Tränen, als sie sich nun an sah, sich ruckartig herum drehte und weinend los lief.
Sie konnte es ihm nicht sagen und das machte es nur noch schlimmer.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Sep 05 2011, 08:45

Der am Baum angelehnte Niel fühlte sich aus den Ereignissen des Steits in seine eigene Vergangenheit versetzt. Hätten sie sich doch auch damals nur so gestritten, er und... . Er schüttelte leicht abwesend den Kopf. Vergangenheit war Vergangenheit. Und diesem Fall war es auch gut so, für beide. Plötzlich zuckte sein gesamter Körper zusammen. Etwas unsagbar verhasstes stieg von einem der beiden auf, und ehe er auch nur sicher war, was und wer der Ursprung dafür war, flog schon die todbringende Klinge ein zweites Mal in der Luft. Nun fuhr auch der Blick zu den beiden hinüber. Zweifel überkam ihm. Es waren keine elementarischen Kräfte am Werk, und doch war Urplötzlich etwas Böses entflammt. Jelais wurde an Ort und Stelle gebannt. Doch noch ging nichts schädliches auf sie zu, das geradewegs ihr Leben hätte nehmen können, noch nicht. Bedrohlich schwebte das Schwert noch immer über den beiden, wie die Klinge eines unsichtbaren Henkers. Wie vom Wind getragen hörte Niel ganz genau, was Kylar zu sagen hatte. Der Impuls eines Angriffs und das Schwert wäre gefallen. In diesem Fall hätte er auch einen weiteren Kampf auf sich genommen, doch sollte es dazu nicht kommen. Kylar beruhigte sich, und damit auch die Drohung von oben, ebenso, wie sich seine Farbe änderte, verschwand auch das Schwert über dem Kopf der beiden.
Wie konnten Menschen nur so Wechsellaunig sein? Eines war klar. Er musste diese beiden schnellstmöglich aufklären, sonst würde das liebe Zusammensein hier ein schnelles jähes ende finden.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Sep 05 2011, 09:15

Etwas verwundert war Kylar nun doch. Über sich. Über Jelais und überhaupt über den Rest der Welt. Er war verwirrt, hatte keine Ahnung, was er denken und fühlen sollte und hatte gerade erlebt, was geschah, wenn er viel zu böse wurde. Wie konnte Jelais glauben, dass er sie hasste. Hatte er ihr das vermittelt? Sie hatte Angst vor ihm gehabt. Hatte gespürt, dass etwas in ihm schlummerte, was besser nicht heraus kam. Dieser gottverdammte… Kylar riss sich zusammen, schloss die Augen kurz und senkte den Blick. Er musste ruhig werden. Er konnte nicht länger zulassen, dass sie mit ihm spielte, als sei er eine ihrer Püppchen.
Wenn sie etwas zu sagen hatte, sollte sie das gefälligst tun und wenn nicht, sollte sie ihn ein für alle Mal mit ihren Allüren in Ruhe lassen. Er war nicht ihr Spielball und auch nicht ihr… Ihr Sklave? Nun er war ihr Diener und er würde es immer bleiben. Aber er war nicht dazu verpflichtet, sie ewig durch die Pampa zu führen.
Kylar hatte erlebt, was sie in ihm auslöste und was sie seinem Innersten antat. Sie lockte hervor, was er krampfhaft zu verbergen und ersticken suchte. So konnte es nicht weiter gehen. Er musste sich von ihr trennen, auch wenn das hieß sie vielleicht nie wieder zu sehen. Er ertrug es nicht.
„Wir werden zurück gehen.“, sagte er schließlich mit einem Befehlston, den er sonst nur bei seinen Truppen anschlug. „Du ahnst nicht, in welche Gefahr du mich, dich und alles andere hier gerade gebracht hast, weil du mir nichts erzählst. Schlimmer kann es wohl kaum noch werden.“
Sie ahnte wirklich nicht, was sie gerade ausgelöst hatte, aber woher auch? Schließlich hatte nicht nur sie ihre Geheimnisse. Er sagte es in ganz normaler Lautstärke und dabei war ihm auch egal, ob sie es noch hörte oder nicht, als sie weinend in Richtung Niel lief. Prima. Der Hof ihres Vaters lag immerhin auch in dieser Richtung, auch wenn er noch so unendlich weit entfernt zu sein schien.
Was niel wärend ihres Streits getrieben oder gedacht hatte war ihm sowieso egal. Erst jetzt, wo Jelais auf diesen zu ging, setzte sich Kylar auch in Bewegung ihn einzuholen. Immerhin mussten sie noch etwas klären. Er konnte Jelais schließlich schlecht gebranndmarkt zurück bringen.


Zuletzt von Kylar am Di Sep 06 2011, 00:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Jelais

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Di Sep 06 2011, 00:16

Heim?
Niemals.
Wie angewurzelt blieb sie stehen, drehte sich zu ihm.
"Eher bringe ich mich um, als in diese Hölle zurück zu kehren, in der nicht einmal mein Vater mir glauben schenkt!!!"
Es schien ihr wirklich verdammt ernst zu sein.
Schon überlegte sie sich einen Weg, wie sie aus dieser Misere heraus kommen würde.
Kylar würde sie an sich fest binden, wenn sie nun vesuchen würde zu fliehen udn dann war ja da auch noch dieses bescheuerte Mal in ihrem Nacken.
"Du willst mich los werden? Gut. Dann hau doch ab, aber heim werde ich nicht kehren, das verspreche ich dir.!"
Dieses Mal schang mehr Angst mit in ihrer Stimme, als sonst.
Wieder drehte sie sich um und lief weiter Niel entgegen.
Wo zum Teufel hatten sie denn nur ihre Pferde gelassen?
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Di Sep 06 2011, 01:00

Wie stur dieses Weib war. Er würde sie zurück bringen und wenn er sie an sich binden musste. Sie würde lieber sterben? So ein Unsinn. Erstens war Kylar davon überzeugt, dass sie dazu nicht den Mut aufbrachte und zweitens konnte es wohl kaum soo schlimm sein.
„Euer Vater vergöttert euch! Redet nicht so schlecht von ihm!“ Nun, er war es immerhin dem seine wirkliche Loyalität gehörte. Auch wenn Jelais seine Tochter war, so übte sie bei weitem nicht so viel Druck auf ihn aus, wie ihr Vater.
„Versprecht nichts, was ihr nicht halten könnt…“, sagte er ernst und wissend. Er konnte sie zurück bringen. Und das wusste sie. Und er konnte auch dafür sorgen, dass sie sich auf dem Weg dorthin nichts antat, sollte sie doch genügend Mut zusammen kratzen. Allerdings wusste er auch, dass es dann eine sehr, sehr lange Reise werden würde. Jelais‘ Vater würde ihn vermutlich sogar bestrafen. Und zwar für das, was er Jelais dann zumuten müsste. Wunderbar. Nicht nur, dass sie von ihm dachte, er würde sie hassen, jetzt hörte sie nicht mal mehr auf ihn, wenn es um ihre Sicherheit ging.
Ein scharfer Pfiff verließ seine Lippen und sein Hengst trabte über die Einöde. Im Schlepptau befand sich auch Jelais Stute und natürlich das Gepäck, was sie auf deren Rücken zurückgelassen hatten. Kylar umfasste die Zügel von dem Rappen und dann auch die der Stute, wobei er Jelais hinterher lief. Im Grunde genommen war es ihm mittlerweile egal, was Jelais vor ihm verbarg. Bei Hofe konnte man die ganze Sache vielleicht auch viel besser klären.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Di Sep 06 2011, 07:08

Still hörte sich Niel auch hier an was die beiden zu sagen hatten, den warum sollte er weg hören. Taub stellen konnte er sich nur schlecht. „Ich weiß nicht ob es in eurem Interesse ist, einfach so weitere große Menschenansiedlungen aufzusuchen, zumindest nicht, wenn ihr träger dieser male seit, und euch weiterhin so verhaltet. Euer Streit wird nur dazu beitragen das mal weiter auszubauen, und es vielleicht sogar zu entfachen.“ Trocken und ruhig sagte er es. Dennoch wirkte es irgendwie tadelnd, ohne das er jemand bestimmten meinte. Wenn es jedoch eure Art ist euch nun weiter auch so zu verhalten, ständig in Ärger zu verfallen und euch dunklen Gefühlen wie Hass hinzugeben, seit ihr auf den besten Weg euren Tod zu umarmen.“ Er deutete mit halber Geste zu Moira hin, oder dem was noch aus den rauchenden Überresten zu erkennen sein konnte. „So wie dieses arme Dingen zu Grunde ging, wird es dann auch euer Ende sein.“ Er pausierte kurz und schaute alle an, wobei der Blick länger auf Kylar ruhte. Dann schaute er hinauf zu dem langsam aufklarenden Himmel. Er wusste das sich das mal bei Kylar schon verändert hatte. Es lag in der Luft, das er noch nicht fertig war. Mit der ihm zu Teil gewordenen Aufmerksamkeit sprach er nun weiter: „Ihr habt euer leben selber in der Hand, solltet ihr euch jedoch in das verwandeln, was ich euch nicht wünsche, werde ich es sein, der euch ein Ende setzt, ganz gleich ob ich da bin oder nicht.“ Er ließ seine Worte kurz wirken ehe er weiter sprach. „Und jetzt entscheidet wie es weitergehen soll, und was euer Ziel ist, der Hof Lady Jelais' oder das Meer?“
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Di Sep 06 2011, 07:20

Jelais hörte Niel zu.
Seine Worte drangen durch udn jagten ihr erneut Angst ein, jedoch nicht vor dem Tod, sondern vor dem, was aus ihnen werden könnte.
Kylar würdigte sie jedoch keines Blickes, denn sie hatte Niels Blick auf ihm ruhen sehen.
Sie würde sich zusammen reißen müssen, wollte sie Kylar nicht verlieren, oder selbst zuu einer Bestie werden.
Auf seine letzte Frage hin, gab es für sie nur eine Antwort.
"Ich werde nie ... NIE wieder an den Hof zurück kehren. ich würde das Meer bevorzugen,"
Erklärte sie ohne mit der Wimper zu zucken.
"Wir könnten ohnehin nicht zurück, denn diese Male würden uns nur Ärger ein bringen,"
sprach sie gleich weiter, um Kylar direkt einen Grund zur Zustimmung zu geben.
Was auch immer er verbarg, es war ihr egal.
Er würde wohl nie verstehen, was sie für ihn empfand, es nie aus ihrem Munde hören, doch wenigstens würde sie ihn so schützen können, denn sie ahnte bereits, was die Zofe ihrem Vater alles erzählen würde, nur um Kylar im falschen Licht da stehen zu lassen.
Vielleicht hatte sie ihren Vater auch schon so weit um den Finger gewickelt, sie zu ehelichen.
In diesem Falle würde sie sich in einen Dolch stürzen, denn das wäre das Schlimmste, was noch geschehen könnte, abgesehen von Kylars ableben.

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Di Sep 06 2011, 09:01

Kylars Interesse galt zunächst Niels Worten, die er mit höchster Beunruhigung empfing. Was ihn dabei am meisten störte, war die Geschichte des Hasses. Natürlich war auch er im Stande zu hassen, doch hatte er es sich bisher eigentlich verboten. Für Gefühle konnte man doch nichts oder? Jedenfalls wusste er, dass es so weit auf keinen Fall mehr kommen durfte. Was tun? Auf der einen Seite hatte Jelais Recht. Die Male mussten verschwinden. Auf der anderen Seite glaubte Kylar, dass der einzige Ort, wo Jelais vor ihm und er vor ihr sicher war, der Palast war.
Wieder musterte er Niel, der scheinbar mit beiden Lösungen einverstanden war. Jetzt musste Kylar endlich mal seine Fähigkeit nutzen zu verhandeln. Die Zeit der erhobenen Faust war vorbei und das Schwert musste der Feder weichen. Er straffte seine Schultern, blieb neben Jelais stehen und reichte ihr die Zügel ihrer Stute. Sein Blick war beinahe demütig, als er sie nun ansah und kurz darauf zu sprechen begann: „Ihr habt Recht.“, begann er und bemerkte sofort, dass Jelais wohl überrascht, über diese Bekundung seines Fehlers war.
„Das Mal wird uns den Weg erschweren, wohin auch immer wir gehen. Jetzt zum Hof zurückzukehren, wäre dumm.“ Seine Augen hefteten sich an die von Jelais und sein weicher Blick flutete seine Iris mit einem Licht, das nicht strahlte, aber eindeutig Hoffnung erblühen ließ. „Aber irgendwann werdet ihr zurückkehren und ich werde dann an eurer Seite sein, um euch zu beschützen. Das schwöre ich.“ Er überlegte kurz, dann setzte er noch hinzu: „Wenn ihr mir jedoch erklärt, warum ihr nicht zu eurem Vater wollt, der euch von Herzen und über die Maßen liebt, lasse ich mich vielleicht umstimmen.“
Er wusste, dass jetzt der falsche Zeitpunkt dazu war und schaute nun zu Niel, um das Thema zu wechseln. Eindringlich betrachtete er ihn und hoffte, wenn es soweit wäre und er würde sich in eine solche Bestie verwandeln, dass Niel stark und schnell genug war und vor allem jelais beschützen würde. Was geschehen würde, sollte sich Jelais verwandeln… nun, das blieb außerhalb seiner Vorstellungskraft.
„Zum Meer.“, gab er trocken und tonlos zur Antwort.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Di Sep 06 2011, 10:26

„Es wurde also entschieden.“ Niel schaute zum Wald hinüber, und dann den Weg entlang. „Es wird sich um
einem Weg von fast zwei Tagen handeln, ehe wir den Rand erreichen.“ Er drehte sich um und begann angemessenen Schritts die Reise zu beginnen.
Die kürzlichen Geschehnisse ließ er sich durch den Kopf gehen, und auch die Möglichkeiten, das Mal dieser beiden zu entfernen, was er ihnen zu erklären hatte später und was sonst noch in seinen Aufgaben befand, immerhin war er nicht nur so auf Reisen.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Di Sep 06 2011, 23:12

Die magischen Kräfte die in der nähe des Sîdh'tawar vor sich gingen waren nicht unentdeckt geblieben. Man konnte die drei Wesen auf Entfernung schon erkennen. Die Sicht schien von oben auf die kleine Gruppe hinab zu sausen. Man erkannte nun eine Gestalt in einen Umhang gehüllt, mit verdecktem Gesicht, einen Langstab in der Hand und deutlich konnte man mit geschulten Augen das Langschwert unter dem Umhang erkennen.
Neben ihm war die junge Schönheit zu erkennen wie sie selten unter Menschen zu finden war. Trauer spiegelte sich auf dem Gesicht wieder.
Vorne Weg lief ein Mensch im fortgeschrittenem Alter, Macht strahlte von ihm aus. In schwerer Reisekleidung gekleidet und mit einem Bastardschwert auf dem Rücken schien er die Führung übernommen zu haben.
Von allen schien etwas böses Auszugehen und das obwohl sie alle gut zu sein schienen. Etwas was selbst ihn verwirrte. Das schlimmste an der gesamten Situation war, das diese Gruppe auf den Wald zu hielten. Der Wald des Friedens der schon lange keiner so mächtigen Bedrohung wie der jetzigen gegenüberstand.
Die jetzigen offiziellen Hüter waren blind für die Geschehnisse außerhalb des Waldes, sie waren nicht interessiert an den Vorgängen der Außenwelt. Die selbe Arroganz war schon vor drei Jahrtausenden zu einer gefährlichen Ignoranz geworden.
Das Bild verschwamm und in der Wasseroberfläche spiegelte sich ein Uralter Hochelf der sich im selben Atemzug die Kapuze wieder aufsetzte.
„Es wird Zeit das wir uns zu erkennen geben. Bringt diese Menschen hier her, lebend.“, seine Stimme war leise, schien aber den Ton eines Befehlshabers inne zu haben. „Lasst sie nicht auf die Hüter treffen, den dann werden sie den Wald nie wieder verlassen.“
Außerhalb der Lichtquelle waren verschiedene im Schatten stehende Wesen zu erkennen. Sechs von ihnen bewegten sich zum Ausgang.
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Jelais

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Sep 07 2011, 01:02

Jelais war tatsächlich völlig überrascht.
Was war denn nun wieder geschehen, dass er sich dazu herab ließ, sie tatsächlich danach zu fragen, was denn passiert sei.
Für den Moment hatte es ihr die Sprache verschlagen, denn für gewöhnlich war es nicht Kylars Art Fehler zu zu geben.
Nun senkte auch sie den Blick.
"Es ist nicht wegen meines Vaters,"
gestand sie nun leise.
"Ich werde es dir erzäählen ... aber nicht jetzt. Später. Wenn wir rasten."
mehr sagte sie dazu nicht, nahm langsam die Zügel ihrer Stute, und legte ihr gesicht an deren Stirn.
Das Pferd war unruhig, doch spürte es scheinbar, dass Jelais noch imemr die selbe wie zuvor war.
Sie schloß nun zu Niel auf, langsam aber bestimmt und doch irgendwie erleichtert, den Weg heim nicht antreten zu müssen.
bei der nächsten Rast ... würde sie Kylar alles erklären müssen.
lediglich würde sie die Tatsache ausblenden müssen, dass sie ihn liebte,d enn diese gefühle würde er sicher nicht erwiedern.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Sep 07 2011, 02:06

Ancoron schritt direkt zum Altar und entzündete drei der schwarzen Kerzen durch einfaches dran denken. Sein Schild legte er mit den Dornen nach oben auf den Boden, direkt daneben fand sein Schwert platz. Danach ließ er sich auf sein rechtes Knie nieder. Seine rechte Hand hielt er über sein untotes Herz und seine linke lag auf seinem Rücken. Das Haupt war nach unten geneigt und leise war die Stimme des finsteren Streiters zu vernehmen.
„Vestatia, Herrin über die Finsternis, habt dank für diese Unterkunft. Mögen eure Feinde an dieser Unterkunft sich ihre Schwerter stumpf schlagen und euch ihr Blut geben sowie nach ihrem Tod in eure Armee der Finsternis eintreten.“
Einige Sekunden vergingen, nichts geschah, doch dann fingen die Kerzen an zu flackern, ein Wind im Gebäude kam auf und es schien sich deutlich abzukühlen. Wenige Sekunden später ertönte ein Donnern und vor dem Altar lagen zwei Frauen, die eine eine Elfe, die andere ein Mensch. Beide ihrer Kleider entledigt und noch bei Bewusstsein, was sich sofort bemerkbar machte, in dem sie sich hinsetzten und ihre Blöße versuchten zu bedecken.
Erst jetzt schauten sie sich um. Die Elfin erblickte den Altar und man konnte das Entsetzen auf ihrem Gesicht sehen. Die Menschenfrau erblickte Ancoron der grade aufstand und sofort anfing zu schreien.
Ein lächeln umspielte die Mundwinkel des Vampirs. „Habt nochmals Dank verehrte Fürstin.“, mit Leichtigkeit entledigte sich der seiner Panzerhandschuhe und ließ diese laut scheppernd auf den marmornen Boden fallen. Die Elfin erblickte ihn erst jetzt. „Alexia, strahlende Göttin, gebt mir Schutz gegen das Böse an diesem Ort.“, flüsterte sie mit verzweifelter Stimme.
„Eure Göttin wird euch hier nicht höhren, Priesterin Alexias. Dies ist ein geweihter Ort der großen Fürstin der Finsternis, der großen Vestatia.“, mit schnellen Griffen war die Brustplatte abgenommen und fiel auch auf den Boden. Die Beinschienen und gepanzerten Schuhe dauerten ein wenig.
Der Elfin liefen unterdessen vereinzelte Tränen die Wangen herunter. Die Menschenfrau hatte schon einen Fluchtversuch unternommen war aber nicht weit gekommen. Es schien als würde sie ein Zauber keine fünf Schritte vom Altar weg lassen.
Schneller als sonst war die Rüstung abgelegt, das schwere Kettenhemd und die darunter liegende Tunika folgte auch schnell, sowie die lederne Hose. Nur einem Lendenschurz bekleidet streckte er sich. Die Narben über seinen Körper wirkten im Angesicht des Altars noch schockierender als sonst.
Ein knurren ertönte aus seiner Kehle, seine Zähne wurden länger und mit einem lauten boshaften Lachen entblößte er seine langen Fangzähne.
Mit einem schnellen Sprung war Ancoron bei den beiden Frauen und schlug der Elfin ins Gesicht, nicht das sie eine Chance hatte, es war reine Bosheit. Sich der Menschenfrau widmend wandte diese sich ab und merkte nun das die vorherige Barriere weg war. So schnell es ihr möglich war kroch sie von ihrem Mörder weg nur um zu merken das er plötzlich vor ihr stand und sie an den Haaren nach oben zog. „Dein Blut riecht nach der Priesterschaft der Alexia, hab keine Sorge euer Blut kann mir nichts anhaben, egal wie geweiht ihr seid.“, flüsterte er ihr ins Ohr und Biss schnell in ihren Hals.
Ein kurzer Aufschrei und ein darauffolgendes Schluchzen und sie verlor schon das Bewusstsein.
Es dauerte einige Minuten bis das der Vampir sein erstes Opfer fallen ließ und ein Stück Fleisch ausspuckte. Die Leiche sah aus als hätte sie keinerlei Blut mehr in sich.
Die elfin hatte wohl kurzfristig das Bewusstsein verloren, den sie stand erst jetzt wieder auf. „Oh war der Schlag zu hart für eine wie euch gewesen?“, rief Ancoron mit vor Hass triefender Stimme ihr zu.
Bevor sein zweites Opfer etwas sagen konnte war er schon hinter ihr und legte die Hände auf ihre Hüften. „Ihr könntet die Mutter für eine ganze Brut werden, aber meine Fürstin hat mit euch andere Pläne.“, mit diesen letzten Wort drückte er die Elfe an sich und hielt die sich windende elfin fest. Schreiend, bettelnd und Verwünschungen rufend hatte die Elfin die Reißzähne des Vampirs im Hals.
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Kylar

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Sep 07 2011, 02:11

Glücklicherweise hatte sich die Situation nun endlich durch sein Einlenken beruhigt. Er beobachtete Niel genau und sah beiläufig zu, wie Jelais sich ihm nährte. Er vertraute Niel nicht bedingungslos. Aber er glaubte wohl, dass er ihnen mit dieser Sache in ihrem Genick helfen konnte. Auch wenn das bedeutete, dass er möglicherweise… Genug davon!
Er gab seinem Hengst einen leichten Druck in die Flanken, worauf dieser in einen leichten Trab beschleunigte, um aufzuholen. Jelais würde ihm erzählen, was vorgefallen war und Kylar konnte dann vielleicht endlich verstehen, warum sie zu dem geworden war, was er jetzt vor sich hatte. Mittlerweile glaubte er nicht mal, dass die überaus Nerv tötende Jelais die wahre war, sondern das eben jenes zickige Ding die Maske war, die sie vorzugeben versuchte. Irgendwie freute ihn diese Vorstellung und eine blasse Erinnerung schob sich ihm vor den Rest seiner Gedanken. Jedoch war sie so wässrig, dass sie, immer wenn er danach greifen wollte, wieder verschwand. Kopfschüttelnd schloss er auf und vergaß, was auch immer zum Vorschein kommen wollte schnell.
Für den Moment blieb ihm nichts, als zu folgen.
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Niel

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Do Sep 08 2011, 04:37

Die Wanderschaft zog sie Stück für Stück weiter in die Nähe des großen Waldes. Worte gingen nicht groß von einen der Anwesenden aus, und so beließ es Niel auch dabei. Jeder hatte seine eigene Gedanken, ihm eingeschlossen. Ganz gleich was er hätte angesprochen, er wusste nicht, wie Jelais darauf reagieren würde, da sie alle direkt oder indirekt mir Moira in Verbindung gebracht werden konnten.
Der Tag beugte sich so langsam dem Abend, und so befand Niel, das es Zeit werden würde ein Lager aufzubauen. Es war eine kleine Ansammlung von Bäumen, die sich fast für kleine Gruppen anboten zum kampieren.
Feuer war schnell gemacht, und das passende Wild oder der Fisch konnte auch schnell gefangen werden, als das recht zeitig zum Essen übergangen werden konnte. Niel hatte sich an einen Baum gelegt, ein Bein gestreckt, das andere beugte. Sein Blick ging ins Feuer, während er seine Tasche neben sich abgestellt hatte.
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Jelais

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Do Sep 08 2011, 19:06

Niel hatte die Führung übernommen, was im Anbetracht der Lage durchaus verständlich und vollkommen in Ordnung war.
Ein Lager war gegen Abend schnell gefunden und es nahte der Zeitpunkt, der Wahrheit.
Es würde sie allen Mut kosten, diese preis zu geben, doch sie hatte Kylar zu gesagt, ihm die Wahrheit zu erzählen, ihm nicht länger alles zu verschweigen und nun war es eben an der Zeit.
Wie sollte sie nun beginnen?
Vor Niel wollte sie ihre Geschichte nicht Preis geben.
Er war zwar nun ihr Gefährte, aber es aren doch Dinge, von denen nur Kylar etwas erfahren sollte.
Die Pferde waren bereits abgesattelt und grasten in der Nähe.
Jelais war bei ihnen und streichelte ihre Stute.
Den ganzen Weg über hatte sie darüber nach gedacht, wie sie anfangen sollte oder besser noch ... womit.
Am leichtesten wäre es wohl da an zu fangen, wo es begonnen hatte, nämlich mit seinem ersten erscheinen.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Fr Sep 09 2011, 03:09

Kylar folgte stumm und ohne besondere Handlungen. Auch als sie das Lager errichteten, war er in seinen eigenen Gedanken vertieft, von denen kein Außenstehender wohl hätte sagen können, worum genau sie sich drehten. Obwohl er wissen wollte, was Jelais so davon abhielt nach Hause zu gehen, empfand er es als weitaus wichtiger, diese Male loszuwerden.
Als alles zurechtgelegt und aufgebaut war, konnte er sich Jelais widmen, allerdings wollte er sie auch nicht drängen, weshalb er sich einfach ans Feuer setzte und darauf wartete, dass sie irgendetwas sagen würde. Er war sich sicher, dass sie irgendwann die passenden Worte finden würde. Also hieß es warten. Die letzten Tage waren furchtbar anstrengend gewesen und soweit Kylar das beurteilen konnte, hatte er sich zuvor nie so oft mit Jelais in den Haaren gehabt.
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Jelais

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Fr Sep 09 2011, 07:24

Schließlich und letzten Endes gab es keinen Grund mehr länger bei den Pferden zu bleiben und sie begab sich zurück zu kylar.
Vielleicht wäre es einfacher ihm die pergamente einfach in die hand zu drücken udn ab zu warten, bis er denn alles gelesen hätte, als ihm etwas zu erzählen, nur leider würde er dann auch von ihrer Liebe zu ihm erfahren, was sie nicht Preis geben wollte, da er sie sicher nicht mit den selben Gefühlen bedachte.
Es würde ohnehin schon nicht leicht werden.
langsam begab sie sich zu Kylar, setzte sich zu ihm und starrte auf den Boden.
"Ich habe dir versprochen ... es dir zu erklären. ich würde gern am Anfang anfangen ... aber ... ich denke es ist leichter ... mitten drin zu beginnen. Also ..."
Sie machte eine kurze Pause, seufzte und begann schließlich zu erzählen, ohne auf zu sehen.
"Du erinnerst dich sicher noch daran, dass ich damals bei einem deiner Besuche ... einen gebrochenen Arm hatte ... Ich habe damals sagen müssen, dass ich gestürzt bin, aber es war ganz anders."
Wieder machte sie eine Pause.
Es war nun wirklich nicht leicht ihm alles zu erzählen.
"Eben so wie all die blauen Flecke ... die ich unetr den Kleidern versteckt halten musste. Sie hat jedesmal gedroht es dir an zu hängen ... wenn ich nicht tat, was sie wollte. Ich habe versucht vater zu sagen was geschehen war ... aber er sagte ich habe eine zu blühende Fantasy. Ich habe ihm nie wieder erzählt, wenn sie mir etwas tat. Es begann, nachdem du zum ersten Mal da warst und mir das hier geschenkt hast. "
Sie zog das Amulett heraus und streichelte es liebevoll, wobei sie sanft lächelte.
Nun erzählte sie ihm alles, was damals vor gefallen war.
All die Misshandlungen, all die Schläge, die lügen und warum sie schließlich diese Maske auf gesetzt hatte, denn niemand sollte ihr je wieder so etwas an tun können, wie diese Zofe.
Immer und immer wieder war sie mit Kylar erpresst worden und immer wieder hatte jelais ihre schützende Hand über ihn gehalten, denn diese Frau stand ihrem Vater zu nahe, als dass er ihr wohl je wieder geglaubt hätte.
Jelais hatte das Ansehen und die Liebenswürdigkeit am Hofe für Kylar eingebüßt, um ihn zu schützen.
Tränen standen ihr in den Augen, doch sie riss sich zusammen, um nicht vor Kylar zu weinen.


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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Fr Sep 09 2011, 13:18

Kylar saß da und bekam nicht einmal mit, wie sich Jelais nährte und zu ihm setzte. Er war so in seinen Gedanken vertieft, dass er es eigentlich erst bemerkte, als sie sich direkt neben ihn setzte und nach einigem Zögern auch mit der Sprache herausrückte. Sie erklärte ihm, womit ihr Verhalten zusammen hing und schilderte ihm Geschichten, denen er versucht war kein einziges Wort Glauben zu schenken.
Nun er vertraute ihr und war überzeugt, dass sie es vielleicht ein bisschen mit ihren Ausführungen übertrieb. Doch verlor er kein einziges Wort, solange wie sie sprach. Er lauschte ihren Worten und ließ sie erst zuende erzählen, ehe er ihr seine Fragen stellen wollte.
Was sie erzählte versetzte ihn in einen Zustand, der zwischen Wut und Überraschung lag. Auf der einen Seite wollte er nichts weiter, als diese skrupellose Frau zu bestrafen und auf der anderen Seite empfand er eine tiefe Irritation über Jelais Glauben, dass diese Frau wirklich etwas gegen ihn in der Hand gehabt haben könnte. Sicher, sie war damals noch ein Kind gewesen, aber wurde man mit dem Alter nicht schlauer? Hatte sie wirklich geglaubt, dass ihm irgendjemand etwas hätte anhängen können.
Er atmete ruhig aus und überlegte, was er dem Mädchen erzählen konnte. Es wäre wohl ziemlich Taktlos gewesen, ihr zu erklären, dass all ihre Mühen vollkommen für die Katz gewesen seien. Das wusste ja sogar er, daher entschied er sich für eine weitaus bessere Variante ihr diese Kindereien auszutreiben.
„Weißt du Jelais. In den letzten Jahren habe ich das Vertrauen deines Vaters gewonnen. Er schätzt mich sehr, sonst hätte er mich nicht mit deiner Betreuung beauftragt. Niemand kann mir mehr etwas anhängen, außer dir selbst.“ Er rieb sich über die Stoppeln an seinem Kinn und Kiefer und setzte dann hinzu. „Du brauchst dich nicht mehr verstellen. Nicht vor mir und vor niemandem sonst.“
Er fand, dass er das ganz gut gemacht hatte und schwor sich, diese Zofe zur Rede zu stellen. Woher kam dieser Hass auf ihn? Und wenn nicht auf ihn, warum auf Jelais??? Sie war doch so ein artiges und nettes Kind gewesen. Er konnte sich das alles nicht erklären und verschob das auf ihrer Rückkehr.
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Jelais

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Sa Sep 10 2011, 01:43

Übertriebnen hatte sie wirklich nicht.
Eher hatte sie noch untertrieben und das eine oder andere Geschehen nicht erwähnt.
"Glaubst du nicht ich habe darüber schon lange nachgedacht und versucht Vater darauf aufmerksam zu machen? Ich weiß nicht, was sie mit ihm macht, warum er ihr glaubt, aber er verhält sich in ihrer gegenwart vollkommen anders. Als sei er nicht er selbt."
Niedergeschlagen ließ sie den Kopf hängen.
Sie wischte mit beiden Handballen über ihre Augen, um die Tränen zu verbergen, die sich heraus stahlen.
"Ich bin kein naives Kind mehr, aber ich weiß was ich gesehen udn erlebt habe Kylar. Natürlich hört es sich an, als habe ich alles um sonst getan, aber ich füchte diese Frau hat etwas mit Vater gemacht, dass er mir nicht glaubt. ich wollte nicht ... das dir etwas geschieht ... "
Sie sah ihn nicht an, denn das wäre nun der ausschlag gewesen, los zu weinen und vielleicht wäre er nun doch nicht so blöde zu übersehen, warum sie das alles tat.
"Ich will mich nicht verstellen, aber manchmal ... lege ich diese Maske einfach schon aus Gewohnheit auf. Es tut mir leid, dass ich so unfair zu dir war udn immer iweder so verwöhnt gewikt habe. Ich hasse es so zu sein, aber es bewahrte mich davor, von anderen eben so verletzt zu werden."
Vielleicht verstand er es ja nun besser.
Wieder nahm sie den Anhänger in die Hand.
"Den hast du mir zu meinem geburtstag damals geschenkt. Ihn hat sie mir nie nehmen können, denn ich habe sie nie wissen lasen, dass ich ihn trage oder das ich ihn von dir habe. Er hat mir immr wieder Mut gemacht, dass du bald wider da bist und die Hölle fürn eine kurze zeit vorbei ist, denn nur dann durfte ich ich selbst sein,"
flüsterte sie schließlich erklärend.
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