Come, you children, listen to me, I will teach you the fear of the lords
 
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 Die grüne Ebene

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Niel

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   So Sep 11 2011, 00:30

Drückende Stille war entstanden. Die beiden hatten etwas zu klären, mussten etwas bereden, vielleicht würden sie sich dann besser verstehen. Ohne ein Wort war Niel aufgestanden, reckte sich und ging ein Stück in den Wald hinein. Vielleicht sollte auch er die zeit der Einsamkeit nutzen um einige Dinge für sich in Ruhe klären zu können. Für den Moment auf jeden Fall verschwand er auf der Bildfläche.
Die Dunkelheit hatte hatte etwas wohltuendes. Man war für sich und dennoch konnte man nicht sehen, wer als nächstes zu ihnen war. Die Kühle Luft ließ es auf sich einwirken und genoss den Zustand der ruhe.
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Kylar

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Sep 12 2011, 22:56

Kylar hörte sich weiter an, was Jelais loswerden wollte und besah sich den Anhänger. Die beiden Drachen umarmten sich noch genauso, wie an dem Tag, da er ihr dieses Amulett geschenkt hatte. Damals war sie noch ein kleines Kind gewesen, hatte den Anhänger nie abgelegt. Kylar empfand dies als rührend und zugleich versetzte ihm das einen Stich in die Brust. Dieses Mädchen schien ihn ja wirklich gern zu haben und insgeheim hoffte er natürlich auch, dass es mehr sein würde, aber das war ein Ding der Unmöglichkeit! Jelais Vater hatte sie IHM anvertraut, weil ER vertrauenswürdig war. Was würde sein Herr von ihm denken, wenn er Jelais zurück bringen würde und ihm berichten würde, dass er sich Jelais zu Eigen gemacht hätte. Er seufzt und legte seine Hand und die von Jelais, welche den Anhänger fest hielt. Er schloss seine Hand, sodass sie ihre automatisch mit schließen musste.
„Mir wird nichts geschehen. Sie hat keine Macht über mich, Jelais.“, versuchte er sie zu trösten und nahm seine Hand wieder weg. Niel hatte sich entfernt und Kylar sah Jelais tief in die Augen. Sie nicht, aber du…, dachte er und eine tiefe Sehnsucht schimmerte in seinem Blick, ehe er sich wieder von ihr abwandte und sich erhob. Er streckte sich und diverse Knochen in seinem Körper knackten. Dann setzte er sich wieder und sagte: „Verzeih, ich bin sehr müde. Der Tag war anstrengend.“ Er legte sich zum Feuer, direkt vor Jelais Füße und sah sie noch einmal von dort an. Er dachte, genau so musste es sein. Der Diener zu den Füßen der Herrin und doch schrie sein Herz mit aller Macht gegen seinen Verstand an. Seine Augen vielen zu und er schlief auf der Stelle ein.
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Jelais

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Di Sep 13 2011, 05:59

Es war irgendwie sonderbar, Kylars Reaktion zu erfassen.
Er schien völlig ruhig zu sein und versuchte jelais die Angst zu nehmen, ihm könne etwas zu stoßen.
Für einen Moment, konnte sie diesen Blick in seinen Augen sehen, diese Sehnsucht, doch wonach?
Sie hatte doch keine Ahnung von solchen Dingen, und auch wenn sie selbst sich so sehr nach seiner Umarmung sehnte, würde er sich nie auf eine Adelige einlassen.
Sie betrachtete Kylar mit einem Lächeln, als er sich, ihr zu Füßen, auf den Boden legte und als bald ein schlief.
Er war einfach immer für sie da gewesen, immer wenn er am Hofe war, hatte er sich um sie gekümmert.
Der Brief sollte mittlerweile bei ihrem Vater angekommen sein und ihr Entschluß, niemanden anderen zum Gemahl zu nehmen, als Kylar, festigte sich von Augenblick zu Augenblick mehr.
Wie auch früher, als sie noch klein war, legte sie sich nun zu Kylar und kuschelte sich sacht bei ihm ein.
Früher war sie immer auf gewacht, bevor er es tat, doch nach den heutigen Ereignissen ... blieb ihr nur zu hoffen, dass sie früher auf wachte, denn schließlich wollte sie ihn nicht in Verlegenheit bringen oder gar selbst als Dirne da stehen.
Noch einmal sah sie sich um, doch Niel war nicht da.
Sicher war er in der Nähe und würde bald zurück kommen.
Der Schlaf übermannte sie schneller, als sie erwartet hatte, doch heute Nacht träumte sie nichts schlechtes.
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Niel

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Di Sep 13 2011, 08:49

Gedankenverloren schritt Niel zurück ins Lager. Er hatte nicht wirklich was in Erfahrung bringen, denn seine freunde wussten auch nicht ,was für eine absurde Gestalt sich vor kurzem vom Himmel gelassen hatte. Er hörte schon das Feuer prasseln, sah aber nirgends ein Lager von Jelais noch von Kylar, eines schien zu fehlen. Erst als er näher trat, viel ihm auf, das beide nahe bei einander waren. Sofort blieb er stehen, da er nicht wusste, um was genau es sich dort handeln würde. Immerhin... Kopfschüttelnd schob er den Gedanken bei Seite. Sie waren nur nahe beieinander, denn wenn es auch nicht all zu kalt war, schien die Nähe zum anderen sehr angenehm. Ein Lächeln fuhr ihm über das Gesicht, und für einen Moment vergaß er die Probleme und Sorgen und genoss einfach dieses freudige Bild. Dann setzte er sich wieder an seinen Platz, und hielt auch dort zu Ruhe an.
Früh am nächsten Morgen wachte er auf. Er schien der erste zu sein. Erst wollte er versuchen noch ein wenig weiter zu dösen, doch gelang es ihm nicht. Ein blick in den Himmel verhieß einen wolkigen Tag, und so sollte es auch den ganzen Tag bleiben, das wusste er. Wieder lächelnd nach er wahr, das die beiden noch immer beieinander lagen. So ließ er sie im stillen liegen, und sorgte für das Frühstück.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Di Okt 11 2011, 05:21

Kylar schlief wie ein Stein. Er bekam weder mit, dass sich Jelais bei ihm ankuschelte, noch dass die Nacht sich dem Ende neigte. Sein Schlaf war traumlos und erholsam. Weshalb er sich sehr gut von den Strapazen des Vortages und der Tage davor erholen konnte. Auch seine Macht schien sich wieder erneuert zu haben. Die Azurblaue Macht in seinem Innersten machte ihn zu dem Was er war. Ein Kampfmagier, der seinem Herrn schon viele Dienste erwiesen hatte. Doch er merkte auch, wie die glühend heiße rote Macht in ihm immer öfter nach draußen drängte.
Kylar erwachte vor Jelais und schmunzelte kaum wahrnehmbar. Wie so viele Male zuvor, tat er weiterhin als schliefe er tief und fest, erst wenn sie sich von ihm entfernte, würde er langsam „aufwachen“. Offenbar war sie nun nicht mehr böse. Zumindest nicht auf ihn. Und die Sache mit Moira würde sie auch schnell verkraften. Immerhin hatten sich die beiden auch kaum gekannt.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Do Okt 13 2011, 07:25

Eine ruhige Nacht lag hinter ihr.
Kylar schien noch zu schlafen, als sie wach wurde.
Vorsichtig drehte sie sich herum, sah ihren schlafenden Prinzen an udn lächelte.
"Wenn du nur wüßtest ... es tut mir alles so unendlich leid ..."
Zärtlich streichelte sie ihm über die Wange und küsste ihn auf die Stirn.
"Ich werde dir nichts mehr vor spielen ... aber ein Geheimnis ... werde ich für mich behalten müssen. Du hälst mich immernoch für die kleine Prinzessin ... Dein Empfinden ist sicher ganz anders sein als das meine, "
flüsterte sie.
Sie drehte sich wieder von ihm weg, stand langsam auf und begab sich zu den Pferden.
Eigentlich hätte sie sich nun gern einmal gebadet, aber hier gab es keine Möglichkeit.
Wenigstens hatte sie noch ihre Bürste und konnte sich irh Haar nun erst einmal fertig machen.
Moira fehlte ihr, doch würde sie nicht wieder zurück kommen.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Do Okt 20 2011, 03:47

Kylar merkte, wie Jelais erwachte. Wie immer gab er ihr erst die Chance sich zu entfernen, bevor er selbst die Augen öffnete. Aber irgendwas war komisch. Anstatt gleich aufzustehen, um alles zu vertuschen spürte er, wie sie sich zu ihm umkehrte und ihn betrachtete. Er konnte ihren Blick richtig auf sich spüren und fühlte sich irgendwie, als sei er nackt. Er merkte jedoch schnell, dass dies nicht der Fall war. Zu seiner eigenen Überraschung traute er sich nicht, die Augen zu öffnen, um ihren Blick zu suchen. Und plötzlich strichen ihm ihre zarten Finger über die Wange, worauf sich ein lieblicher Kuss sich auf seine Stirn verirrte. Wieder einmal schaffte sie es, dass sich Kylars Herz überschlug und stolpernd in seiner Brust umher hüpfte. Ihre Worte sickerten durch seinen eher langsam arbeitenden Verstand und entschlüsselten ihre Bedeutung kaum. Erst nachdem sie sich schon längst wieder entfernt hatte, konnten die Worte wieder klare Sätze bilden.
Das wiederum stürze ihn in nur noch tiefere Verwirrung. Er legte sich auf den Rücken und starrte in den Himmel, der seiner Laune entsprach. Trist und grau. Wieder hatte sie ihn geküsst, zwar nur auf die Stirn, aber das reichte schon. Kylar war sich mittlerweile sehr wohl bewusst, dass Jelais nicht nur pure Freundschaft für ihn empfand. Und er glaubte auch zu verstehen, dass sich dieses Bild über ihn aus einem sehr falschen Eindruck ihrer kindlichen Fantasien erhob.
Schon als Kind hatte sie zu ihm aufgesehen. Immer wenn er von irgendwo zurückkahm, klammerte sie an ihm und hielt sich, wenn sie nicht gerade mit ihm spielte in seiner Nähe auf. Sie hatte ihn offensichtlich sehr gemocht, ja beinahe vergöttert. Kylar hingegen hatte all diese Stunden, die er mit ihr verbracht hatte, als ein Geschenk gesehen. Ein Geschenk dafür, dass er sich keine Familie leisten konnte. Er war mittlerweile 35 also schon nicht mehr wirklich jung. Kylar war wie ein Großer Bruder für Jelais gewesen, oder gar wie ein Onkel. Aber Jelais hatte das offenbar anders gesehen. Sie trug diese verdammte Kette wie das kostbarste, was sie besaß und jetzt wo sie ihm beinahe, außer dem Offensichtlichen, alles erzählt hatte, begriff er auch warum: Sie liebte ihn…
Kylar biss die Zähne aufeinander. Sie empfand ganz klar genau dasselbe wie er, aber… Zum Teufel! Für Kylar stand fest, dass er seinen Herrn nicht verraten würde. Er hatte einen Eid geschworen ihm treu zu dienen und den würde er nicht brechen. Nicht für seine krankhafte Beziehung zu dessen Tochter. Es war doch nicht normal, dass man ein Mädchen liebte, was man hatte aufwachsen sehen…
Er musste etwas tun. Nein er musste es unterlassen, so nett zu ihr zu sein. Plötzlich wurde ihm auch klar, dass sie sich manchmal einfach daneben benommen hatte, weil ER ihre Gefühle verletzt hatte. Abrupt setzte er sich auf, beäugte Jelais und dachte sich einen Plan aus, wie er es anstellen konnte, dass sie ihn vergaß. Nein… wie er es anstellte, dass er seine Gefühle ihr gegenüber weiterhin für sich behalten konnte.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Sa Okt 29 2011, 14:01

Einige Sachen zusammengesammelt ging er ruhig zurück zum Lager. Etwas in ihm sagte er sollte noch warten, bevor er die Fläche betreten würde. Er wich von seinem Weg ab, und gelang in eine Position, in der er einen Blick auf die beiden werfen konnte, ohne sich jedoch irgendwas dabei zu denken. Er sah wie beide sich gegenüber saßen, die ein eher erschrocken, der andere in einer blöden Situation. So wirkte es zumindest auf ihn. Sollte er sich darin einmischen? Oder war es gut,das die beiden sich endlich einmal aussprechen würden? Er entschied sich für seine zweiten Gedanken. Ein sanftes Bett aus Luft legte sich unter seinen Füßen, sodass er anfing sich vom Boden zu erheben. Geräuschlos verließ er den Bereich des Gesprächs.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Nov 02 2011, 01:55

Die Haare waren bald fertig gebürstet und auch geflochten.
Ihretwegen durfte es nun gern Frühstück geben, doch sie vermisste noch Niel.
Was trieb er wohl gerade?
Jagte er nach dem Frühstück?
Seit gestern Abend hatte sie ihn nicht mehr gesehen.
Eigentlich sollte er doch nun bald wieder auftauchen oder?
Langsam ging sie zurück zu Kylar,d er irgendwie mit den Gedanken ganz woanders zu sein schien.
Sie hasste den Gedanken wieder Heim kehren zu müssen.
Er würde dann wieder gehen und sie bbliebe allein zurück ... würde vielleicht gezwungen werden irgendwen zu heiraten.
In diesem Falle würde sie ... sie würde entweder fliehen oder sie würde sich das Leben nehmen.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Nov 02 2011, 02:44

Jelais kam zurück. Wunderbar. Niel war immer noch außer Sicht und Kylar hatte ernste Selbstzweifel. Er hasste es und er hasste die Tatsache, seinen Gefühlen unterlegen zu sein. Es musst etwas geschehen und er würde jetzt dafür sorgen, dass sich diese endlosen Gedanken aus seinem Kopf schoben. beinahe zornig sprach er zu Jelais: „Nach dem Frühstück geht es gleich weiter, also fang schon mal an alles zusammen zu suchen, während ich das Frühstück bereite. Sicherlich würde er, sollte Niel bis dahin nicht wieder da sein, anfangen ihn zu suchen. immerhin war er die einzige Quelle, die er zu diesem verdammten Mal in seinem Nacken befragen konnte. Auch wenn er sich immer noch nicht sicher war, ob man ihm bis zur Gänze vertrauen konnte.
Voller Selbstzweifel versuchte er Jelais soweit es ging zu ignorieren, aber das stellte sich als sehr viel schwieriger raus, als er es vermutet hatte immer wieder erwischte er sich dabei, wie er ihr zusah. Seine harten Worte schienen sie jedenfalls nicht glücklich zu machen, aber er sah auch, dass sie tat, was er sah. Die Tage der gebieterischen Zicke waren scheinbar vorbei. Umso mehr schmerzte es ihn, dass sie sich offensichtlich fragte, was sie falsch gemacht haben mochte. Sie war fast wie früher nur nicht mehr so unbeschwert. Am liebsten würde er ihr einfach alles sagen. Aber das durfte er nicht.
Beinahe wie ein skrupelloser Schlächter machte er sich über zwei Äpfel her und spaltete sie, als wären es die Köpfe irgendwelcher verhasster Kreaturen. Auch Gemüse, Käse und Brot erfuhren den geballten Zorn eines Kriegsmagiers, wobei das Resultat jedoch noch einigermaßen ansehnlich wirkte. Zumindest hatte es wenig von einem wirklichen Schlachtfeld sondern eher von einem halbherzig zubereiteten Frühstück. Er blickte sich um – wobei er es vermied Jelais direkt anzusehen – um nach Nie lausschau zu halten.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Fr Nov 04 2011, 00:54

Niel war ein wenig für sich durch das Gebiet gezogen, hatte Pilze und Früchte aufgelesen. Er war sich selbst nicht ganz sicher, wie er seine Art jetzt weiter gegenüber Jelais Und Kylar halten sollte, weiterhin die freundliche Art, so wie sie ihn kennengelernt hatten, oder aber eher die kühle Seite von ihm, so wie es seinem Rang genehm war.
Seinem Gefühl vertrauend, strebte er das Lager an. Mit einem kurzen Blick ließ sich schnell erahnen, das zwischen den beiden nichts besonderes Geschehen war. Kühle Stimmung hing in der Luft. „Ich sehe ihr wollt bald los?“, waren seine ersten Worte als er wieder zurück kam. Gemächlich setzte er sich hin und schaute sich an, was bislang an Essen zubereitet wurde. Dazu gab er passend jenes was er gefunden hatte, soweit es mit einander vereinbar war und ließ sich nicht lange bitten sein Frühstück einzunehmen. Insgeheim wartete er darauf, das er wohl bald wieder mit verschiedenen fragen überhäuft werden würde.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Sa Nov 05 2011, 02:40

Was hatte sie denn nun wieder falsch gemacht?
Er herrschte sie an, war nicht egrade freundlich uund behandelte das Essen, als wäre es dazu bestimmt sich zusammen zu setzen und ein großer böser Feind zu werden, den es auf zu halten galt.
jelais versuchte erst gar nicht Widerworte zu geben, sondern machte einfach, was Kylar verlangte.
Sie packte alles soweit zusammen, wie es nötig war und wartete auf das Frühstück.
Niel kam zurück, was sie ein wenig aufatmen ließ.
"Ich habe euch schon vermisst Niel. Wo wart ihr denn? Waren wir eine so unangenehme Gesellschaft?"
Alles war ihr recht, wenn sie Kylars schlechte Laune nicht ertragen musste.
Er behandelte sie gerade so, wie er sie hätte behandeln sollen, als sie sich so zickig aufgeführt hatte.
Sie brauchte es ihm gegenüber nicht mehr, denn sie hatte ihm alles erzählt und nun ... nun war er so ... sonderbar zu ihr.
Niel ließ sich sein Frühstück sichtlich schmecken.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Do Nov 17 2011, 07:05

Auch Kylar stopfte sich ordentlich voll. Obwohl er schon nicht mehr ganz jung war und seine Statur eher nicht darauf schließen ließ, das er viel essen konnte, stopfte er in sich hinein, als gäbe es die nächsten Tage nichts zu essen mehr. Er verlor dabei kein Wort und sah auch die anderen beiden nicht an. Das einzige, woran er denken konnte, war, dass Jelais schnell nach Hause gebracht werden musste und er wieder auf Reisen gehen konnte. Was nun nicht mehr von der Hand zu weisen war, ließ ihn sein Essen kaum hinunter würgen.
„Niel…“, sagte er zwischen zwei Bissen und machte demnach eine Pause. „Ich will, dass diese Male verschwinden. Egal wie.“ Dann aß er weiter und tat gar nicht so als ob er eine Antwort erwarten würde.
Erst als er fertig zu sein schien lehnte er sich leicht zurück und öffnete seinen Beutel, in dem er eine wohl behütete Flasche mit hochprozentigem Alkohol verstaut hatte. Er entkorkte sie und genehmigte sich einen kräftigen Schluck. Nun, wenn es seinen Schnapsvorrat betraf, war er eigen. Nicht dass er glaubte, Niel hätte etwas davon getrunken… aber anbieten wollte er es auch nicht so gern. Von Jelais wusste er, dass sie nicht trank. Nach einem zweiten Schluck verstaute er die Flasche wieder und verschnürte alles, was er so bei sich hatte an seinem Körper und den Satteltaschen.
„Können wir gehen?“
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Fr Nov 18 2011, 05:54

Jelais hatte sich das Frühstück nicht so recht schmecken lassen können.
Kylar bnahm sich sonderbar.
Nicht das er das nicht ohnehin ab und zu tat, doch im Moment tat er es wirklich auffällig und vor allem kam es ihr vor, als habe er plötzlich etwas gegen sie.
Wortlos stand sie auf seine Frage hin auf und ging zu ihrer stute.
Sie wollte nachdenken und sie wollte auf keinen Fall so schnell heim kehren.
Ihre Stute war schnell gesattelt und sie führte sie bereits am Lager vorbei.
Sie woltle keine gemeinen Antworten geben oder wieder so giftig ihm gegenüber werden, also verkniff sie sich jegliches Wort und wartete brav auf die beiden Männer.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   So Nov 20 2011, 00:02

Er wusste das er schon alsbald auf das Mal angesprochen würde. Es war verständlich, wer würde nicht gerne Wissen, was mit einem Passiert, wen er gegen seinen Willen gebrandmarkt wurde. „Ich sagte euch das dieses Mal den Willen in sich trägt euch in einem gefallen Elementar zu verwandeln, ein Wesen, das ich bekämpfe und vernichte. In der Regel ist es Leicht sich diesem nicht zu unterwerfen doch solltet ihr zu schwach sein...“ er ließ den Satz unbeendet. Das Mal lässt sich nicht so einfach nehmen, zumindest bin ich nicht in der Lage es zu tun. Andererseits ist es nicht schwer dem mal zu entsagen. Es ist eine Einstellung. Was jedoch wichtig ist. Euer mal ist für jene Elementare, die den Ursprung in ihnen sehen wie ein Leuchtfeuer. Sollte eines von ihnen euch sehen, wird es gewillt sein euch zu finden und anzugreifen, euch auf ihre Seite zu ziehen. Deshalb ist es wichtig, euch einen Namen zu machen, einen Namen der von eurer Stärke Zeugt, denn so wird es unwahrscheinlicher dass ihr Ziel von ihnen werdet, zumindest für die Unteren. Niel wirkte recht nüchtern, als er das seine Aussage traf. Er war gespannt wie es nun weiter gehen würde. Im Inneren fühlte er sich Schuld, doch konnte er dem nicht nachgeben. Er war zu erfahren, als das er sich von seinen Gefühlen zu sehr vereinnahmen ließ.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Nov 23 2011, 23:27

Kylar sah ihren Begleiter finster an, nachdem er sich das Gesprochene angehört hatte. Solange sie dieses Mal trugen, konnte er nicht zurück. Er würde seinen Herrn nicht in Gefahr bringen, nur weil irgend so eine Hexe versuchte ihn und Jelais in eine Bestie zu verwandeln. Außerdem würden andere nach ihnen suchen, und wenn er sich dann dort aufhielt, würden sie vermutlich alles zerstören. Nein, sie MUSSTEN vorher dieses Mal loswerden, sonst konnte er niemals zurückkehren.
„Wenn ihr es nicht entfernen könnt… wer dann?“ Kylar sah flüchtig zu Jelais und Bedauern stand ihm ins Gesicht geschrieben. Ein toller Beschützer war er. Was konnte eigentlich noch alles schief gehen? Missmutig ließ er die Schultern hängen. Doch schon beim nächsten Satz Niels straffte er sie wieder. Ein funkelte Niel an, jedoch nicht feindselig, sondern eher von sich überzeugt.
„Ich habe unzählige Schlachten geschlagen. Ich HABE bereits einen Namen. Und so ein paar Elementare werden MICH sicher nicht aufhalten. Sie sollen meinen Namen fürchten. Sollen sie nur kommen…“ Es klang wütend, aber nicht auf Niel oder Jelais. Es klang kampfeslustig und doch gefasst und ruhig. Es klang, als wolle aller Zorn und Schmerz durch diese Worte zu seinen Feinden fließen und Kylar musste sich eingestehen, dass es sich gut anfühlte. Vor allem aber klang seine Stimme gefährlich und zu keinem Kompromiss bereit.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Nov 23 2011, 23:51

Jelais hörte zwar zu, war aber nicht wirklich interessiert an dem Gespräch.
Um so später sie Heim kämen, um so besser wäre es für die.
Kylars Blick entging ihr nicht, doch anstatt wütend auf ihn zu sein,l lächelte sie ihm verzeihend zu.
Woher hätte er das mit dem mal wissen sollen und wie hätte er ahnen können, dass soetwas geschieht?
Sie sagte nichts weiter, hing ihren Gedanken nach und fragte sich, warum er sich so abweisend verhielt.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Sa Nov 26 2011, 08:01

Niel unterbrach sein Frühstück. „Es entfernen?“ Er deutete mit dem Löffel in der Hand auf seinen Nacken. „Ich weiß nicht wer es entfernen kann, noch ob es überhaupt geht. Mir kam es nie in den Sinn, das Mal zu entfernen.“ Seltsam nüchtern klang die Aussage von Niel. Ruhig aß er weiter, doch durch die Ansprache Kaylars ging ihm ein kurzen Lächeln über die Lippen, es war eher ein nachdenkliches Schmunzeln. „Es mag sein, das ihr einen Namen habt, und ihn euch auch schon verdient habt, doch Unterscheidet das Diesseits und die Unterwelt. Weltliche Namen haben bestenfalls für sie nur Politisches Interesse, denn sogleich ihr auf dem Schlachtfeld gegen andere Erdenkinder gut besteht, heißt es nicht das ihr ebenso Chancenreich gegen Wesen wie diese Seit.“ Niel wollte keinen Streit anfangen, aber dennoch hielt er es für notwendig dies zu sagen. „Das Wesen was wir bekämpft hatten, Moira, war nicht wirklich mächtig. Es war unerfahren und wusste nicht mit ihren Kräften umzugehen. Wer weiß was der Grund war, vielleicht hatte sie selbst das Monster in sich zurückgehalten hatte.“ Er hielt kurz inne. „Was jedoch wichtiger ist: Ihr solltet euch Sorgen um Lady Jelais machen.“ Er schluckte kurz. „Es tut mir Leid, das ihr mit hinein gezogen wurdet. Hätte ich es verhindern können, glaubt mir ich hätte es getan.“ Niel klang reumütig. „Denn ich denke, ihr werdet das leichteste ziel sein, sollte es darum gehen euch zum Bösen zu wenden. Vielleicht gibt es einen Weg, dieses Mal zu entfernen, und ich denke für euch wäre es wirklich gut, doch solange dies nicht geschieht, seit ihr in Gefahr und seit somit auch weitgehend eine Gefahr für andere.“ Spätestens jetzt war sicher, das die eindeutige Gefahr die von diesem Mal ausging allen bewusst war, denn wenn nicht, wäre es wahrscheinlich klüger diesen jemanden gleich von seinem Schicksal zu befreien.
Niel stand auf. In die Stille hinein sagte er nun schlicht: „Ihr wolltet doch das Meer sehen. Zufälligerweise geht es einher mit der Küste Turgals.“
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Sa Nov 26 2011, 23:21

Finster wurde Kylars Blick, als er dem Man zuhörte, der ganz klar dasselbe Mal trug. Ganz kurz huschte der Gedanke durch Kylars Hirn, dass Niel sie absichtlich hier her geführt hatte, um sie auch mit diesem Mal zu verfluchen, aber dieser Gedanke entwischte noch ehe er ihn direkt fassen konnte. Nein, das konnte nicht sein.
Er überlegte kurz über die Aussage, Niels und legte sein Kinn in seine Handfläche, woraufhin er bald damit begann, sich über den stoppligen Bart zu streichen. Er hatte bisher keine Zeit gehabt sich zu rasieren, weshalb Kinn und Wangen über die feinen Rillen seiner Hand kratzen. Nach kurzer Zeit sah er zu Jelais. Er fixierte sie mit seinen Augen so sehr, dass es unmöglich gewesen wäre den Blick abzuwenden.
„Nein.“, sagte er schließlich leise und sehr davon überzeugt, was er von sich gab. „Wenn es ein Wesen gibt, das sich gegen andere sträuben kann, dann ist es sie.“ Er sagte nicht, was er tatsächlich dachte. Er sprach nicht aus, dass er Jelais für die unschuldige, reine Seele hielt, der niemals böses in den Sinn kommen würde. Wenn man sich um jemanden sorgen musste, dass er dem bösen verfiel, dann war er es.
„Genug davon!“, beschloss er schließlich und stieg auf sein Pferd. Er bot Niel die Hand. „Können wir los?“
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Sa Nov 26 2011, 23:41

Niels Worte waren eindeutig und klar verständlich.
Denn noch war sie sicher, Kylar würde einen Weg finden, ihnen dieses Mal zu entfernen.
Kylars Blick fesselte sie für einen Moment, in dem sie seine herrlichen blauen Augen sehen konnte.
Er sprach voller Überzeugung, als wäre da mehr hinter, als nur der gedanke sie sei ein Dickkopf sondersgleichen.
Sie streichelte die Stute zärtlich, küsste sie auf die Nüstern udn saß schließlich auch auf.
Als nächstes würde sie sich ein paar gescheiter Hosen besorgen udn vernünftig reiten, denn das war mit dem kleid ziemlich unmöglich.
Spätestens wenn sie eine neuerliche Rast einlegen würden, würde sie sich etwas zurecht nähen.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Dez 07 2011, 06:46

Er nahm die Hand dankend an, und ließ sich auf das Pferd ziehen. So sollte es also weitergehen,

Zwei Tage später erreichte die Gruppe den Rand des Waldes. Es näherte sich dem Mittag entgegen. Für Niel war in der Zwischenzeit nicht viel interessantes passiert, hing er jedoch seinen eigenen Gedanken hinterher. Scheinbar beiläufig beäugte er den Wald, wie er sich majestätisch vor ihnen aufbaute. Vielleicht eine Halbe Meile wäre es zu schätzen, ehe sie die ersten Baumkronen über sich hätten. Verborgen vor den anderen waren auch seine kleinen Helfer am Werk und schauten sich um. Sie waren interessiert und neugierig, und ließen sich solche Ort nicht entgehen.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Dez 19 2011, 01:41

Auch Kylar hatte während der langen Reise zum Wald nicht viel zu sagen und vermied es sich zu äußern, wenn es nicht unbedingt notwendig war. Die meiste Zeit war er mit seinen eigenen Gedanken Beschäftigt, aber auch damit, die Gegend im Auge zu behalten. Er war sich sicher, dass es bald wieder irgend ein Problem geben würde und genoss daher die Ruhe, die ihm bis dahin vergönnt war.
Wenn man mit Jelais reiste, konnte man sich sicher sein, dass sich innerhalb weniger Tage, manchmal auch Stunden, etwas zutrug, was man weder beabsichtigt hatte, noch im geringsten damit gerechnet hätte. Kylar schmunzelte, als er sich an diverse Situationen erinnerte, denen man locker aus dem Weg hätte gehen können. Jalais Starrsinn war einzigartig, aber er selbst vermocht manchmal noch sturer zu sein, als sie.
Niel saß hinter ihm auf dem Pferd und beschäftigte sich auch mit sich selbst, zumindest war es das, was Kylar dachte. Er machte sich nicht die Mühe sich nach ihm umzudrehen, aber achtete stets und ständig darauf, dass Jelais neben ihm ritt und sich nicht zurückfallen ließ. Sie vermieden es die Pferde anzutreiben, sodass sie in einem gemächlichen Schritt reisten.
Und dann konnte man durch den Schleier der Entfernung den Wald ausmachen, der sich vor ihnen erstreckte und immer größer wurde. Abwechslung konnte man dazu nur sagen. Denn Kylar wusste nicht so viel über diese Gegend, dass er hätte sagen können, wie der Wald heißt. Genauso wenig konnte er über die möglichen Gefahren sagen, die sich möglicherweise in ihm verbargen.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Dez 19 2011, 02:09

Die Reise wurde zunehmend eintöniger und Jelais empfand das Schweigen als ungerecht.
Sie hatte ihm nichts getan und Kylar strafte sie mit Schweigen oder eben mit dem nötigsten, was zu sagen sein musste.
Irgendwann nahm sie schließlich den Mut zusammen und meinte:
"Was hab ich dir eigentlich getan, dass du mich, seit dem ich dir alles erzählt habe, mit Schweigen oder Ignorieren strafst?"
Sie klang traurig und vrzweifelt.
Schließlich hatte sie nichts getan, was ein solches verhalten Kyylars rechtfertigte.
Niel schien seinen eigenen gedanken hinterher zzu hängen und zu sagen hatte auch er nicht viel.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Dez 19 2011, 04:15

Kylar schaute zu Jelais rüber und war im ersten Moment verwundert. Wie lange sie sich zusammen gerissen hatte, war erstaunlich. Aber nun konnte sie sich die Frage wohl einfach nicht mehr verbergen. Kylar wusste selbst, dass er grausam war und empfand bei ihrem Tonfall einen Stich in der Brust, aber er hatte keine Wahl. Sie würde es nicht verstehen, wenn er ihr erklären würde, was er fühlte und was er mit seinem Verhalten schützen wollte.
„Ich weiß nicht was du meinst.“ Zugegebener Maßen hatte er sich auch schon früher nicht viel mit ihr unterhalten, seit sie gemeinsam aufgebrochen waren. Sie hatte ihn früher aber auch immer traktiert, weswegen er auch ordentlich Paroli bieten konnte. Aber im Moment herrschte einfach nur Grabeskälte. Und obwohl Kylar wusste, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis Jelais die Fassung verlor und ihn zurecht wies, hielt er stumm wie ein Fisch auf den Waldrand zu, der mittlerweile beinahe in greifbare Nähe gerückt war.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Dez 19 2011, 04:27

Die magischen Kräfte die in der nähe des Sîdh'tawar vor sich gingen waren nicht unentdeckt geblieben. Man konnte die drei Wesen auf Entfernung schon erkennen. Die Sicht schien von oben auf die kleine Gruppe hinab zu sausen. Man erkannte nun eine Gestalt in einen Umhang gehüllt, mit verdecktem Gesicht, einen Langstab in der Hand und deutlich konnte man mit geschulten Augen das Langschwert unter dem Umhang erkennen. Direkt hinter dem Reiter war eine zweite Gestalt auf dem Pferd. Männlich, fortgeschritteneres Alter, ein Bastardschwert geschultert und scheinbar sehr mächtig.
Daneben war eine schöne junge Menschenfrau auf einem Pferd zu sehen. Das Gesicht kam dem stillen Beobachter bekannt vor, aber woher konnte dieser nicht sagen.
Von allen schien etwas böses Auszugehen und das obwohl sie alle gut zu sein schienen. Etwas was selbst ihn verwirrte. Das schlimmste an der gesamten Situation war, das diese Gruppe auf den Wald zu hielten. Der Wald des Friedens der schon lange keiner so mächtigen Bedrohung wie der jetzigen gegenüberstand.
Die jetzigen offiziellen Hüter waren blind für die Geschehnisse außerhalb des Waldes, sie waren nicht interessiert an den Vorgängen der Außenwelt. Die selbe Arroganz war schon vor drei Jahrtausenden zu einer gefährlichen Ignoranz geworden.
Das Bild verschwamm und in der Wasseroberfläche spiegelte sich ein Uralter Hochelf der sich im selben Atemzug die Kapuze wieder aufsetzte.
„Es wird Zeit das wir uns zu erkennen geben. Bringt diese Menschen hier her, lebend.“, seine Stimme war leise, schien aber den Ton eines Befehlshabers inne zu haben. „Lasst sie nicht auf die Hüter treffen, denn dann werden sie den Wald nie wieder verlassen.“
Außerhalb der Lichtquelle waren verschiedene im Schatten stehende Wesen zu erkennen. Sechs von ihnen bewegten sich zum Ausgang.
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