Come, you children, listen to me, I will teach you the fear of the lords
 
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 Die grüne Ebene

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Toddaeus
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BeitragThema: Die grüne Ebene   Mi Okt 13 2010, 07:08

Groß und Weit ist sie, die grüne Ebene. Einige Haine sich zu eigen gemacht, sind es Elfen welche sich in den kleinen Wäldern der Ebene finden lassen. Anders als ihre Verwandten wird reger Handel mit den reisenden betrieben.
In den Hügeln der ebenen haben sich kleine Wesen ihr zuhause gesucht: Gnome und ihre kleinen Artgenossen. Die bekannteste Stadt trägt den Namen Silberblatt. Diese Handelsstadt hat sich die Küste als ihren Ort ausgesucht. So ist sie der Sitz von vielen Händlergilden geworden, welche ihren Handel weit über die Ebene ins Landesinnere tragen.
Am nördlichsten Punkt der Ebene steht Nordgrim. Wie ein Bollwerk harrt sie als letzte Bastion gegen die Überfälle der wilden Völker aus. Sie ist des Imperiums und auch den anderen Länder letzter Schutz.
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tobiloge

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Okt 13 2010, 07:40

Cirian

Regen... Nichts als Regen... Das trommelnde Geräusch auf Helm und Brust ließ einfach nicht nach. Da lief er nun, die Straßen verlassen, kein Händler, kein Barde, nichts. In der Ferne waren einige Bäume auszumachen, ein leichter Trost. Nach 3 Tagen schierem Reiten durch das Land sah er ein wenig Abwechslung von dem sonst nur grünen Einöde. 'Er solle sich einfach nur auf dem Weg halten und bei der nächsten Abzweigung links halten, dann würde er nur nach einem Tagesritt das nächste Dorf erreichen', so meinte es doch dieser fahrende Händler... Verdammt, hätte er doch nur nach dem Namen des Dorfes gefragt, dann hätte er sich zumindest bei dem nächsten Passanten erkundigen können, sofern einer in Sichtweite gewesen wäre. Gelangweilt schaute der Reiter weiter die mehr und mehr im Schlamm versinkende Straße an. Mal zog der Blick sich in die Ferne, mal wieder nahe zu sich vor den Boden. Im Sattel schaukelnd ließ er seinen Erinnerungen freien Lauf...

Erschöpft, aber dennoch seelisch gestärkt durch seine verlorenen Gedanken aus der Vergangenheit, verließ Cirian die heilige Halle der Weihung. Mit beiden Händen drückte er sich gegen das doppelflügelige mit Gold beschlagene Tor, im Rücken das Brennen der vielen Zeremoniekerzen. Sonnenlicht. Geblendet von der strahlenden Erscheinung der Sonne musste er sich abwenden, seine Augen konnte dieser Kraft noch nicht entgegentreten. Er wand sich noch einmal Richtung Halle. Die strahlende Statur Alexias´ reckte aus dem inneren ihm die Hände entgegen. Cirian umfasste sein Amulett auf der Brust, das heilige Wappen der Strahlenden Klingen der Göttin Alexia, ein in Gold gefasstes faustgroßes Schwert, umspielt von feinen blauen Bändern, gefasst in einem ovalen, silbernen Ring, der nur die Spitze, Knauf sowie beide Seiten des Schwertes und seinem Heft berührte.
Demütig ging er vor der Statur in die Knie, senkte seinen Blick zu Boden, fasste seine Worte in ein kurzes Gebet: "Hab dank oh Alexia, Göttin der Herrlichkeit, der Anmut, das ihr mir die Stärke gabet dies Prüfung zu bestehen. Ich werde euch nicht Enttäuschen." Das kräftige Blau in seinen Augen wand sich wieder der Statur entgegen, welche mit ihren offen Armen, ihren Haaren fein umspielten Gesicht und edlen Gewandung auf ihn von der anderen Seite der Halle hinunterblickte. Der Ritualkreis in der Mitte des Raumes ließ das Gottesbild in einem warmen Gold erscheinen, strahlte dieser noch einen Rest seiner Kraft aus. "Es wird Zeit" , dachte sich Cirian. Er erhob sich vom Boden, seinen Blick auf die Verbildlichung seiner Göttin gerichtet, dann drehte er sich um und verließ die Halle.
Leicht erhoben, Aufgrund der Halle, blickte er in einen Halbkreis von Menschen die ihn mit großen Augen und ebenso großer Ehrfurcht anstarrten. Er verstand nicht. Die Weihe zu einem Paladin war wahrlich etwas besonderes, doch nicht so in diesem Ausmaße, als das er der Art von Bewunderung verdiente. Ein Mann durchbrach den Halbkreis, Jozan, sein Meister und Mentor, begrüßte ihn mit weit geöffneten Armen und konnte seine Freude kaum zügeln: „Ja, du sollst wahrlich wunderbares vollbringen, meine Intuition damals hatte mich eindeutig nicht getäuscht. Er stand vor Cirian, mit seinem kräftigen Körper überragte er ihn um einem halben Kopf. Seine kräftigen Hände umfassten seine Schultern. Verdutzt schaute Cirian zu ihm hinauf, bis er die Andeutung auf seinem Rücken verstand. Der Schlag traf ihn: FLÜGEL...! Wie kann das sein?! Berührt löste er sich aus dem Griff Jozans und blickte auf den Boden in der Halle: Federn, fein und weiß, leicht getaucht in dem goldenen Licht des Tempels. "Ich habe es nicht bemerkt, wie kann das sein...?" stotterte der junge Paladin nur. „Dies weiß nur unsere Göttin." Ehrfurcht schwang n seiner Stimme, "Dir ist großes Bestimmt, nimm dein Schicksal an, du bist nun wahrlich ein Paladin der Strahlenden Klingen, mach dich frisch, und ruh dich aus. Ich erwarte dich morgen im Saal der Zeremonie, dann wird deine Reise Beginnen...“

Er erwachte aus seinem Tagtraum. Jetzt lieft er mit seinem Streitross Antaros diese im Schlamm versunkene Straße immer noch entlang. Seine Miene verfinsterte sich verdrießlich. Er blickte den Weg hinauf... Ein Dorf, seit mehr als Drei Tagen endlich wieder Zivilisation. Er atmete tief durch und ließ das Bild auf sich wirken. Endlich...
Gegen Abend sollte Cirian das Dorf erreichen. Er bemerkte, wie ihn die Dorfbewohner musterten, und mit ihren Blicken auf seinen Flügeln und seiner strahlenden Rüstung verharrten. Er wurde rot, gut verdeckt unter seinem Helm.
Cirian machte ein Gasthaus auf dem Marktplatz des Dorfes aus. Ein Grölender Hirsch prangerte das Schild an: „Na wen das mal keine freundliche Einladung verheißt...“
Er übergab Antaros einem Stalljungen, drückte ihm einen angemessene Geldmenge in die Hand und verlange von ihm, sein Pferd wohl zu behüten, dann ging er in das Lokal. Drinnen war es verqualmt, roch nach Bier und Arbeit. Kräftigen Schrittes machte er sich zum Tresen, nahm seinen Helm ab und hoffte das seine röte aus dem Gesicht gewichen war. "Ich hätte gerne ein Raum für die Nacht. Draußen ist es wahrlich nicht angenehm und ich würde mich gerne in euren Gemächern ein wenig wärmen und erfrischen. Die Blicke der Wirts lösten sich nur schwerlich von den Flügel das Paladins, nur um dann in das Gesicht eines Elf zu schauen, dessen weißes, durch die Nässe glänzendes langes Haar Glatt sein Gesicht einfingen. Der Wirt blickte in seine blauen Augen: "Gern mein Herr, doch sagt wie heißt ihr?" Stille prägte den Schankraum.
Klar und für jeder Mann verständlich stellte er sich vor: „Nennt mich Cirian, Cirian Zardos, Paladin der Strahlenden Klinge der Göttin Alexia."
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Syrus

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Okt 13 2010, 19:01

Den ganzen Tag über hatte er dieses elende Wetter ertragen. Dieses dunkle Wetter legte sich auch auf sein sonst schon sehr düsteres Gemüt. Und die Ereignisse der letzten Tage wirkten sich auch nicht gut auf sein Gemüt aus
Syrus hatte sich die Kapuze tief ins Gesicht gezogen lief er mit gesenktem Blick die Straße entlang. Seine Stiefel waren vom Schlamm bis über die Knöchel bedeckt. Sein Anderthalbhänder, den er auf den Rücken geschnallt hatte, drückte den Mantel auf seinen Rücken.
Er ließ sich die Ereignisse noch einmal durch den Kopf gehen. Vor einigen Tagen hatte er in einem Wald einen Überfall mitbekommen und wollte helfen. Die Adligen in der Kutsche waren auch anfangs sehr dankbar für die Hilfe. Die fünf Banditen konnten ihm nichts anhaben, aber als dann der dumme Kleriker ihn als das erkannte was er war gerieten sie in Panik.
Die Elfen die auch rein zufällig in der nähe waren, schienen ehr dem Kleriker zu glauben und veranstalteten ein großes Aufsehen.
Ein paar Augenblicke später befand sich Syrus schon auf der Flucht. Das Problem dabei war nur, das die Elfen einen nicht zu verachtenden Vorteil hatten: Sie kannten den Wald!
Mit einigen kleinen Kämpfen schaffte er es dann nach einem Tag – Syrus übliches Pech schien ihm treu geblieben zu sein, er war in die Richtung gerannt in die sich der großteil des Waldes erstreckte – dem Wald zu entkommen. Aber die Elfen schienen nicht so leicht aufzugeben. So hetzten sie ihn noch einen weiteren Tag bevor Syrus sich entgültig absetzen konnte.
Sein Vorteil war, das er keinen Schlaf brauchte und vor allem keine Pausen.
Den Tag darauf fing es an zu regnen und eine Straße war noch ein wenig entfernt. So musste er zuerst quer übers Feld laufen um auf eine Straße zu kommen. Und wie es sein Schicksal wohl wollte, befand sich auf diesem besseren Feldweg kein Händler.
Aus seinen Gedanken heraus hatte er gar nicht bemerkt das vor ihm ein Dorf aufgetaucht war. Erst kurz vor dem Dorf bekam er dies mit. Und zu dem Zeitpunkt war es schon zu spät sich drum herum zu schleichen. Verzweifelt verzog er das Gesicht.
"Ihr Götter scheint mir wieder einmal jedweden Stein in den Weg zu legen den ihr finden könnt!", rief er klagend in den Himmel. Naja meine Ausrüstung könnte schon ein wenig gepflegt werden. Drei Tage dieses Wetter, ich sollte wirklich meine Ausrüstung mal wieder ein wenig säubern.
Sein ganzen Bild entsprach nicht seinen Ansprüchen. Sonst sah er immer aus wie einer der Söldner die auf ihre Ausrüstung achteten, aber jetzt war alles verdreckt und teilweise zerrissen. Der Saum seines Mantels war das beste Beispiel. Ein Loch nach dem anderen.
Im Dorf war kaum noch was los. Es war schon zu fortgeschrittener Stunde. In der Taverne war noch Licht und ein paar Leute waren dort zu finden. Ein Grölender Hirsch war auf dem Schild zu erkennen. "Na das ist doch berauschend! Die einzige Taverne für alle Bauern in der Gegend und keine andere möglichkeit um diese Uhrzeit auf ehrliche Art und Weise einen Schlafplatz zu finden!", murmelte er vor sich hin, als er eintrat.
Am liebsten wär er direkt wieder hinausgerannt. Ein Elf mit Flügeln! Und dann auch noch anscheind irgendeiner der edlen Helden des Imperiums oder ähnliches! Aber sowas würd nur noch mehr Aufmerksamkeit erregen, so ging er hinein. Die Bauern drehten sich zu ihm um. Einige musterten ihn durch glasige Augen, andere weit aus nüchternere guckten kritisch auf sein beachtliches Schwert. Seine düstere Gewandung weckte selten Vertrauen und so war es auch hier, aber das war gut so, so ließ man ihn meist in ruhe.
Die Dorfbewohner und Bauern hielten abstand zu dem Geflügelten, dieser Anblick war ja auch wahrlich ungewöhnlich.
Mit einigen Schritten war er beim Tresen. "Was wünscht ihr werter Herr? Ein warmes Bier würd euch gut tun!", fragte der Wirt in fröhlichem Ton.
"Nein Danke, nur eine Unterkunft für eine Nacht. Möglichst da wo ich Ruhe hab. Und ein Eimer Wasser.", antwortete Syrus etwas unhöflicher als gewollt. Anstatt sich auf den Hocker hinzusetzen blieb er stehen und holte eine Goldmünze aus dem Geldbeutel. Arm war er nicht, somit konnte er sich durch ein wenig verschwenderische Ausgaben eine vernünftige Unterkunft sichern.
Mit einem schnipsen warf er diese dem Wirt zu, der diese mit einem dankbaren Nicken verschwinden ließ. "Einen kleinen moment, werter Herr. Ich zeige ihn gleich ihr Zimmer.", war seine Antwort.
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tobiloge

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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Sa Okt 16 2010, 02:11

Cirian

Ohne besonderes Interesse schaute sich Cirian den weiteren Besucher an. Dem Paladin gefiel seine Unfreundliche Art nicht, doch war es nicht an ihm, ihn deshalb zu Maßregeln. Hätte er es als seine Aufgabe empfunden, wäre er mit Sicherheit eines Frühen Todes gestorben, bei all dem Stress den er dann gehabt hätte. Vielleicht hatte das Mann einfach einen schlechten Tag. Zumindest seiner Kleidung nach hatte er einiges Hinter sich lassen müssen, viel Wegstrecke. Die Küchenfrau brachte ihm das Essen. „Habt dank werte Dame.“, nahm er ihr es entgegen. Sich kurz in das Gespräch einmischend wand er sich an den Gastwirt: „Kümmert euch ruhig erst um euren neuen Gast. Mein Zimmer kann warten. Ich werde mich zunächst mit meiner Mahlzeit genüsslich tun.“ Mit einem verabschiedenden Nicken, beschaute er sich im Vorbeigehen nochmals kurz den Neuankömmling. "Menschen, nein sogar alle Lebewesen auf unserer Welt, sollten sie noch so gleich wirken wie jenes andere, wirst du dennoch erkennen das sie unterschiedlich wie Tag und Nacht sind. Urteile nicht nach deinem ersten Impuls, sondern sammele Eindrücke und richte erst dann über diese Wesen, wenn gleich du auch manchmal aus dem Affekt handeln musst. Nutze deine Kräfte weise...“ Des Meisters Worte wahren schon immer von Bedeutung gewesen und einem Rat seiner Seits zu widersprechen käme eines Verrates gleich. So ließ er sich nicht weiter von seinem seltsamen Gefühl bei dem Mann beirren.
Im Raum waren nur wenige Plätze frei und so musste er sich an einem Tisch mit anderen Gästen setzen. Höflich fragte er nach und bekam sogleich den von ihm erfragten Sitzplatz. Er konnte nicht direkt sagen, wer die anderen Drei Besucher waren, doch musste es sich um Bürger und Bauern des kleinen Dorfes handeln. Zunächst schaute der Paladin auf seinen Holzteller und betrachtete das Gericht des Hauses. Fleisch in einer dunklen Soße. Dazu Kartoffeln, etwas Gemüse, Erbsen und Möhren, sowie ein Bier. Gespannt und hungrig zog er seine silberweißen Rüstungshandschuhe aus. Nass hing ihm noch immer das weiße Haar im Gesicht. Mit beiden Händen strich er es glatt nach hinten, deutlich waren jetzt seine Ohren zu sehen. Nur eine einzelne Strähne hing ihm verwegen noch im Gesicht. Dann machte er sich mit Messer und Gabel, welche dürftig, aber den Umständen entsprechend angepasst wirkten seinen ersten Bissen. Nach einigen mehr trank er einen Schluck von seinem Bier, dann wurde ihm die Stille am Tisch zu unangenehm. Er legte sein Besteck beiseite und beschaute sich kurz die drei Männer. „Der Regen scheint die Ruhe in das Dorf getragen zu haben. Vielleicht könntet ihr mir etwas über die Gegend erzählen oder über das Dorf. Ich bin auf Reisen, ohne ein besonderes Ziel. Vielleicht finde ich hier etwas, was meiner Hilfe bedürfte. Ganz gleich was es ist. Dennoch hoffe ich, das dem nicht so ist.“ Eine angenehme Ruhe strahlte der Streiter fürs Licht aus.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Sa Okt 16 2010, 03:05

Grimmig nickte Syrus dem edlen Krieger zu, als dieser an ihm vorbei ging. Dabei rutschte seine Kapuze etwas zu weit beiseite und zeigte so besser die Leichenblasse Haut seines Gesichts. Schnell zog Syrus die Kapuze wieder ins Gesicht.
Seufzend schüttelte er den Kopf. Sein Verhalten war sowas von ungeschickt. "Kümmert euch um euren edlen Gast, beschreibt mir nur wo mein Zimmer ist.", sprach Syrus in ruhigerem Ton.
Verwirrt schaute der Wirt zwischen den beiden neuen Gästen hin und her. Anscheind überlegte er bei welchem Gast es weiser war, aufmerksamkeit zu zeigen.
"Nun, ihr müsst die Treppe hoch und dann links, bis an das Ende des Flurs.", antwortete der Wirt nach einigen Sekunden.
Mit einem dankbarem Nicken ging Syrus ruhig, aber flott zur Treppe. Auf dem Weg dort hin schaute er noch einmal über die Gäste und sah nun die Elfenohren. Ja er lag richtig, es war ein Elf. Womöglich einer der wenigen Halb-Engel oder irgendein göttlicher Gesandter aus Sîdh'urieb Tawar.
Es war nie gut wenn Syrus sich in der gegenwart eines Heiligen befang. Meist fanden diese Menschen schnell heraus was nicht stimmte.
Oben auf dem Zimmer legte Syrus das Schwert und den schweren Mantel ab. Seine schweren Handschuhe und Armschienen legte er auf den kleinen Tisch und bemerkte das er kein Wasser hier hatte. "Ihr Götter habt heute anscheind ein besonders langweiligen Tag!", meckerte Syrus und ließ dem einige derbe Flüche folgen.
An seiner Tunika war auch eine kleine Kapuze angebracht, die er auch hastig ins Gesicht zog als er die Treppe runterlief. "Heut ist wahrlich ein beschissener Tag.", fluchte Syrus erneut und ärgerte sich über seine Unachtsamkeit und Vergesslichkeit die er heute an den Tag legte.
Unten an der theke angekommen, bemerkte er die fehlenden Handschuhe, die sonst seine Haut vor neugierigen Blicken schützten. Schnell bat er um einen Eimer Wasser und wartete darauf.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Sa Okt 16 2010, 09:48

Cirian


Die Gäste des 'Zum grölenden Hirsch' schauten ihn Teils noch immer ein wenig verwundert an, als würde sie gerade denken, ein Wesen aus der anderen Welt hätte mit ihnen gesprochen. Was besaß er auch Flügel, das war durchaus nicht normal. Der junge Paladin versuchte dies alles zu ignorieren, auch wenn es mit seine Größte Waffe war, wie ihm durchaus schon bewusst war. Unterschwellige Informationen sammeln. Einer der Drei fand zuerst die Sprache wieder. Nein, mein Herr. Soweit wie wir es überblicken können, gibt es nichts besonderes, was uns Kummer oder Sorge bereiten würde. Natürlich haben wir unsere eigenen Probleme. Aber damit wird man schon selber fertig. Nichts was die Aufgabe...“ Er schien nach dem Richtigen Wort zu suchen, „...eines Paladins fordern würden.“ Still hörte Cirian dem Mann zu. Erst als ein Fluchen einer ihm vor kurzen kennengelernten Stimme ans Ohr drang, drehte er sich langsam zur Treppe um. Er tat es, als sei er nur interessiert, was sich genau dort tun würde, und weniger an der Person, die sich dort befand. Sein erster Blick fiel auf die kreidebleichen Hände die den selben Farbton besaßen wie auch das Gesicht des Mannes. Als er gesehen hatte, wer es war, drehte er sich wieder um, schnitt sich ein Stück vom Fleisch ab, welchen er schneller zerkaute und dann hinunterschluckte. „Würdet ihr mir diesen Platz kurz freihalten?“ Ohne auf die Antwort wirklich zu warten, es war sowieso mehr rhetorischer Form gewesen und als Haltung gegenüber der anderen Personen gefragt worden, stand er auf. Das Schild und den Rucksack ließ er ungerührt an Stuhl und Tisch gelehnt, während das Schwert noch immer an seinem Halfter an der linken Seite der Hüfte befestigt war. Ruhig stellte er sich neben dem wartenden Wasserbedürftigen. Der Wirt war gerade dabei das verlangte Nass in einem Eimer herbei zutragen. Wieder dieses seltsame Gefühl. Cirian stand für den Moment kurz still. „Keinen Appetit?“ Deutlich war zu bemerken, das der halb vermummte gemeint war. Freundlich und ruhig war die Stimme, keine Drohgebärde in sich tragend.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Sa Okt 16 2010, 20:06

Ein weiterer derber Fluch verließen seine Lippen, als er bemerkte das sein Schwert nicht bei ihm war. Wenigstens hatte er seine ungewöhnliche Rüstung noch nicht komplett abgelegt. Sein Brustpanzer war ein geflecht von verschiedenen Metallplatten und durch einige Lederplatten gestärkt.
Langsam drehte sich Syrus um. "Nein, ich bin nicht hungrig.", antwortete er ruhig und freundlich. Während er sprach blickte er dem Geflügelten in die Augen, nur selten tat er sowas bei höher gestellten Personen. An dem heutigen Tag war es schon schlimm genug, was sollte sonst noch großartig passieren.
Sein bleiches Gesicht wurden von einer dunklen Kapuze eingrahmt. Haare hatte er schon lange nicht mehr, somit war davon unter der Kapuze nichts zusehen. Seine Pupillen waren schwarz wie seine Kleidung, das weiße in seinen Augen wirkte genauso blass wie seine Haut.
"Genießt euer Mahl, werter Herr. Lasst euch nicht von einem einfachen Bürger stören.", fügte Syrus hinzu. Gut würde das hier niemals enden!, dachte er traurig.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   So Okt 17 2010, 00:46

Cirian


Ein unmerkliches Zucken seiner Brauen bestätigte des Paladins Verwunderung. Ehe das Gespräch jedoch weitergeführt werden sollte meldete sich der Gastwirt schon zu Wort. „Hier der Herr, das Wasser.“ er stellte es in einem Eimer auf das Tresen, geradewegs gegenüber des Fremden. Dann wand er sich an den Paladin. „Hat euch das essen geschmeckt?““ Cirian wand seinen Blick von dem Bleichen und gab nur mit freundlicher Stimme zurück, das er für seinen Tisch gerne noch drei Bier Hätte, natürlich auf seine Kosten. Ganz so, als hätte er nichts besonderes mehr mit dem Mann zu tun, verabschiedete er sich von diesem. Ruhigen Schrittes setzte er sich wieder hin und nickte den Bauern an seinem Tisch zu, welche sich in einem eigenen Gespräch befanden. Sich nicht beteiligend an dem Gespräch aß er nun die Reste der schon leicht erkalteten Mahlzeit. Als das Bier gebracht wurde, gab er es an seine Tischnachbarn weiter, mit einem kleinen dank auf den Lippen sich hier hingesetzt haben zu dürfen.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   So Okt 17 2010, 07:04

Syrus zuckte ein wenig zusammen als der Wirt den Eimer abstellte. "Danke.",sagte er verwirrt. Er blickte dem Geflügelten hinter her. Es dauerte einen Moment länger, bis das er den Eimer nahm und nach oben ging. An der Treppe schaute er noch einmal zum Geflügelten. Die Verwirrung war ihm anzusehen. Syrus konnte es kaum fassen ohne Probleme davon gekommen zu sein.
Oben im Zimmer angekommen machte er sich sogleicht daran seine Ausrüstung sauber zu machen. Als erstes wurde seine Hose gesäubert, zum Glück bestand diese aus Lederund war leicht sauber zu bekommen. Seine Schuhe kamen als nächstes dran. So arbeitete er sich vorwärts.
Seine Rüstung wurde in die verschiedensten Einzelteile zerlegt und gesäubert. Es würde einige Zeit dauern diese wieder vernünftig zu reinigen und wieder passend anzulegen.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   So Okt 17 2010, 09:24

Cirian


nicht ganz verstehend, weshalb gerade sie ein Bier von dieser besonderen Gestalt geschenkt bekommen, nahmen sie es mit einem Dank auf den Lippen entgegen. Es schien für die Herren noch ein langer Abend werden zu können. Für Cirian hingegen war die ruhe fürs erste abgelegt. Seine körperlichen Kräfte durch die Mahlzeit gestärkt wurde es nun auch für ihn Zeit sein gemach aufzusuchen. Er musste etwas überprüfen, auch wenn er sich seines Gefühls schon sicher war. Er nahm alle seine Dinge wieder an sich und wünschte den Anwesenden noch eine ruhige Nacht. Der Wirt verstand das aufstehen als ungenannte Aufforderung und schon stand er hinter dem Paladin. „Mein Herr, ich würde ihnen dann gerne euer Zimmer zeigen.“ Cirian nickte kurz und deutete mit einer leichten Handbewegung an den Mann vorgehen zu lassen. Der Wirt nahm eine Kerze vom Tresen, welche kurz zuvor entzündet wurde und ging den nur dürftig beleuchteten Treppenaufstieg voraus. Oben war es wie schon unten alles mit Holz beschlagen. Hier und da war ein Bild zu sehen, welches das Panorama der Umgebung darstellte. Grün und dazu einige Bäume.
Das Zimmer war den Umständen entsprechend eingerichtet, auch wen man sich sicher sein Konnte, das Cirian das wohl beste Zimmer des Hauses bekommen hatte. Mit einem kurzen Dank nahm er die Kerze entgegen und ging dann in sein Gemach. Warmes Wasser stand oben in einer größeren Waschwanne, wohl eine Freundlichkeit des Hauses. Cirian würde sich später dafür bedanken. Zunächst legte er seien Sachen bei Seite. Meditativ schloss er eine Augen und entfesselte einen kleinen Zauber aus seine Repertoire der heiligen und göttlichen Magie. Mit seiner rechten Hand fuhr er sich in Höhe der Augen über sein Gesicht. Ein kurzes Aufblitzen der Augen verrieten, das der Zauber seine Wirkung entfaltet hatte. Der für den Moment noch existente gelbe Schein verschwand und die wieder reinen blauen Augen übernahmen die Klarheit der Sicht. Nichts. Er atmete kurz auf. Mein Gespür hat mich nicht getäuscht. Aber dennoch ist an diesem Mann mehr als das er nur ein normaler Mensch war. „Göttin Alexia, was wird es wohl zu bedeuten haben?“ Ein weiteres mal atmete er kräftig ein. Dann schritt er hinüber zu seiner Tasche. Langsam zog er einen länglichen Gegenstand aus der Tasche. Eine hand Griff zum Heft, die andere hielt die Schwertscheide des Zweihänders fest. Ein kurzes Stück wurde die Klinge gelöst. In einem feinem weiß glänzte es im Schein der kleinen Kerzenflamme. Mit einem leisen klirren verschwand es wieder in seiner Hülle und wurde auf dem Bett abgelegt. Dann griff der Paladin das eigentliche gesuchte Stück hinaus. Eingepackt in einer dunklen braunen Decke wirkte es wahrlich unscheinbar. Besonnen deckte er den Gegenstand auf. Aus dem dunklen erhob sich ein dickes Buch, groß und schwer. Der Umschlag des Buches war mit einem Goldenem Metall gestärkt worden und zierte in der Mitte das Wappen der strahlenden Klingen. Je in einer Ecke befand sich ein blauer Diamant. Zwei kräftige Schnallen hielten das Buch zusammen, an welcher je das Ende einer dicken vergoldeten Metallkette hing. Mit einem Handschwung der Paladins leuchteten die Steine blau auf und lösten die Schnallen mit einem leisen Klicken. Das Buch öffnete sich wie aus Geisterhand, einverstanden dem Nutzer sein Wissen zu teilen. Cirian legte das Buch samt Decke auf den Boden ab, während er sich selber mit überkreuzten Beinen hinsetzte und mit konzentriertem Blick den Runen folgte.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   So Okt 17 2010, 09:36

Es war eine kalte Frühlingsnacht und der Regen am Tag hatte die Äcker rund um das Dorf aufgeweicht. Noch immer war ein leichter Regen da.
Das Dorf selber hatte keine Pallisade, warum auch, für gewöhnlich gab es nur ein bisschen Wild hier. Soweit ab von dem Spitzhorngebirge und anderen Orten wo gefährliche Wesen die ein Angriff auf ein Dorf vagten lebten.
Ein aufmerksamer Beobachter hätte unter günstigen Umständen vielleicht die Gestalten abseits der Wege gesehen. Still und heimlich schlichen die mit Fellen behängten Menschen auf das Dorf zu.
Ein paar waren an den abseits gelegenen Bauernhäusern angekommen und brachen die Tür auf. Schnell waren sie drin und man hörte wie holz brach.
Wenig später ertönte ein Kreischen und laute Rufe. Andere Angreifer waren im Dorfzentrum angekommen und verteilten sich. Sie traten Türen ein, legten Feuer, schlachteten Frauen und Männer die zu alt waren wie Vieh ab.
Die Angreifer waren in verschiedene Felle gekleidet, einige wenige hatten Lederrüstungen. Einfache Holzschilde und grobe Äxte oder Keulen dienten als Waffen. Es gab auch welche die Armbrüste oder Bögen besaßen. Männer sowohl als auch Frauen waren unter den Angreifern zu finden, alle hatten die gleichen komplizierte Muster auf den Wangen und auf der Stirn. Nur einige hatten zusätzliche Symbole, diese schienen die anderen zu kommandieren.
Eine Person stach sofort ins Auge. Eine Frau mittleren Alters mit einer langen wilden schwarzen Mähne und simplen roten Tattoovierungen auf dem ganzen Körper. Sie führte zwei lange, leicht gebogene und spitz zulaufende Langschwerter mit sich.
Es hatte den anscheind als würden die anderen vor ihr großen Respekt haben. Immer wenn diese Frau auftauchte, ließen die Männer von den Frauen und töteten diese sofort.
Schon gut die ein Viertel des Dorfes stand in Flammen, als einige Männer sich wirklich zur wehr setzen konnten. Verzweifelt setzten sie sich einzeln oder in kleinen Gruppen zur wehr. Meist waren hinter ihnen Flüchtlinge, brennende Häuser oder andere mordgierige Wilde, die im Kampf erfahrener waren als die meisten Bauern.
Andere halfen den Verletzten zu fliehen. Frauen und Kinder flohen schnell in Richtung Norden, din die Richtung in der die nächst größere Stadt war – Imperia. Innerhalb einer Woche konnte man mit einem Pferd dort ankommen, wenn man gemächlich und in aller ruhe ritt.
Ein Mann hatte es geschafft ein Pferd aus einem brennenden Stall zu retten und setzte sofort zwei Kind drauf. Kurz redete er auf sie ein und dann ritten sie los. Schnell und in einem wilden ritt überholten sie andere Flüchtlinge.
"Schnell! Tötet die Kinder auf dem Pferd.", brüllte die Frau mit den seltsamen Schwertern. Einige Bolzen und Pfeile flogen in die Richtung, trafen aber nicht. "Ihr verfluchten Hundesöhne! Was könnt ihr eigentlich?", brüllte sie einen der Schützen an und schlug ihm den Kopf von den Schultern.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   So Okt 17 2010, 09:50

Mühseelig hatte er einen großteil seiner Ausrüstung wieder gesäubert. Seine Rüstung hatte er grade wieder angelegt. Die letzten Riemen wurden festgezogen und nun sollte sein Schwert wieder richtig gepflegt werden.
Aus seiner kleinen Gürteltasche holte er einen Wetzstein und Öl raus. Kurz zögerte er, es war schon spät und einige der anderen Besucher waren schon zu Bett gegangen, so ließ er den Wetzstein wieder verschwinden. Am nächsten morgen konnte er sein Schwert schleifen, aber jetzt würde es nur aufmerksamkeit verursachen. So schnappte er sich das Fläschchen Öl und einen Lappen und säuberte sein Schwert.
Irgendwann hörte er einen verzweifelten Schrei. Schnell sprang er auf und lief zum Fenster. Im Sprung hatte er noch die Kerze gelöscht und seine Armschienen am Unterarm. Während er die Szene am Fenster beobachtete zog er die Armschienen fest.
Sein Blick verfinsterte sich. Die Handschuhe angezogen schnappte er sich sein Bastardschwert und stürmte auf den Flur.
Er trat lautstark jede Tür auf. "Wir werden angegriffen!", brüllte er. "Bewegt euch sonst setzen sie das Haus hier mit euch drin in Brand!"
In einem Türrahmen hielt er inne. Es war das zimmer wo der Geflügelte drin lag. "Hey wach auf! Ich könnte einen erfahrenen Krieger an meiner Seite gebrauchen, so weiß ich das mein Rücken gedeckt wird!", rief er ihm entgegen. Auch wenn Syrus diesen Kämpfer nicht kannte und misstrauisch ihm gegenüber war, so war er dem anschein nach der erfahrenste und beste Krieger, neben ihm selbst.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   So Okt 17 2010, 16:17

Cirian


Die Ruhe der Meditation war wichtig und Notwendig. Das wissen auf sich wirken lassend, schloss er langsam die Augen, während das Buch weiterhin seine Magie darbot. Ruhig lagen seine Hände in seinem Schoss die Fingerkuppen des jeweils gleichen Fingers berührend. Im stillen schenkte er seiner Göttin Alexia ein Gebet.
Ein lauter Schrei ertönte. Die Meditation war schon lange beendet, doch saß er noch immer in der dafür vorgesehen Pose. Doch nicht nur die Stimme war es, die sich ihm annäherte. Auch sein Ross, Antaros, gab ihm deutlich zu verstehen, das etwas gänzlich falsch lief und sie eingreifen müssten. Sie wurden Angegriffen, nein das Dorf. Dem ganzen nicht genug meldete sich eine dritte Wesenheit zu Wort. Sein zuvor gewirkter Zauber. Klar und deutlich war das Böse in dieses Dorf eingefallen. Vorsichtig setzte er sich auf. Er musste es für einen kurzen Moment vorsichtig angehen, wollte er nicht irgendein unnötiges Risiko eingehen. Dem Gefühl des sicheren Stands vertrauend, griff er dann nach seinen Handschuhen und Helm. Seine Entscheidung viel auf Schwert und Schild. Er hasste es dies tun zu müssen, doch war er ebenso gezwungen das heilige Relikt mitzunehmen. Dies konnte er unmöglich zurücklassen und es zuvor seinem Pferd anzuvertrauen würde nicht die notwendige Zeit hergeben. So legte er es sich die Kette um den Hals. Sicher hing das Buch an seine Hüfte, anliegend auf der Schildseite. Alles andere für den Kampf nicht relevante wurde zurückgelassen. Schnell stürmte er aus dem Zimmer auf den befüllten Flur. Schon seine Präses ließ in gegenüber den anderen den Vortritt. Unten stand der Fremde. Er hatte tatsächlich auf ihn gewartet. „In den Kampf!“ Der Fremde voraus stürmten sie in das Getöse des Kampfes. „Göttin Alexia, führe meine Klinge mit bedacht. Lass die Ordnung Recht erfahren!“ Die Worte scheinbar verstehend leuchtete das Amulett unter der Plattenbrust des Paladins auf. Seinen Worte folgend zog der Paladin seine Klinge. Schlussendlich war dies das letzte Indiz des Ordens der Strahlenden Klingen. In einem reinen Licht strahlte das Schwert seine Kraft nach außen. Für einen Überraschungsangriff war es durchaus unangebracht, doch wer sagte, das der Paladin dies vorhatte. Das Schild vorraus, das Schwert zum Schlag bereit sollte der Kampf seinem blutigen Pfad weiter folgen.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   So Okt 17 2010, 17:27

Die beiden Krieger traten gefolgt von einer Handvoll Kämpfer aus der Taverne und wurden sofort angegriffen.Zwei der Tavernenbesucher fielen sofort einiger Pfeile zum Opfer.
Die Frau hatte die beiden Krieger bemerkt und machte sich selbst auf den Weg um ihnen Einhalt zu gebieten. "Tötet sie!", brüllte sie wieder. Vier weitere Angreifer stürmten an ihr vorbei und verwickelten den Paladin und den düsteren Krieger an seiner Seite in einen Kampf.
Die Frau selbst ging gemächlichen Schrittes auf die Krieger zu. Zwei Bauern stellten sich ihr in den Weg, aber der geballten macht und Erfahrung von der Frau hatten sie nichts entgegenzusetzen.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   So Okt 17 2010, 17:38

Syrus hatte unten im Schankraum auf den Geflügelten gewartet. Einer dieser Wilden hatte sich ins Taverneninnere gevagt und lag nun mit geteilten Oberkörper neben der Tür.
Während der Paladin – zumindest nahm Syrus an das es einer war – Gottesfürchtig um beistand bat, ging Syrus schweigend in den Kampf.
Einer der wilden rannte an ihm vorbei, wohl ein paar Flüchtlingen hinterher. Mit einem leichten Schlag gegen seinen Oberkörper sopte sein vorhaben und setzte seinem Leben ein Ende.
Syrus entdeckte sofort diese Unbekannte Frau die auch dafür sorgen wollte das der Paladin und Syrus nicht überlebten.
Sofort sah er sich einem Kampf mit zwei Wilden gegenüber, genau wie der Paladin. Die Frau indes ging in aller Ruhe über das Schlachtfeld auf sie zu.
Bei den beiden Gegnern sprang er erst einen Schritt zurück, während er zwei Schläge blockte. Beide Gegner hatten nur Knüppel und somit einem guten Schwert nichts entgegenzusetzen. Mit einer Reihe von Hieben die er von unten und oben auf sie gleichermaßen niedergehen ließ, tötete er erst den Wilden zu seiner linken und dann mit einem Schlag gegen die Beine fällte er den zweiten.
Das Bastardschwert in einer Hand haltend drehte er es mit der Spitze nach unten und stach in das Herz des Wiedersachers.
Die Frau kam immer näher und Syrus wapnete sich dem Kampf mit einer anscheind erfahrenen Kriegerin. Er war untot, aber konnte noch immer Gliedmaßen oder gar sein Leben verlieren!
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Okt 18 2010, 06:31

Cirian


Wie Wilde fielen ihre Widersacher über sie her. Ein kurzer Blick auf die Waffen seiner Gegner und Cirian war klar, das es sich nicht wirklich um privilegierte Kämpfer handeln konnte, eher um Barbaren. Nicht überheblich werdend stürzte er sich auf die beiden, das Schild voraus. Dieser Tatsache Sicherheit wurde es auch gleich gebraucht: Einer der Beiden schlug mit voller Wucht auf das Schild ein, doch anstatt den Schlag zu Blocken, ließ Cirian die Wucht des Schlags einfach seitlich an seinem Schild abrutschen, während er sich seine Bewegung dem Zweiten zuwand um seinem Angriff entgegenzuwirken. Auch diesen Ließ er über das Schild gleiten, jedoch nicht ohne Konter. Hoch erhoben war die Keule des Barbaren und mit ebensolcher Kraft ließ er sie hinunter sausen, gerade Wegs an dem Schild des Paladins entlang schrammend. Die nun offene Deckung wurde durch einen Kräftigen gerade Stoß mit dem strahlenden Schwert in die Brustgegend zum fatalen Ende des Angreifers. Ein sauberer Tod. Kraftlos sank der tote Körper zu Boden. Nun war es daran den zweiten zu erledigen. Ebenso schnell wie Präzise setzte Crian zu einem Schildstoß an, der von dem Barbaren geblockt wurde, doch erkannte er nicht die Finte dahinter, denn nahe der kante Stieß wieder die Klinge zu. Den will das leben nicht aufgeben zu wollen, bleib der Wilde jedoch standhaft, wollte sich weiter zu Wehr setzen. Keine Zeit vertrödelnd, zog der Gotteskrieger mit einem Ruck die Klinge nach oben. Weit Offen zeichnete den nun auch zweiten toten diese tödliche Wunde. Ein kurzer Schwung und sämtliches die Klinge besudelndes Blut wurde hinunter gewischt. Jetzt galt es die Anführerin zu besiegen. Von ihr gingen die Angriffe aus. Ein Pfeil schoss auf die beiden zu, verfehlte sie aber deutlich. Zumindest waren sie so jetzt gewarnt sich nicht nur den direkten Nahkämpfern zu widmen. Entschlossen ging Cirian auf die Frau zu.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Okt 18 2010, 06:41

Die Anführerin sah sich nun den beiden unterschiedlichen Kriegern gegenüber und zögerte einen Moment. Einen Wimpernschlag später lachte sie laut auf. "Alezandra wird euer Tod sein!", rief sie laut. Langsam hob die Frau den rechten Arm hoch, über Kopfhöhe hielt sie das Schwert mit der Spitze den Gegnern entgegen. Das andere Schwert hielt Alezandra horizontal in einigem Abstand auf Brusthöhe.
In aller Seelenruhe ging sie so auf die Gegner zu. Mit einem kräftigen Sprung stand sie auf einmal vor dem düster wirkenden Krieger und ließ eine schnelle Hiebfolge auf den Mann niedergehen.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Okt 18 2010, 06:53

Sein Bastardschwert nun wieder in beiden Händen führend hatte er es mit der Spitze vorran in Richtung der Gegnerin. Ruhig nahm er die Drohung der Frau hin und musste sich, bevor er aggieren konnte einer schnellen Hiebfolge erwehren.
Zwei Treffer musste er einstecken. Der erste war nur ein kratzen über seine Brustpanzerung, allerdings der zweite treffer war ein tiefer Hieb in den Oberschenkel. Ohne eine Regung ging er kurz in die Kniee, hielt aber den entsprechenden Schwertarm der Peinigerin fest.
"Mein Tod hatte einen anderen Namen.", flüsterte er, laut genug so das es der Paladin auch vernehmen musste. Seine Stimme klang verbittert und wütend.
Einem Aufmerksamen Beobachter mochte aufgefallen sein das kein Tropfen Blut zu sehen war.
Mit einem grimmigen Lächeln wehrte er einen Hieb einhändig von oben ab. Mit seinem gepanzertem Ellbogen schlug er Alezandra ins Gesicht. Die Kanten waren geschärft und auf den Platten waren ein paar spitz zulaufende Nieten.
Die Anführerin taumelte ein paar Schritte zurück und Syrus stand langsam auf. Nun stürmte er auf seine Gegnerin zu, die schnell ein paar Schritte weiter zurückwich.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Okt 18 2010, 11:09

Cirian


Sein Blick verfinstere sich, als er den Kampf zwischen den Beiden sah. Der fremde hatte eine Stichwunde davongetragen, kämpfte aber ohne Probleme weiter. Schlimmer hingegen war jedoch, das er kein Blut verlor. Sein Verdacht erhärtete sich. Er blickte sich um. Dieser Kerl würde nicht streben. Die Menschen des Dorfes hingegen schon. Der Glanz seiner Klinge verlor sich. Langsam ging er in die Hocken, den Geräuschen des Kampfes lauschend. Seine ganze Kraft in die Beine legend sprang er auf. Mit der Geschwindigkeit des Aufstiegs breitete er seine Flügel aus und stemmte sich Flügelschlag für Flügelschlag weiter nach oben. Sicher fuhr sein Blick über das Dorf, auf er Suche wem zur Hilfe zu Stürzen. Seiner Intuition nicht falsch erliegend gab es durchaus Orte an denen er Helfen konnte, nein Sogar musste. Er erblickte Situationen, die er von Boden aus niemals entdeckt hätte. Eines Pfeils gleich stürzte er sich auf das Böse hinunter was gerade dabei war sich an Frau und Kind zu vergreifen. Wie ein Blitz durchtrennte sein Schwert Körperteile und lies den Übeltäter in seinem Tod zurück, nicht ohne sicherzugehen, das dieser auch wirklich eintrat. Es beschämte ihn, das er nicht schneller Handeln konnte, und nur an wenigen stellen aushelfen konnte. Sturmangriff um Sturmangriff versuchte er der Zahl der wilden entgegen zu wirken. Hier und da musste das Schild Pfeile abhalten. Doch schien die Art seines Kampfes sowie die verregnete Nacht ihm zum Vorteil gereicht, waren doch seine Widersacher durch das Feuer nicht fähig ihn vom Himmel hinab stürzen zu sehen, für den Paladin jedoch ein um so offensichtlicheres Ziel. "Mögen euch eure Götter gnädig gesonnen sein. Im Namen Alexias aber erfahrt den Tod, den ihr euch selber zu Lasten gelegt habt!"
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Okt 18 2010, 19:38

Langsam legte sich ein roter Schleier über ihre Sicht. Mit einem wütenden Schrei warf Alezandra sich dem Gegner entgegen.
Es folgte ein Schlagabtausch der kaum mit bloßen Augen zu verfolgen war. Syrus hatte sichtlich Problem so schnell die Hiebe abzublocken. Ein halbes dutzend weiterer Stiche und Schnitte musste er noch einstecken, aber da diese ihm nicht weiter schadeteten kämpfte er weiter.
Im laufe des Zweikampfes, wurden die anderen Wilden langsam aber sicher zurück getrieben. In einer kurzen Pause bemerkte Alezandra dies. Sie selbst musste sich eingestehen das die Platzwunde am Kopf ihren Tribut forderte, und die kleinen Schnittwunden an den Oberarmen und Beinen waren auch nicht ohne.
Die Anführerin sprang ihrem Gegner entgegen und drückte sein Schwert zur Seite weg. Mit zwei Hieben auf sein Gesicht, trieb er ihren Gegner in die Position in die sie ihn bringen wollten. Das Standbein verändert trat sie ihm nun in einem weiteren Sprung gegen den Brust. Der düstere Krieger flog in den Dreck und Alezandra drehte sich um. Ihr Rufhorn blasend blieb sie noch einmal stehen. "Wir werden uns wiedersehen! Und dann sind deine Tage gezählt, elender Bastard!", rief die Frau ihm entgegen.
Die Wilden zogen sich schnell zurück. Es waren noch dreißig Angreifer die nun Richtung Süden flohen. Einige hatten Kinder oder junge Frauen auf den Armen die Schreiend um Hilfe riefen.
Es dauerte einige Zeit bis das die ersten Bauern und Dorfbewohner realisierten das die Wilden die noch hier waren entweder Tod waren oder im sterben lagen. So fingen alle an die Häuser zu löschen oder die Verletzten in sicherheit zu bringen.


Zuletzt von Toddaeus am Di Okt 19 2010, 00:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mo Okt 18 2010, 19:46

Der Zweikampf dauerte nicht lange, beide hatten immer wieder Treffer gelandet, aber keinen ernsthaften Schaden angerichtet. Mit ihrem nächsten angriff hatte Syrus nicht gerechnet, so musste er sein Standbein verändern und gab ihr die Chance zur Flucht.
Im Dreck liegend hörte Syrus sich eine weitere Drohung an. Fluchend wollte Syrus erst hinter her, sah sich dann aber um und bemerkte dass das Dorf seine Hilfe brauchte. Die fliehenden Wilden würde man später noch einholen können, schließlich waren die Tattoovierungen nicht unauffällig.
Syrus schnallte das Schwert auf seinem Rücken fest, heute würde es keine Anwendung mehr finden, so hoffte Syrus. Am Brunnen fand er arbeit für sich. Wo anderer ermüdeten hielt er durch und förderte immer wieder neue Eimer mit Wasser an die Oberfläche.
So sollte es die ganze Nacht weitergehen.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Di Okt 19 2010, 02:03

Cirian

Der Kampf hielt weiter an. Unerbittlich ließ Cirian dem Chaos keine Chance und versuchte der Situation Herr zu werden. Mit voller Kraft bekam jeder, der es nicht anders als sein Schicksal verdient hatte, die nun wieder strahlende Klinge mit voller kraft zu spüren. Nun schier brennend zerstieß sie das Fleisch des Gegners. Ein lautes Horn ertönte über der Ebene. Wie in einem Ruck versuchte der noch gerade mit dem Paladin im Kampf gebundene Wilde das Schlachtfeld zu verlassen. Cirian ließ ihn nicht davon kommen. Unsanft klatschte der leblose Körper in den nasskalten Schlamm des Bodens. Wieder stieg der Paladin entgegen des Himmels auf. Viele der Angreifer waren an fliehen. Cirian hätte ihnen diese Flucht auch gewährt, aber nicht aus Freundlichkeit, sondern Geboren aus der Not der Menschen hier. Fatal war es jedoch, das er mitbekam, das die Wilden nicht ohne Opfer verschwanden. Ein Pfeil sauste auf ihn zu, gerade so konnte er noch sein Schild heben, um diesen abzuwehren. Seiner Übereifrigkeit erliegend war es seine eigene Schuld, warum ließ er die erzürnte Klinge auch weiter ihre Kraft ausstrahlen. Mit einem kurzen Gedankengang ließ er das Schwert erlöschen, vorerst nochmals, ehe er seine Position veränderte und sich in Richtung der Flüchtlinge warf. Stärke präsentierend spürte er die Anwesenheit Antaros. Er hatte sich aus dem Stall befreit und preschte nun mit voller Kraft durch den erweichten Boden. Zielstrebig überrannte er den einen oder anderen Barbaren, hielt dann auch die Flüchtenden zu. Cirian war stolz auf sein Begleiter. Ebenso wie er verspürte es den Drang zu helfen und zu retten. „Ich werde nicht zulassen, das diese Menschen Opfer eurer Gier werden, Alexia gib mir die Kraft!, beteuerte der Paladin es dem Himmel. Er bemerkte wie auch einige wenige Bürger den Wilden hinterherliefen, chancenlos. Dann stürzte auch Cirian sich hinab in die Dunkelheit. Jetzt würde es wahrlich gefährlich werden, doch das war ihm gleich. Was wäre er für ein Paladin, wenn er nicht die Ehrfurcht besäße sein leben für die anderen einzusetzen. Hier galt es Leben zu retten, mit allem was seine Macht ihm zuwarf. Gefühlt die Nähe der Wesen erreicht zu haben, sandte er in weiser Voraussicht vor die Wesen einen mächtigen Energieblitz. Die Gegend darum erstrahlte in strahlendem Tageslicht, hell und klar. Dann war es wieder der Paladin, der Todbringend von oben hinunterstürzte und die Träger der Frauen und Kinder in die Mangel nahm.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Okt 20 2010, 02:31

Außerhalb des Dorfes schienen sie erheblich schneller zu laufen, auch die Männer mit den Gefangenen auf den Armen rannten in einem umenschlichem Tempo. Keiner der Dorfbewohner schaffte es zu Fuß mitzuhalten.
Als dann das Tageslicht erschien rannten die meisten der Wilden weiter. Einige blieben geblendet stehen und andere wichen nach rechts oder links aus um drum herum zu rennen. Die die stehen geblieben waren wurden von den Dorfbewohnern eingeholt und brutal niedergemetzelt. Zwei bauern schleppten einen der Barbaren zurück zum Dorf, es schient als würde dieser noch Leben, aber nicht bei Bewusstsein zu sein.
Die letzten Barbaren rannten um ihr Leben, ein Pferd schien auch den Kampf gegen das Böse aufgenommen zu haben und überrante diese.
Kurz hinter dem erleuchteten Bereich warteten weitere Wilde, nur eine Handvoll. Sie schienen ein e große Anzahl an Bestien zu bewachen. Kurz nachdem die ersten Angreifer zurückkehrten und die Verfolger in Reichweite waren, deckten sie diese mit einem Pfeilhagel ein.
Von den Reittieren war ein graunerregendes Heulen zu hören. Die Bestien sahen aus als wären sie einem Alptraum entsprungen. Kräftige Beine und breite Schulter, zu den Hinterläufen schmaler werdend, einen Schwanz der mit kleinen Dornen am Ende besetzt war und zotteliges rot-schwarzes Fell. Der Kopf glich von der Form her dem eines großen Wolfes. Rote Augen und Reißzähne so groß wie ein längerer Dolch fielen einem sofort auf. Die größe der Kreaturen tat ihr übriges, knapp anderthalb Meter groß und fast zwei Meter lang. Hinzu kam die Anzahl der Kreaturen, es schien als wär für jeden Angreifer einer dieser Kreaturen dastehen.
Die Tiere bellten und knurrten als die Barbaren ihre opfer auf die Bestien setzten, einige Bewusstlos, andere wehrten sich verzweifelt. Schnell waren alle auf den Bestien, selbst die die den Pfeilhagel den Verfolgern entgegengesandt hatten und ritten Richtung Süden davon.
Gut die hälfte der Dorfbewohner die sich an die Verfolgung gemacht hatten, lagen nun mit Pfeilen gespickt auf dem Boden, ein paar lebten noch und hatten entweder nur einen Pfeil abbekommen oder hinter irgendwas Schutz gefunden.
Im Dorf selbst kämpften alle die helfen konnte unermüdlich gegen das Feuer an. Der düstere Krieger holte einen Eimer nach dem anderen mit Wasser gefüllt aus dem Brunnen hoch und andere rannten zu den kleinen Bächen und Gräben rund um die Äcker.
Die Verletzten hatten sich entweder selbst nach draußen geschleppt oder wurden vor das Dorf geschafft. Überall lagen die Verletzten um das Dorf verteilt. Einige würden die Nacht überleben, andere würden ihnen wenig später auch folgen. Nur wenige der Verletzten würden noch ein langes Leben vor sich haben.
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Okt 20 2010, 07:49

Cirian

Hilflos musste der Paladin mit ansehen, wie weitere Bauern dem Kampf zum Opfer vielen, oder verletzt wurden. Wäre er doch nur mächtiger. Seine Flügel angelegt stürzte er auf einen Barbaren, der gerade versuchte, eine der drei Personen mitzunehmen, welche bei der Flucht zurückgelassen wurden. Ohne Umschweife wurde dieser durch einen Hieb des Paladins Klinge zur Strecke gebracht. Schwer mussten die Flügel das Gewicht der Geschwindigkeit bremsen, doch es gelang ihnen unter Mühen. Etwas unsanft landete Cirian auf dem vom Wasser fast ertränktem Boden. Der regen ließ einfach nicht nach. Den Schwingen kurz die Last der Feuchtigkeit abschlagend gönnte er ihnen nu bedingt Ruhe. Einen kurzen Blick warf er in Richtung Licht, dann wand er sich schwermütig den Menschen zu, zwei junge Frauen, eine davon schwanger, und ein Junge. „Alles wird gut, ich bin bei euch.“ , versuchte er die Drei zu beruhigen; der Junge saß nur zusammengekauert, zitternd da und gab keinen Ton von sich, während sich die Schwangere um ihr Ungeborenes sorgte und ihren Bauch krampfhaft hielt. Das andere Mädchen war ohnmächtig. Vorsichtig näherte er sich der Schwangeren. „Beruhigt euch, und lasst mich schauen, was ich tun kann.“ Ehrfürchtig schaute sie den Mann mit seinen zusammengefalteten Flügeln an, dessen Gesicht sie aber unter dem Helm nicht erblicken konnte. Wie ihr geheißen lies sie ihn gewähren. Ihr Schmerz verzogenes Gesicht verhieß nichts gutes. Cirian zog seinen rechten Handschuh aus, wobei die entkleidete Hand auch gleich begann in einem warmen heilenden Licht zu erstrahlen. Sanft legte er ihr diese auf den Bauch, welcher unter der Kleidung schon deutlich zu erkennen war.
Angespannt waren die Züge des Paladins. Konzentration prägte seine Auge. Erleichtert erschlafften kurz seine Muskeln. „Seit beruhigt, eurem Kind geht es gut. Es wird mit Sicherheit wohl Gedeihen in euren Armen. Ihr habt gut acht gegeben.“ Jetzt war es Zeit sich um die Ohnmächtige zu kümmern. Von der Seite kam Antaros angetrabt. Das Pferd war dem Pfeilhagel durch das ausweichen zur Seite hin entkommen und hatte um die Region einen Bogen geschlagen. Ein kluges Tier. Langsam schritt es auf den Jungen zu und stupste ihn mit den nass feuchten Nüstern an. Ein wenig verwundert schaute der Junge das Pferd an, konnte sein zittern aber nicht ablegen.
Cirian hob das bewusstlose Mädchen ein wenig an, während er seine Hand zu einem Kelch formte, in dem er auf magische Weise ein wenig Wasser entstehen ließ, das er dann gebündelt in das Gesicht dieser landen ließ. Erschrocken fuhr die Frau zusammen und schaute sich verdutzt um, was passiert war, ehe sie erkannte das wer gerade halb gebeugt über sie kniete. „Es ist alles in Ordnung, beruhigt euch. Soweit seit ihr gerade in Sicherheit.“ Die Frau beäugte ihn nur stumm, nickte aber. Er half ihr auf die Beine. Dann drehte er sich zu dem Jungen um. Langsam kniet er sich zu ihm nieder: „Hab keine Angst. Das Pferd wird dir nichts tun.“ Ihm als Beweis dienend, legte der Paladin seine Hand auf die Schnauze des Tieres und strich sie sanft. Der Kleine war noch immer nicht sicher, was er von dem ganzen halten sollte. So zog sich Cirian den Helm vom Kopf und drückte dem Jungen diesen in die Arme. Freundlich lächelnd schaute er ihn an: „Pass bitte auf meinen Helm auf, als das ich ihn gleich wohlbehalten wiederbekomme. Für den Moment brauch ich ihn nicht.“ Eifrig wurde es mit einem Nicken bestätigt. „Ja Herr“ - „Kannst du eigentlich reiten?“ , versuchte er den Jungen zumindest für den Moment aufzubauen. Wieder erntete er nur ein Nicken. Ohne eine weitere Reaktion wurde der kleine Mann hochgezogen und auf den kräftigen Rücken Antaross gesetzt. Auch die Frauen standen nun beide wieder. Kurz beschaute sich der geflügelte den Rückweg. Er schüttelte unmerklich den Kopf, als er all das leid sah. Unfähig. Leicht hob er seine Arme an, streckte sie von sich weg. Der Bereich hinter seinem Reittier begann in einem blauen Schimmer zu leuchten, nahm mehr an Kontur an, bis sich ein Streitwagen aus dem nichts bildete, gebunden an das Pferd. Geziert mit dem Wappen der Göttin Alexia, war es eher ein wagen für den kampf und nicht für den Transport, doch das tat nichts zur Sache. Mit einer Hand deutete er auf diesen. „Nimmt bitte Platz, ich möchte euch den Rückweg zu Fuß gerne ersparen. Leider war der Streitwagen nicht sonderlich Groß, gerade mal groß genug um eine Person zu Tragen, für zwei würde er gerade so ausreichen. „Ein leises aber ehrliches „Danke.“ erntete er von den Damen, welches er aber nur mit einem freundlichem lächeln abtat. Cirian klopft seinem Reittier auf den hinteren Oberschenkel. „Bring sie bitte wohlbehalten zurück zum Dorf.“ Kurz wieherte das Tier auf, dann zog es los. Cirian hingegen bleib auf dem Schlachtfeld und kümmerte sich mit Leibeskräften um die Verwundeten. Einige Male leuchtete das Buch an seiner Hüfte auf, als er besonders schwerwiegende Heilungen vollzog. Einige Zeit sollte vergehen bevor er zur Ruhe kommen sollte. Antaros kam treu wieder zurück und trug weitere verletzte zurück zu den Stätten. Lnagsam schien die Sonne den neuen Tag einzuleuten, und neues Licht auf das verwüstete Dorf zu werfen...
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BeitragThema: Re: Die grüne Ebene   Mi Okt 20 2010, 09:13

Die ganze Nacht stand Syrus am Brunnen und holte Eimer für Eimer neues Wasser an die Oberfläche. Einige male hatte er Angebote zu wechseln abgeschlagen. Die Menschen würden ermüden, er niemals. Seine Stärke als Untoter war die unermüdlichkeit.
Im Laufe der Nacht wurden die Feuer gelöscht. Ein drittel des Dorfes war neidergebrannt. Einige andere Häuser hatten auch Schäden erlitten. Syrus schaute sich um. Die Dorfbewohner die noch intakte Häuser hatten, boten eine bleibe an. Andere Bauern von den Höfen boten ihre Stallungen an und in der Taverne lagen auch schon einige der leicht Verletzten. In einem kleinen Stall am westlichen Ende des Dorfes, direkt in der nähe des Heims des Heilers, wurden die schwer Verletzten behandelt.
Auch Syrus wurde ein Schlafplatz angeboten. Mit einem Dank und der Begründung das andere den Platz ehr bräuchten schlug er das Angebot ab.
Schnellen Schrittes ging er zum Heiler, mit dem Vorhaben zu helfen. Kurz vor dem Stall sah er drei Barbaren auf dem Boden liegend. Alle drei hatten Verletzungen davon getragen. Einer davon würde die nächsten Stunden nicht überleben, seine Innereien wurden nur durch seine Hände drin gehalten.
Die zwei jungen Männer mit Speeren in der Hände hatten Mühe noch auf den Beinen zu bleiben.
Nach dem Syrus sich kurz umgeblickt hatte sah er ein halb niedergebranntes Haus. "Ich übernehm ab jetzt, helft mir nur die drei in das Haus zu bringen.", erklärte er.
Es dauerte nicht lange. Der beiden anderen wurden schmerzhaft dahin gezogen. In ihrer barbarischen Sprache stießen sie mehrere Flüche aus und versuchten sich zu wehren.
Im Haus angekommen drehte Syrus sich zu den Männern um. "Ihr beide, holt mir euren Bürgermeister oder sonst jemand der hier Einfluss hat und danach ruht euch aus."
Es dauerte ein wenig bis ein grauhaariger Mann in einer sehr alten Lederrüstung bei ihm erschien. Er war einen Kopf kleiner als Syrus und schmächtig, seine Haut war von der Sonne gebräunt und man sah ein paar alte Narben am Kopf und am rechten Unterarm. Sein linker Unterarm war mit einem Tuch umwickelt. An dem Gurt hing ein Schwert das schon so manch einen Kampf gesehen hatte.
"Herr, ihr habt meinen Söhnen gesagt ihr wollt mich sehen?", fragte er vorsichtig an.
"Nennt mich Syrus und ja ich brauche einen Dorfbewohner hier. Ich will die Barbaren verhören und ich denke eure Söhne müssen erst einmal die Nacht verarbeiten. Sie haben sich gut geschlagen und diese Wilden gut bewacht, aber den nächsten Teil müssen sie noch nicht sehen.", erklärte Syrus kurz.
"Danke, mein Name ist Heinrich. Ich denke ihr habt recht, auch wenn ich seit vielen Sommern sowas nicht mehr mit ansehen musste, so glaube ich bin ich dafür besser geeignet als meine Söhne."
Mit einem Nicken wandte er sich um und rammte dem schwer Verletzten sein Schwert in die Schulter und sorgte dafür das dieser wieder zu Bewusstsein kam. Sein Blick war glasig, er würde nicht mehr lange Leben, so beendete Syrus das Leben dieses Mannes. Im Prinzip war es ein angenehmerer Tod, als hier kläglich und schmerzhaft zu kripieren.
Die beiden anderen Barbaren fingen sofort an wieder zu fluchen, teilweise in ihrer Sprache, teilweise so das auch Syrus es verstehen konnte.
Einer der beiden hatte ein gebrochenes Bein und einigen Stichverletzungen in beiden Beinen und im linken Arm. Es schien als ob er von mehreren Forken so verletzt worden war.
Der andere hatte zwei tiefe Schnittwunden auf der Brust und eine Hiebwunde im linken Oberschenkel. Dieser hatte die leichteren Verletzungen und würde definitiv länger leben.
So wandte sich Syrus erst dem Barbaren mit dem gebrochenem Bein zu. Ein Bein stellte er auf den Bruch und übte Druck aus. Der Barbar war hartnäckig und verzog kaum das Gesicht. Es dauerte einige Sekunden bis das Syrus genug Druck hervorrief um Schmerzen zu verursachen. Mit einem schnellen Tritt schickte er ihn dann ins Land der Träume. Bewusstlos sackte er zur Seite Weg. Laufen würde dieser nie wieder, zumindest hatte es sich so angehört als wär der Knochen komplett durchgebrochen.
Heinrich war unterdessen kalkweis, aber er blieb da. Wahrscheinlich ein ehemaliger Soldat oder Söldner der so manch ein Grauen gesehen hatte, aber es nie verstehen konnte.
Dem zweiten zugewandt schlug er erst einmal in die Magengegend. Aufstöhnend weiteten sich seine Augen.
"Ich weiß das du mich verstehst!..... Sagt mir zu welchem Stamm ihr gehört und wo ihr lebt!.... Und vor allem wer die Frau mit den beiden Schwertern war!"
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