Come, you children, listen to me, I will teach you the fear of the lords
 
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 Frihaven

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Sinari

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BeitragThema: Re: Frihaven   Mo Okt 25 2010, 09:03

S I N A R I + A V E L I N

"Ich weiß noch nicht einmal was sie ist.", sagte Sinari. "Eure Bewegungen und Ave's glänzender Blick haben es mir verraten. Und den Rest habe ich mir zusammen reimen müssen. Also anscheinend habt ihr einen unsichtbaren Begleiter."
Sinari deutete Eric an, ihm etwas Abseits zu folgen, sodass sie ausser Reichweite von Avelin und Roger waren.
"Ich hoffe, ihr vergesst das nicht, wenn ihr daran denken solltet, Avelin wegen ihrer Begabung zu betrügen. Ich weiß nicht, ob ihr auch zu dieser Organisation gehört, aber ich werde es nicht zulassen, dass ihr Leid geschieht. Ich habe Respekt vor euch Eric. Ihr scheint kein dummer Mann zu sein. Ich kenne zwar eure Beweggründe nicht, doch ihr scheint mir ein ehrenhafter Mann zu sein. Deshalb verrate ich euch, wieso diese Organisation es auf Avelin abgesehen hat. Aus dem gleichen Grund, wieso die Kleine deinen Begleiter sehen kann. Sie kann Dinge sehen, die niemand anderes sonst sieht!"
Sinari ließ Eric wieder los und war bereit sich von ihm zu trennen, als dieser sich auch schon von Avelin verabschiedete.
"Ich wünsche euch noch eine glückliche Weiterreise. Und vergesst nicht was ich euch gesagt habe, Eric."

Nachdem Eric und Valthen den Platz verlassen hatten, schnappte sich Sinari Roger und ging in Richtung Blumengarten. Avelin, traurig darüber Valthen wieder verlassen zu müssen, schlenderte träge vor den beiden her und erreichte als erste das Bordell.

Die Blumenmädchen, die die kleine Avelin seit ihrer Kindheit kannten, erfreuten sich immer wieder an ihrer freundlichen Art. Eine wunderschöne Frau mit sehr langen, gelockten roten Haaren und roten Lippenstift schnappte sie sich aus der Gruppe von jungen Mädchen und führte Avelin in ein besonderes Gästezimmer, indem keine Freier jemals Zutritt hatten. Ein reines Zimmer, denn Avelin träumte ansonsten sehr schlecht.
Die Blumenmädchen folgten der großen schlanken Frau und die Frauen veranstalteten eine kleine, private Party, nur für sie.
Ab und an musste eine der Mädchen zu einem Freier, kam jedoch nach getaner Arbeit gerne wieder zurück zu den anderen. Heute Nacht verbrachten alle Frauen gemeinsam in dem großen Schlafsaal, der gepeinigten und vergewaltigten Frauen als Zuflucht und Nachtstätte diente.
Die Mutter nahm jede Frau auf, unabhängig ob sie bereit waren die Leidenschaft der Männer zu teilen. Nicht jede der Mädchen war also eine Prostituierte.
Avelin genoss den gemeinsamen Abend mit den Mädchen und schlief früh in einem der großen weichen Betten ein, während die anderen Mädchen weiter ungeniert feierten und lachten.

Die Echsendame Mutter bremste Sinari, als er das Haus betrat.
"Die Kleine Ist Gerne Willkommen, Das Weißt Du. Aber Du...", sie wollte mit ihrer Zunge zischeln, konnte ihren Instinkt jedoch unterdrücken. Sie hatte lange gebraucht um sich der zivilisierten Welt anzupassen und umso schwerer fiel es ihr im hohen Alter, ihre animalische Art zu unterdrücken.
"Wir werden morgen wieder abreisen."
Die Mutter ging auf und ab. Sie war sehr hoch und bei jeder Tür musste sie sich immer etwas ducken, um sich nicht den Kopf zu stoßen. Aber die Empfangshalle war groß genug, so dass sie sich in ihrer vollen Pracht erheben konnte.
"Lass Sie Hier.", sagte Mutter. "Sie Gehört Hier Her. Wir Sind Ihre Familie. Wir Schützen Sie. Wir Lieben Sie."
Sinari schwieg und starrte sie einen Augenblick lang an.
"Ich werde sie nicht zwingen, hier zu bleiben. Aber ich zwinge sie auch nicht, mit mir zu gehen. Es ist ihre Entscheidung."
Mutter brummte.
"Also Ssssschön..."
Sie trat zur Seite und eröffnete Sinari den Weg zur Treppe.
"Candi Wartet Auch Schon Auf Dich...Verabschiede Dich Aber Diesmal Wenigstens Bei Ihr!"

Sinari ging die Treppen hoch. Diesmal nicht so langsam wie zuvor. Die Tür zu Candace Zimmer war geschlossen, also klopfte Sinari an. Die Tür öffnete sich und Candace dahinter. Sie trat zur Seite und lies ihn rein. Sie küssten sich wieder und streichelten sich. Nachdem die Türe verschlossen wurde, verbrachten die beiden noch eine schöne Nacht gemeinsam. Irgendwann lagen sie Arm in Arm nebeneinander und sahen zur Decke.
"Wie lang bleibst du diesmal?", fragte sie schließlich.
"Ich muss euch morgen wieder verlassen. Und ich will, dass du dich um Ave kümmerst."
"Du lässt sie hier?", wollte Candace wissen.
"Es wäre das Beste für sie, wenn sie eine Weile nicht mit mir unterwegs ist.", er strich ihr durch die Haare. "Sie brauch eine Familie."
Candace kicherte liebreizend.
"Du bist ihre Familie!", sagte sie und gab ihm einen Kuss.
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Eric

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BeitragThema: Re: Frihaven   Mo Okt 25 2010, 22:16

Eric stutzte ein wenig, er hatte das Gefühl gehabt Tom wollte ihn los werden. Mit einem kichern wandte er sich noch mal an Tom. "Wir sehen uns mitsicherheit wieder.", rief Eric als er mit Valthen vom Platz ging.
Valthen schaute traurig zu Ave und folgte aber ohne zu zögern. Eric würde ihr auch folgen, wenn sie gegangen wäre. Was sie selbst ein wenig verwunderte war die schnelle zuneigung die sie Ave entgegenbrachte. "Sehen wir sie wieder?", fragte sie in einer kleinen Gasse nicht weit vom Hafen.
"Ja werden wir.... Ich denke wir werden auf der Ajecra nächtigen.", flüsterte er verschwörerisch.
Eric schaute sich kurz um, kein Wesen war zu sehen, außer ein paar Ratten. "Unsichtbar!", spach er und berührte eine der vielen Runen auf dem Stab. Langsam wurde er durchsichtig und kurz drauf verschwand seine Silouette.
Valthen verstand und kicherte. "Bis gleich auf dem Schiff.", kicherte sie und kletterte auf das Haus. Von dort gleitete sie zum Hafen und evtl direkt auf die Ajecra.
Eric spazierte auf den Hafen zu. Er erlaubte sich hier und da einen Schwerz, in dem er besoffenen ein Beinchen stellte oder ihnen etwas zuflüsterte. Bei Seeleuten machte es eine Menge Spaß, sie waren häufig besonders Abergläubisch und rannten Kreidebleich in den nächsten Tempel um für ihre Sünden zu büßen.
Am Steg angekommen sah er eine Wache am Steg, vor der Ajecra und eine auf dem Deck. Die Wache am Steg stand so das man sich nicht dran vorbeischleichen konnte. Sie würde Eric bemerken, selbst wenn er unsichtbar war.
So überlegte er kurz und berührte eine der Runen. "Sprung.", sprach er leise. Ein ploppen war zu hören und Eric fühlte sich leichter. Die Wache suchte nach der Quelle des Geräusches, aber machte sonst keine weiteren anstalten sich zu bewegen.
Eric ging in die Kniee und peilte das Deck an. Im Hafenwasser würde seine einfache Unsichtbarkeit auch nichts helfen, so sollte er schon vorsichtig sein. Ein kleiner Ruck und Eric flog durch die Luft. Nur einmal musste er die Beine einziehen. Die Reling war ein wenig im Weg gewesen. Dumpf kam er auf dem Deck auf und suchte die Wache. Sie war am anderen Ende des Schiffes.
Schnell war er über eine Treppe unter Deck und verschwand in einen Laderaum. Sicher das niemand hier drin war fing er mit einem kleinen Zauber an.
Mit einem Stück Kreide zeichnete er eine Rune von innen auf die Tür und eine noch größere in den Raum. Er legte seine Hände auf den großen Kreis und murmelte leise vor sicht hin. Es klang wie eine aneinanderreihung von Silben. Ein negatives Gefühl strömte durch die Luft und ein virbrieren war von beiden Runen zu spüren. Beide Runen leuchteten blass grau auf. "Antipathie!", sprach Eric zuletzt und stand auf. Die Runen waren verschwundennd das negative Gefühl auch, zumindest für Eric und Valthen. Alle anderen würden intuitiv diesen Raum meiden, bis das die Wirkungsdauer vorrüber war oder aber Eric den Zauber auflöste.
Mit einer weiteren Rune im Holz erschaffte er sich eine relativ bequeme Liege und legte sich schlafen. Trotz des Antipathiezaubers war er noch immer Unsichtbar, besser war es.
Irgndwann in der Nacht schlich sich Valthen hinein, sie hatte die Aura von Erics Runenzauber gespürt. Sie konnte zwar keine Runenzauber wirken, aber hatte das Wissen und ein Gespür dafür. Sie sprang zu Eric auf die Liege und kuschelte sich an ihn, was mir einem verschlafenem murmeln kommentiert wurde.
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Sinari

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BeitragThema: Re: Frihaven   Mi Okt 27 2010, 07:49

S I N A R I

Früh am Morgen, noch ehe die ersten Sonnenstrahlen zu sehen waren, wachte Sinari im Bett von Candace auf. Er duschte leise und kleidete sich in saubere Kleidungsstücke. Seine Reisekleidung hatte er letzte Nacht noch schnell gewaschen und über Nacht an der kühlen trocknen lassen. Sorgfältig zusammen gelegt wickelte er das ganze in eine lederne Reisetasche.
Candace rutschte durch das Bett und öffnete vorsichtig die Augen.
"Guten Morgen!", nuschelte sie.
"Guten Morgen.", Sinari beugte sich zu ihr rüber und küsste sie.
"Wolltest du etwa wieder verschwinden, ohne dich zu verabschieden?", fragte sie.
Sinari schüttelte den Kopf. Er setzte sich auf die Bettkante und strich ihr durchs Haar.
"Schlaf weiter.", flüsterte er.
"Soll ich nicht mit zum Hafen kommen?"
Sinari schwieg eine lange Zeit. Dann stand er auf und küsste Candace auf die Stirn.
"Ich komme wieder. Passt bitte solange auf Ave auf."
Sinari wollte grad aus der Türe raus, als Candace nach ihm rief.
"Warte einen Augenblick.", sagte sie und stand auf. Ihr nackter Körper schimmerte hell in der Dunkelheit. Sie ging durch den Raum zum großen Balkonfenster zu der Blumenvase mit den Schwarzen Callas.
Sie kam wieder auf Sinari zu und drückte ihm eine Blume in die Hand. Sie küsste ihn lange, ehe sie ihn langsam aus der Tür hinaus schob.
"Ich werde auf dich warten.", hauchte sie.

Leise schlich Sinari durch das schlafende Haus. Nur eines der Mädchen wurde durch ihn wach und guckte durch die Tür in den Flur. Sie war ein Halbblut. Nur eine Hälfte ihres blaugrauen Gesichts schaute hinter dem Türrahmen hervor.
Sinari zwinkerte ihr zu und gab ihr ein Handzeichen, dass sie wieder schlafen gehen soll.
Unten in der Halle ging er langsamer. Sein Blick schweifte zu der festen Tür, hinter der Avelin mit all den anderen Mädchen die Nacht verbracht hatte.
Ohne nach ihr zu sehen, ging Sinari weiter und verließ die Halle.

Draussen war die Luft kühl und es war ruhig. Nur die Wellen am Hafen und ein paar leise Kratzer von Nagetieren. Auch das Holz der Schiffe knarrte.
Sinari fand recht schnell die Ajecra und erblickte bereits Roger, der verforen und übermüdet am Rand stand.
"Der verfluchte Wächter lässt uns nicht durch.", meinte Roger zu Sinari.
Zusammen gingen die beiden auf den grimmigen Wachmann zu, dieser machte erst gar nicht den Versuch Sinari anzusprechen, sondern versperrte ihm nur offensichtlich den Durchgang.
"Das Schiff gehört jetzt mir! Also mach dich weg.", sagte Sinari.
"Ich habe schon gehört, dass der Besitzer verstorben ist, aber das heißt noch lange nicht, dass du es dir gleich unter den Nagel reßen kannst!"
Sinari entblösste einen kleinen Lederbeutel unter seinem Stoffhemd und fischte ein paar klimpernde Münzen heraus.
"Der Wachdienst muss dich doch ziemlich durchfroren haben, wie viel Bier benötigst du um dich wieder aufzuwärmen?", fragte Sinari.
Der Wachmann grinste frech.
"Vergiss es, ich bin nicht käuflich!"
"Also, wenn das so ist...", sagte Sinari und stieß mit zwei Fingern kurz gegen sein rechtes Schlüsselbein.
Der Wachmann schwankte und verlor sein Gleichgewicht. Er fiel rückwärts vom Steg runter und klatschte ins eiskalte Wasser.
Als Wiedergutmachung legte Sinari die Handvoll Münzen - etwas mehr als 25 Silber in fein geschliffenen Silber- und Kupfermünzen - auf eine leer Kiste, direkt daneben. Der durchnässte Wachmann schimpfte und verfluchte Sinari. Sinari ignorierte sein protestierendes Rufen und stieg den Steg hinauf auf's Boot, dicht gefolgt von Roger.

Roger wies Sinari ein, was er zu tun hatte.
Zuerst stellte Roger sicher, dass das Ruder noch funktionsfähig war und nicht verklemmte, während Sinari damit beschäftigt war, Das Schiff zu enttauen. Dazu musste er zu aller erst vom Schiff runter und die dicken Taue vom Pier freimachen. Nachdem das Schiff losgelöst war, zogen beide den Steg ein und die Taue ein und ließen das Schiff langsam aus dem Hafen hinaus treiben. Erst aus sicherer Entfernung, ließen sie die Segel runter und das Schiff wurde vom Wind davon gerissen.
Die kühle Morgenwinde beschleunigten sie sehr schnell auf eine sehr hohe Fahrtgeschwindigkeit.

"Komische Tür.", nuschelte Roger, nachdem er an dieser vorbei gegangen war. Ein seltsames Kribbeln durchzog ihn. Es widerstrebte ihm dieser Tür näher zu kommen.
Sinari sah ihn verständnislos an und ging selber auf die Türe zu. Auch er spürte etwas. Langsam näherte er sich der Tür und griff nach dem Griff. Einen Augenblick verharrte er, dann ließ er wieder los und wandte sich von der Tür ab. Stattdessen ging er zu den Rettungsbooten auf der Steuerseite. Dunkelgrüne Wetterschutzlaken waren darüber gespannt. Sinari betrachtete ein loses Seil und zog das Laken mit einem kräftigen Ruck zurück.
Avelin lag in dem Boot, zusammen gerollt wie ein kleiner Fetus und schlief.
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Eric

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BeitragThema: Re: Frihaven   Mi Okt 27 2010, 08:33

Am frühen morgen wurde Eric kurz durch ein platschen und fluchen wach. Mit einem Murren drehte er sich um und schlief weiter. Valthen hingegen grummelte ihn an und sprang von der Liege. Sie streckte sich und gähnte vor sich hin. Mit einem mürrischen Blick schaute sie auf Eric und dann auf die Tür. Eric verschlief die Abfahrt und bemerkte die beiden Besucher die auf die Tür zugingen und sich wieder abwandten.
Leise schlich sich die kleine Drachendame hinaus und schmunzelte als sie Sinari und Roger sah. Ave entdeckte sie kurz drauf in einem Beiboot und kletterte erst einmal den Mast hinauf. Oben entdeckte sie einen der Seeleute der mit einer Armbrust bewaffnet war.
Er zielte grad auf Sinari, als Valthen auf ihn zusprang. Sie störte sein Gleichgewicht so gut, das er es verlor und ins Wasser fiel. Der Bolzen löste sich trotzallem und bohrte sich einige Meter neben Sinari ins Holz. Sie fauchte dem Seemann hinterher und wurde sichtbar.
Im selben Augenblick wurde Eric wach und ließ die Liege verschwinden. Mit einer kleinen Geste ließ er den Runenzauber verschwinden und wurde auch wieder sichtbar.
Ohne weiteres ging er nach oben an Deck und streckte sich. Mit einem lächeln grüßte er Roger der ihn verwirrt anschaute und wandte sich dann zu Tom. "Guten Morgen, Tom. Ein schöner morgen.", grüßte er diesen.


[weiter im Ewigen Meer]
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BeitragThema: Re: Frihaven   Do Okt 28 2010, 06:43

Stolz tänzelte der Hengst durch die Stadt, während Kajira sich um sah.
In diesr Stadt wimmelte es nur so von Mördern, Dieben und vor allem Intriganten.
Überall liefen solche, die geheimnisvoll taten udn sich möglichst bedeckt hielten.
Manch einer wurde freundlich gegrüßt, doch die Falschheit hinter iesem Lächeln war deutlich zu erkennen.
in dieser Stadt gab es sicher einiges zu tun, doch gab es heir kaum etwas, was Kajira dazu verleiten könnte, de einen oder anderen zu helfen, ohne dabei selbst zwischen die Fronten zu gerate.
Langsam ritt sie dem Stadttor entgegen. Hier woltle sie nicht länger als nötig bleiben.
Lieber würde sie die Nacht draußen im Freien verbringen.
nachdem sie die nächste Ecke passiert hatte, sah sie auch schon das Tor, welches zu dieser Zeit noch offen stand.
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BeitragThema: Re: Frihaven   Do Okt 28 2010, 09:36

Ein langes, tiefes Maulen drang über den Hafen von Frihaven. Verzweifelt versuchte Thornas seinen Bullen über die Holzplanke auf das Schiff zu schieben.
"Du störrischer, alter Bock!", schimpfte der Junge und versuchte Loki von vorne mit dem Zügel hoch zu ziehen. "Wenn wir uns nicht beeilen, dann verpassen wir noch das Schiff nach Hause!"
Loki wieherte erneut auf und riss seinen Kopf herum. Ruckartig riss er am Zügel und Thornas verlor das Gleichgewicht. Kopfüber sprang er mit Flüchen ins kalte Wasser.

Das Reiseschiff war längst abgefahren, als Thornas wieder aus dem Wasser geklettert und auf den Steg gelaufen kam. Das Wasser tropfte nur von seinen vollgesaugten Kleidern und bildete eine lange Spur von einem niedrigeren Steg - wo er hinaufgeklettert war - bis zu Loki. Die Haare standen ihm zu Berge, als er wütend vor Loki hin und her stampfte.
Nervös fing Loki ebenfalls an von einer Seite zur anderen zu stampfen.
"Wegen dir haben wir jetzt das Schiff verpasst!", schrie Thornas.
Loki wieherte zur Verteidigung.
"Ich habe 25 Silbermünzen für das Ticket bezahlen müssen!", er kramte seinen Münzbeutel hervor und ließ diesen prüfend klimpern. Das Geräusch der aneinander schlagenden Münzen klang deprimierend.
Einige wenige Münzen waren vielleicht noch darin. Zu wenig, um ein weiteres Ticken nach Rendal zu bezahlen.
Grummelnd packte Thornas den Zügel von Loki und zog ihn davon trottend hinter sich her. Diesmal folgte Loki widerstandslos, lies seinen Kopf jedoch reumütig gesenkt.

"Verschwinde von hier!", blaffte der große, bärige Mann. "Kein Silber - keine Kost und Logi!"
Unsanft wurde Thornas bereits aus dem sechsten Gasthaus hinaus geworfen. Draussen vor der Tür wartete wie immer Loki. Den Kopf immer noch tief gesenkt.
"Mach dir nix draus, Dicker!", flüsterte ihm Thornas zu und klopfte sanf auf den Schädelpanzer.
Loki schüttelte den Kopf und wirkte wieder erheitert.
"Wenn die dich nicht rein lassen wollen, dann bleiben wir beiden eben draussen!"

Es wurde dunkel und Thornas entschied, vor den Toren der Stadt, an einem der vielen Lagerplätzen, die für die Reisende und Karawanen bereitgestellt wurden, zu nächtigen. Gerade als er die Mauer der Inneren Stadt verlassen wollte, erblickte er auf der Straße vor sich eine Frau auf einem große, statlichen Pferd.
Ein solches Pferd - so voller Eleganz und Stolz hatte Thornas bisher nur einmal gesehen: Goliath, der Vertraute seiner Herrin Kajira.
"Prinzessin!", rief Thornas und rannte - Loki hinter sich her ziehend - zu ihr. "Was macht Ihr denn hier??"
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BeitragThema: Re: Frihaven   Fr Okt 29 2010, 04:06

gerade wollte Goliath zu einem Trab ansetzen, als Kajira eine ihr Wohlbekannte Stimme hörte.
Goliath blieb stehen, sah sich eben so, wie seine Reiterin, nach hinten um.
Ein Lächeln lege sich acf Kajiras Lippen.
"Thornas ... Was machst du so weit weg von zuhause?"
Natürklich wollte sie ihn nicht mit ihrer Frage übergehen oder seiner Frage ausweichen.
Es war einfach nur die Überraschung, welche da aus ihr sprach.
"Ich habe mich hier ein wenig um gesehen. Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Du weißt doch, dass es mich nie lange Zuhause hält udn ... bitte sag nicht immer Prinzessin zu mir."
Streng war sie nie mit dem Kleinen.
Sie mochte ihn gern und behandelte ihn gern wie einen kleinen Bruder.


Zuletzt von Kajira am Fr Okt 29 2010, 23:21 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Frihaven   Fr Okt 29 2010, 09:55

"Entschuldigt Prinzessin....ich meine...Herrin.", Thornas senkte seinen Blick. "Ich habe für euren Vater Botschaften ins Imperum und nach Turgal gebracht. Ich war grad auf dem Weg nach hause, aber Loki's Sturrkopf hat verhindert, dass wir unser Schiff bekommen haben und jetzt sitzen wir hier bis zum nächsten Winter fest, wenn die großen Flüsse und Seen im Norden wieder zugefroren sind. Wollt ihr etwa heute Nacht noch reiten?"
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BeitragThema: Re: Frihaven   Sa Okt 30 2010, 00:08

Eigentlich wusste Thonas klar zu kommen, doch unter diesen Umständen, wäre es wirklich nicht nett, ihn allein zu lassen.
"Ich wollte ausserhalb der Stadt ein Lager aufschlagen. Wenn du willst .... kannst du mich begleiten. Vielleicht inden wir ja noch ein halbwegs respektables Wirtshaus, in dem wir uns niederlassen können. Loki wird dann auch versorgt und du musst dir keine Sorgen machen. Für dich wird auch gesorg."
Als würde sie den Kleinen so unetr feiem Himmel schlafen lassen, wenn es nicht unbedingt nötig wäre.
"ich kann meine Reise auch morgen noch vort setzen und ... vielleicht fährt ja morgen noch ein Schiff nach Hause?"
Das ihm möglicherweise das Geld dafür ausgegangen war, kam ihr so gar nicht in den Sinn.
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BeitragThema: Re: Frihaven   Sa Okt 30 2010, 01:24

Thornas schüttelte den Kopf.
"Nein, das war das letzte Schiff, welches es rechtzeitig vor der großen Schmelze nach Rendal schafft. Danach werden die Strömungen zu stark sein, um sicher in unsere Heimat zu kommen.", sagte Thornas mit gesenktem Blick. "Ich werde wohl ins Imperium reisen müssen um von dort aus in den Norden zu kommen. Alles nur deine Schuld!", schimpfte Thornas und warf Loki einen grimmigen Blick zu. "Wenn du nicht so viel Angst vor dem Wasser hättest, dann könnten wir JETZT wieder daheim sein!"
Loki schnaubte und stubste Thornas mit sene Schnauze in die Seite. Dieser ließ sich das nicht gefallen und schob Loki's Kopf von sich weg. Diesmal stieß Loki ihn mit seinem Schädelpanzer an. Thornas versuchte seinen Kopf zu umfassen, doch Loki konnte zurück springen und etwas Abstand zwischen beide bringen. Mit Anlauf wollte Thornas Loki anspringen, doch dieser sprang erneut zur Seite und Thornas landete klatschend in einem Schlammloch.
"Beaagh.", Thornas stand auf und betrachtete sich, wie der nasse Schlamm von ihm herunter tropfte. "Na toll."
Loki lachte wiehernd.
"Na warte, das werde ich dir noch zurück zahlen!", sagte Thornas und schwang seine Faust in der Luft.
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BeitragThema: Re: Frihaven   Sa Okt 30 2010, 04:21

Sie versuchte sich wirklich zusammen zu reißen, doch es gelang ihr seeeehr schlecht und schließlich ... musste sie doch lachen, als Thornas so Fausschwingend vorseinem Pferd stand.
Goliath schnaubte nur udn scharrte mit den Hufen.
"Ich glaube, wr besorgen dir erst einmal ein paar trockene Sachen ... vor allem saubere. Dann kannst du ein Bad nehmen udn morgen, machen wir uns zusammen auf den Weg,"
schlug sie lächelnd, das Vergnügen imemr noch in den Augen strahlend, vor.
"Hast du denn hier ein gasthaus gesehen, welches nicht gerade eine solche Spelunke ist, wie im Hafenviertel?"
Wollte sie von Thornas wissen, ehe sie wieder auf Loki ein ging.
"Der Arme Loki mag also kein Wasser. Nun ... sicher gibt es auch etwas, vor dem du Angst hast?"
Thornas und Loki waren schon immer einen Lacher wert gewesen.
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BeitragThema: Re: Frihaven   Sa Okt 30 2010, 05:04

"Ich habe vor gar nichts und niemandem Angst!", sagte Thornas stolz und hob seine Brust, um möglichst groß und muskelös zu wirken.
Loki ließ unbeabsichtigt einen dicken Ast knacken, indem er auf ihn drauf stieg.
Thornas zuckte zusammen und wirbelte herum, sein Kurzschwert aus der Hand ziehend.
Sichtlich beschämt versuchte er das Thema zu wechseln.
"Wir haben es schon überall versucht, doch niemand möchte Loki im Stall haben. Sie kennen seine Rasse nicht und deshalb fürchten sie ihn. Wir müssen immer im Freien schlafen oder in den Reiselagern.", Thornas sagte das ohne Trauer oder Mitleid. Er hatte sich schon längst daran gewöhnt unter freiem Himmel oder auf Lokis Rücken zu schlafen.
"Wir können ja gemeinsam einen Feuerplatz mieten!", schlug er schließlich vor. "Ich richte Ihnen auch Ihr Zelt auf, Prin..äh, Herrin!"
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BeitragThema: Re: Frihaven   Sa Okt 30 2010, 06:10

Kajira lächelte, überlegte einen Moment udn meinte schließlich:
"Ok. Du brauchst mir kein Zelt her richten. Ach und ... Nenn mich doch einfach Kajira."
Diese Stadt war ihr mehr als nur suspekt.
So ungewöhnlich sah Loki nun auch nicht aus, dass man ihn fürchten müsste.
"Hast du wenigstens was im Magen? Sonst besorgen wir schnell noch was, was wir über dem Feuer braten können,"
schlug sie nun ihrer Seits vor.
"Und Loki und Goliath können sicher auch noch was vertragen. Morgen mssen wir dann eh noch ein paar Vorräte besorgen."
Mit diesen Worten, sah sie zu dem Stallburschen, den sie wirklich schon von seiner Geburt an kannte, eindringlich herab.

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BeitragThema: Re: Frihaven   Sa Okt 30 2010, 16:16

Thornas salutierte schlagartig. Loki reagierte mit und hob stolz seinen Kopf in die Höhe und schwellte seine Brust.
"Tut mir leid, das kann ich nicht Herrin!", sprach er mit theatralisch militärer Stimme. "Ich habe einen Eid auf die Familie meines Herren abgelegt und es wäre das schlimmste für mich, wenn ich diesen Schwur brechen würde!"
Fast so, als hätte jemand einen unsichtbaren Schalter umgelegt, war er wieder der alte, verträumte Thornas und Loki das große, verspielte Pferd.
"Verzeiht bitte. Ich bin der einzige von meinen Brüdern, der nicht zur Armee gegangen ist. Und damit habe ich meine Familie und meine Mutter genug gestraft. Ich will ihren Namen nicht noch mehr in den Schund ziehen!"
Er versuchte sie anzulächeln. Ein angetrockneter Fleck Erde klebte noch an seinem Kinn.
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BeitragThema: Re: Frihaven   Sa Okt 30 2010, 21:22

Wirklich ein Pflichtbewussres Kerlchen.
"Thornas ... Deine Eltern sind sicher nicht gestraft, weil du nicht zur Armee gegangen bist. Wenn du nicht wärst, wären die Pferde im Stall nicht gepflegt und die Ritter und Soldaten hätten es schwer, mit kranken Pferden, denen die Pflege fehlt, in die Schlacht zu reiten. Du leistest eine der wichtigsten Arbeiten. Niemand sollte sich deshalb deiner schämen, sondern eher stolz auf dich sein, da du der jenige bist, der es überhaupt erst ermöglicht, mit den Pferden in die Schlacht zu ziehen. Abgesehen davon überbringst du immer wieder wichtige Schriftstücke. Ein Soldat ist dafür sicher nicht geeignet,"
versuchte sie ihn zu ermutigen.
"Ich glaube es wird Zeit. Es wird immer späer und die Händler werden sicher bald ihre Waren weg packen. Lass uns wenigstens schnall noch etwas besorgen, ehe wir uns eine Lagerstätte suchen und die Tore geschlossen werden."
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BeitragThema: Re: Frihaven   So Okt 31 2010, 00:14

Thornas wurde schlagartig rot. Er kratzte sich beschämt am Hinterkopf und grinste breit. So viel Lob hatte er nicht erwartet. "D.danke, Herrin."; stammelte er schließlich. "Nach euch!"
Brav folgte er seiner Herrin.
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BeitragThema: Re: Frihaven   So Okt 31 2010, 00:21

Sie ritten zurück zum Markt, wo die meisten Händler bereits ihre Waren ein packten.
Unter ihrer Tunika zog sie ein kleines Lederbeutelchen hervot, welches sie Thornas zu warf.
"Besorg was, was du gern essen magst udn bring ein paar Äpfel und Möhren für unsere Pferde mit,"
wies sie ihn an.
"Und ... vielleicht noch etwas gutes zu trinken. Du wirst schon das richtige finden,"
wies sie ihn an, ehe sie Goliath zu dm Schmied hin wendete, der wahrlich schne Schwerter dort stehen hatte.
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BeitragThema: Re: Frihaven   So Okt 31 2010, 00:56

Thornas wog skeptisch den schweren Beutel in seiner Hand ab. Er tat natürlich wie ihm aufgetragen wurde und ging zu einem der vielen Stände. Obwohl es bereits dunkel wurde, machten einige der Stände nicht den Eindruck, als ob sie in allzu naher Bälde ihre Stände schließen würden. Denn hier in Frihaven gilt das Sprichwort: Wer als letzter noch fischt, kriegt vielleicht den größten Fang.
Thornas sah sich das Warenangebot prüfend an. Aus jedem der Stände kaufte er jeweils nur ein oder zwei Güter ein. Aber natürlich war er auf der Suche nach speziellen Köstlichkeiten, die die Herrin aus dem Norden nicht kennt. Schließlich funkelten ihm die kräftigen roten Früchte entgegen, die aussahen, als hätte man kleine goldene Splitter hinein versetzt.
Thornas kaufte sofort eine angemessene Menge und bedankte sich mit einem breiten Lächeln.
Etwas frisches Hasenfleisch besorgte er bei einem der örtlich ansässigen Metzgern und ein halbes Laib Brot vom Bäcker gegenüber.
Voll bepackt ließ er Loki einen Augenblick unbeobachtet.
Als er einen Händler fluchen hörte, suchte er instinktiv nach seinem Pferd. Er ahnte schlimmes. Mit einem Bündle Fleisch in der einen Hand und dem Laib in der anderen, stand Thornas in der Straße und sah, wie Loki von einem der Obststände auf ihn zu getrabt kam. Wiehernd kreiste das Pferd um Thornas herum und blieb hinter ihm stehen.
Ein wütender Obsthändler kam auf die beiden zugestampft und schrie etwas in unverständlichen Tönen.
Erschrocken starrte Thornas den Mann an.
"Isch das dein Vieh!?"
Thornas nickte.
"Dann wirst du zahlen müssen!", der Mann spuckte beim Sprechen.
"Was hat er denn diesmal wieder angestellt?", fragte Thornas.
"Er hat mir alle meine Bananas weggefressen! Ich habe ein Vermögen dafür ausgeben müssen, dass sie vom Süden hier her geliefert wurden und jetzt frisst mir dieses Scheusal alles weg!" Der Mann schwang seine Faust gegen Loki.
Loki bäumte sich leicht auf und stampfte auf den Boden.
"Bring ihn wieder unter Kontrolle oder ich lass es von den Wächtern wegen Tollwut abschlachten!!"
Thornas sprach ein paar leise Worte zu Loki und konnte ihn so beruhigen. Dann packte er das Fleisch und das Brot in eine der Satteltaschen und zog den Münzbeutel raus.
"Wieviel kostet denn der Schaden?", fragte Thornas.
Der Händler versuchte im Kopf nach zu rechnen.
"Reichen denn ein Goldstück?", fragte Thornas, der die Sache so schnell wie möglich hinter sich bringen wollte.
"Ein..ein...", der Händler schluckte und antwortete diesmal mit festerer Stimme. "Ein Goldstück. Ja, das müsste mich über den Schaden und die Geduld ausreichen."
Thornas zog einen der kostbaren Stücke aus dem Beutel und gab ihn vorsichtig dem Händler.
"Ich entschuldige mich nochmal für alles!", sagte Thornas ruhig.
"Pah!", der Händler prüfte kurz mit einem Biss die Echtheit des Goldstücks und war gleich darauf verblüfft, wie ein einfacher Junge zu so einem Vermögen kam. "Gut, das sollte genügen."
Der Mann wandte sich ab und wollte gehen, als er sich nochmal umdrehte.
"An deiner Stelle würde ich diese Mistgeburt zu einem Schlachter bringen. Wobei ich bezweifle, dass sein Fleisch genießbar wäre. Vielleicht sollte ich das für dich übernehmen!?"
Thornas faust ballte sich und sein kleiner Körper schnellte schlagartig nach vorn. Mit einem tiefen Schlag erwischte er den recht großen Mann am Kinn und brachte diesen so zu Fall. Nachdem der Mann am Boden lag, hob er nochmal zum Schlag aus, hielt jedoch inne. Seine Faust immer noch in die Luft gehalten, guckte er um sich. Die umstehenden Menschen starrten ihn geschockt an. Thornas senkte seinen Arm wieder und sah den Händler an.
"Wenn du es wagen solltest ihn anzufassen...", er biss auf seine Zähne, so dass sein Kiefer breiter wurde.
Ohne weiter darauf einzugehen, drehte sich Thornas zu Loki um und nahm ihn am Zügel. Schweigend gingen beide bis sie auf Kajira trafen.
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BeitragThema: Re: Frihaven   So Okt 31 2010, 01:52

Von den Schwertern war keines dem gleich, welches sie selbst trug.
Immerhin war sie auf diese Waffe sehr stolz, denn diese kam einem verlängerten Arm gleich.
"Eine schöne udn doch sehr aussergewöhnliche Waffe,"
stellte der Schmied fest.
"Ja, sie ist ein echtes Unikat. Eigens für mnich her gestellt,"
erklärte sie dem Schmied, welcher die Waffe nur zu gern einmal in den Händen gehalten hätte.
"Eure Waffen sidn wunderschön, auch sehr gut gearbeitet, doch kommt keine der euren, der meinen gleich,"
erklärte Kajira, wobei sie sic das eine oder andere Schwert genau an sah.
Auch seine Äxte waren wunderbar gearbeitet.
Ein kleines Schmuckstück jedoch, erregte ihre Aufmerksamkeit.
Ein Sichelmond schien es zu sein.
Gerade groß genug es an einem Lederband zu tragen.
"Ihr fertigt auch Schmuck?"
"Oh ... das .. das ist von meiner Tochter angefertigt. Sie ineressiert sich für schöne, aber einfache Dinge."
"Dann solltet ihr sie darin bestärken. Sicher wird ie einmal wunderschöne Schmuckstücke her stellen."
Das Mädchen hatte eine Hand für sowas.
"Würdet ihr es mir verkaufen? Als Andenken an diese Stadt?"
Der Schmied dacchte einen Moment lang nach.
"nun warum nicht."
Kajira legte ihm 1 Goldstück auf den Tisch und steckte das Schmuckstück ein.
"Es sollte die Mühen des Mädchens entlohnen. Sorgt dafür, dass sie weiter an solchen Dingen arbetiet. Sie wird es weit bringen,"
lächlte sie, während der Schmied nur noch was Danke ähnliches vor sich her stammelte.
Sie verließ das Haus, chnappte sich Goliaths Zügel und sah sich prüfend um.
Fackeln wurden überall angezündet, um die Straßen wenigstens einigermaßen einsehbar zu machen.
Gerade ein paar Meter weiter, traf sieauch schon auf Thornas, der Missmutig und schweigend die Straße entlang kam.
"Alles in Ordnung mit dir?"
fragte Kajira ihn.
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BeitragThema: Re: Frihaven   So Okt 31 2010, 02:24

"Ja, alles bestens!", sagte Thornas und lies den Blick gesenkt. "Können wir bitte raus aus dieser Stadt? Ich habe hunger."
Er folgte - oder eher führte - Kajira zu den öffentlich bereit gestellten Lagerplätzen, ausserhalb der Stadt, wo die meiste Zeit Karawanen übernachteten. Ausnahmsweise war auch ein Cirkusvolk dabei. Thornas liebte den Cirkus. So viele verschiedene Erdenkinder und keiner wurde von den anderen wegen ihres Aussehens oder ihres Blutes gehasst. In manchen, schlaflosen Nächten, träumte er immer davon, mit Loki zusammen in einem Cirkus aufzutreten.
Thornas lief mit offen stehendem Mund am Zeltplatz des Cirkus vorbei. Sie schienen ihre großen Zelte abzubauen, wahrscheinlich waren sie für dieses Jahr hier in Frihaven fertig. Thornas konnte gerade noch erkennen, wie das Banner mit der Aufschrift Santa Cross von einem Zwillingspärchen Katzenmenschen eingepackt wurde.

Eine Frau kam auf Kajira und Thornas zu und deutete ihnen, wo es noch freie Zeltplätze gab. Thornas konnte sich zwar nicht mehr an den Berufsnamen erinnern, doch er wusste noch, dass diese Männer und Frauen freie Lagerplätze möglichst Platzsparend und effektiv verteilten. Es war also üblich, ihnen ein kleines Dankeschön zu überreichen.
Thornas kramte zehn Silbermünzen aus dem Beutel, welchen er noch von Kajira hatte und bedankte sich für die schnelle Hilfe.
Die Frau verbeugte sich mit einem großen Lächeln und bedankte sich ebenfalls für diese großzügige Zahlung. Nachdem sie eine wunderschöne Nacht gewünscht hatte, verschwand sie auch schon.

Der Lagerplatz den sie bekommen hatten war gerade einmal groß genug für zwei, vielleicht drei Zelte. In der Mitte des Platzes gab es eine Feuerstelle. In Kürze würde auch ein Holzhändler vorbei kommen, der für eine kleine Entlohnung Feuerholz verkaufte und das Feuer sogar anzünden würde, falls man dies wünschte. Grundsätzlich gab es hier allerlei Dienstleistungen, vor allem entlang der großen Hauptstraße oder den vielen verzweigten Nebenstraßen. Zur Sicherheit der Reisenden liefen viele Stadtwachen und einige Söldner umher. Für die Stadtväter von Frihaven war der Handel mit den anderen Städten und Ländern wichtig, deshalb setzte man sehr viel wert auf die Behaglichkeit und das Wohlbefinden der Reisenden.

Entzückt stellte Thornas fest, dass sie direkt neben dem Cirkusplatz lagerten, nur getrennt von einer Seitenstraße. Leider standen direkt vor ihnen die Reisewägen des Cirkusvolkes, so dass er keine freie Sicht hatte.

Als aller erstes nahm Thornas die Einkäufe von Loki's Sattel herunter und legte die Taschen neben die Feuerstelle. Danach befreite er Loki vom Sattel, Geschier und Allerlei. In der Stadt war es verpöhnt ein Tier ohne angemessene Ausstattung laufen zu lassen, doch hier draussen konnte sich Loki endlich wieder frei fühlen. Erleichtert schüttelte sich Loki und fing zugleich an in den Taschen nach den Äpfeln zu suchen.
Thornas wies ihn ab und gebot ihm zu warten.
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BeitragThema: Re: Frihaven   So Okt 31 2010, 02:54

Thornas kannte sich scheinbar schon recht gut aus.
Kajira selber bevorzugte für gewöhnlich die Wildnis, wenn sie schon ausserhalb einer Stadt schlief.
Während sie Goliath ab sattelte und ihn schließlich mit einer Bürste ab putzte, kam der Holzhändler der das Feuer auf schichtete und direkt an zündete.
kajira kramte ein paar Silbermünzen aus einem kleinen Beutelchen, überreichte es dem Mann und widmete sich wieder dem großen, stolzen Hengst.
Ein weiches sauberes Tuch, brachte nun sein Fell wieder zum glänzen.
Aus einer der Satteltaschen, zog sie einen Haken heraus, hob den Vorderhuf Goliaths an.
Der Haken wude an den Huf geführt, um damit sorgfältig allen Dreck heraus zu kratzen, wobei sie gut auf passte, dem Tier keinen Schaden zu zu fügen.
Diese Prozedur wiederholt sie and en anderen Hufen auch, wobei Goliath die Ohren an legte und gar nicht zufrieden wirkte.
"Wag dich nicht mein Freund ..."
drohte Kajira dem Hengst, der nun eher genervt durch die Gegend blickte, offenbar nach einem Opfer suchend, welches seine Laune dann aushalten müsste.
Die Auswahl war zwar groß, aber nachdem Kajira mit den Hufen fertig war, band sie ihn einfach an einem Baum am Lager fest, wo er zwar grasen konnte, aber nicht fort laufen.
"Wunderbar. Du hast an die Karotten und Äpfel gedacht,"
lobte sie Thornas freudig.
Sie teilte die Leckerbissen auf, und brachte Goliath seinen Anteil an Futter.
"Wollen wir dann nun auch endlich zu Abend essen?"
fragte sie, wobei sie schond as erste Fleisch auf spießte, um es über dem Feuer braten zu lassen.

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BeitragThema: Re: Frihaven   So Okt 31 2010, 07:08

Thornas und Loki schauten sich skeptisch gegenseitig an, als Kajira Goliath pflegte und säuberte. Thornas warf ihm einen fragenden Blick zu, doch Loki schüttelte sich.
"Dann hole ich etwas frisches Wasser.", sagte Thornas und nahm die Wasserschläuche, um sie an einer Wasserquelle oder Brunnen auf zu füllen.

Wie es der Zufall so wollte, war der nächste Brunnen der auf dem Lagerplatz des Cirkus. Nachdem er auf der großen Wiese war, die schon an allen Seiten abgetreten war, kam ihm ein langgezogener, dürrer Mann entgegen. Seine Glieder waren fast so dünn wie ein Ast.
"Kann ich dir helfen, kleiner Mann?", fragte dieser.
"Ich will nur unsere Wasserschläuche auffüllen.", antwortete Thornas.
Der lange Mann nickte und führte Thornas an einen Brunnen, an dem bereits einige der Cirkusmenschen standen und Wasser für ihre Tiere, zum Kochen oder als Vorrat für die bevorstehende Reise schöpften.
Der Mann deutete seinen Leuten an, Thornas kurz vor zu lassen, damit er nicht so lange warten müsse.
Thornas war fasziniert von der Vielzahl der Rassen, die es hier im Cirkus gab.
Ein Paar Centauren liefen gemütlich nebeneinander über den Platz. Ein kleiner Affenjunge kletterte auf den noch aufgerichteten Masten herum und löste ein paar Bolzen aus ihren Verankerungen, eine junge Eysir schien etwas zu üben, als sie Fontänen aus Eis durch einen Ring aus Feuer schoss. Auch hatten das Cirkusvolk einige sehr exotische Tiere. Kamele und Elefanten aus dem Süden und viele mehr. Und schließlich, da entdeckte Thornas einen Amarhino. Zuerst glaubte er, es wäre Loki gewesen, doch auf dem zweiten Blick stellte er fest, dass dieses Pferd kleiner war und allem Anschein nach eine Stute.

"Hier.", der nette Mann hatte für Thornas die beiden Schläuche aufgefüllt. Schließlich bemerkte er Thornas interessierten Blick. "Oh, wie ich sehe hast du gefallen gefunden an unserer Sigyn. Sie ist ein Amarhino, eine sehr seltene Pferderasse aus dem Norden musst du wissen." Der Mann lächelte, als er von dem Pferd erzählte. "Sie ist eine richtige Kämpferin. Sie hat sich vor ein paar Wochen den Fuss gebrochen und nun läuft sie wieder."
"Ich weiß.", sagte Thornas. "Ich habe auch einen!"

Loki spitzte die Ohren, als er grad am Grasen war. Ihm war, als hätte jemand seinen Namen gerufen. Neugierig regte er seinen Hals in die Luft und lauschte einige Sekunden gespannt, dann verlor er das Interesse wieder und senkte seinen Kopf um weiter zu grasen.
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BeitragThema: Re: Frihaven   So Okt 31 2010, 07:22

Das Fleisch briet langsam vor sich hin.
Immer wieder drehte Kajira den Stock, damit das Zeug nicht an brannte.
In der Küche hatte ihr einmal eine der Köchinen gezeigt, wie man Stockbrot machte.
Ein wenig Teig könnte sie sicher noch hin kriegen, aber die Zutaten fehlten.
Ausserdem hatten sie noch etwas Brot in gekauft.
Thornas blieb verdächtig lange fort.
Vielleicht war er noch bei dem Zirkusvolk hängen geblieben?
Sein offener Mund und seine Begeisterung hatte sie ihm förmlich an gesehen.
Immer wieder sah sie auf, blickte zu den Zirkusleuten herüber und versuchte Thornas da irgendwo ausfindig zu machen.
Loki hob kurz den Kopf, graste dann aber friedlich weiter.

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BeitragThema: Re: Frihaven   So Okt 31 2010, 07:50

Mit beiden Wasserschläuchen kam Thornas zurück und überreichte Kajira den ihrigen. Dann holte er die hübschen Früchte, welche er extra nur für Kajira gekauft hatte hervor und hielt sie ihr hin.
"Hier, ein paar seltene Früchte aus dem südlicheren Imperium.", sagte er kurz angebunden. "Sie schmecken sehr lecker."
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BeitragThema: Re: Frihaven   So Okt 31 2010, 08:06

Irgendwann, kam Thornas zurück.
Beide Wasserschläuche waren gefüllt.
Thornas hielt ihr ein paar Früchte entgegen, die sie zugegebener maßen, noch nie gesehen hatte.
"Wo hast du die denn her?"
Fragte sie ihn mit einer gewissen Begeisterung in der Stimme.
Ihr Dolch zerschnitt die Früchte in zwei Hälften, wovon sie eine dem Jungen reichte.
"Du erstaunst mich immer wieder Thornas. Wie war es denn bei den Zirkusleuten? Waren sie nett?"
setzte sie direkt zum nächsten Thema an.
Irgendwie ... sah sie Thorin nie als Diener oder Stallbursche.
"Ich hab deine Begeisterung sehen können. Vielleicht kannst du dir mal eine Vorstellung von ihnen an sehen,"
lächelte sie, ehe sie in die süße Frucht biss.
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