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 Imperia

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Tales

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BeitragThema: Re: Imperia   Mi Jan 25 2012, 02:13

Es ging alles sehr schnell und als Syrus in diesem Grünen Licht erschien, wollte er seinen Ohren kaum trauen. Syrus nannte Cirian einen Verräter? Und überhaupt wie sah er den aus? Er war von Schwertern durchbohrt. Konnten Untote sterben? Er hatte sich noch nie mit einem angelegt. Überrascht drehte sich um und bemerkte, dass er Syrus auf die Truppe vor ihnen deutete. Sofort drehte er sich wieder zurück und dass nicht zu spät. Er sah Bolzen auf sich zu fliegen. Dem ersten wich er aus und den zweiten fing er auf. Er grinste überlegen und Sah wie einfach aus dem nichts eine wirbelnde Wand aus Klingen entstanden war, was ihm sein Grinsen wieder aus dem Gesicht wischte.
„Ich bleib doch hier nicht einfach als Zielscheibe stehen.“
Er sprintete nach vorne und nahm Anlauf auf die Barriere. Er sprang in die Höhe und setzte darüber hinweg. Er kam elegant dahinter auf und streckte sein Schwert dabei zur Seite.
Er ging im Selben Tempo auf die Angreifer zu, wie sie näher rückten. Er wollte nicht unbedingt diese wirbelnden klingen im Rücken haben. Nebenbei fragte er sich, warum Cirian das Ding nicht IN die Gruppe der Angreifer gestellt hatte. denn er konnte sich nicht vorstellen, dass es einer der Angreifer gewesen war. Die wollten sie ja fangen, das hätte keinen Sinn ergeben, sich eine so große Barriere in den Weg zu stellen. Die Treppe war abschüssig, daher war es ein leichtes gewesen darüber zu springen. Er stellte es sich nur problematisch vor, wieder nach oben zu kommen.
„Soll man lügen?“, fragte er den Hauptman lässig, der wohl verärgert zu sein schien Syrus zu sehen. „Der einzige der heute Gerichtet wird bist du!“ Er ließ sein schwert singen, als er es nach hinten Wirbelte und in einem affenzahn auf die Meute zu rannte. Kurz davor blieb er stehen und schlug Eine Lanze nach oben, um dem sich dahinter befindenden den Arm abzuschlagen. Dann sprang er schnell zurück, um nicht von einem der anderen getroffen zu werden. Er musste zugeben, dass die Armbrustschützen ein Problem waren, aber sie brauchten immerhin einige Zeit um nachzuladen. War die Zeit schon um?
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 30 2012, 00:05

Durch die schweren Helme konnte man die Reaktion der Männer nicht erkennen, als die Klingenbarriere auftauchte und einer der gesuchten darüber hinwegsprang als wäre es eine kleine Hürde.
Der Hauptmann ignorierte Tales und überließ es seinen Untergebenen mit ihm zurecht zu kommen. Einer seiner Untergebenen verlor sogleich einen Arm. Jedoch schoß kein Blut hervor, in dem abgetrennten Arm ragten die Knochen umgeben von verottetem Fleisch hervor. Ohne weiter auf den verlorenen Arm zu achten marschierte der Untote mit seinen Kameraden weiter.
Vom Hauptmann ertönten unverständliche Worte und aus dem Boden vor der Klingenbarriere erhob sich eine schräg hinauflaufende Rampe, die sich langsam zu einer Brücke über die Barriere formte.
Der Trupp beschleunigte seine Schritte und lief nun auf die neuentsandene Brücke zu. Von Pfeilen gespiekt ignorierten sie den Pfeilhagel der Greifenreiter.
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tobiloge

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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 30 2012, 04:15

War es ein Hauch der Ironie? Oder waren alle Anhänger Ebereons Untote? Nie war ihm eben dies zu Ohren gekommen, gar hätte er es gedacht. Seine Barriere hatte nur wenig Sinn; Tales sprang sogleich über diese, und der vermeintliche Hauptmann dieses Trupps begann eine Brücke über seine Barriere zu errichten: „Zu den Waffen! Streckt diese Untoten nieder, auf das sie den Verrat an den Göttern büßen!“ Cirian selbst zog seine Waffe von Rücken und sprang in die Lüfte zu einem geeigneten Punkt um alle Widersacher auf einen Blick zu haben. Die Sonne im Rücken, streckte er seine linke Hand nach vorne: „Möge das Böse im Antlitz der Göttin Alexias auf euch hinunter scheinen, und euch im Strahl des gleißenden Lichts vernichten!“ Aus seiner Hand schoss die heilige Energie, welcher er in Stande war zu kanalisieren, wie ein gebündelter Strahl der Sonne auf das Böse nieder.
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 30 2012, 05:19

Tales mochte seinen Augen kaum trauen, als er sah, wie der von ihm verwundete einfach weiter lief. Gammliges Fleisch war zum Vorschein gekommen und der Krieger tat gar nicht so, als sei irgendwas geschehen. nun immerhin hatte nun auch keine Lanze mehr.
„Soll das ein Witz sein?“, fragte er entrüstet und suchte den Hauptmann, der dabei war eine Brücke zu Bauen.
Gleich darauf stieg Cirian zum Himmel empor und ließ heiliges Licht auf die unheiligen Kreaturen herab strömen. Er hatte von solchen Zaubern gehört und wusste, dass diese Energien der Paladine, die Untoten sehr schwächen konnten. Doch ohne weiter darüber nachzudenken stürzte er sich erneut in die Schlacht. Dieses Mal griff er von der Flanke aus an und versuchte sich einen Weg zu den Armbrustschützen zu bahnen. Mit einem wütenden Kampfschrei stürzte er sich auf die Meute. Dem erstbesten Schlug er das Schwert weg und schleuderte es ihm aus der Hand. Dann sauste Umbrarion in genau entgegengesetzter Bewegung auf den Hals der Kreatur zu. Zuerst prallte sie an einem Rüstungsteil ab, doch durch weiteren Druck von Tales, bahnte sie sich durch das verdorbene Fleisch. Einem weiteren schlug er, unter stechenden Schwertern hindurchduckend die Beine ab. Zu spät reagierte er auf die von rechts kommende Kling und konnte gerade noch sein Schwert heben, um keinen Hieb einzustecken. Durch die wucht wurde er zurückgeschleudert und landete schlitternd auf dem Rücken. Er knurrte: „Na warte…“
Sein Schwert gab wunderschöne glockenklare Gesänge von sich, als es die Luft zerschnitt und letztlich wieder im Fleisch seiner Opfer landete. Und je mehr Hiebe Tales austeilte desto schwärzer schien es. Es war, als würde es sich mit negativer Energie aufladen, die es zu einem Schatten werden ließ. Als würde es das Böse der Kreaturen aufsaugen und sich von ihnen nähren.
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 30 2012, 05:38

Auf dem Boden liegend sah Syrus mit an wie seine Freunde die Gegner angriffen. Es fiel ihm schwer seine Augen offen zu halten. Er nahm grade noch wahr wie die Klingenbarriere erschaffen wurde und beim nächsten augenschlag sah er wie Tales unter den Feinden wütete.
Mühsam rollte der Untote sich auf den Rücken. Was im Namen Ebereons ist hier los?, dachte er verzweifelt. Was hat der Seelenfresser mit mir angestellt?
Mit aller letzter Kraft schaffte es der Krieger Ebereons sich gegen die Mauer des Tempels aufzusetzen. Es war ihm nicht möglich im Kampfgeschehen mit zuwirken.
Nimm meine Macht an und du wirst etwas ausrichten können!, ertönte die Stimme des Schwertes in ihm. Verwende mich, so wie es Sion vor dir getant hat, davor Ebereons Sohn selbst und vor ihm Ebereon selbst!
Verwirrt blickte Syrus auf das Schwert. Wie war sein Name gewesen? Mirrodin el Drazil, ihr seid das Schwert des Ebereons?, fragte er in Gedanken und konnte, nein wollte diese Tatsache noch nicht wahr haben.
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 30 2012, 05:53

Das gleißende Licht fiel auf die Krieger hinab, keiner gab einen Laut von sich. Ob sie nun keine schmerzen fühlten oder einfach nicht betroffen waren von dem Zauber blieb im unklaren. Unbekümmert verfiel die erste Reihe in einen Laufschritt und hielt auf die Brücke zu, gefolgt von weiteren Krieger. Nur drei Krieger widmeten ihre Aufmerksamkeit dem Krieger der in ihre Flanke gefallen war. Die Armbrustschützen schossen nun auf die Greifen und kassierten selber weitere Pfeile.
Zur gleichen Zeit formierten sich die Tempelwachen zu einem Schildwall und marschierten die Brücke hinauf, hinter ihnen Namen Paladine und Kleriker stellung und wollten dem Kampf beiwohnen.
Der Hauptmann stoß dieses mal einen lauten Schrei aus der weitere Wachen des Tempels sterben ließ, andere strauchelten und hielten sich die Ohren zu, während nur wenige nicht betroffen schienen.
Die drei Krieger kreisten Tales ein und schlug entweder abwechselnd oder mal gleichzeitig auf ihn ein. Der eine unter ihnen der sein Schwert verloren hatte, schlug mit seiner Faust zu oder stieß mit seinem Dornen besetztem Schild zu.
Gleichzeitig entbrannte ein tödlicher Kampf auf der magischen Brücke. Die erste Reihe der Tempelwachen fiel dank des Schreies, entweder taumelten die am Randstehenden und wurden von den Feinden in die Klingenbarriere gedrängt oder starben durch die Lanzen.
Vom Himmel fiel nun der erste Greif und schlug mit einem lauten krachen gegen eine Hauswand, die darauf nachgab. Der Reiter wurde von seinem Reittier und der Hauswand begraben. Die Armbrustschützen waren von den Pfeilen der Greifenreiter gespiekt, jedoch schienen diese keine Auswirkung zu haben.
Am Rande des Platzes formierten sich grade die auftauchenden Stadtwachen. Diese zögerten jedoch in den Kampf einzugreifen, da sie im gegensatz zu ihren Feinden nur leicht gerüstet waren. Den meisten stand die Angst ins Gesicht geschrieben.
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BeitragThema: Re: Imperia   Di Jan 31 2012, 02:55

Seine Magie hatte keine Wirkung. Cirians Blick viel auf die Runen auf den Rüstungen dieser Gottlosen Viecher. Ob dies der Zusammenhang war? Sein Mund verzog sich zu einer dunklen Miene. Dann musste er mit ansehen, wie einige seiner Brüder einfach so dem Tod zu Füßen vielen. „Euer Tod wird nicht umsonst gewesen sein, das Schwöre ich.“ Cirian zweihändige Klinge begann in einem goldenem Schimmer zu leuchten. Sogleich legte er seine Flüge leicht an, und stürzte sich hinunter auf den Hauptmann. Im Glanz des Heilgen Lichtes seiner Klinge würde er ihm Die Klinge geradewegs Durch den Kopf jagen, bis sein Körper links und recht auseinanderfallen würde.
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BeitragThema: Re: Imperia   Di Jan 31 2012, 04:05

Tales achtete nicht darauf, was außerhalb des Kampfes geschah. Er widmete sich zunächst mal den dreien, die direkt bei ihm standen und ihn niederstrecken wollten. Der Gestank, der von diesem willenlosen Monstern ausging, war Ekel erregend, um es harmlos auszudrücken, doch Tales ließ sich davon nicht beeindrucken. Drei gegen einen war ganz schön unfair, aber er würde damit schon fertig werden.
Lass mich frei und ich schlage sie alle zurück flüsterte die bekannte Stimme zu ihm und lenkte ihn damit so ab, dass er das Schild desjenigen, der kein Schwert mehr hatte, stark zu spüren bekam. Er konnte sich gerade noch wegducken, um nicht auch noch einen Schwerthieb einstecken zu müssen. Ich will dir helfen Tales
„Lass mich in Ruhe!“, schrie Tales ihn an. Für alle anderen sah es so aus, als würde er einen der Untoten anbrüllen. In seinem Kopf hallte ein amüsiertes Lachen wieder, dann war es wieder still. Im gleichen Moment sauste ein Schwert auf ihn zu und traf ihn am linken Oberarm. Wieder war es der Blitzschnelle Reflex von Tales, der schlimmeres vermied. Es war zwar eine Kerbe in seinem Fleisch, aber es hätte auch der ganze Arm sein können. Mit einem wütenden Aufschrei schlug er dem Angreifer den Kopf ab und sprang mittels Salto über ihn hinweg. Jetzt nahm er sich zuerst den ohne Schwert vor. Er hieb die pechschwarze Klinge durch die Beine seines Opfers und schlug es dann in den Halsansatz. Sein Fuß landete auf der Brust seines Opfers und er trat ihn mit voller Wucht zurück zur Meute wandelnder Toter. Keinen Wimpernschlag später wich er einem weiteren doch recht lahmen Schwerthieb aus. Voller Zorn kreuzte Tales mit dem Untoten die Klinge nach einem kurzen Schlagabtausch nahm Tales die Klinge mit beiden Händen und hieb so hart gegen den Stahl des Gegners, dass das Schwert zerbarst, anschließend durchtrennte sie auch den Hals das Untoten, welcher durch die knallharte Wucht sogleich weggeschleudert wurde.
Tales Augen glühten wie die Glut in einem Feuer. Sie schienen tatsächlich zu leuchten, oder war es nur Einbildung? Blut lief seinen Arm hinab und verlieh seiner schwarzen Kleidung einen Hauch von einem roten Schimmer. Wie ein Rachegott stürze er nun in Richtung des Hauptmannes. Der auch von Cirian ins Visier genommen war.
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BeitragThema: Re: Imperia   Di Jan 31 2012, 04:36

Das Kampfgeschehen war vollkommen in den Hintergrund getretten. Einzig das Schwert in Syrus rechter Hand hielt seinen Blick gefangen. Ich bin das sogenannte Richtschwert Ebereons., stellte das Schwert die Fakten dar. Ebereon ist mein Retter und Erschaffer gewesen. Nimm meine Macht an und du wirst auch in die Geschichtsbücher eingehen. Du wirst ein großer Krieger, gefürchtet bei den Feinden und gefeiert bei deinen Freunden!
Die Kampfgeräusche nahmen zu, doch Syrus fühlte sich noch immer schwach. Durch das Schwert konnte er Ruhm und Ehre im Namen Ebereons erlangen, Hilflosen helfen und das aufkeimende Böse vernichten.
Erst nach Minutem langen anstarren des Schwertes wurde ihm bewusst das seine Macht als Priester und Kleriker verschwunden war, einzig seine Kraft und sein Wissen als Jahre langer Kämpfer war ihm geblieben.
Weitere Minuten verstrichen und er starrte weiterhin auf das Schwert, unfähig etwas anderes zu tun.
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BeitragThema: Re: Imperia   Di Jan 31 2012, 05:06

Während der Hauptmann einen neuen Zauber wirken wollte, stürzte sich der Wiedersacher auf ihn herab. In letzter Sekunde schaffte er es seinen Stab zwischen Schwert und seinen Kopf zu schieben und so den Hieb abzufangen.
Die Symbole auf dem Stab leuchteten auf und es knisterte gefährlich in der Umgebung. Der Hauptmann stieß seinen Angreifer zurück und sprang gleichzeitig zurück. Im Sprung zog der seinen Streitkolben und wartete auf Cirians nächstes Manöver. Erschreckend musste er feststellen das der andere Namens Tales sich auch auf ihn zustürzte.
Schnell formte er mehrere Gesten und aus dem Boden schossen zwischen Tales und ihm unzählge Eisstachel. Je weiter sich der Gegner diesen näherte desto größer wurden sie.
Zum selben Zeitpunkt lieferten sich die Gegner auf der Brücke einen blutigen Schlagabtausch. Unterdessen wies die Front der scheinbaren Krieger Ebereons eine Lücke auf. Von weiter hinten stieß einer der Templer mit einem Speer zur und rieß so einen Helm hinunter.
Man konnte deutlich die Form eines humanoiden Schädels erkennen, es schien jedoch so als ob jemand viele weitere körperliche Eigenschaften anderer Kreaturen hinzugefügt hatte. Spitze Reißzähne eines Dämons zierten den halb aufgeschnittenen Mund, zwei kleine Hörner ragten auf dem kahlen Kopf empor. Seitlich am Hals verlief ein metalisches Rohr in den Torso hinab.
"Das sind keine Untoten!", schrie einer der Paladine. "Fleischgolems!"
Im selben Moment wurde dem Paladin ein Bolzen durch den Kopf getrieben, der auf der anderen Seite wieder herausschoss und sich in die Brust des dahinter stehenden Paladins bohrte.
Zur selben Zeit flog das Tor zum Tempel auf und ein Krieger in einer strahlenden Rüstung trat heraus. Jozan war in einer schweren Ritterrüstung aufgetaucht. Die Rüstung wurde von Alexias Symbol auf der Brust dominiert, hatte jedoch weitere Symbole und Abzeichen auf der Brust und der Schulter. Ein leichter goldener Schein schien von der Rüstung auszugehen. In seiner linken hielt er ein mächtiges Stahlschild. Es war gut achtzig centimeter lang und fünfzig centimeter Breit am oberen Ende, nach unten lief es spitz zusammen. Auch hier prangerte das Symbol Alexias in der Mitte.
An seinem Waffengurt hin ein Streitkolben mit einem mächtigen Kopf, auch hier waren magische Symbole drauf zu erkennen. In seiner rechten hielt er den großen Helm zu seiner Rüstung. Mit geübter Bewegung legte er ihn an.
Seine Hand schnellte nach vorne und aus seiner Handinnenfläche schoss eine Kugel in den Himmel. Kurz hinter den gegnerischen Reihen deutete Jozan nach unten, die Kugel folgte und kam mit einem Donnern auf dem Erdboden auf. Ein Explosion aus Feuer, Säure und Blitzen nahm die hinteren Reihen ein und ließ diese vergehen.
Mit einer leichtigkeit die man in der schweren Rüstung nicht erwartet hatte stürmte Jozan dann vorwärts um wie Tales über die Klingenbarriere hinwegzuspringen – ohne das es jemand bemerkt hatte, hatte Jozan seine Sprungkraft magisch verbessert.
Von der Seite flog er quasi in die Flanken der Gegner auf der Brücke hinein und ließ einige in die Barriere fallen. So wütete er unter den Gegnern und gab seinen Untergebenen neuen Mut.
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BeitragThema: Re: Imperia   Di Jan 31 2012, 06:14

Der Schrei Tales gefiel Cirian nicht, den ihm kam spontan ein Einfall was der Grunde dahinter sein würde. Dennoch schien dieser sich gegen jenes Wesen in seinem Inneren zu behaupten.

Kurz hob Cirian die Hand nach oben, das ein leuchten ihn umspielte, dann schoss er nochmals los. Mit einem leichten Bogen flog er nochmals den Hauptmann entgegen. Sein Schwert hielt er knapp neben sich, um zu einem weiteren Schwung auszuholen. Das Schwert flog nochmals von obenauf, vertikal auf den Mann hinunter. Anders als der Schlag jedoch aussah, einer Illusion gleich verschwand das Schwert aus dieser Position, kurz bevor es einschlagen sollte. Tatsächlich war es zu einem horizontalen Schlag ausgeholt worden und sollte im selben Moment sein Ziel treffen wie der Vertikale schlag es vorgab.
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BeitragThema: Re: Imperia   Mi Feb 01 2012, 00:05

Tales ließ dem Anführer dieses Himmelfahrtskommandos keine Zeit. Zwei gegen einen hin oder her, er wollte diesem Mistkerl zeigen wo es lang ging. Denn er war sehr verärgert darüber, was sie mit Syrus angestellt hatten. Er wusste zwar nicht genau was das gewesen sein mochte, aber offensichtlich ging es ihm ja schlecht.
„Fahr zur Hölle!“, rief er, wobei seine Klinge auf dem Boden schleifte und eine dunkle Kerbe in eben jenem Boden hinterließ. Bereit das Schwert nach oben zu ziehen, um den Leib des Mannes zu beschädigen rannte er auf ihn zu. Er würde im selben Moment zuschlagen, wie Cirian. Das konnte er unmöglich abwehren, oder?
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BeitragThema: Re: Imperia   Do Feb 02 2012, 03:21

Es schien eine Ewigkeit zu vergehen. Alles um Syrus herum schien sich zu verlangsamen. Eine laute Explosion ertönte, doch er nahm diese nicht richtig wahr. Selbst die mächtige Präsenz Jozans blendete er aus. Genauso wie der Heiler der dem Untoten vergeblich ansprach und fragte wie man helfen könnte wurde ignoriert.
Das Schwert fing kurz drauf an grün zu leuchten und es schien ein grüner Fluss vom Schwert zu Syrus hinüber zu fließen. Der Heiler guckte irritiert und trat einen Schritt zurück, unsicher was zu tun war oder was gerade geschah.
Syrus' Geist war scheinbar nicht mehr in seinem Körper, so fühlte es sich zumindest für ihn an – oder es war eine sehr gut Illusion. Er stand unbekleidet in einer Dunkelheit, nur ein fremdlicher Lichtschein schien von oben auf ihn herab.
Unsicher schaute sich der Streiter Ebereons um. Er fühlte sich beobachtet und nahm immer wieder Bewegungen in der Dunkelheit wahr. Es schienen mehrere Wesen der verschiedensten Abstammung zu sein, zumindest nahm er das so an.
Nach einer Weile nahm er ein wispern war, ein dunkles und mehrstimmiges – so wie geflüsterte Unterhaltungen. Hauptsächlich schien es um ihn selbst zu gehen. Irgendwann trat ein breit gebauter Mensch hervor und baute sich vor ihm auf.
Lange silberne Haare fielen auf seine Schulter, ein genauso silberner Bart hing geflochten von seinem Kinn herab. Wachsame und scheinbar alte Augen musterten Syrus. Nur ein Lendenschurz bedeckte seinen Körper, so nahm man jeden einzelnen Muskelstrang wahr und erkannte unzählige Narben und Zeichen.
„Ich bin Mirrodin el Drazil!“, stellte er sich vor. „Die Seele in diesem Schwert! Die Seele die diesem Schwert die Macht gab und weiterhin geben wird!“
Syrus schaute erstaunt auf und wusste nicht wie er sich verhalten sollte, so schwieg er.
„Dies ist mein Reich, das innere des Schwertes könnte man sagen.“, ein schmunzeln glitt über seine Gesichtszüge. „Hier werden alle aufgenommenen Seelen gefangen gehalten bis sie frei gegeben werden, entweder zu eurer Unterstützung oder um sie unserem Herren zukommen zu lassen.“
Irritiert schaute Syrus ihn an. Eigentlich hatte er es immer so verstanden dass die Seelen direkt zu seinem Gott kamen und dort gerichtet werden – so stand es in den Legenden.
„Nein, man könnte behaupten ich bin der Stellvertreter Ebereons. Die Legenden tragen nur die halbe Wahrheit mit sich, so wie es bei jeder Legende der Fall ist. Grade die Seelen der finsteren Kreaturen die ihr zuletzt erschlagen habt, gaben euch die Kraft fortzufahren. Es ist ihre Macht die euch stärkt und es euch ermöglicht andere ihrer Gesinnung zu erschlagen und somit weitere Macht aufzunehmen.“
Es dauerte ein wenig, aber nach einiger Zeit des redens stellte Syrus fragen. Es gab eine rege Unterhaltung in der Syrus immer mehr über das Wesen des Schwertes, die Entstehung des Schwertes und über seinen Gott erfuhr.
Es schien eine Ewigkeit vergangen zu sein, doch am Ende wusste der Krieger das es hier um einen Verbündeten und eine Waffe ging, nicht nur um ein Werkzeug. Es dauerte ein wenig, aber er akzeptierte es.

Um ihn herum verblasste kurz darauf die Umgebung und er saß wieder an der Tempelwand gelehnt, mehrere Heiler über ihn gebeugt, die erschrocken zurück sprangen als Syrus sie anguckte.
Sein Blick glitt hinab und die Wunden schlossen sich im selben Moment.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Imperia   Do Feb 02 2012, 03:30

Irritiert über die Wendigkeit Tales' und der scheinbar leichten Überwindung seines Zaubers musste der Hauptmann sich doch gegen zwei Gegner behaupten, so entschied er sich zur Seite auszuweichen. Jedoch hatte er den Zauber nicht erkannt und kassierte einen tiefen Hieb in die Seite hinein. Der Hieb trieb ihn gleichzeitig auf die Kling des anderen Gegners zu und konnte dem nun auch nicht mehr ausweichen. Auch diese Klinge hinterließ eine tiefe Wunde, von der linken Hüste hoch zum Brustbein. Man hörte mehrere Knochen brechen.
DerHauptmann erschlaffte im selben Moment, unverständniss in seinem Gesichts das gerade vom herabfallendem Helm frei gegeben wurde.
Auf der Brücke wendete sich das Blatt auch schnell zum guten, die letzten Gegner fielen unter den Hieben Jozans. Das Blut gefallener Paladine und Tempelwachen bildete eine große rote Pfütze vor der Treppe und es tropfte weiteres von der Brücke herab.
Langsam schritt er die Brücke hinab auf Syrus zu, ohne den Gegnern eines weiteren blickes zu würdigen. Seine Untergebenen übernahmen die koordination des Aufräumens.
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BeitragThema: Re: Imperia   Di Feb 07 2012, 04:49

Schlussendlich war der Hauptmann doch nichts weiter als eine kleine Figur auf einem undefinierbar großem Schachbrett. Cirian zog schnell die Waffe aus der Wunde, um ihn einen sicheren letzten Stoß durch sein Herz zu jagen. Kurz nickte er anerkennend Tales zu. Mit dem Blick zu den anderen Gestalten war, klar das auch sie alle niedergestreckt wurden. Mit einer simplen Handbewegung der Schwerthand ließ er die Klingenbarierre verschwinden. Die andere Hand hingegen begann zu brennen und binnen weniger Sekunden begannen auch die Leichen der vermeintlichen Ebereondiener in eben diesem Licht zu brennen. Der Zauber wirkte nur auf ihr Fleisch. Kurz betrachtete der Paladin die vom Untoten zurückdrängenden Heiler. Er war untot. Was wollten sie bei ihm? Schnell war klar, das Syrus bei bester für ihn stehender Gesundheit war. „Muss der Tempel Ebereons einer Göttlichen Untersuchen unterzogen werden?“, stellte er kühl in die Runde.
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BeitragThema: Re: Imperia   Mi Feb 08 2012, 02:12

Tales sah den unverständigen Blick seines Opfers und schien leicht irritiert. Der Mann hatte ganz schön große Töne gespuckt, für jemanden der so schnell nieder gestreckt werden konnte. Sein linker Oberarm brannte und blutete, aber er hatte schon schlimmeres erlebt. Schnell lief er auf Syrus zu. Er hatte keine Ahnung, ob Jozan ihn nun auch von dieser Welt tilgen wollte oder ihm helfen wollte. Er rannte so schnell es ging die Treppen hinauf und an Cirian vorbei, der die Klingenbarriere verschwinden lassen hatte. Schnell und fast Mühelos sprang er die Treppen hinauf, während er sein Schwert zurück steckte.
„Syrus! Alles klar bei dir?“, fragte er schon von weitem.
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BeitragThema: Re: Imperia   Fr Feb 10 2012, 04:58

Erst als die Heiler verschwunden waren und drei Schatten auf Syrus fielen, blickte er von seinen Wunden auf. Mit Mühe gelang es ihm sich auf die Füße zu stellen. Schwankend nutzte er die Wand als stütze.
Er brauchte einen Moment um den Sinn der Frage Cirians zu verstehen. Der Diener Ebereons fühlte sich erschöpft. Irgendwas fehlte in ihm, ein teil seiner vorherigen Macht war verschwunden und das machte sich bemerkbar.
„Habt dank der Nachfrage, Tales, mir geht es soweit gut.“, bewantwortete er zuerst Tales frage. „Die Kirche Ebereons ist unterwandert worden! Ein Seelenverschlinger hat sich in das Amt des Richtpriesters, das höchste Amt in der Kirche Bereons, geschlichen.“ Kurz und bündig erklärte Syrus was vorgefallen war, ließ jedoch den Part mit seinem Schwert aus. Dies war ein Geheimnis das er vorerst noch hüten wollte.
„Er wird bald reagieren, wenn nicht jetzt schon vorkehrungen treffen um andere zuerst zu treffen.“, äußerte Syrus seine Vermutung. „Jozan, wie schnell könnt ihr eure besten Paladine zusammenrufen, die Greifengarde überzeugen und die Stadtwache zur unterstützung herbeirufen?“
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BeitragThema: Re: Imperia   Fr Feb 10 2012, 09:18

Schnellen Schrittes war Jozan bei Syrus angelangt, ebenso wie Cirian und Tales. Während der kurzen Berichterstattung sah man im Hintergrund wie die Stadtwache von den Paladinen organisiert wurde. Kutschen wurden herbeigeschoben und man lud die nun endgültig toten Körper der Fleischgolems auf die Kutschen. Der Leichnam des Hauptmannes, war kein Golem, stattdessen ein mächtiger Untoter der scheinbar allen Schutzzaubern Alexias' wiederstanden hatte, doch jetzt wurde er mit heiligem Feuer entgültig vernichtet.
Die Leichen der gefallenen Paladine und Tempelwachen wurden in die Hallen des Tempels geschafft um dort für die Beisetzung hergerichtet zu werden. Einige der Kleriker und Heiler versorgten die verwundeten, hier und da gesellte man den sterbenden Gesellschaft. Nur wenige konnten trotz verschiedener Heilzauber nicht mehr gerettet werden.
Jozan überlegte kurz nach der Frage von Syrus. "Ihr wollt damit sagen wir sollen in die Hallen Ebereons eindringen? Ihr habt recht, der Seelenverschlinger muss gerichtet werden, diese Kreaturen sind niederträchtig und das pure Böse... Die argsten Wiedersacher Ebereons, ich dachte sie wären von den Zehn schon lange ausgerottet worden.", bei der Erwähnung der Zehn beobachtete Jozan die Reaktion von Syrus genau. "Ihr wüsst was das Eindringen von Alexias Paladine in Ebereons Hallen bedeutet? Das gemeine Volk wird diese tat nicht verstehen, sie werden verwirrt sein und es wird ein Verlust an Anhänger kommen... für beide Kirchen! Ebenso wird es politische Folgen nach sich ziehen."
Mit einem Wink holte er eine Tempelwache zu sich. Eine weitere Geste folgte und der Paladin hielt drei versiegelten Briefe in der Hand. "Übergebt diese Briefe unserem Imperator Emanuel Harbrin, dem General der StadtwachenTeralis Ulfgar und dem General der Greifengarde Bael Gilath. Übergebt sie persönlich und verleiht dem Anliegen eine gewisse Dringlichkeit!"
Sein Blick folgt der schwindenden Wache noch einen Moment. "Ich habe um ein treffen in zwei Stunden gebeten, kommt kurz zuvor zu mir.", forderte er die drei Weggefährten auf. "Die nächsten Tage werden schwierig!" Mit diesen Worten wandte sich jozan ab und verschwand im Tempelinneren.
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BeitragThema: Re: Imperia   Do Feb 16 2012, 12:33

Cirian verfolgte die Geschehnisse. Die Worte Jozans waren einleuchtend, auch er hatte das zuvor schon festgestellt. Syrus schien verändert, etwas in der Art seiner Aura war anders geworden. Tales hingegen schien unverändert, zumindest kam ihm nichts an ihm verändert vor. „Jeder sollte sich soweit seiner eigenen Dingen beschäftigen. Viel Ruhe scheint uns nicht vergönnt zu sein.“ Mit einer verabschiedenen Geste wand auch er sich ab, und lief hinein in das Tempelinnere. Im Vorbeigehen hob er seinen Rucksack auf. Diesen musste er wohl vor dem Kampf dorthin gestellt haben, ohne es selber groß mit Beachtung versehen zu haben.
Sein erster Weg führte in die Richtung der Schmiede des Tempels. Er muste sein geborstenes Schwert abgeben, was im Großen und ganzen eigentlich Nichtmals seine eigene Klinge gewesen war, sondern ihm gegeben wurde, um seiner Worte den schützenden Stahl für Auseinandersetzungen körperlicher Gewalt zu verleihen.
Hitze schlug ihm aus dem halboffenem Gebäude entgegen. Dampf vermengte sich darin, mit dem geruch von geschmolzenem Metall und anderen Dingen, die Cirian aber so nicht benennen konnte. In alledem Stand eine Person, Serona. Sie war ein ganz eigener Gedanke, Im einem Zug gütig und freundlich wie man es von einer liebenden Mutter zu ihren Kindern kannte, und im Moment ihrer Stille mit Falten zerfurcht, die einer alten Frau gleich kam. Prägnant für sie war vor allem eine Rune auf ihrer rechten kräftigen Schulter, dessen Bedeutung Cirian jedoch nie erklärt bekommen hatte.
Mit sanfter Gewalt ließ sie das orangerot glühende Dingen, gehalten von einer pechschwarzen Zange, mit jedem weiteren Hammerschwung weiter und weiter nach ihren Vorstellungen formen. Geduldig wartete Cirian bis sie ihre Hammerschwünge beendete. Seine Gedanken schweiften umher, einerseits zu schon längst geschehenen Dingen, andererseits zum letzten Kampf. Er stutze kurz. „Cirian?“ der trübe Blick des Angesprochenen löste sich, erkannte die Person vor sich und begann zu Lächeln, ebenso, wie es ihm gezeigt wurde, verschwand dann aber in eine bedauerlichen Miene. Nach kurzem Austausch ihres Wohlbefindens holte er das eigentliche Anliegen aus seiner Tasche: 'Sirya'. Auf dem Tuch ausgebreitet in seinen Händen lag das Schwert, zumindest das was davon noch vorhanden war. Der Paladin spürte den Blick auf sich ruhen, während er auf die Waffe hinunter schaute. „Wie im Namen Alexias habt ihr das geschafft? Ich.... mir fehlen die Worte. Weißt du überhaupt... Nein, das geht nicht, es...“ Hörbar presste sie die Luft die Zähne. Den Blick in ihre leicht weißig-trüben Augen gerichtet, erklärte Cirian den Hergang des Kampfes in welcher die Klinge zerstört wurde in kurzen Zügen ohne weitere Worte mit Tales oder Syrus damit in Verbindung zu setzen. Immer noch war die Frau offensichtlich unzufrieden, ließ aber alles Gehörte so stehen, wie es erzählt wurde. „Ich hoffe, du hast noch eine weitere Waffe bei dir, denn diese wirst du so schnell nicht wiedersehen, und wenn sie wieder geschmiedet sein sollte...“ Dann wand sie sich Wortlos ab. „Serona... danke.“ Auch er drehte sich um und ging, breitete seine Flügel aus und stieg empor in die Luft, ließ sich auf eines der Höheren Tempeldächern nieder und legte sich Rücklings hin, einen seiner letzten Gedanken folgend.
Frisch und scheinbar bei vollen Kräften stand Cirian zum vereinbarten Treffen vor Jozans Tür, darauf wartend das auch die fehlenden noch erscheinen würden.
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Tales

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BeitragThema: Re: Imperia   Fr Feb 17 2012, 05:53

Da der Kampf ganz offensichtlich vorbei war, gönnte sich Tales eine wohl verdiente Pause. Er setzte sich auf die Stufen und ließ sich von dem Licht der Sonne durchfluten. Das Gespräch zwischen den anderen interessierte ihn nur am Rande, wobei er doch mitbekam, dass auch er zu einer scheinbaren Krisensitzung eingeladen war. Zwei Stunden hatte er nun Zeit sich auszuruhen oder sonst irgendwas zu machen. Er beschloss noch eine Weile sitzen zu bleiben und das Sonnenlicht zu genießen.
Sein Schwert hatte mittlerweile wieder an seiner Seite Platz gefunden. Es steckte ordnungsgemäß in der Scheide. Man konnte die Schneide der Klinge nicht sehen, aber als er sie in die Scheide gesteckt hatte, war sie so schwarz, dass sie das Licht verschluckte. Tales selbst war mit diesem Phänomen vertraut und nahm es gar nicht mehr war, für alle anderen musste das jedoch recht seltsam sein. Mit hinter dem Kopf verschränkten Händen hatte er sich mittlerweile hingelegt und grinste mit geschlossenen Augen der Sonne entgegen, die seine Haut wärmte und kitzelte. Ohne auf die anderen zu achten, harrte er so der Dinge, die noch kommen mochten.
Es dauerte jedoch nicht lange, als er ein vertrautes Geräusch hörte. Ein grummeln ging von seinem Leib aus und verhieß Hunger. Unzufrieden setzte er sich auf und schaute sich um. Nach einigem Zögern – denn er war hin und her gerissen, ob er nun essen oder rumliegen wollte – stand er auf und ging in das große Gebäude vor ihm. Immer der Nase nach!, dachte er sich und fand nach einigem Suchen den Speisesaal. Er hatte kein Geld, aber das brauchte er scheinbar auch nicht, denn das Essen wurde ihm einfach ausgehändigt. Seltsam, wie er fand, aber beschweren würde er sich deswegen auch nicht.
Letztlich ließ er sich von demjenigen, der ihm das Essen gegeben hatte auch den Weg zu Jozan beschreiben und machte sich auch gleich darauf auf den Weg zu ihm. Vor der Tür traf er auf Cirian, welchen er grinsend grüßte und sich dann auf den Boden neben die Tür setzte, um sich an der Wand anzulehnen.
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Syrus

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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Feb 20 2012, 04:20

Syrus sah ein das Jozan recht hatte. Im Eifer wollte er seine Kirche reinigen aber es mussten auch ihrer Seits Vorkehrungen getroffen werden. Seine Hoffnungen für seine eigene Kirche schwand. Wie sollten sie es schaffen das Böse, das sich tief in die Eingeweide der Führung Ebereons Worte auf Erden gefressen hat, zu vertreiben?
Mit einem nicken nahm der Krieger die Einladung an und blickte hinter seinen Gefährten her. Ein Hoffnungsschimmer blieb, auch wenn seine Kirche womöglich eine tiefe Wunde bekommen würde, die langsam heilen würde.
Seinen Kopf kurz, mutlos hängen lassend, entdeckte er die reperaturbedürftige Rüstung. Syrus spürte das seine Macht zum Teil verschwunden war, so klappte einer der simpelsten Zauber nicht mehr auf Anhieb.
Seine Rüstung war eine komplizierte, verschiedene Metallplatten und Lederplatten überlappten einander. Die Metallplatten hatten ungewöhnliche Formen, alles in allem eine exotische Rüstung die nicht so einfach zu reparieren war. Mit dem Zauber ging es in der Vergangenheit schneller, aber sein Schutzherr und Gott hatte ein anderes Schicksal für ihn gesponnen.
Schnell ließ er sich ein Zimmer zeigen und begann dort mit den nötigen Reperaturen. Das Schwert stand nicht weit von ihm entfernt, jederzeit in Griffreichweite, misstrauisch war er auch in diesen heiligen Hallen geworden.
Es klappte nach einigen Anläufen auch mit dem Reperaturzauber, das Ergebniss war nicht so gut wie er es wünschte aber es war nur der Wunsch auf ein besseres Äußeres.
Mit geübten Griffen legte Syrus sich die Rüstung wieder an und machte sich auf den Weg zum treffen der Führungselite. Vor der Tür traf er auf seine Gefährten und grüßte sie mit knappen Worten. Seine innere Unruhe versuchte er zu überspielen, auch wenn es schwer war.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Feb 20 2012, 05:10

Jozan öffnete die Tür zu seinem Arbeitsraum und hieß die drei Weggefährten willkommen. Auf einem großen Tisch in der Mitte lagen mehrere Karten ausgebreitete übereinander, oben auf eine Stadtkarte in der die wichtigen Punkte wurden mit eleganten Eisennägeln markiert.
"Schließt die Tür hinter euch.", bat er und deutete auf die bereitstehenden Stühle – sieben an der Zahl. "Haltet euch zurück in dem Gespräch, werdet nicht aufbrausen und wenn ihr sprecht, dann wählt eure Worte weise. Es wird schwierig den General der Stadtwachen davon zu überzeugen im Stadtinneren eine größere Militäraktion durchzuführen und je nach dem wen unser Imperator hier für entsendet wird es auch nicht grade einfach."
Jozans Blick blieb auf dem Stadtinneren hängen. Das Gebäude Ebereons lag nicht weit entfernt von dem Alexias. Die Anlage beanspruchte weit aus weniger Platz, als die Tempel von Alexias, Lepos oder Roboute Guillaumes. Wobei die Anlage Lepos' von einer großen Arena dominiert wurde.
Doch ein Problem bot sich in Ebereons Tempel, er reichte tief ins Erdreich hinein – weitaus tiefer als es der Pöbel wusste. Hinzu kamen schon Probleme an der Oberfläche. Ebereons Tempel wurde von einem großen Friedhof zu zwei Seiten umgeben. Dort war es unmöglich drüber hinweg zu marschieren und anzugreifen. Das gemeine Volk würde kein Verständnis dafür haben.
Zur anderen Seite gab es kein Tor, so blieb nur das Haupttor, groß und für die Ewigkeit gebaut wie bei allen großen Tempeln der hohen Götter. Der Platz vor dem Haupttor war, im Gegensatz zu den anderen großen Tempeln klein, groß genug um noch immer einigen Kriegern platz zu bieten, aber auch einfach zu verteidigen.
Durch ein klopfen wurde Jozan aus seinen Gedanken gerissen. Mit einem lauten ruf bat er seine Gäste herein. Vorne weg lief ein Mann mittleren Alters. Kurz gehaltenes Haar mit grauen Ansätzen zierte sein Haupt, die braunen Augen musterten misstrauisch die Gefährten. Die Plattenrüstung wurde von einem Wappenrock geziert und an den Gelenken luckte ein gut gearbeites Kettenhemd hervor. Ein Langschwert hing an seinem Gürtel, sowie ein dolch und ein Kurzschwert. Mit freundlichen, doch mit bedachte gewählten Worten grüßte er Jozan so wie Jozan ihm grüßte und vorstellte: General der Stadtwachen Teralis Ulfgar.
Gefolgt wurde er von einem schmächtigerem Mann mit langen braunen Haaren, die Ohren mit einem Ansatz von Spitzen ragten unter den Haaren hervor. Die grünen Augen wirkten gewitzt, beinahe unauffällig musterte auch er die Weggefährten. Eine beschlagene Lederrüstung hüllte seinen Körper ein, die Beine und Unterarme wurden von Lederschienen geschützt. Zwei Kurzschwerter hingen an seinem Waffengurt und ein eleganter, stabiler Bogen hing über seine Schulter. Aus einem Köcher ragten gut gearbeitete Pfeile heraus. Mit einem Nicken grüßte er die Anwesenden, Jozan stellte ihn vor: General der Greifengarde, Bael Gilath.
Mit etwas Abstand folgte ein elegant gekleideter Mann, blondes Haar schaute unter eine grünen Mütze hervor. Die Kleidung wirkte nicht für einen Kampf geeignet, dieser Mann sah durch und durch aus wie ein Adliger. Blaue Augen musterten ungehemmt die Anwesenden. Alles wirkte überheblich an diesem Mann. Mit gut gewählten politischen Worten grüßte er Jozan und stellte sich selbst mit Wilhelm von Hernheim, Vertreter Emanuel Harbins vor.
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tobiloge

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BeitragThema: Re: Imperia   Mi Feb 22 2012, 06:04

Cirian trat als Erstes in den Raum ein, den sich vor nicht ganz drei Stunden das erste Mal betreten hatten. Ohne Zweifel sah seine Rüstung tadellos aus, war sauber und wies keinerlei Makel auf. Auch schien ein geringer Schimmer von ihr auszugehen. Das alles untermalend lagen seine Flügel in ihrem weißen Glanz auf seinem Rücken angelegt. Helm wie Schwert waren beide nicht zu sehen.
Er selbst suchte sich den Stuhl aus, der am weitesten von der Tür entfernt war. Statt sich jedoch zu setzen, bleib er hinter diesem Stehen, den Körper in Richtung Tür gewandt. Der Erklärung Jozans hörte er zu, ohne sich mit eigenen Worten daran zu beteiligen.
Nach und nach kam einer nach dem anderen in das Verwaltungszimmer der Klingen. Einen Jeden begrüßte er mit einem Nicken.
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Tales

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BeitragThema: Re: Imperia   Fr Feb 24 2012, 02:31

Tales folgte gehorsam und stellte sich ebenfalls hinter einen Stuhl. Genauso, wie Cirian es machte. Er wollte nicht unbedingt unangenehm auffallen, daher versuchte er zu begreifen, wie die Verhaltensregeln bei solchen Dingen waren. Die Leute, die anschließend den Raum betraten kannte er nicht. Aber sie alle hatten eins gemein: Tales fand sie auf Anhieb unsympathisch. Warum, wusste er nicht genau zu sagen. Aber irgendwie sträubte sich etwas in ihm gegen diese Leute. Vor allem gegen den, der als letztes den Raum betrat. Stumm wartete er ab, was nun geschehen würde.
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Syrus

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BeitragThema: Re: Imperia   Fr Feb 24 2012, 03:59

Höflich setzte Syrus sich auf einen der Stühle und wartete ab. Schnell studierte er die Karte, die Stadt war angewachsen, seit seinem letzten Besuch. Die Gassen schienen noch immer so verworren wie sie es zu seinen Lebzeiten schon waren und die Hauptstraßen waren noch immer die gleichen wie zuvor.
Auch der Krieger wurde aus den Gedanken gerissen. So stand er auf und grüßte alle mit einem Nicken. Er wartete ab und setzte sich hin, nachdem sich die anderen hingesetzt hatten. Seine Stimme schienen zu versagen, somit sagte er gar nichts.
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Imperia
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