Come, you children, listen to me, I will teach you the fear of the lords
 
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 Imperia

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Eric

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BeitragThema: Re: Imperia   Mo März 21 2011, 02:25

Mit einem Grinsen im Gesicht hörte er dem Gnom zu und wie das Geld den Besitzer wechselte. Eric selbst kramte aus seiner Tasche einen gut gefüllten Beutel heraus und schüttete die Hälfte auf den Tisch. „Ja ich denke das dürfte reichen... So teuer sind die Zauber und die Kristalle nun auch nicht.“
Der Gnome kehrte unterdessen mit einer kleinen Holzkiste in den Armen zurück, ein zwei weiterer gut bewaffnete Gnome folgten ihm. Seine Augen leuchteten, als er die kleine Goldmenge sah. „Gut das wird reichen.“, er fügte in seiner Volkssprache etwas hinten dran und einer der scheinbaren Leibwächter schob das Geld in einen Geldbeutel hinein. „Dann bringt mich zu dem Schiff.“
Eric selbst hielt sich im Hintergrund, da er wusste wie schlecht der Gnom auf ihn zu sprechen war.
Der Gnom wandte sich an den Inquisitor. "Nun eure Kirche wird auch nicht plus minus null rauskommen, sonst könnte sie ja nicht so viele Ausgaben übernehmen."
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Sinari

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BeitragThema: Re: Imperia   Mo März 21 2011, 06:59

Avelin drängte Sinari zum Hafen. Sie wollte unbedingt das Schiff sehen. Sinari nickte und gab ihr die Erlaubnis mit Vincenza zu gehen. Mit strahlenden Augen wollte Avelin Valthen fragen ob sie mitkommt, doch fiel ihr dann ein, dass die anderen die Drachendame womöglich gar nicht sehen konnten.
Sinari wandte sich nur kurz an die Gruppe.
"Es gibt nur eins, dass ich mehr verabscheue als die Paladine... und das sind Piraten."
Mit einem stechenden Blick schaute er Vincenza zum ersten mal direkt an. Der Schatten über seinem rechten Auge verdunkelte das Weiß in seinen Augen.
"Ich werde noch ein paar Vorkehrungen für meine eigene Sicherheit machen, ehe ich mit euch auf dieses 'Biest' steige."

Ohne sich weiter auf seine Begleiter zu konzentrieren ging Sinari auf die Suche nach einem Alchimisten oder einem Giftmischer.
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Vincenza

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BeitragThema: Re: Imperia   So März 27 2011, 07:20

Vincenza hasste Sinari abgrundtief.
Der Kerl brachte nichts als Ärger.
Was musste sie auch schon wieder auf ihn treffen?
Sie würden sich nie verstehen.
Kurz schüttelte sie mit dem Kopf, betrachtete die Kleine Aveline.
Ein sanftes Lächeln galt der Kleinen, als sie sie an sah.
Das Schiff war beeindruckend.
Für einen Moment fragte sich Vincenza, ob ihre Mannschaft geschlafen hatte, als sie überwälltigt wurden.
Es war so schnell gegangen, dass nur Magie im Spiel hatte sien können.
Eigentlich war sie berühmt dafür jeder Falle zu entkommen.
Leider war es dieses Mal nicht der Fall gewesen.
Einzig die Tatsache, dass sie niemanden töteten, ließ sie am Leben und ihre Manschaft ebenfalls.
Ausserdem wäre sie wichtig für die Geschäfte des Imperiums.
"Wie ihr seht giebt es auf meinem Schiff genügend Platz. Natürlich giebt es gewisse Ratten, die sich gern im Lagerraum einnisten."
Jeder würde wohl wissen, wen sie damit meinte.
Von Bord hörte man das fröhliche Gebell Spikes.
Scheinbar war da noch ein anderer Hund, der allerdings schon sehr alt war.
Cook breitete die Flügel aus und schwang sich hinauf aufs Schiff, wo er direkt auf dem Steuerrad platz nahm.
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Eric

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BeitragThema: Re: Imperia   Do Apr 21 2011, 01:46

Eric staunte ein wenig, natürlich war es nicht sein erstes Schiff und auch nicht das größte. Erst kürzlich hatte er ein kurzes Abenteuer auf einem Schiff hinter sich gebracht. Einzig das die Piratin dieses Schiff behalten durfte und das mitten in Imperia war schon Interessant. Irgendwann würde er sich näher mit der Piratin und ihrer Geschichte befassen.
Der Gnom lief unterdessen an Bord und scheuchte einige der ihm im weg stehenden Mannschaft aus dem Weg. „Ich benötige Ruhe!“, er deutete auf den Laderaum unterhalb des Schiffsmasten. „Dort werde ich mich aufhalten und Wünsche nicht gestört zu werden.“
„Das wird ein wenig dauern.“, erläuterte Eric überflüssiger Weise. „Vincenza? Ihr habt nicht zufälligerweise einen Wein oder ein gutes Bier hier?“
mit einem Lächeln ging Eric an Bord und musterte alles genauestens. Valthen folgte schnell und nahm sich vor den hunden in acht, genauso wie sie dem Inquisitor nicht zu nahe kommen wollte.
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Vincenza

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BeitragThema: Re: Imperia   So Apr 24 2011, 07:00

Das Schiff welches sie ihr Eigen nennen durfte, war groß genug und schneller als alle anderen Schiffe, welche in diesem Hafen lagen.
Die Leviatan war sicher nichtda s Größte, doch imposant genug um sich als wundervoll von so manch einem Seemann bezeichnen zu lassen.
Ein Dreimaster, welcher den schwarze Segele besaß.
"Wollt ihr mich mit dieser Frage beleidigen?"
fragte sie Eric und ging direkt nach ihm auf ihr Schiff.
"KAEL! ICH BRINGE BEUCH MIT!"
rief sie über das Schief zu einem Kahlköpfigen Riesen, welcher augenscheinlich aus den Wüstenländern stammte.
Seine Muskeln waren nicht zu übersehen, zumal er mit freiem Oberkörper arbeitete.
Sein rechtes Ohr zierte ein goldener Ohrring.
"AIE CAPTAIN!"
rief er zurück.
Spike und der general begrüßten Vincenza freudig.
Vincenza erwiederte diese Begrüßung liebevoll.
Cook flog von der Reling zu ihr hinüber und landete auf ihrer Schulter.
"KOMM RÜBER WENN DU FERTIG BIST! WIR HABEN WAS ZU BESPRECHEN!"
"AIE"
"Folgt mir in meine Kajüte Eric. Dort sollt ihr getrost auf Eure kosten kommen."
Sie öffnete eine Tür, der eine kurze Treppe folgte und führte den Besucher hinunter in eine Kajüte, welche eines Captains würdig war.
Groß genug für eine gescheite Koje, ein Schreibtisch, welcher in die Planken eingearbeitet war und einige sehr schön verzierte Schränke, welche vermutlich nachträglich eingebaut worden waren.
Sehr weiblich schien das ganze hier nicht zu sein.
Vincenza begab sich zu einem der Schränke, öffnete ihn, nahm eine ziemlich alt aussehende Flasche heraus, wie auch zwei Gläser und stellte sie auf den Schreibtisch.
Der Korkend er Flasche wurde gezogen, die Gläser wurden gefüllt und die Flasche fand einen Platz auf dem Schreibtisch, während Vincenza sich auf ihrem Sessel nieder ließ.
"Zieht euch einen der Sesel ehran und macht es euch gemütlich Eric,"
schlug sie vor, zeigte dann erst auf die anderen drei Sessel und schließlich auf das Glas Wein.

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Sinari

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BeitragThema: Re: Imperia   Sa Okt 22 2011, 07:23

Vorsichtig schob sich Avelin an einigen grimmig und gierig dreinblickenden Hafenarbeitern, Matrosen und Seemännern vorbei bis sie hinter Vincenza über die Planken auf das imposante Schiff kamen. Sie vermied jeglichen Augenkontakt mit den Männern, denn ihre Gedanken oder Erinnerungen konnte sie nicht mehr ertragen. Schließlich hatte auch Sinari ihr verboten sich in Fremder Angelegenheiten einzumischen - und dazu gehörte nunmal auch in ihren Augen zu lesen.
Ave biss sich auf die Unterlippe und schaute auf ihre Füsse.

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BeitragThema: Re: Imperia   Do Nov 10 2011, 09:07

Vincenza setzte sich in ihren eigenen recht groß wirkenden Sessel und dachte nach.
Sie betrachtete die Anwesenden mit einem eher mürrischen Blick.
Dieses Schiff war ihr Zuhause udn wenn sie es umbauen würden, wäre esnicht mehr das selbe, welches sie so geliebt hatte.
Ausserdem mochte sie den gedanken nicht, ihre Männer in der Luft zu haben.
Wenn jemand über Bord ging, war jeder Rettungsversuch wohl vergeblich.
Schließlich stellte sie ihr Glas auf den Tisch.
"Es wird nicht umgebaut,"
verkündete sie entschlossen.
"Meine Männer werden mit dem Schiff vorsegeln und uns irgendwo wieder einsammeln. ich gehe mit euch über den Landweg und werde Cook mit nehmen. So werde ich meinen Interessen gerecht und ihr braucht nicht an meinem Schiff herum zu werkeln. Vielleicht können wir ein paar Pferde mit bekommen."
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BeitragThema: Re: Imperia   Sa Nov 12 2011, 09:58

Sinari betrat den kleinen Krämerladen am Ende einer kleinen Gasse. Eine kleine alte Katzenladie schielte ihn hinter einer dunklen Theke aus an.
"Kha'fi malari!", begrüsste sie ihn krächzend und blinzelte Sinari an.
Dieser nickte nur und sah sich vorsichtig im Laden um. Überall standen kleine Fläschen mit farbigen Flüssigkeiten, Kräutern, Wurzeln und Tierteilen.
"Azi, lear maroni!", antwortete er und sah die Verblüffung in den Katzenaugen.
"Verzeih, Ich haben nicht gleich erkannt. Wie können helfen?", fragte die Alte und rutschte langsam von ihrem Stuhl. Der kleine Schwanzstummel - ein Relikt der alten Gräueltaten aus vergangenen Tagen, als die Katzen von den Menschen unterdrückt und gepeinigt wurden - zuckte leicht von einer Seite zur anderen. Sinari wandte den Blick davon ab um sie nicht zu beleidigen.
"Ich will die Anführer sprechen", sagte er kurz und folgte der alten Katze sogleich hinter die Theke durch eine niedrige Tür in ein dunkles Hinterzimmer.

Während sie auf dem Schiff umher lief, fiel Avelin ein bekanntes Gesicht auf. Auf dem oberen Deck, direkt unter dem Nebenmast, lag einer der Piraten und ruhte seinen Kopf auf einem großen, alten Mastiff ruhte. Beide lagen im Schatten versteckt und ließen sich von den arbeitenden Piraten nicht aus der Ruhe bringen. Avelin kicherte und der alte Hund zuckte interessiert mit einem Ohr. Irgendwie hatte es Roger sicher auf das Piratenschiff geschafft. Avelin war sichtlich erfreut jemanden auf dem Schiff zu sehen, den sie bereits kannte.
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BeitragThema: Re: Imperia   Sa Nov 12 2011, 10:09

Irritiert dreht sich der Gnom um und schüttelte den Kopf. „Jetzt doch nicht?“, fragte er laut obwohl er die Klarheit in der Aussage der Kapitainin gehört hatte. „Seht ihr?“Er deutete auf Eric. „Das liegt an euch, entweder gehen meine Schiffe mit euch unter oder meine Geschäfte werden zunichte gemacht.... Eine angenehme Reise mit diesem Problemzentrum!“ Laut auf gnomisch schimpfend lief er den Steg hinunter.
Eric schmunzelte und schaute Vinzenza an. „Nun, ich bin kein sonderlich guter Reiter, aber ich habe meine Möglichkeiten mit euch mitzuhalten.“, erklärte er. Trotz seines hohen Alters und seines Geschicks hatte er nie gelernt zu reiten. Natürlich konnte er sich auf einem Pferd halten, aber da Eric nun einmal scheinbar eine Ewigkeit zur Verfügung hatte nutze er seine Füße weitaus lieber.
Valthen war unterdessen wieder vom Schiff hinunter gesprungen. Unsichtbar lag sich in einem Haufen Seile und genoss die Sonne.
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Vincenza

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BeitragThema: Re: Imperia   Sa Nov 12 2011, 10:25

Vincenza sah dem Gnom nach,d er wild schimpfend die Kajüte und das Schiff verließ.
Nein an dieses Schiff würde keine Hand angelegt werden.
"Nun ... wenn ihr mit dem pferd nicht zurecht kommt, sollten wir vielleicht alle laufen?"
Sie selbst war nicht gern so lang an Land, aber wenn es ein gutes Abenteuer war ... was sich leider imemr erst später heraus stellte, wäre sie sicher nicht abgeneigt, eione Weile auf das meer und das Schiff zu verzichten.
"Also gut. Ich werde das Schiff einem mann meines Vertrauens übergeben. Danach ... können wir aufbrechen. Immerhin brauchen wir so nicht noch Tage lang zu warten, sondern können gleich aufbrechen, vorausgesetzt, alle haben ihre Angelegenheiten erledigt und ihre Sachen gepackt. Wann genau wollen wir dann los? Ich muss schließlich noch Anweisungen geben. "
Sie betrachtete den älteren Mann, der nun wirklich reichlich merkwürdig war.
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BeitragThema: Re: Imperia   Di Nov 22 2011, 06:03

Während sich Sinari vermutlich in irgendeinem Bordell oder Spielhaus austobte, versuchte Avelin sich jedes einzelne Detail des Schiffes zu merken. Die Farben und Formen, die Gerüche, die Geräusche... Es war zwar nicht das erste mal, dass sie auf einem Schiff unterwegs war, doch bisher war keines davon ein Piratenschiff - oder so wunderschön anzusehen. Je mehr sie sich mit dem alten rustikalen Schiff anfreundete, umso mehr gewöhnte sie sich letztendlich an die ruppige Crew. Dennoch vermied sie es mit den Piraten Augenkontakt zu haben und schloss sich stattdessen Horatio und dem alten Hund an. Sie lehnte sich an den Mast und sah über die Reling hinweg über das Meer und bis zum Horizont. Der Horizont konnte auch an Land, auf den Bergen oder in den Wüsten beeindruckend wirken, doch nur hier auf dem Meer spiegelte es sich in einem Zauber aus Reflexionen und Wellen wieder. Das Schiff schwankte gemächlich und ruhig von links nach rechts. Die Wellen drückten es vorsichtig gegen den Pier. Die Flasche Rum fiel Horatio aus der Hand und rollte mit den Wellenbewegungen hin und her, bis es immer wieder von dem kleinen runden Henkel gestoppst wurde.
Avelin genoss die idyllische Ruhe und schloss die Augen. Nur noch das Rauschen und das gleichmässige, synchrone Schnarchen der beiden Schlafenden war zu hören. Ab und an schrie noch eine Möwe.

Plötzlich riss sich Horatio hoch und starrte in die Ferne. Sekunden später lehnte er sich über die Reling und erbrach sich.
"Das Schiff!", rief er überrascht. Es bewegt sich nicht -", seine Worte verschwanden zusammen mit dem Schiff in einer unsichtbaren Blase. Da wo einst noch das Schiff angelegt hatte, klaffte für den Bruchteil einer Sekunde eine große, kugelige Mulde im Meer. So schnell, wie das Schiff samt Besatzung verschwunden war, schloss das umliegende Meer die Lücke. Das Wasser spritzte auf, als wäre es wütend, dass man ihm einen Teil entrissen hatte...

Avelin's Körper schien entzwei gerissen zu werden. Die Welt um sie herum
schien sich umzukehren - oben wurde zu unten, links tauschte mit rechts, das Innere ihres Körpers schien sich nach Aussen zu kehren, während das Blut in ihrem Körper zu kochen schien. Ave hatte das Gefühl, dass die Welt sie verstoßen wollte, aber zugleich wieder an sich riss. Sie versuchte ihre Schmerzensschreie zu unterdrücken. Doch so plötzlich wie dieses seltsame Phänomen eingetroffen war, verschwand es auch wieder und ihr war, als wäre nichts passiert.
Doch Avelin und Horatio hatten nicht die Zeit sich von den Strapazen auszuruhen, denn gleich darauf sank der Boden unter ihren Füssen hinweg.
Das Schiff fiel einige Meter tief, ehe es unsanft in einem grauen, staubigen Boden landete und sich mit dem Heck in den Boden eingrub. Kurz darauf neigte es sich zur Seite, bis es an einer blauen Felsformation hängen blieb.

Sowohl Avelin, als auch Horatio verloren das Gleichgewicht und rutschten über das Deck. Horatio stemmte seine Füsse gegen die Reling und griff mit der einen Hand nach Avelin's Fuss und mit der anderen nach dem Halsband des General.
Für den einen Augenblick erlaubten Horatio und Avelin sich umzuschauen.

Die Welt war grau und karg. Obwohl eine große, grelle Sonne am Himmel brannte, war der Himmel dunkelblau.
"Wo sind wir hier?", zischte Horatio zwischen den Zähnen hervor.
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Vincenza

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BeitragThema: Re: Imperia   So Dez 11 2011, 03:29

Vincenza war den anderen an deck gefolgt, um dem mat die verantwortung zu übertragen, als es geschah.
Sie stand eben an einem der Maste, als sich um sie herum alles veränderte und das Schiff plötzlich ganz woanders wieder ins Wasser fiel.
Sie ergriff unwillkürlich nach einem der Taue, die um den Mast gebunden waren.
Was zum Henker war denn nun passiert?
"Kael, Horatio! Alles ok bei euch?"
irritiert sah sie sich um, konnte jedoch nichts entdecken, was ihr weiter geholfen hätte.
Auch die Umgebung sagte ihr nichts. Sie hatte keine Ahnung wo sie hier waren.
"ROGER! Kletter rauf und seh dich um! Ich will wissen wo wir sind! Alle Anderen auf ihre Plätze!"
Sich nun Gedanken zu machen, wo sie waren, konnten sie später.
Jetzt war es wichtiger einen kühlen Kopf zu bewahren.


Zuletzt von Vincenza am Fr Jan 20 2012, 06:15 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Imperia   Mi Dez 14 2011, 23:15

Valthen sprang plötzlich wieder auf und knurrte, ihr Schwanz zuckte wild hin und her. Etwas ging vor auf dem Schiff und sie konnte nicht sagen was. Auch Eric spürte etwas, seine Nackenhaare stellten sich auf. Seine Augen huschten über das Schiff, unwissend wonach er suchen sollte.
Einen Moment wartend beobachtete er seine Umgebung und fuhr sich dann langsam mit einer Hand unter sein Kopftuch. Ein Rune oberhalb seiner Schläfen berührend veränderte sich seine Sicht.
Das meiste war in einem gräulichen Weiß, einige Gegenstände und Personen waren in einem blauem Ton zu sehen und so gut wie gar nichts in einem violettem Ton. Jedoch das Schiff selbst und alles auf dem eben diesem erstrahlte in einem dunklem Rot.
„Uh Rot.“, sagte er halb laut vor sich hin. „Das hatte ich noch nie.“
Nur einen Augenblick nach seinen Worten veränderte sich seine Umgebung. Äußerst starke Schmerzen überfielen ihn, jedoch verschwanden diesen genauso schnell wie sie auftauchten.
Bevor sich der Wanderer darüber klar werden konnte was geschah verlor er im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unter den Füßen und fiel genauso wie die anderen.
Geschickt landete Eric jedoch auf seinen Füßen, grinsend schaute er sich um und entdeckt Valthen die sich an der Schiffswand festgekrallt hatte. Fauchend blieb sie an Ort und Stelle und sah sich um.
Eric lief langsam auf sie zu. Und tauschte einen Blick mit ihr.
„Wir scheinen auf einer anderen Ebene gelandet zu sein.“, äußerte er sich kurz und knapp. Seinen weiteren Gedanken konnte nur Valthen verfolgen, dank der Telepathie.

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tobiloge

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BeitragThema: Re: Imperia   So Dez 25 2011, 10:21

weiter aus "Das Spitzhorngebirge"


Ein seufzen entfuhr Cirian. Er wusste das es Anstrengend sein würde, doch ehe auch nur eine falsche Tat begonnen hätte werden können, hatte er schon lange zeit im Voraus Absicherungen geschaffen. Ihre Wirksamkeit spiegelte sich im Verhalten seiner Mitstreiter für das Licht wieder. Als die Stimme seines Meisters ertönte drehte er sich um Tales hatte seine Klinge gezogen, doch war an ihm nichts an böse zu vernehmen. Hatte er Angst?
Einige Anhänger der Göttin erkannten das Symbol Ebereons und stellten sich mit gestrafften Oberkörper und gerader Statue auf. Ihre Blicke zeigten keine Feindschaft aber auch keine Freundlichkeit. Sie waren Streng.
Ruhig legte Cirian dem jungen Mann mit dem schwarzen Schopf seinen Hand auf das linke Schulterblatt. „Legte eure Klinge nieder, euch drohte keine Gefahr, so wahr ihr gerade Gefahr bedeutet.“ Es war ein ruhiger und schlichtender Ton. Dann ließ er von ihm ab, denn er war sich sicher, das die Klinge gleich das Geräusch des Zurückführens in ihre Schwertscheide kund gab. „Meister Jozan... Ich bin erfreut euch wiederzusehen“, er deutete eine Verbeugung an, und legte dabei seine rechte Faust auf sein Herz. „Wie ihr bemerkt bin ich nicht alleine zurückgekehrt, sondern habe Begleiter auf meinen Weg gefunden, die mir teuer zur Seite standen. Gemeinsam haben wir tief im Süden, im Spitzhorngebirge, die Opfer der Übergriffe der Barbaren gefunden, deren Schänder und ihrer Niedertracht zur strecke Gebracht. Ebenso haben wir jene Geiseln ihren Weg in ihrer Heimat geleitet. Und dennoch geschahen Dinge deren Erzählung es keinen Aufschub mehr Bedarf, weshalb ich den direkten Weg zu euch und meinem Zuhause suchte. Aus diesem Grund erbitte ich eine dringende Audienz.“ Klar verständlich waren seine Worte, wenngleich einige Ungeachtet seiner Worte und den innehabenden Klang ihrer Ehrlichkeit nicht verstanden, weshalb er den Weg eines 'lebenden' Untoten einher ging. Ehe weitere Fragen auftauchten Sprach er weiter. „Ja, es stimmt, an meiner Seite zu meiner linken steht ein Wesen, welches im Antlitz unserer Göttin Alexia vergehen und im Feuer der Rechtschaffenen vergehen sollte. Aber unsere Göttin lehrte uns auch eben jene zu schützen denen Böses widerfahren ist oder soll. Und um ein solches Wesen handelt es sich hier. Von außen ein Untoter aber von Innen ein Mensch, nichts gemein habend mit dem was wir bekämpfen. Grüßt Syrus, einem Diener Ebereons.“ Er machte eine kleine Pause. Und zu meiner Rechten seht ihr Tales. Auch er ist von einem Laster betroffen, das nur wenige verstehen können und noch weniger tolerieren, doch auch er hat seine guten Seiten und soll seine Chance erhalten eben diese Zeigen und ausleben zu können, wenn gleich er auch keinem bestimmten Gott dienen mag.“ Stille füllte die Stätte aus, alle gebannt auf das Wort des Meisters wartend.
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Syrus

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BeitragThema: Re: Imperia   So Dez 25 2011, 11:03

Gespannt was folgen würde, hörte Syrus dem kurzen Bericht und der Vorstellung zu. Bei der Erwähnung seiner Daseinsform zuckte er kurz zusammen, verneigte sich jedoch – schließlich sollte man ihm nicht vorhalten können keinen Respekt gegenüber anderen Streitern des guten gezeigt zu haben, egal wie häufig eben jene ihn schon vernichten wollten.
„Seid gegrüßt Meister Jozan.“, grüßte Syrus. Irgendwo regte sich eine Erinnerung die sich mit dem Namen Jozan in Verbindung brachte. Der Name wurde schon längst in den Geschichtsbüchern festgehalten, aber alles andere enthielt sich seinem Gedächtnis.
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BeitragThema: Re: Imperia   So Jan 01 2012, 23:15

Cirian würde die Situation erklären und aus irgend einem Grund änderte sich die Haltung derer, die sie bedrohten als sie den Untoten musterten. Tales war zwar eigensinnig, aber ein Narr war er nicht. Wenn alle hier das Gleiche auf dem Kasten hatten, wie Cirian, hatte er keine Chance auf einen Sieg, sollte es zum Kampf kommen.
Als Cirian ihm seine Hand auf die Schulter legte, beruhigte ihn das, nachdem es ihn erst leicht zusammen zucken lassen hatte. Er steckte sein Schwert widerwillig weg, obwohl er versuchen wollte keine weiteren Feindseligkeiten zu zeigen. Er war ohnehin verloren, warum also noch mehr Ärger verursachen. Tales schien es beinahe so, dass der Mann, der offenbar das Sagen hatte, seine Heilung war. Wie würde er reagieren, wenn man ihm erzählen würde, warum Cirian ihn hier her gebracht hatte?
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tobiloge

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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 02 2012, 06:58

Mit Hartem Blick betrachtete Jozan seinen ehemaligen Schüler. Seine Miene spiegelte keinen Deut seiner Meinung. Auch die andern Paladine, sowie Jünglinge und Kleriker schauten sich seiner an, wie er entscheiden würde, und was das Ergebnis des Ganzen sein würden. Cirian wollte zu weiteren Worten ansetzen doch, ließ ihn die Stumme Handbewegung des Paladinmeisters verstummen. „Ihr habt genug gesprochen Paladin. Haltet euch zurück.“ Jozan legte seinen Blick erst auf den Untoten. Dann auf Tales. Sein Kinn hob sich langsam, ließ ihn noch größer und vor allem machtvoller wirken.
„Hiermit erlasse ich, das diese beiden Personen, Syrus, Diener Ebereons, sowie Tales Ignis Umbrarion, sich als Gast Imperias frei bewegen dürfen.“ Jeder auf dem Platz stand stramm, schlug die rechte Faust auf das Herz und sprach wie aus einem Mund: „BEI DER GÖTTIN ALEXIA!“ Auch Cirian tat dies „Wegtreten!“
Die Traube auf dem Gelände löste sich auf und jeder ging ohne noch eine weitere Hinterfragung, noch ein Wort an das gerade Geschehene, zurück an seine Tätigkeit. Einzig die Gruppe stand noch da. Auch Jozan wand sich ab, nicht aber ohne die Worte zu hinterlassen, „Folgt mir.“ Cirian schaute kurz in die Gesichter seiner Gefährten, dann folgte er. Es war eine Aufforderung, ihm zu folgen, kein Befehl. Schnell war Cirian auf der Höhe seines Meisters. Sie gingen vom Hof ins innere des Tempels der Strahlenden Klingen. Alles war sehr ordentlich und fein bearbeitet, was einem zu Gesicht kam. Der Stein war edel und weiß, erinnernd an Marmor, ohne aber der dunklen Maserung. Säulen formten den Weg durch das Gebäude. An vereinzelten stellen war die Göttin zu sehen, eine Abbildung in Stein gehauen. Diese Abbildung zeigte sie mit nach vorne gerichteten Armen, welche ihre Hände wie ein Kelch hielten. Dabei waren ihre Augen umschlossen. Das gesicht wurde von feinem Haar umrahmt, das offen getragen wurde, und ihr knapp über die Schultern ging. Ihre Kleidung erinnerte an eine Mischeung aus Kleid und Rüstung. Die kräftigen Schulterplatten erschienen im Kontrast des Kleides, welches ihre Oberkörper zierte. Das Kleid verlief offen nach unten, ließ eine Taille erkennen. An den Beinen schien das Kleid sich ein wenig zu weiten. Besonders war jedoch die Hervorhebung von eingearbeitet Metallplatten. Kurz blieb der Blick Cirians an der Staue heften. Demütig senkte er das Haupt. Dann folgte er weiter.
Stirnfalten plagten Jozans Gesicht: „Cirian was habt ihr euch dabei nur gedacht?“ Es war eine rhetorisch Frage, und Cirian unterließ es darauf zu antworten. „Doch erklärt mir lieber, weshalb ihr nur den Diener Elbereons, nicht aber euren anderen Begleiter mit einem Mal behaftet habt?“ Cirians Blick viel zu Boden, um eine genaue Antwort zu finden, bis er endlich ansetzte: „Es war mehr ein Akt des Schutzes, als der einer Strafe, dennoch befand ich es zu der damaligen Situation als angebracht. Ich wusste nicht wie ich sicher mit einem Untoten verkehren sollte, der bei klarem Geist war, aber nicht den Trieb wie ein Vampir zum Beispiel besaß und schon gar nicht seinen puren Instinkten folgte. Außerdem verlangte das Volk eine Tat. So empfand ich es am Besten. Beiden Seiten war so gedient.“ Jozan blickte den Mann von der Seite an. „Und wieso habt ihr nicht eben gleiches bei Tales getan?“ Cirians Blick richtete sich wieder auf. Es ist nicht an mir ihn zu kontrollieren, wenn gleich es eine Gefahr darstellt. Mir ist bewusst, auf welch schmalen Grad ich mich befinde, um meine Taten zu Rechtfertigen, und meine Fähigkeiten weiterhin treuen Gewissen in die Hände Alexias zu legen ohne die Angst zu haben, sie zu hintergehen. Jozan blieb stehen und schaute seinen Schüler an, dessen Blick den Ernst wiedergaben, den die Worte begonnen hatten.
Sie standen vor den Amtsgemächern des Mannes der die strahlenden Klingen anführte. Er drückte die Edle Holztür auf und gewahr den Einlass.
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Syrus

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BeitragThema: Re: Imperia   Mo Jan 02 2012, 12:32

Syrus guckte dem Paladin und seinem Meister hinterher, es war ihm frei zu gehen so ging er auch seinem Grund des Besuches nach. „Tales verzeiht, ich muss den Tempel Ebereons aufsuchen.“, wandte er sich an seinen Mitstreiter. „Bitte folgt mir nicht, ich muss dies allein tun!“
So wandte er sich mit vor Sorgen geprägtem Blick ab und schritt aus den Anlagen Alexias heraus.
Langsam schritt er durch die Menschenmengen in Imperia. Vieles hatte sich seit seinem letzten Besuch verändert, was auch kein Wunder war, zehn Jahre war er nun schon nicht mehr hier gewesen. Viele Menschen wichen ihm wie von alleine aus, von den Wachen misstrauisch beäugt und von den Dieben neugierig beäugt bahnte er sich seinen Weg zum Tempel Ebereons.
Schwer war der Tempel nicht zu finden, schließlich gehörte der Tempel zu den größten Tempeln Ebereons und war nicht weit weg von den anderen.
Schon von seiner jetzigen Position aus war der Tempel zu sehen. Gut zwanzig Meter reckte sich der Tempel in die Höhe, ein kleine aber dennoch breite Treppe wies den Weg zum Haupteingang, einem breitem Tor. Das Tor war schlicht, aber mit einigen heiligen Symbolen bedeckt. Das Tor lag einige Schritte unter einem Vordach zurück, das Vordach selbst wurde von Säulen getragen die verschiedene Dämonen und Engel darstellten.
Bedächtig blieb Syrus stehen und staunte wieder einmal über den Tempel. Was ein Großteil der Gläubiger Ebereons nicht wussten, war das sich der Tempel weit ins Erdreich hinab erstreckte. Die Hallen der Toten kannte jeder, aber nicht die darunter liegenden Heiligtümer, die endlosen Archive, die Kammer des Arsenals und die Kammern der Richterlichen Informations-Agentur – kurz RIA - die dort versteckt lagen.
Kurz war der Krieger gewillt einfach umzudrehen, schüttelte jedoch den Kopf, nun war er soweit gekommen! Schnell schritt er auf das Tor zu, das sich so gleich für ihn öffnete – ein magischer Trick. Der Blick wurde auf eine gut hundert Meter lange und siebzig Meter breite Halle frei die in Treppen nach unten lief. Auf jeder Stufe standen zwei Reihen Steinbänke, die hintere immer eine Elle höher als die vordere. Am Fuße der Besucherreihen war nur ein kleiner freier Platz der von einer Statue Eberons geziert wurde. Die Wand hinter der Statue zeigte einige Schlachten in denen Ebereon gekämpft hatte.
Zur rechten und linken gingen jeweils eine Tür nach hinten ab und hinter der Statue war eine weitere Tür für den höchsten Priester der die Predigten hielt.
Jetzt langsamer werden Schritt Syrus den Mittelgang hinab. Einige der Tempeldiener musterten ihn, ein Priester war vorne und redete mit drei Menschen, sie trugen schwarz, somit war die logische Schlussfolgerung auf einen Verstorbenen nahe liegend. Ein halbes Dutzend Gläubige saß auf den Bänken verteilt und beteten.
Untem am Fuß angekommen stoppte er und kniete sich hin. Leise murmelte er ein Gebet vor sich hin, in der Syrus um Beistand und Erklärungen bat. Des Priesters Augen weiteten sich im selben Augenblick, mit kurzen Worten entschuldigte er sich und ging auf den Neuankömmling zu.
Nach dem Syrus aufgestanden war nickte er dem Priester zu. Der Priester neigte sein Haupt auch freundlich. "Seid willkommen, Syrus.", Spannung lag in seiner Stimme. "Folgt mir."
Die anwesenden schienen Verwirrt, doch gingen die Tempeldiener nicht weiter darauf ein. Schnellen Schrittes verschwand der Priester durch die rechte Tür, dicht gefolgt von Syrus. "Wir gingen davon aus das auch ihr gestorben seid.", erklärte der Priester. "Lange suchten wir nach eurem verbleib, aber nachdem uns die Nachrichten der Tode der anderen Auserwählten ereilte, gingen wir davon aus das auch ihr eben jenes Schicksal geteilt habt."
Syrus war erschüttert, auch wenn er kaum Erinnerungen an eben jene Auserwählten hatte. "Verzeiht, aber auch mich ereilte dieses Schicksal. Ich erwachte und hatte nur wenige Erinnerungen an meine Ausbildung oder an mein Leben." langsam nahm er die Kapuze ab. "Ich weile nicht mehr unter den lebenden, Priester Agnatios."
Der Priester blieb schockiert stehen. "Wie ist das möglich?"
"Um eben jenes zu klären haben mich meine Wege hier hin geführt, nach dem ich meine Erinnerungen vor einigen Wochen wieder erlangt habe.", erklärte er. "Ich muss die Archive aufsuchen."
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Tales

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BeitragThema: Re: Imperia   Di Jan 03 2012, 00:13

So wie sich diese Leute verhielten, wirkten sie auf Tales eher befremdlich, als normal. Auch wenn sein Leben eher durch chaotische Wesenszüge geprägt war, waren diese Leute hier mehr als nur ein Gegenpol zu seinem Leben. Diese Disziplin… Einem anderen Blindlings gehorchen? Hierarchien? Absoluter Gehorsam? Das war nichts für den Söldner, der sein Leben damit verbracht hatte, für andere die Drecksarbeit zu machen.
„Kein Problem, Syrus. Viel Erfolg.“, antwortete er lässig und doch schwang ein kaum zu fassender zittriger Unterton mit. Er hatte ganz klar Angst. Warum auch nicht? Schließlich war er einer Horde fanatischer Gläubiger gelandet. Seine Gedanken behielt er aber lieber für sich, denn so fremd ihm diese Einstellung auch schien, Cirian war der einzige Mann, der ihm helfen wollte. Die Unterhaltung der Beiden war nicht sonderlich aufschlussreich und weil Tales glaubte, dass ihm vorerst nichts geschehen würde, ließ er es sich nicht nehmen, auch seinen Senf hinzuzugeben: „Was für ein Mal?“, fragte er und sah in das Gesicht Jozans, als er wie selbstverständlich durch das Tor spazierte. Er konnte weder wissen, wie man sich vor dem Mann zu benehmen hatte, noch, was hier eigentlich Sache war. Er wusste nur, dass er eigentlich keine Angst haben sollte. Cirian hatte ihn nicht verraten und er würde es auch nicht tun. Wenn nicht durch seine Freundschaft, dann auf jeden Fall nicht, durch seinen Glauben. Zumindest nahm Tales das stark an.
„Ich… brauche Hilfe, Herr.“, sagte Tales schließlich, wobei er stehen blieb und die Hoffnung in seinem Blick war nicht zu übersehen.
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tobiloge

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BeitragThema: Re: Imperia   Di Jan 03 2012, 00:31

Cirian schaute Tales an, der ihnen gefolgt war, ganz im Gegenzug Syrus. Er hatte am rande mitbekommen, das er irgendetwas erledigen wollte. „Es handelt sich um das 'Mal der Gerechtigkeit'. Leiheinhaft dargestellt ist es ein Fluch, den ein Paladin seinem Opfer auferlegen kann.“ „Jedoch“, schluss Jozan weiter auf, „handelt es sich in diesem Fall wohl mehr um einen Segen, wenn ich es Richtig verstehe.“
Sie waren alle in Das Zimmer des Anführers eingetreten. Langsam ging Jozan weiter zu seinem Tisch. Er war recht voll mit verschiedenen Dingen, wie Büchern, Zeichen verschlüsselten Dokumenten, und kleinerer Statuen. Alles schien sehr edel und wichtig. Hinter eben jenem Nahm er Platz, und faltete die Hände vor seiner Brust zusammen, während die Ellbogen auf dem Holz platz nahmen. „Hilfe?“ Das Wort klang aus seinen Mund fast befremdlich. „Was für Hilfe erwartet ihr? Und um was geht es?“ Cirian unterließ es sich weiter darin einzumischen. Dies War ein Gespräch zwischen Meister Jozan und Tales. Er selbst stand jegliche als Zeuge dabei, fürs Erste.
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Tales

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BeitragThema: Re: Imperia   Di Jan 03 2012, 01:04

Tales schluckte, als der man ihm diese Fragen stellte. Hatte er sich vielleicht doch geirrt? Nein, Cirian hatte ihn aus einem guten Grund hier her gebracht. Dieser Mann konnte ihm helfen. Zumindest klammerte er sich an diese Hoffnung. Auf der anderen Seite war ihm der Dämon oft zur Hilfe geeilt hatte ihn gerettet und beschützt.
„Ich…“, Tales sah Hilfe suchend zu Cirian, der sich aus diesem Gespräch heraus hielt. Tales schloss die Augen, aber nur ganz kurz, fasste sich ein Herz, indem er sich selbst innerlich als Feigling beschimpfte und offenbarte dem Mann, was es galt zu kontrollieren. „In mir wohnt ein Dämon.“
Erst mal schwieg er einen Moment, um die Nachricht sacken zu lassen dann schickte er sich jedoch schnell an, das Ganze zu erklären. Nun wirklich erklären konnte er es ja nicht mal.
„Dieser Dämon beherrscht meinen Körper manchmal, wenn ich ihn brauche. Ich kann ihn aber nicht kontrollieren. Cirian sagte mir, ich würde Hilfe bekommen und ich bin bereit alles dafür zu tun… aber…“
Er war sich nicht sicher, ob er sagen sollte, was er dachte, aber es einfach zu verschweigen erschien ihm auch nicht als richtiger Weg, also führte er es leise dazu: „Aber... ihm soll nichts geschehen.“

Verwundert war er schon, dass Tales ausgerechnet diesen Wunsch anführte. So war das also. Er wollte seine Kräfte nutzen, aber Handlungsfreiheit wollte er ihm verbieten? So ein durchtriebener Mensch! Er lachte und sprach durch das Tor zu Tales: „Du willst mich nicht verlieren? Das kannst du einfacher haben, Mensch. Wir gehen einen Pakt ein. Du bekommst meine Kräfte und dafür lässt du mich ab und an einfach mal frei. Hm? Was hältst du davon?“

Tales jedoch ignorierte den Dämon und sah Jazon fest und ohne Furcht ins Gesicht. Er war entschlossen. Nie wieder wollte er, dass der Dämon IHN kontrollierte.
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BeitragThema: Re: Imperia   Di Jan 03 2012, 01:27

Ohne Regung hörte Jozan an was ihm von dem Mann an Bitte vorgetragen wurde. Wortlos erfuhr er alles was er vorerst wissen musste. Seine buschigen Augenbrauen zogen sich zu einer Denker-falte zusammen, ebenso wie die Stirn tiefe Furchen aufzeigte. „Ihr kamt hierher um den Dämon in euch also nicht zu verlieren, sondern zu kontrollieren? Ihr wollt die Kraft der Finsternis eindämmen, das kann ich verstehen, nein das befürworte ich sogar, aber sie zu nutzen? Für was denn? Für eigene Zwecke? Ich sehe in eurem Leben nur Kummer und Schmerz. Erklärt mir, was wollt ihr mit solchen Kräften, was wollt ihr mit einem Dämon?“
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BeitragThema: Re: Imperia   Di Jan 03 2012, 02:17

Die Reaktion des Mannes überraschte Tales ehrlichgesagt ein bisschen. Er hatte damit gerechnet, dass er auf Missgunst und Ärger treffen würde. Ja wozu? Wozu brauchte man eine solche Macht? Tales überlegte kurz und straffte seine Brust. Er deutete mit der Hand auf Cirian, was eigentlich nur zur Unterstreichung seiner Worte diente, da Cirian ein ausgezeichneter Zeuge war.
„Ich habe gegen absonderliche Geschöpfe gekämpft, die eine Masse von unschuldigen Geschöpfen gefangen hielten. Obgleich ich zugeben muss, dass es erst Cirian war, der mich dazu verleitete.“ Tales ließ den Arm wieder sinken und schaute auf seine Füße. Es war ihm fremd über sich zu reden und seine Gedanken zum Ausdruck zu bringen. „Er hat mir gezeigt, dass ich meinem Leben einen Sinn geben kann. Meine Fähigkeiten zu etwas anderem gut sind, als mir zu meinem eigenen Vorteil zu gereichen.“ Er machte einen energischen Schritt auf Jozan zu, jedoch war keinerlei Feindseligkeit dahinter. „Eure Göttin, wird ein Geschöpf wie mich nicht akzeptieren, aber das wird mich nicht daran hindern, Cirian in die Schlacht zu folgen. Ich stehe tief in seiner Schuld, obgleich er selbst vielleicht gar nicht weiß, wie gütig er zu mir.“ Seine Stimme war aufgeregt und etwas lauter geworden, doch nun beruhigte er sich wieder und versuchte sein Hämmerndes Herz zu beruhigen. Wie spontan er mit seinen Äußerungen war, würde er erst später bemerken. Cirian hatte sein Leben verändert und zwar nicht zum schlechten.
„Ich will von ihm lernen und werde meine Macht nicht missbrauchen, Herr.“
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BeitragThema: Re: Imperia   Di Jan 03 2012, 02:51

Man sah dem alten Mann an, das er am Grübeln war, mit dem Blick auf Cirian gerichtet, nachdem er die Worte von Tales hörte. „Für den Moment sprechen eure Worte die Wahrheit, und dennoch kann ich nicht gutheißen, was hier gedenkt zu tun. Dennoch bin ich stolz zu erfahren, das Cirian solch guten Einfluss auf euch ausübt.“ Jozan ließ seien Hände auf den Tisch fallen. Habt ihr denn überhaupt eine Ahnung, was Verantwortung bedeutet? Wie soll ich jemandem das recht zusprechen Macht zu nutzen, wenn ich nicht mal weiß, wie der Kern damit umgehen zu vermag. Eure Zukunft ist zu ungewiss, als das ich euch Blindlinks zutrauen würde, einen Dämon zu beherrschen, wenn gleiche s als Böser Akt anzusehen ist, euch einer Solchen macht zu befähigen. Das einhergehen mit einem Dämon ist keine Kleinigkeit. Es bedeutete den Tod.“ Seine Worte drückten den Ernst in seinem Gesicht klar und deutlich aus. Wes sind keine Worte, die ich hören will, es sind taten, die einen Jeden führen, eure wie meine Hand, wie auch die Cirians.
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BeitragThema: Re: Imperia   Di Jan 03 2012, 03:20

Tales lauschte dem Mann, was er zu sagen hatte und versuchte sie auf Anhieb zu verstehen. Er wollte nicht, dass es so aussah, als müsse er erst seine Worte zurechtlegen, obwohl er eigentlich noch über das Gesagte, seines Vorredners grübelte. Tales war nicht dumm, aber als Genie hätte er sich auch nicht gerade bezeichnet. Letztlich klappte alles ganz gut und er verstand sehr wohl, was für Sorgen und Zweifel Jozan hatte. Es machte Sinn und erschien vollkommen logisch.
„Ihr habt natürlich Recht, Meister Jozan.“, so vernünftig hatte sich Tales noch nie gefühlt. Vermutlich war er in seinem Leben wirklich noch nie so einsichtig gewesen. „Verantwortung ist ein großes Wort, für einen kleinen Mann wie mich.“ Er machte eine Pause und sammelte den Mut auszusprechen, was er tief in sich fühlte, auch wenn ihn der Dämon auf der anderen Seite für diese Schwäche auslachte und ihn verhöhnte. „Wenn ich ihn nicht beherrsche, beherrscht er mich. Also lieber den Tod eines Mannes, als den Tausender.“
Und obgleich jeder, der ihn kannte, gesagt hätte, dass Tales dies nicht wirklich so meinte, wusste Tales selbst, dass dies das war, was sein Herz ihm sagte. Wenn schon seine Seele verdorben sein musste, so behielt er sich das Recht vor, wenigstens sein Herz zu reinigen. Alles was er bisher getan hatte, jede noch so schäbige Arbeit kam ihm schmutzig und sinnlos vor. Und jetzt stand er im Saal der Klingen und sagte die reinste Wahrheit, die er sich vorstellen konnte. Ja, lieber wollte er sterben, als noch einmal in der Gestalt des Dämons die zu töten die Er liebte.
Schon komisch, wie man durch eine einzige Begegnung verändert werden konnte. Und immer noch lachte der Dämon, als sei das alles hier nur eine Komödie, aber Tales freute sich insgeheim, diesem Monster die Wahrheit zu beweisen. Das menschliche Herz war nämlich bei weitem nicht so schwach, wie diese unheilige Kreatur glaubte. Und das erfüllte Tales mit grimmiger Freude.
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Imperia
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