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 Sîdh'tawar - Der Friedenswald

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Toddaeus
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BeitragThema: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Mi Okt 13 2010, 07:10

Verlässt man die Steppen und Savanne und wagt es jenen Besonderen Wald zu betreten, scheint es man betrete eine neue Welt. Ruhe und Frieden strahlt alles aus, von Feindschaft keine Spur. Trotz seiner erhabenen Größe ist es kein Vergleich zu vergangenen tagen, in denen die Menschen noch dabei waren sich zu finden und keines falls in ihrer jetzigen großen Zahl über das Land zogen.
Dem Reich des Imperiums zugehörend, sind es aber die Elfen, welche die wahren Herrscher des Waldes sind und seine Geheimnisse kennen. Tief zurückgezogen leben sie, unberührt von der Zivilisation der Menschen. Getauft hatten die Menschen die Stadt der Elfen mit dem Namen Elfenhof, ihr wahrer Name blieb für sie jedoch unausgesprochen. Herrscherin über dieses Volk ist die Elfenkönigin Lia Amastacia.
Handel wird nur wenig mit den Bewohner des Waldes betrieben, nicht zuletzt da sich kaum eine Siedlung Nahe der Ausläufe des großen Waldes befinden. Eine weitere Besonderheit des Waldes sind die einzigartigen Seen, Berühmt für ihre Klarheit des Wasser, welche sich in Richtung des Reiches Turgals befinden.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Sa Okt 16 2010, 08:44

Es war ein schöner ruhiger und angenehmer Tag, dass Wetter war weder zu Warm oder zu Kalt. Als die beiden sich langsam durch den Wald liefen und dabei einen kleinen See entdeckten, ließen sie sich dort nieder.
Shisa war immer noch nicht weiter gekommen in den letzten Jahren, es waren nur grobe ungenaue Informationen, doch jeder Spur ging sie nach. Da Shin kein Problem hatte sie zu begleiten, da sie sowieso kein bestimmtes Ziel hatte.
Shisa lag auf dem weichem Gras und schaute hoch zu den Bäumen und lauschte den Klängen des Waldes. Die Priesterin hingehend saß auf einem kleinem Fels und lies ihre Füße, welche sonst nur selten den Boden berührten ins erfrischende Wasser gleiten.

„Wieso wolltest du eigentlich hier her Shisa?“, fragte Shin, da Shisa meisten jede Stadt und jedes Dorf nicht auslassen konnte, um doch eine Spur zu finden. „Eigentlich wollte ich hier nicht her, doch ich weiß wie sehr du solche Orte magst.“, sprach sie ruhig ohne auch nur den Blick auf sie zu richten. Das Haar und auch das leichte Gewandt von Shin wehten im Wind, obwohl er kaum merkbar war. „Du hast dich wohl schon richtig an mich gewöhnt, obwohl du meintest das es niemals was wird.“, brachte die Priesterin kichert hervor.
Normalerweise würde jeder andere nun schon die Aufmerksamkeit von der Söldnerin haben, aber nicht sie. Es lag wohl daran das sie schon lange miteinander reisen, doch auch wenn sie es nicht wahrhaben wollten, beide würden die andere missen.
„Zeiten ändern sich und du weißt auch das es jederzeit schlimmer werden kann.“, erwiderte Shisa.
Die Augen hatte sie bereits geschlossen und hörte dem Wald, dem Wind und den Tieren zu. Sie kannte es alles und dennoch war es eine Last die sie ständig an das erinnerte was damals vorgefallen war.

Rückblick
Es war ein kalter und ruhiger Tag, das Dorf war vernichtet und sie war die einzige Überlebende. Verwundet lag sie dort und machte sich schon mit dem Gedanken vertraut eine schwere Zeit durchzumachen, aber dazu kam es nicht. Eine unbekannte kam auf sie zu, es schien als kannte sie keine Scheu und würde auch genau wissen wer dort lag. Dennoch war dem nicht so, sonder es war der Zufall der sie auf dieses Schreckensbildnis treffen lies. Nachdem Shin Shisa geheilt hatte, wollte sie noch nicht einmal wissen was hier vorgefallen war. Denn für Shin machte es keinen Unterschied warum oder wer so ein Massaker veranstaltet hat, es war einfach nicht richtig.
Die beiden reisten von dort an weiter und trennten sich nicht, es gab immer wieder Meinungsverschiedenheiten, doch sie blieben bei einander.
Shisa wollte das wieder gutmachen, was Shin für sie getan hatte. Nicht nur das sie geheilt wurde, nein sie hatte Gesellschaft bekommen und einen Grund weiterzumachen. Shin war es leid alleine zu reisen und da sie Shisa nicht gehen lassen wollte, blieb sie bei ihr.
So verstrichen Jahre, wo beide den andern immer besser Kennenlernte und sogar eine Bindung aufbauten.


Shin fragte sich immer wieder, wenn sie die Zeit fand, was wohl sein wird wenn Shisa ihre Rache bekam. Sie direkt darauf anzusprechen wagte sie nicht, aber sie machte sich sorgen, dass sie wieder Alleine sein würde.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Sa Okt 16 2010, 09:32

Theleron

Theleron hatte grad seinen Pfeil angelegt und zielte auf das Reh, als plötzlich zwei Frauen seine Beute verscheuchten. Lautlos fluchte er und verstaute genauso Lautlos den Pfeil und den Langbogen.
Vorsichtig folgte er den beiden Fremden. Die leiht gekleidete schien ein Mensch zu sein. Bei er zweiten war er sich unsicher.
Er ließ sich hinter einem Busch in der nähe nieder und wartete erst einmal ab. Eine Menschenfrau die die Schönheit dieser Ort zu schätzen weiß? Theleron war überrascht. Nur selten hatte er Menschen getroffen und die meisten waren ehr weniger zugänglich für die Schönheit der Natur.
Mit dem Gespräch konnte er nichts anfangen.
Kurz überlegte er was er tun könnte, da fielen ihm die Worte seines Meisters ein. Nutze jeden Moment um Erfahrungen zu machen! Es erschien ihm als wär dies einer dieser undefinierten Momente. Außerdem war er neugierig wer das unbekannte Wesen war.
Einmal atmete er tief ein und trat lautlos hinter dem Busch hervor.
"Gesegnet sei der Tag.", begrüßte er sie freundlich in der traditionellen Begrüßung. "Mein Name ist Theleron.", stellte er sich vor.


Zuletzt von Toddaeus am Sa Okt 16 2010, 19:30 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Sa Okt 16 2010, 10:38

Shisa hatte kaum vernommen das Jemand zu ihnen getreten war, da lag die Hand schon auf ihrem Gürtel. Shin, welche es nicht störte das jemand aufgetaucht war und auch nicht mal daran dachte das er ihr schlecht gesonnen sein könnte, sprach ruhig.
„Gesegnet sei der Tag.“, wiederholte sie wie der Fremde zuvor es sprach. „Theleron, entschuldigt das verhalten bitte von meiner Gefährtin.“, dann wandte sie sich ihm zu. „Sie ist sehr skeptisch gegenüber Fremden.“, sieh zog die Beine aus dem Wasser und richtete sich auf, wobei sie über dem Felsen schwebte.
„Mein Name ist Shinseinatatchi und dies ist meine Gefährtin Chimeshisa.“, dabei zeige sie mit ausgestrecktem Arm auf Shisa. „Ich hoffe wir haben euch nicht gestört.“, sie schaute an ihm vorbei, denn ihr Blick fiel auf den Langbogen.

Shin hatte sich währenddessen auch schon aufgerichtet und behielt immer noch eine Hand ruhig auf den Nadeln, welche mit lähmendem Gift behandelt waren. Sie sagte nichts, sonder musterte ihn nur und wartete auf eine Bewegung, die nur im Ansatz aggressiv sein könnte. Sie wollte zwar keinen Kampf haben, doch würde sie auch nicht zögern ihn anzugreifen, wenn es gefordert wäre. Ihr schwazer Schwanz wedelte wild umher ihre Ohren zuckten um jeden Laut mitzubekommen, ihre Augen hatten in fixiert und die Pullen sich verengt. „Begehe nur einen Fehler und du wirst ihn teuer bezahlen.“, dachte sie sich ohne auch nur eine Regung zu zeigen, was sie wirklich dachte. Denn ihr Gesicht zeigte keine Emotionen, es war einzig Konzentration was man sehen konnte.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Sa Okt 16 2010, 19:47

Theleron

Fast hätte Theleron schon seinen Bogen in die Hand genommen und auf Chimeshisa gezielt, aber im letzten moment konnte er sich noch zurückhalten. Du bist jung und ungestüm, aber bleibe dennoch immer ruhig! Waren die Worte seines Meisters.
Er blieb ruhig, aber dennoch war er angespannt. Unter seinem grünen, eng anliegendem Obergewand konnte man deutlich sehen wie seine Muskeln gespannt waren. Das er kein Hochelf war sah man ihm an seinen angespannten Gesichtszügen an. Ein wenig markanter und kräftiger war sein Gesicht, auch sein ganzer Körperbau.
Ein kleiner Windstoß ließ seine schwarzen Haare im Wind wehen und entblößten seine spitzen Ohren, die mit einigen Traditionellen Ringen geschmückt waren, so wie es üblich war für einen Waldelfen des Klans der Harman.
Sein Schwert – eine Art Kurzschwert, bloß erheblich dünner und schmaler – und sein Langbogen wirkten sich ein wenig beruhigend auf ihn aus.
"Nun ihr habt mein Wild verjagt.", erklärte er mit einem Blick auf Shinseinatatchi. "Ihr habt vor mir nichts zu befürchten!", versicherte Theleron in einem freundlichem Tonfall.
Vorsichtshalber blieb er stehen, da er keinen Kampf wollte. Zehn Schritt trennten sie und Theleron musterte heimlich die beiden Frauen. Der Schwanz der Stilleren weckte sein Interesse.
"Was führt euch in unser grünes Paradies?", fragte er vorsichtig.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   So Okt 17 2010, 07:13

Shisa bemerkte den prüfenden Blick des Waldelfen und war trotz seiner Aussage immer noch in dieser Haltung geblieben. Sie würde auch nicht so leicht die Haltung ändern, da er immer noch ein Fremder war und somit eine potenzielle Gefahr bedeutete.
Shin war anders und hatte gar keine Bedenken, doch ein wenig beschämt war sie, denn wegen ihnen konnte er seine Arbeit nicht verrichten.
„Das tut mir leid, wenn wir daran schuld waren, dass ihr euer Wild nicht bekommen habt.“, sprach sie mit ihrer lieblichen Stimme. „Doch Chimeshisa wird ihre Haltung euch gegenüber nicht sofort ändern, sie ist sehr vorsichtig. Ich hoffe ihr könnte dies verstehen, doch nun zu euer Frage.“
Setzte sich auf den Felsen nieder. „Wir sind hier um uns ein wenig zu erholen, da ich solche Gebiete mag, haben wir uns hier kurz niedergelassen. Wenn wir natürlich unrechtlich gehandelt haben sollten, hoffe ich ihr könnt uns verzeihen.“

Shisas Schwanz beruhigte sich ein wenig, wedelte zwar immer noch aber nicht mehr im selben schnellem Rhythmus wie vorher. Sie ging langsam auf Shin zu und blieb neben ihr stehen. Dabei immer den Waldelfen im Visier, denn sie traute dem Frieden überhaupt nicht. Zum einen weil sie ihn erst so spät bemerkt hatte und zum andere, weil seine Rasse gut für einen Hinterhalt geeignet wäre. Aber davon wollte sie nicht anfangen ohne Beweise zu haben.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   So Okt 17 2010, 07:49

Theleron

Theleron ging auf die redeslige Shinseinatatchi,hielt aber noch abstand. Er wollte die misstrauische Gefährtin nicht reizen.
"Macht euch keine Sorgen, ich finde schon ein passendes Wild. So schwer ist das ja nun nicht.", erklärte er fröhlich. "Eure Skepsis versteh ich voll und ganz!", wandte er sich an Chimeshisa. "Trotz der größtenteils friedlichen Zeit, gibt es doch immer wieder Wegelagerer oder andere unverschämte Diebe, so ist ein wenig misstrauen nur gut."
Als sich Shinseinatatchi hinsetzte, nahm auch Theleron in einem angemessenem Abstand platz und versuchte eine friedliche Ruhe auszustrahlen. Er hatte bemerkt das der Schwanz von Chimeshisa nicht mehr so unruhig zuckte. Langsam verstand er eine weitere Behauptung seines Meisters: Nicht immer ist es vorteilhaft all sein können an den Tag zu legen.
"Sagt, euer Name ist ein wenig ungewöhnlich für eine Menschenfrau. Wie kommt ihr zu dem Namen?", fragte er neugierig.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Mo Okt 18 2010, 19:52

Shisa bedachte den jungen Waldelfen und schaute auch auf seine Waffen, als er sich langsam setzte, war sie ein wenig erleichtert, denn so hätte sie mehr Zeit zum reagieren. Auch wenn nur ein paar Sekunden sind, doch diese können entscheiden sein.
Als der Unbekannte fragte woher Shin ihren Namen hatte, dabei Annahm das sie ein Mensch sei, konnte sich Shisa ein Grinsen nicht verkneifen. „Was für ein Dummkopf, er denkt wirklich sie sei ein Mensch. Ich hätte nicht gedacht das Elfen so vorschnell Urteilen, aber nun gut.“, dachte sie sich.

Als die Frage ausgesprochen war, wartete Shin einen Augenblick ehe sie zum Reden ansetze.
„Für wahr bei einem Menschen würde ich euch recht geben, dass solch ein Name ungewöhnlich ist. Doch ich muss euch wohl berichtigen, denn ich bin kein Mensch.“ Sie hatte das Grinsen bei Shisa bemerkte und fand es nicht angebracht, aber dennoch wusste sie, dass es besser war jetzt keine Diskussion anzufangen. Es wäre noch unhöflicher gewesen, deswegen sah sie wiedermal über das Verhalten ihrer Gefährtin weg.
„Fragt aber bitte nicht was ich bin, es würde zu lange dauern euch dies zu erklären. Zeit ist ein Gut, welches ich zwar habe, dennoch meine Gefährtin nicht. Ich hoffe ihr könnt dies verstehen, da ihr bestimmt auch Geheimnisse habt. Welche eine lange Geschichte fordern.“
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Di Okt 19 2010, 00:02

Kein Mensch? Interessant!, dachte sich Theleron und betrachtete Shinseinatatchi genauer. Ihre Gefährtin wurde nun auch ein wenig genauer gemustert. Möglichst unauffällig.
"Es scheint als hätten hier zwei äußerst interessante Damen meinen Weg gekreuzt.", lachte er. "Mein Meister wird verärgert sein, das er nicht das Vergnügen hat."
"Ich bin noch jung, ich habe nicht viele Geheimnisse und schon gar keine langen.", berichtete Theleron. "Ihr scheint zu den Wesen zu gehören die viel Reisen, oder?"
Seine ungestüme Jugend platzte nun aus ihm hervor. Der Grund warum er von anderen jungen Elfen ausgelacht wurde. Das einzige was er gut konnte und wo er bislang ungeschlagen war, war die Jagd. Durch seinen ungestümen Mut brachte er die größten Tiere nachhause. Er vagte sich in abgelegene Gebiete in denen manch ein erfahrener Jäger schon sein leben ließ.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Mi Okt 20 2010, 20:38

Shisa welche das Misstrauen wohl gepachtet hatte, fand es nicht gerade für den jungen Waldelfen sprechend, dass er so forsch fragte. Shin hingehend machte sich darüber keine Gedanken, sie fand es weder merkwürdig noch unangepasst.
Mit einem sanftem Lächeln auf dem Gesicht schaute sie zu ihrer Gefährtin und kurz danach zu Theleron. „Wir reisen notgedrungen, ohne es wirklich beabsichtigt zu haben. Daher kann ich nicht sagen das wir Wesen des Reisens sind.“ Shin wusste genau das sie nicht sagen, sollte warum sie reisten, denn das war zum einem Shisa Angelegenheit und zum andere wollte sie dem noch so jungem Mann nicht seine schöne Welt zerstörten, da sie bezweifelte er würde solches schon mal gesehen zu haben. „Doch wenn ich euch einen Rat geben dürfte, würde ich solche forschen Fragen nicht jedem Stellen, denn nicht jeder hat ein solch gutes Gemüt wie wir und könnt anders reagieren.“, sprach sie im ruhig Ton, ohne ihn ermahnen zu wollen. "Doch ich hätte nichts dagegen euren Meister kennen zu lernen, denn wir haben ein wenig Zeit."

Shisa bemerkte das Theleron sie musterte, auch wenn er es versuchte gut zu verbergen. Ungeschulte Wesen hätten es wohl nicht wahrgenommen, doch sie bemerkte es sofort. Dennoch sagte sie nicht, da sie genauso ihn musterte. „Es scheint als würde er genauso skeptisch uns gegenüber zu sein wie ich ihm. Doch er versucht es zu verschleiern.“, dachte sie sich und setzte sich.
Beim sinken auf den Boden, wendete sie den Blick genauso wie die Hand auf dem Gurt nicht ab. Sie gleitet auf ihre Knie uns blieb so sitzen. Ihre Beine waren nun von dem dunklem Kleid verdeckt , doch umso besser wurde der Waffengurt zusehen, welchen sie offen trug.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Do Okt 21 2010, 01:42

Aufmerksam hörte Theleron zu, war aber doch ein wenig peinlich berührt. Sein Meister hatte ihn vorgewarnt, aber wie üblich wollte Theleron nicht hören.
"Verzeiht, ich wollte nicht unfreundlich sein.", entschuldigte er sich. "Wenn ihr unbedingt wollt, kann ich euch zu ihm führen. Er wohnt außerhalb des Dorfes, somit gefährde ich das Dorf nicht.", letzteres hatte er mehr zu sich selbst gesagt.
Theleron stand langsam auf und blickte auf Shisas Waffengurt. Er war ein wenig beeindruckt.
"Nun folgt mir, wenn ihr wollt.", sagte er erfreut. "Aber seit vorsichtig, mein Meister kann manchmal etwas komisch sein.", flüsterete er noch eine leise Warnung.
Er war sich bewusst das in dieser Region mehrere Bäume und Tiere in enger Verbindung mit seinem Meister standen, wahrscheinlich wusste dieser auch schon was Theleron wieder tat.
Theleron lief auf zwei Bäume zu. "Es ist nicht weit, vielleicht einen halben Tagesmarsch wenn wir langsam laufen."
Er wusste das die beiden keine Elfen waren und somit mitsicherheit auch einige Probleme hätten in dem ganzen Unterholz vorwärtszukommen.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   So Okt 24 2010, 01:05

Shin und Shisa standen auf und folgten Theleron, doch jeder auf seine eigene Art.
Shisa erkletterte schnell und elegant einen Baum, um dann oberhalb ihnen zu folgen, wodurch sie natürlich auch eine bessere Position hatte wenn es nötig wäre zu kampfen.
Shin dahingegen machte es wie immer und schwebte über dem Boden, dabei hatte sie ein leichten Luftwirbel um ihre Füße erzeugt, welcher ihr den Weg durch das Unterholz gerade zu frei blies ohne dabei auch nur den Pflanzen zu schaden. Es war nicht ihre Arte etwas zu Schaden, sofern es nicht anders ging.
„Wieso lebt er den Außerhalb des Dorfes?“, wollte Shin wissen, da es doch nicht üblich war das sich Elfen von der Gemeinde abschottenden. Ihr war bekannt das sie Fremde mieden, aber nicht ihre eigenen Leute.
Shisa war nicht zuhören, auch kaum ein Blatt oder andere verräterische Pflanzenteile flogen nach unten. Sie war darin geübt lautlos fort zukommen und wie man sah war sie darin fast meisterlich.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   So Okt 24 2010, 01:54

Die Art und Weise wie Shisa ihm folgte überraschte ihn fast mehr als die von Shin. Die eine kletterte und sprang von Baum zu Baum, während die andere einfach schwebte. Mit einem verwirrten Blick lief er weiter.
"Nun er ist ein alter Weiser Mann und will die Verbindung zu Mutter Natur aufrecht halten. Er sagt immer das es im Dorf zuviele junge Elfen gibt die ihn dabei stören.", erklärte er.
Theleron lief ohne ein Anzeichen der Anstrengung in einem schnellen Laufschritt durch das Unterholz. Es würde noch ein wenig dauern bis das sie ankommen würden, aber da beide kein Problem mit dem vorwärtskommen hatten, würden sie schneller ankommen als Theleron gedacht hatte.
Nach ein paar Stunden wurde Theleron langsamer. Er lief nun auf einem kleinen fast unerkennbaren Pfad. "Wir sind fast da.", kündigte Theleron an.
Als er seine Ankündigung ausgesprochen hatte regte sich auf einmal das komplette Unterholz und die Äste der Bäume. Alles bildete eine Wand, so das ein durchkommen für alle drei unmöglich wurde. "Theleron!", donnerte eine Stimme durch den Wald, während er von Wurzeln und Ranken am weiterkommen gehindert wurde. Theleron zeigte keine Angst, aber neigte respektvoll sein Haupt. In einer für Shin und Shisa unbekannten Sprache gab es einen Disput zwischen der unbekannten Stimme und Theleron, wobei Theleron häufig unterbrochen wurde.
"Wer seid ihr?", dröhnte es nun etwas leiser wieder durch den Wald. Theleron indes wurde weiterhin von den Ranken festgehalten, er zeigte auch keinerlei Regung in seiner Haltung.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Di Okt 26 2010, 04:36

Shin blieb stehen als Theleron festgehalten wurde und der Disput zwischen ihm und einem Unbekannten begann. „Dies wird wohl sein Meister sein, ich hoffe nur er hat keine Probleme wegen uns bekommen.“, dachte sie sich.
Shisa hatte sich sogleich zu Shin begeben und sich an ihre Seite gestellt um auf mögliche Gefahren besser zu reagieren, denn das letzte was sie wollte war das sie Schaden nahm.
Als das Gespräch zu Ende ging und man sich an sie wandte, war es wieder Shin die für beide Sprach.
„Mein Name ist Shinseinatatchi und dies ist meine Gefährtin Chimeshisa.“, dabei machte sie eine ausladende Geste und zeigte auf Shisa. „Ich denke ihr seid wohl Thelerons Meister und wenn er wegen uns Schwierigkeiten hat, hoffe ich wir können dies friedlich lösen.“
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Mi Okt 27 2010, 08:06

Es dauerte einen kleinen Moment bis eine Reaktion kam. "Wer sonst sollte ich sein?", donnerte es durch den Wald. Die Pflanzen zogen sich an den angestammten Platz zurück und selbst Theleron wurde einige Sekunden später freigelassen.
Mit einem Nick deutete Theleron zwischen den Bäumen hindurch. Kein Wort war von ihm zu hören. Wenige Schritte später war ein kleiner Hügel zu sehen. Die kleine Tür am Fuße des Hügels öffnete sich im selben Moment und ein Elf mit grauen Haaren trat hinaus. Der Elf war in ein grünes Gewand gehüllt und lief leicht gebückt. Ein großer mächtig wirkender Holzstab diente ihm als Stütze beim gehen. Sein Gesicht wirkte nicht wie das eines üblichen alten Elfen, ehr ein wenig menschlich. Seine Gesichtszüge war nicht so fein wie die eines Elfen. Sie wirkten eingefallen und runder.
"Willkommen in meinem bescheidenem Hain, Shinseinatatchi und Chimeshisa", begrüßte er sie und verbeugte sich vor der jeweiligen Frau. "Mein Name ist Lamiadon Delaya, Druide des Dorfes und dieses Teiles von Sidh'urieb Tawar.", stellte er sich vor. Seine Stimme war nicht so fein wie man es von einem Elf gewohnt war, ein wenig heiser und rauer.
Der Blick des Druiden verfinsterte sich als er Theleron anschaute. Er sprach ihn in der selben unbekannten Sprache zu Theleron. "Wie unhöflich von mir! Theleron! Wir sprechen später über dein Verhalten und deine Strafe!", setzte er an.
"Kommt herein.", fuhr Lamiadon fort. "Eine Tasse Tee?", fragte er als er Wasser in einem kleinen Topf aufsetzte.
Direkt hinter der Tür war ein kleiner Raum mit zwei weiteren geschlossenen Tür und einem kleinen Kamin gegenüber vom Eingang. An den Wänden waren überall Regale und Schränke, in denen Bücher, Gläser, Schalen und Teller standen. In der Mitte war ein Tisch mit vier Stühlen dran.
Als Theleron anstalten machte auch einzutretten wurde er durch einen Ranke dran gehindert. "Theleron!", donnerte es durch die Behausung des Druiden. Einige Worte in der unbekannten Sprache und Theleron wandte sich ab.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Sa Okt 30 2010, 21:45

Die beiden Damen folgte Theleron ohne eine weitere Frage zu stellen und als sie bei der Behausung angekommen waren und den Meister Thelerons trafen zeigten sie immer noch keine Reaktion.
Als sie herein gebeten wurden und Theleron draußen bleiben musste, tat es Shin ein wenig leid.
Beide traten ein auch wenn Shisa sich nicht wohl fühlte. „Hier drinnen kann ich nicht kämpfen, wenn er uns nun angreift sind wir so gut wie machtlos, dann muss ich wohl dieses eine mal hoffen das Shin mich beschützt.“, dachte sie sich.

„Danke, dass wir euch treffen durften, doch bestraft den jungen nicht. Auch wenn er von sich aus über euch sprach, so bat ich ihn uns zu euch zu führen.“, sie schaute sich der Weil ein wenig mehr um.
Shisa sagte dann, „Nein danke für mich keinen Tee.“ Sie behielt immer noch eine Hand am Waffengurt, auch wenn es hier zwecklos ist.
„Ich nehme gerne einen“, sprach Shin und fuhr fort, „Doch warum lebt ihr hier so alleine? Ist euer Volk nicht sonst lieber unter seines Gleichen anstatt, so allein zu leben?“
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Mi Nov 03 2010, 01:46

"Nun er muss lernen sich an die Regeln zu halten, die vom Dorf gestellt werden und die besagen das er kein Wort über einen Angehörigen des Dorfes verlieren darf oder Fremde in die nähe zu bringen. Allerdings bin ich nicht ganz so streng und wusste es von anfang an das ihr ihm folgt.", erklärte Lamiadon.
"Ich bin nur ein Halb-Elf. Nur aufgrund meines Wissens und meiner Macht werde ich akzeptiert, aber das Leben im Dorf ist teilweise sehr politisch. ... Und ich mag die einsamkeit hier im Wald.", erzählte er während er Tee eingoss.
Beinahe hätte er den Tee überlaufen lassen, als er die beiden Gäste noch einmal musterte. Ruhig stellte Lamiadon die Kanne ab, damit sie seine zitternden Hände nicht bemerkten. Kurz überlegte er.
"Shinseinatatchi, darf ich euch fragen zu welchem Volk ihr gehört? Eure Aura habe ich noch nie gespürt und ich habe vor nicht alzu langer Zeit darüber gelesen, kann es sein das ihr dem Volk der Kami anghört?", seine Augen schienen förmlich vor erwartungsvoller Begeisterung zu leuchten. "Und ihr Chimeshisa, riecht wie ein Yoki.", Lamiadon meinte es keinesfalls abwertend. "Euer Volk wird nur noch selten gesehen."
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Mi März 16 2011, 10:55

Shin beobachtete alles was ihr Gastgeber machte und zeigte keinerlei Regung als er fragte, ob sie eine Kami sei. Sie fand es interessant dass jemand ihr Volk kannte.
Sie nahm die Tasse ruhig, obwohl sie recht voll war, zeigte der Tee keinerlei Bewegung als sie diesen anhob. Nachdem sie einen Schluck genommen hatte, wollte sie sprechen, doch bemerkte sie das Shisa lieber etwas wissen wollte und hielt sich zurück.

Shisa, welche eigentlich kein Interesse daran hatte hier im Haus länger als nötig zu verweilen, wurde sofort Hellhörig als Lamiadon über sie sprach. Sie hatte das leichte zittern in seiner Hand bemerkt und sie wusste, als er sagte er sei nur ein Halbelfe, das jenes nun schon seine Menschlichen Züge zeigte. „Woher weiss er etwas über uns? Könnte er Informationen haben, sollte dieser Ausflug mich weiterbringen können?“
Ihre Augen verengten sich und sie hielt sich bereit wenn es sein müsste sofort in den Angriff zu gehen, auch wenn dies hier kaum möglich war.
„Eurer Wissen scheint größer zu sein als ich gedacht hätte, aber verratet mir doch vorher ihr Wissen über unsere Rassen habt. Oder besser wieso fragt ihr dies? Was wollt ihr damit bezwecken?“, sprach sie in einem sehr ruhig und dunkel Ton.

"Es scheint wohl das nun aus ihrem Gefallen mir gegenüber doch auch für sie bring. Aber was wird sie wohl machen wenn sie dies in erfahrung gebracht hat. Wird dann unsere Reise dem Ende entgegen gehen?", fragte Shin sich.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Do März 17 2011, 00:21

Irritiert blickte Lamiadon zu Chimeshisa. "Euer Volk ist selten zu sehen und eine Kami noch viel seltener. Es gibt wenige Bücher in denen ihr Volk beschrieben wird. Die Zeit in denen viele von ihnen wanderten sind längst vergangen, so konnte ich noch mit keiner Kami reden.", erklärte er nun wieder in alter Ruhe.
Kurz zögerte er und sucht das Bücherregal ab, nach wenigen Minuten fand Lamiadon dsa gesuchte Exemplar und zog es aus dem Regal. Es war ein dickes Buch mit einem ledernen Einband, Kreaturen Fargrims stand in einer verschnörkelten Schrift auf der Front.
Der Druide blätterte in dem Buch herum und schien etwas zu suchen. Man konnte verschiedene Illustrationen von Kreaturen entdecken und lange Texte darunter. Irgendwann stopte er und deutete auf die Seite Yoki stand dick drüber geschrieben. Es befanden sich so gut wie alle Informationen zu den Yoki in dem Buch, auch wann das Dorf von Chimeshisa zerstört wurde. Am Ende des Berichtes und des Steckbriefes befand sich ein Wort in einer unbekannten Sprache. "Hier ist meine Quelle des Wissens oder ehr ein Teil meiner Quellen." Lamiadon beobachtete die Reaktion der Yoki und schien im Moment weniger an der Kami interessiert zu sein.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Do März 17 2011, 09:49

Shin schaute ihm hinterher und fragte sich langsam warum er so irritiert war. Doch dafür blieb später noch Zeit, jetzt musste sie dafür sorgen das Shisa nichts unverzeihliches macht.

Als Shisa das Buch gelesen hatte, schaute sie nach unten. „Wer hat dies verfasst? Wo finde ich ihn?“
Sie hatte ihre Hände zu Fäuste geballt und Shin hielt diese sanft umschlungen fest. Da Shisa nun neben ihr stand. „Das muss schmerzhaft für sie sein, aber woher weiss man dies? Warum liegt so ein Buch hier?“
Normaler weise zeigte sie keine Gefühle und verhielt sich ruhig, aber nicht wenn es um dieses Thema ging. Es hätte nicht viel gefehlt und sie hätte ihn mit Gewalt dazu bringen wollen, dass er sprich. Doch die sanfte Berührung von Shin half ihr sich im Zaum zu halten, sie war das einzige was ihr bis jetzt noch geblieben war.

Shin richtete sich nun auf, bevor Lamiadon auch nur antworten konnte. „Bitte versteht es nicht falsch, aber es ist besser wenn ihr diese Information sofern ihr sie habt uns gebt. Es ist nicht das ich euch zwingen möchte, aber hoffe doch ihr könnt die Situation verstehen.“, sie hatte währenddessen sogar eine kleine Barriere erschaffen, weniger zum Schutz für sich eher für ihn. Da sie Shisa Gefühle nur zu gut verstand.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Do März 17 2011, 23:14

"Nun ich bin ein Druide, es liegt in meiner Natur und in meiner Berufung als Druide dieses Wissen zu erlangen.", erklärte er. Lamiadon schaute skeptisch zu den beiden rüber. Die Drohung ließ er so im Raum stehen. Er selbst hatte hier seinem eigenen Haus keine Angst vor übergriffen, es gab hier mehr als nur eine Pflanze die ihn beschützen würde. Falls das nicht genug war hatte er noch den ein oder anderen Zauber zur Verfügung stehen.
"Das Buch wurde von vielen verfasst, aber es gab nur wenige die die Informationen in ein Buch zusammenfügten. Derjenige der diese Ausgabe zusammengefügt hatte lebte zu letzt in einem Dorf weit im Norden des Sîdh'tawar, am Fuße des Weltengipels. Ob er dort noch immer lebt kann ich euch nicht sagen, er ist nicht sehr sesshaft.", zwischen zeitlich nippte der Druide ruhig an seinem Tee. "Er war damals als wir uns traffen schon ein sehr alter Zwerg, ob er überhaupt noch lebt kann ich euch nicht sagen. Sein Name lautet Ovrin Graubart der Weise vom Klan der Hohen."
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Fr März 18 2011, 21:32

Als Shisa hörte wer es war, wurde sie wieder lockerer. Aber nicht weil sie erleichtert war, sondern weil sie nun endlich einen Anhaltspunkt hatte, sie konnte nun sich wieder auf dem Weg machen und vielleicht bald sogar ihre Rache nehmen.

Shin lies obwohl sich Shisa beruhig hatte die Barriere immer noch aufrecht. „Ich danke euch für eure Gastfreundschaft und Hilfe.“, dabei deutete sie eine leichte Verbeugung an.
„Wenn dies vorüber ist komme ich euch gerne wieder besuchen und dann können wir in ruhe so hoffe ich über einiges Reden.“, dann wandte sie sich um.
Shisa schritt als erstes langsam zur Tür, denn sie wollte so schnell es nur ging zu diesem Zwerg. Als sich Shin auf die Tür zu bewegte, lies sie die Barriere verschwinden.
„Danke.“, kam es leise und zögerlich von Shisa als sie die Tür öffnete.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Sa März 19 2011, 01:38

Nickend nahm Lamiadon den dank an und verabschiedete sich von den beiden Frauen. Bevor er die Tür hinter ihnen schloss wandte er sich den beiden Frauen zu. "Es ist eine Reise von sechs Tagen zu dem kleinen Dorf. Geht am besten einen halben Tag Richtung Norden, dort findet ihr einen kleinen Wildpfad, aber dieser führt euch dann schnell bis zu dem Dorf, einzig die Feen die dort Leben sind etwas mit Vorsicht zu genießen. Im Dorf selber seit auch vorsichtig, die Bewohner können seltsam auf Fremde wirken... Euch steht die Tür hier jederzeit offen, bis dahin eine angenehme Reise und viel Erfolg.“
Langsam schloss sich die Tür und Lamiadon lass den Artikel über die Yoki noch einmal durch.
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Sa März 19 2011, 22:29

Shin und Shisa gingen zu erst gegen Norden, es war für sie keinerlei Probleme sich durch den Wald fortzubewegen. Als sie auf den Weg trafen von dem er gesprochen hatte hielten sie erstmal an und machten rast. Wie gewöhnlich nächtigten sie unter freiem Himmel, aber wie sonst auch errichtete Shin eine Barriere damit kein Unwetter sie überraschen konnte. Ein Feuer brauchten sie nicht und so wurde es dunkler ohne das man noch sehen konnte das dort jemand Rast machte.
„Meinst du unsere Reise wird von Erfolg sein?“, fragte Shin.
„Ich weiß es nicht, aber ich hoffe es. Ich will es endlich geklärt wissen, wie kam so etwas nur einem ganzem Dorf antun. Es waren Kinder und wehrlose Frauen und Alte dort.“ Shisa senkte den Kopf dabei und lehnte sich an Shin und fuhr fort. „Ich weiß zwar das wir selbst andere ermordet haben, aber niemals Kinder oder wehrlose. Selbst wir haben unseren Stolz gehabt und nicht alles gemacht, wie kann man dies nur machen.“
Währenddessen legte Shin einen Arm um sie und drückte sie näher an sich.
„Das kann ich dir nicht sagen.“ Danach sprachen sie nicht mehr darüber sondern suchten ihre Ruhe.
Sie folgten dem Weg um sich jenem Dorf zu näher das nun soviel Hoffnung bedeutet. Von den Feen, die Lamiadon ansprach hatten sie noch nichts bemerkt und es war sehr ruhig geworden auf der Reise. Aber beide hatten die selben Gedanken ohne das es einer von ihnen ansprach.
Sie wussten beide nicht was geschehen würde, wenn dies wirklich die Ende der Suche bedeuten würde. Trennten sich dann ihre Wege oder blieben sie noch weiterhin zusammen? Doch warum waren sie überhaupt noch zusammen, Shisa fragte sich dies schon die ganze Zeit. Shin hatte keinen Grund hier weiter bei ihr zu bleiben und auch Shisa hätte die Suche damals alleine geführt, doch nun würde keiner ohne weiteres einfach so gehen. Doch sie vermieden es über dieses Thema zu sprechen, weil keiner das höre wollte, was wohl so schmerzlich sein könnte.

Diese “Wanderung“ war für beide erholsam und auch recht merkwürdig, denn sie trafen niemanden auf dem Weg, Die einzigen, welche ihre Wege kreuzten waren jene die schon seid Ewigkeiten diesen Wald bewohnen, nein nicht die Elfen, sonder die Tiere und Pflanzen. So war nun auch der 4. Tag auf diesem Pfad schon fast vor rüber. Auch wenn es zur Dämmerung ansetzte war es ihnen kein Problem sich zurecht zu finden. Wie auch sonst immer ließen sie sich unweit des Weges nieder und Shin sorgte dafür das sie sich ungestört unter dem freien Himmel niederlassen konnten, doch Shisa lies dennoch sich nicht davon abbringen immer noch ihre Falle zur Warnung zu erreichten. Kleine Glöckchen, welche sie bei sich hatte brachte sie so mit dem Draht in Verbindung das ein lautloses Eindringen kaum möglich war, sofern man nicht wusste das dort was war.
„Zwerg sagte er, ich überlasse dir das Reden wohl besser.“, meinte Shisa mit einem Lächeln auf dem Gesicht. „Schaffst du es auch dies zu ertragen oder willst du lieber außerhalb warten?“, fragte Shin darauf und ohne zögern erhielt sie die Antwort. „Ja und zudem wer soll dich dann dort beschützen. Ich werde nicht nochmal zulassen das irgendjemand mir etwas nimmt ohne das ich mein Möglichstes versucht habe.“
„Wie lange ist es jetzt eigentlich schon her, dass wir so vertraut miteinander sind? Ich weiß noch zu gut das du mich nicht mal bei dir haben wolltest und nun sie dir an was aus uns geworden ist. Wir fast eins, das obwohl wir verschiedener nicht hätten sein können.“ Sprach Shin ohne dabei direkt Shisa gemeint zu haben, aber wen sonst sollte sie diese frage stellen.
„Ja lange ist es her, aber ich glaube das dies wohl den Umständen entsprechend geschehen ist. Wäre dies damals nicht passiert, wüsste ich nicht ob wir sonst so wären. Aber lass uns nun ruhen, wir haben noch 2 Tage bis wir da sind.“
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BeitragThema: Re: Sîdh'tawar - Der Friedenswald   Mo März 21 2011, 02:48

Im Dickicht oder den Baumkronen versteckt hörten sie sich an was die beiden Eindringlinge dort unten Diskutierten. Nur ab und an lief ein Elf durch ihr Gebiet, aber das kündigte er im Vorfeld an und bat um Erlaubnis, aber selbst dann wurde er nur geduldet und das auch nur vorübergehend. Diese beiden dort unten waren keine Elfen! Unbekannte Wesen, was das ganze noch schlimmer machte. Ein Wispern ging durch die Reihen, nicht zu verstehen für Wesen die nicht darin geschult waren.
Viele waren für Zauber die die Eindringlinge verschwinden ließen, andere wollte sie töten, wieder andere wollte sie verscheuchen. Eine schnelle Einigung war selten bei den Feen hier. Andere ihrer Art waren vielleicht freundlich und gutmütig, diese hier waren eher misstrauisch und zurückhaltend. Neugierig waren sie trotz allem, aber nicht was andere Völker angeht.
Später in der Nacht hatten sich einige zurückgezogen, andere blieben da um zu Diskutieren was nun geschehen sollte. Die Wesen waren Fremd und strahlten etwas irritierendes und nicht definierbares aus.
Langsam stand eine der Feen auf und flog nach unten. Es war eine weibliche Fee. Man konnte eine grobe Ähnlichkeit mit einem Menschen erkennen, doch einige Merkmale ließen diesen Irrtum klar darlegen. Gut einen Meter groß war sie und hatte vier durchsichtigen Flügeln auf dem Rücken. Ihre silbern wirkende Haut wurde von einem knappen grünen Oberteil und einem knappen Kleid bedeckt. Ihre blass blauen Augen leuchteten stetig und fixierten die Fremden.
Neben den Fremden landend schnupperte sie die Fremden ab. Ein wispern war wieder zu vernehmen. Langsam landeten zehn weitere auf dem Boden und begutachteten die Wesen aus der nähe. Sowohl männliche als auch weibliche waren darunter zu finden.
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