Come, you children, listen to me, I will teach you the fear of the lords
 
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 Dragloth

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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Dragloth   Do Dez 23 2010, 02:23

Die Diskussion über die Waffen Irinas waren lang gewesen, am Ende entschied man ein paar Schiffe mit den Waffen auszurüsten. Der nächte Punkt auf der Liste waren die Kreaturen im wilden Norden. Aus der Stadt Rendal kamen Berichte über seltsame Bewegungen einiger Orkklans und man sah einige Frostriesen weiter südlich als es für ihre Jagd normal war. Desweiteren war ein Bericht eines Händlers aus einer der unabhängigen Städten im Wilden Norden über häufigere Überfälle durch Goblins und Sichtungen von Dämonen darunter. Alle Ratsmitglieder lasen die Berichte und kurz drauf entstand ein gemurmel. Ein großteil vom Rat, unteranderem auch Raul, taten diese Berichte als Fälschungen oder aber Wahnvorstellungen ab. Irina und zwei andere sahen darin mehr als nur Wahnvorstellungen, sie nahmen die Warnungen ernst. Sie winkte den Diener heran und gab ihm ein Zettel den sie kurz zuvor verfasst hatte, es waren Anweisungen für Arega und einen Mann Namens Rimmershel. Danach beugte sie sich zu Nariél, sie hatte zuvor den Blick Rauls den er Nariél zuwarf bemerkt. "Was ist los?", fragte sie ruhig, ihr Gefühl sagte ihr das hier mehr los war als es den Anschein hatte.
Raul schickte seinen Diener mit einem Auftrag davon, als der Diener Irinas wiederkehrte.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Fr Dez 24 2010, 11:57

Oh wenn sie nur wüssten, wie nah sie einer Dämonin sind, diese ahnungslosen Ignoranten.
Eigentlich sollte sie sie zerquetschen wie lästige Insekten, doch dafür waren die einen oder anderen noch zu gute Marionetten.
Auf Irinas Frage hin, beugte die Daimones sich zu ihr herunter und flüsterte ihr ins Ohr:
"Es geht nicht. Später mehr."
Schließlich wusste sie nicht, über welche Möglichkeiten Raul verfügte.
Womöglich belauschte er die beiden Damen auch noch in diesem Moment.
Er war von irgendwas umgeben, dass nicht so einfach zu umgehen war.
Dieser Kerl ... schien nicht zu sein, was er zu sein vorgab, doch war dies auch nur ein Verdacht, den sie selbst aufkommen ließ.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Dragloth   Fr Dez 24 2010, 23:14

Nach dem man sich bei dem zweiten Punkt darauf geeinigt hatte, dass die Berichte durch einen erfahrenen Späher überprüft werden sollten und man dann neu entscheiden würde ging man zum dritten Punkt über. Auf Rauls Gesicht erschien ein kurzes grinsen, sein Blick glitt zu Irina herüber.
Es wurde schnell klar welcher Vorfall ausschlaggebend war. Der Vorfall in dem Irina und Nariél verwickelt waren, allerdings war niemandem bewusst das die beiden Damen dafür Verantwortlich waren.
Es gab eine hitzige Diskussion über die Strafen und die Verfolgung von Necromanten und Magiern die sich etwas zu Schulden kommen ließen. Von den Ratsmitgliedern die dagegen waren wurden vorschläge zur verbesserten Sicherheit der Kammer für magische Verbrechen und deren Mitarbeiter eingeworfen.
In dieser Diskussion kam der Diener Rauls wieder in den Raum und übergab ihm ein Zettel. Rauls Blick glitt wieder zu Irina herüber. "Ihr seit so still, Irina! Habt ihr gar nichts zu diesem Vorfall zu sagen? Oder seit ihr vielleicht sogar diejenige die die Leichen verschwinden ließ?", donnerte seine Stimme ruhig durch den Ratssaal.
Irina ließ sich nichts anmerken und blickte zurück, allerdings schien sie den Augenkontakt zu meiden. "Raul, was meint ihr damit?", fragte sie ruhig. "Ich bin eine Magistre Alchmiscus. Was will ich also mit Leichen? Desweiteren bin ich ein Mitglied diesen Rates!"
"Verzeiht, ich vergass das ihr kein nutzen aus Leichen ziehen könnt. Desweiteren wurde mir grade berichtet, das euer Schiff angelegt hat und gut sechs dutzend schwer bewaffneter Krieger und zwei Dutzend Magier mit eurem Wappen das Schiff verlassen haben. Plant ihr einen Krieg?", letzteres fragte er mit einem sarkastischen Unterton.
"Spioniert ihr mir etwa hinterher? Mir war nicht bewusst das ich das eintreffen meines Schiffes zurovr anmelden muss und das sich meine Wächter ohne eure zustimmung nicht an Land begeben dürfen!"
"Verzeiht mir noch mals.", entgegnete er.
Die meisten Ratsmitglieder schienen Irina zu unterstützen, sie nickten ihr zu und schüttelten den Kopf über Rauls Frage. Andere wiederrum entsandten ihre Diener, als sie die Zahl der Krieger von Irina hörten.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 08:08

Na das waren ja wundervolle Aussichten.
Necromanten sollten also bestraft werden hm?
Pah ... sie selbst war mehr als nur eine Necromantin.
Sie ist die Herrin der Toten ... die Necromantie in Persona ... die Königin des Totenreiches.
Sicher vermochte niemand ihren Blick unter der Maske wahr zu nehmen, doch sicher war, dass man das Lächeln auf ihren Lippen nicht übersehen konnte.
Mehrere Diener verließen den Raum, als die Sprache auf Irinas kleine Arme zu sprechen kam.
Ein Grund mehr diese Idioten zu verachten.
Raul war der Einzige der Gefährlich werden könnte.
Was jedoch, wollte er wohl gegen eine Armee von Toten ausrichten können.
"Verzeiht mir, doch ich muss mich um Eure Armee kümmern,"
flüsterte sie Irina zu und verschwand aus dem Saal.
Sie hatte etwas zu erledigen, was Irina zu gute käme und ihre eigenen Pläne vorantreiben würde.

Die Daimones ließ sich vor einem kleinen Huschen ab setzen, welches schon sie erst vor wenigen Tagen ausfindig gemacht hatte, wobei ihr natürlich ihre Spione geholfen hatten.
Schnell verschwand sie in dem Haus, in dem eben eine solche Elfe beheimatet war, die eine enorme Ähnlichkeit mit ihrem jetzigen Aussehen auf wies.
Natürlich gab es in diesem Haus einen unterirdischen Zugang zu ihrem Anwesen, den sie gekonnt hinter sich verschloß ... für immer.
Kaum das sie eine Abzweigung gefunden hatte, ließ sie die Decke mit Hilfe einiger Geister einstürzen, auf das dieser Zugang niemals wieder geöffnet werden würde.
Es dauerte nicht lang, ehe sie daheim war.
Hier wusch sie sich erst einmal die Farbe aus den Haaren und von ihrem Körper.
Widerlich, dieses Zeug.
Endlich durfte sie sich wieder wie sie selbst fühlen.
kaum das sie fertig war, zog sie auch schon ihr schwarzes Kleid an, welches wie alle ihre Kleider, magisch war.
Nun erst gönnte sie sich ein wenig Rotwein, den sie eigentlich eher aus Gewohnheit, als des Geschmackes wegen trank.
Raul bereitete ihr Kopfzerbrechen.
Schatten wurden von ihm aufgesogen und er merkte sofort, wenn jemand ihn auch nur an sah.
So gute magische Talismane konnte er nicht haben, dass diese ihn vor jeglichen spionagen schützen konnten.
Vielleicht aber, gab es eine andere Möglichkeit ... eine natürliche Möglichkeit, ihn aus zu spionieren.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 10:36

Gehetzt stürzte eine Gestalt aus grüner Haut und fauligem Fleisch durch die Straßen der Stadt. Gehetzt von verroteten Kötern aus Knochen und grauem Fleisch. Kurz vor seinem Ziel stolperte das Wesen über seine Füsse und stürzte vor dem Tor zu Boden. Mit letzter Kraft schob seine abgestorbene Hand den Fetzen, den sein Meister einen Brief nannte, durch die Stäbe, ehe ihn die wolfsähnlichen Kreaturen überfielen und seinen Körper zerfetzten, zerrissen und zerfleischten. Sobald die Köter zurück kehren, wird der selbe Meister dafür sorgen, dass auch ihre Körper einem Aasfresser zugute kommen würden.

In dem Brief jedoch der an die Herrin des Anwesens gerichtet war, sollte der Meister - ein verrückter Wissenschaftler -, in einem lang ausschweifenden und sehr detailreichen Text von seiner Forschung und seinem aktuellen Projekt erzählen und sie schließlich ohne große Umschweife um einen baldigen Besuch bitten. Mit der Absicht, sie von seinem Meisterwerk überzeugen zu können und in der Hoffnung ihm bei seinem Problem helfen zu können.

Unterzeichnet war dieser schlampig geschriebene Brief dann schließlich mit dem Namen Gregorius Franken.


Zuletzt von Untoter am Sa Dez 25 2010, 10:54 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 10:47

Was immer sich da draußen auf dem gewaltigen Vorhof tat, es hatte mit einer Leiche zu tun, die sie nicht haben würde, was die Daimones nicht gerade glücklich stimmte.
Langsam schritt sie zur Tür, hob den Brief auf, der durch den Schlitz geschoben worden war.
Aufmerksam und durchaus interessiert wurde der Brief gelesen.
Was sie dem Brief entnahm, weckte ihr Interesse sehr.
Gab es doch dereinst einen ... Mann in ihrem Leben, der das Blut von Vampiren liebte, ausgesprochen höflich udn zuvorkommend war udn Leichen zu Kunstwerken verarbeitete.
Leider war die Unterschrift nicht die Kadans, sondern eines anderen.
Woher zum Teufel wusste dieser Kerl, dass sie mit Leichen zu tun hatte?
Natürlich würde sie diesem Kerl einen Besuch abstatten.
Schon legte sie den Brief bei Seite, welcher augenblicklich vollkommen schwarz wurde und sich schließlich in einen Schatten verwandelte.
Die Daimones griff nach dem Umhang an der Tür, legte ihn um und verließ das Haus.
Eine Kutsche fuhr bis zur Tür vor, ließ die Daimones einsteigen und fuhr genau dort hin, wo sie hin wollte.
Es war wirklich zu einfach Leichen davon zu überzeugen zu tun, was immer die Daimones wollte.
Es dauerte nicht einmal lange, ehe die Kutsche hielt.
Die Daimones stieg aus, klopfte an die Tür des sonderbaren Hauses vor ihr und wartete ab.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 11:36

Der Herr persönlich öffnete erst nach einer ganzen Weile ganz wirr und in die grelle Sonne blinzelt die Tür. Sein Wissen um Nekromantie und das Beleben von toten Dingen reichte noch nicht einmal für einen dauerhaften Diener. Nicht nur, dass seine Geschöpfe bei weitem dumm und dümmer waren, sie verroteten auch nach wenigen Tagen. Je nach Verwesungsgrad und Wetter.
Als er die Dame erblickte, war er zuerst erbost und wollte sie abwimmeln, erinnerte sich dann jedoch rechtzeitig an seinen Brief und daran, wer sein Besuch sein könnte.
"Oh, verzeiht. Kommt doch bitte herein! Immer hereinspaziert!"
Ohne auf weitere Höflichkeitsfloskeln - ob er ihr den Umhang abnehmen dürfte oder sie eine Tasse heißes Wasser haben möchte - drängte er es ihr auf, ihm in sein Labor zu folgen. Jedes Zimmer war mit dicken Staubschichten bedeckt und die oberen Etagen schienen unbenutzt zu sein, denn große weiße Laken waren über etliche Möbelstücke geschlagen. Zudem waren die Fenster mit dicken Gardinen verdeckt.
"So folgen sie mir doch bitte, hier entlang."
Er führte sie unverzüglich runter in den Keller. In Kisten oder auf Tischen und Kommoden um sie herum lagen etliche Körperteile, Leichen oder Tierkadaver.
Schwach glimmendes Licht aus Kerzen erleuchtete nur wenig in dem Raum, in dem der ausgehungerte Mann zu strahlen begann.
"Hier, hier ist es meine Dame.", er deutete auf den Tisch in der Mitte.
Es schien, als würde dort nur ein nackter Mann liegen. Erst auf den zweiten Blick sah man die feinen Nahtstellen um seinen Körper herum, die mit sehr viel Mühe und Geschick aufgebracht worden waren. Der Wissenschaftler ließ die Dame sein Meisterwerk kommentarlos bestaunen.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 12:01

Für den Mann hoffte sie, er habe wirklich etwas gutes zu bieten, denn seine Seele würde sich nicht gerade fruen über das, was sie ihm an tät, wäre sie umsonst hier heraus gekommen.
Natürlich würde er diesen Besuch nicht überleben, denn er wusste ohnehin schon zu viel und hatte nun auch noch ihr Anlitz gesehen, was nun wirklich für sie nicht vertretbar war, wollte sie weiterhin aus dem Hintergrund agieren.
Langsam folgte sie dem komischen Kerl.
Seinen Körper würde sie vermutlich verrotten lassen.
Im Keller an gekommen, betrachtete sie das Werk des Mannes.
Ihre schlanken Finger streckten sich nach dem Leib des zusammen genähten Mannes dort aus, streichelt ihm nahezu zärtlich über die Brust.
"Wunderschön,"
hauchte sie leise.
langsam schritt sie um ihn herum, strich über die Wange, öffnete ein Auge, um seine Augenfarbe zu sehen.
Was sie da sah gefiel ihr mehr als alles andere.
"Und ... wozu braucht ihr nun mich?"
wollte sie wissen, ohne das Auge von dem jungen Mann da zu nehmen.
In Gedanken durchforstete sie schon den Seelenwald nach einer Seele, die in Frage käme.
Am besten wäre wohl die Seele eines Tiermenschen.
Vielleicht eines Luchsmenschen ... oder Katzenmensch?
Zunächst jedoch ... wartete sie die Antwort ab.
Vielleicht sollte sie die Sele eines Prinzen oder eines Adeligen nehmen.
Nein ...


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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 12:22

Der Mensch war von diesem Augenblick so sehr überwältigt, dass er sich seiner Bedeutungslosigkeit bewusst wurde.
"Ich...ich kriege ihn nicht zum Leben.", stotterte er aufgeregt und seine Augen wurden ganz feucht.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 12:49

Die Daimones betrachtete den Körper noch einen Moment, ehe sie sich dem Wissenschaftler zu wandte.
"Ihr erschafft solch ein Wundervolles Wesen und seid nicht ind er Lage es zum Leben zu erwecken? Was für ein jämmerlicher Necromant seid ihr? Ich kann den Tot hier riechen. Ihr habt schon mehr Wesen zum Leben erweckt., aber sie sind ... verrottet. Ihr könnt ihm keine Seele geben nicht wahr?"
Wahr ihr Ton zunächst noch agressiv und beleidigend, so wurde sie schließlich zunehmend belustigt.
Vorsichtig betastete sie die Leichenteile hier, betrachtete sie belustigt und nahm schließlich eines in die Hand.
"ich soll ihm die Seele geben, die ihr ihm nicht schenken könnt. Welch Zufall ... Eben noch überlegte ich, welche Seele ich ihm geben soll."
Sie führte das eben gefundene Herz, welches wirklich schon bessere Zeiten erlebt hatte, zu ihrem Mund und biss herzhaft hinein.
Scheinbar mundete es ihr vorzüglich.
Warum sie das tat, blieb ihr kleines Geheimnis, doch würde der Mann dort vor ihr nicht mehr dazu kommen, diese Tatsache irgendwem zu erzählen.
"Also gut ..."
meinte sie, nachdem sie das halbe Herz in einem ihrer Rockfalten verschwinden lassen hatte.
Sie begab sich zu dem Kopf des Wesens, welches so wundervoll auf sie wirkte und öffnet den Mund des Mannes.
Wieder durchstöberte sie den Wald der Seelen.
Da ... inmitten des Waldes saß die Seele, die sie suchte.
Perfekt um ihn zu erziehen, denn nach seinem Einzug, würde er lernen müssen.
Er wäre wie ein neugeborenes Kätzchen, oder ein neugeborenes Raubtier.
Zwar wären die Anlagen des alten ichs da, doch würde er sicher nicht mehr so sein, wie er s einst war.
"Komm und beziehe dein neues Heim,"
befahl sie der Seele des Mannes, den sie auserkoren hatte.
Ein Jäger des Blutes.
Kadan, der eben so höflich und adelig gewesen war, wie er auch das Morden liebte.
Leider ... hatte er nicht erwartet von seiner Angebeteten ermordet zu werden, die eben so sehr ins Morden verliebt war.
Keine andere Seele hätte besser gepasst, als die des Vampirs, der zu gern das Blut seines Gleichen trank.
Ein blauweißer Schemen erschien, schwebte sacht zum Mund des Körpers und verschwand in ihm.
Im nächsten Moment, begann der Körper an zu zucken, als stünde er unter Stromschlägen.
Vorsichtig ging sie nun von ihm weg, wartete ein paar Schritt entfernt und lächelte Glücklich, als er die Augen öffnete.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 13:08

Die Schwere des Lebens lag auf ihr, als das neugeborene Wesen langsam die Augen öffnete. Vor ihm stand sein Schöpfer - sein Vater. Neugierig wollte es das, was es sieht berühren. Anfassen um zu greifen, was es ist. Doch noch hatte es kein Verständnis von Stärke und Zärtlichkeit. Wie ein Speer durchbohrten seine Finger das weiche Fleisch. Blutgetränkt schoss seine Hand auf der anderen Seite wieder aus dem Rücken. Die Farbe des Blutes faszinierte es - der zusammensackende Körper jedoch nicht mehr. Nachdem der Körper auf dem Boden landete, richtete sich das Wesen und stand auf. Die nackten Füsse standen unruhig auf dem glatten Steinboden, bis sie schließlich von dem selben warmen Rot umgeben waren, wie die Hand. Neugierig beugte sich die Gestalt zu dem Toten runter und betastete die Blutlache. So schön es doch war.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 13:17

Fasziniert betrachtete die Daimones den eben getöteten.
Das Wesen war perfekt.
Neugeboren und ihr unterstellt.
Vorsichtig griff sie zu einer Decke, die herum lag, legte sie dem Wesen um und betrachtete ihr Geschöpf.
Zärtlich legte sie ihre Hand auf seine Wange, die andere auf seine Hand, um diese sacht zu halten.
Er musste erst ein Gefühl entwickeln, um nicht gleich jeden zu töten.
"Wie ich sehe ... fasziniert dich das Rot noch immer. Wie ich es mir dachte. Dein neuer Körper wird die alten Laster jedoch nicht mehr haben und auch dein Name wird anders sein, als der, den du damals hattest."
Sie ließ von ihm ab, ging ein paar Schritte, dreht sich wieder zu ihm um.
Ihre Hand hob sich, winkte ihn zu sich, wobei sie sprach:
"Komm .... Folge mir mein Schöner. Du wirst lernen müssen, als seist du in junges Raubtier."
Natürlich würde er die Worte nur in Verbindung mit Gesten verstehen, doch er würde sicher lernen.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 13:30

Es wusste nicht die Bedeutung von Blut oder ihren Zweck. Auch nicht, was es damit anfangen solle. Dennoch war es fasziniert von ihr. Aber auch von dem anderen Wesen. Ein süsslicher Geruch ging von ihr aus - ein wenig zu süss, doch der interessante Geruch des Rot lag dahinter. Versteckt unter all den anderen Gerüchen, die ihm gar nicht gefielen.
Er streckte seinen Arm nach dem anderen Wesen aus und lief langsam auf sie zu. Die Motorik war ebenso wie seine Kraft noch ungelernt und ungeschickt. Nicht gerade sanft stieß er dabei mit der Schulter gegen ein großes Regal und demolierte es. Es schepperte laut, was ihm unangenehm war, er wusste jedoch nicht woher das kam oder eher, wie er es hören konnte. Nachdem wieder Ruhe eingekehrt war, nahm es neue wundersame Gerüche auf. Langsam öffnete sich sein Mund und zwei kleine Zungenspitzen züngelten hervor. Sofort beugte es sich wieder auf den Boden und begutachtete die kaputten Phiolen, Gläser und Reagenzien. Ohne Angst und Vorsicht streckte es seinen Finger danach aus und zog sich einen langen Schnitt zu, der sich jedoch nicht bemerkbar machte. Neugierig legte es seinen Kopf zur Seite.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 13:37

"Oh du ungeschickter Schatz."
Wieder machte sie die Handbewegung, um ihn zu sich zu rufen.
Ja ... sie würde ihn vieles lehren müssen.
Vor allem auf den Körper der ihn beherbergte acht zu geben, denn ein jeder Körper kam für ine starke Seele wie Kadans nicht in Frage.
Vorsichtig beugte sie sich herunter, nahm seine Hand und versucht ihn sanft hoch zu ziehen.
Er hatte ein Nagazunge.
Herrlich dieses Wesen.
"Langsam ... Nicht zu hastig."
Sie wusste um die Ungeschicklichkeit des Wesens, welches kein Blut in sich hatte.
Ein Säugling im Körper eines Mannes.
Lediglich würde er schneller lernen als ein Menschenkind, da seine Seele schon einmal lebte.
Schmerzunempfindlich, wäre er der Traum eines jeden Heerführers, doch würde sie ihn nicht so ohne weiteres gehen lassen.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 13:47

Ruhig ließ es sich ziehen und folgte ohne weiteres dem Geruch, den es seit seinem Erwachen immer wieder wahrnahm. Es wusste noch nicht viel von dieser Welt, doch es wusste, dass es diesem Geruch überall hin folgen würde. Genauso fand es an dem Rot gefallen. Als es nach draussen folgte und immer wieder um sich blickte und vieles neues sah, fiel der Blick auf das erste Wesen und es fragte sich, wieso dieses andere Wesen nicht auch aufstand und mit ihnen ging.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 13:53

Es gab zu viel Neues für das Wesen.
Wie sollte sie ihn davon ablenken?
Sacht zog sie ihn mit sich.
"Komm mein Hübscher. Du und ich ... werden Heim gehen."
Sie zeigte auf ihn und auf sich, um deutlich zu machen, was sie meinte.
Geduld war hier gefragt.
Natürlich entging ihr der fragende Blick nicht.
"Nein,"
sagte sie sanft, wobei sie den Kopf schütelte und ein wenig betrübt aus sah.
Natürlich würde er auch das noch nicht verstehen, doch das würde alles nur eine Frage der Zeit sein.
"Komm ...."
Wieder forderte sie ihn auf, ihr zu folgen.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 14:05

Es war ein schwieriger Weg, doch es lernte schnell mit dem neuen Körper umzugehen. Mit jedem Schritt wurden die Bewegungen sicherer und die Geruchsvielfalt intensiver. Man nahm die Welt nicht nur mit den Augen und Ohren wahr, sondern man roch sie. Man roch, dass es draussen stank. Man roch süsses. Hin und wieder roch es ungewöhnlich interessant und manchmal nur für eine kurze Zeit. Diese Welt war faszinierend.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 23:10

Irina war etwas schockiert von der Mitteilung ihrer neuen Mitarbeiterin. Sie wollte sich um ihre Armee kümmern? Was hatte das nur wieder zu bedeuten?, dachte sie sich und musste sich bemühen hier dem Rat weiterhin zu zuhören.
Es war wie immer, die Diskussionen hatten sich im Sande verlaufen und man beschuldigte sich gegenseitig vollkommen unfähig zu sein. Gelangweilt saß Irina auf dem Stuhl, Raul schien genauso gelangweilt.
"VERDAMMT! Ihr elenden nichtsnutzigen Tölpel die sich Magier schimpfen!", brüllte Irina urplötzlich los. Jeder im Raum war genauso plötzlich ruhig und war überrascht, für gewöhnlich hielt sie sich im Hintergrund bei dieser sinnlosen Diskussion. "Das hier nennt sich doch Rat, oder täusch ich mich? Alle verfluchten Ratssitzungen enden mit den üblichen Beschuldigungen und Drohungen. Ihr seid unnütz und dumm! Pah, sowas will sich Rat nennen. Unsere Vorfahren haben sich besseres dabei gedacht." Ihr Blick schweifte über die Magier, alle schienen leicht verängstigt nur Raul verhielt sich wieder anders. Auch er schien beeindruckt und klatschte.
"Ihr habt recht! Nutzlos ist dieser Rat schon lange, aber wenn es so weiter geht wird er noch dafür sorgen das Turgal auseinander fällt.", sprach er. Ungewollt musste Irina ihm zunicken und zustimmen.
Einen kurzen Moment herschte völliges Schweigen, man hörte die Geräusche einer Großstadt von unten, das Flattern der Fahren und das Rauschen des Windes. Urplötzlich wurde das ganze beendet und alle schrieen noch lauter als zuvor auf die anderen ein. Irina schüttelte den Kopf und stand auf. "Unfähig.", murmelte sie noch und schritt schnell aus dem Ratssaal hinaus.
Ohne umschweife verschwand sie und machte sich auf den Weg zu ihrem Haus. Alegra wartete schon mit der Kutsche als sie aus dem Ratsturm herauskam. Sie würde überlegen müssen ihr vorhaben vielleicht doch zu beschleunigen, aber dafür müsste sie das Artefakt nun erst einmal untersuchen.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 23:18

Es schien, ihr neues Hausschätzchen, verstand eben so schnell, wie sie es erwartet hatte.
Langsam hatte sie ihn aus dem Haus gebracht.
Die Kutsche stand noch immer da, die Tür offen.
"Komm ... Da rein,"
lockte sie das Wesen.
Sie selbst stieg in die Kutsche, setzte sich und wartete, ob es denn wirklich nach käme. Solange es nicht an die Pferde ginge, wäre es ihr recht egal.
"Komm her und setz dich."
Sie legte demonstrativ die Hand auf die Sitzfläche.
Ihre Stimme war sanft und ruhig.
"Ich werde dich beschützen mein Hübscher. Wir müssen Heim fahren und dich ein kleiden. Ich weiß du verstehst das alles noch nicht und musst noch so vieles lernen, aber das wird schon."
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 23:37

Neugierig streckte es den Kopf aus der Tür und erfreute sich an der Weite der offenen Welt. Es gab so viel Faszination und Ablenkung da draussen. Alles war so neu und spannend. Doch da fiel sein Blick in das Innere, wo das Wesen auf ihn wartete. Ohne weiter zu zögern trat es herein und setzte sich vorsichtig neben sie.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 25 2010, 23:46

Als habe man ihr das schönste Geschenk der Welt gemacht, betrachtete sie wohl wollend, wie das Geschöpf ein stieg.
Sacht legt sie ihm wieder eine Hand auf die Wange, streichelte sie mit dem Daumen.
"Das hast du gut gemacht."
Vorsichtig schloß sich die Tür und die Kutsche setzte sich in Bewegung.
"Du lernst so schnell. Bald wirst du noch mehr von dem sehen, was du so liebst. Das verspreche ich dir. Auf dich wartet viel Arbeit mein Schatz."
Ja ... in der Tat würde sie, dank Irina, noch genug für ihn zu tun haben.
Allein diese Idioten aus dem Rat ....
Keiner von ihnen war wirklich fähig etwas zu erreichen.
Die Kutsche fuhr ungewöhnlich schnell, was voll und ganz im Sinne der Daimones war.
Das Wesen musste fort von den Straßen, ins sichere heim, um sprechen zu lernen und zu lernen, wie es sich zu verhalten hatte.
Die Seele Kadans würde sicher ihre Freude am Blut nicht verloren haben und so würde sie das Wesen noch oft genug zu einem Mord schicken.
An dem Anwesen an gekommen, hielt die Kutsche unmittelbar an der Tür.
Die Daimones stieg aus, hielt die Hand ihres neun Schützlings und forderte ihn auf, aus zu steigen.
"Komm ... Komm zu mir."
Der Satz war mit Gesten unterstrichen, um sich dem Wesen verständlich zu machen.
Die Haustür öffnnete sich und eine Elfe stand da.
Sie sagte keinn Ton, sondern sah lediglich ein wenig ängstlich zu dem Wesen.
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BeitragThema: Re: Dragloth   So Dez 26 2010, 00:16

Während ihn das ihm vertraute Wesen anfasste, erwiderte er ihren Blick nur kurz. Es war viel mehr interessiert an dem was sich anscheinend draussen abspielte. Geräusche und Gerüche kamen und gingen vorbei.
Als der seltsame Raum aufhörte sich zu bewegen, öffnete sich ein teil der Wand wieder und eröffnete ihm eine neue, interessante Welt. Das erste was es sah, war eine weiteres, ein neues Wesen. War dieses Wesen ein Geschenk für ihn? Es sah zuerst sein erstes Wesen an, sprang dann aber aus dem Raum und landete auf dem Boden mit diesem neuen Wesen. Er schnupperte aufgebracht ihren Duft.
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BeitragThema: Re: Dragloth   So Dez 26 2010, 01:27

Die Elf schreckte ängstlich zurück, als das Wesen aus der Kutsche sprang udn an ihr schnüffelte.
"Bleib ganz ruhig stehen,"
befahl die Daimones ihr.
"Er wird dir nichts tun, wenn du ruhig bleibst."
Vorsichtig stieg sie aus der Kutsche, aus.
Vorsichtig nahm sie seine Hand, legte sie auf das Dekolte der Elfe und sagte:
"Liendra."
Er sollte den Namen der Elfe wissen, doch war sie alles andere als ein Geschenk für ihn.
Nun nahm sie die Hand des Wesens zurück.
"Liendra geh und lege Sachen für ihn in dem Zimmer neben meinem Schlafgemach zurecht. Er kann nicht so herum laufen."
Die Elfe ging ein paar Schritt zurück, ehe sie sich um drehte und die Treppen hinauf hastete.
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BeitragThema: Re: Dragloth   So Dez 26 2010, 02:23

Es sah dem Wesen nach, während dieses tiefer im Bauch des Hauses verschwand. Ohne zu zögern folgte er ihr die Treppe hinauf. Sie hatte einen interessanten und sehr aromatischen Duft. Als es ihr die Treppe hinauf folgte, bewegte sich unter dem Umhang nervös ein Affenschwanz.
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BeitragThema: Re: Dragloth   So Dez 26 2010, 02:33

Das hatte ihr gerade noch gefehlt.
"NEIN!"
donnert es durch Haus, so das selbst Liendra stehen blieb.
"Komm zurück,"
meinte sie das Wesen wieder mit der Hand lockend.
Wenn er nicht gehorchte, müsste sie ihn an die kette legen und das wäre nun wirklich nicht nach ihrem Ermessen.
"Du wirst sie wieder sehen. Sie wohnt hier ... mit uns. Liendra bring die Sachen doch sofort ins Kaminzimmer."
Eine weitere Tür öffnete sich, hinter der ein großer Raum war, in dessen Wand ein großer Kamin eingelassen war.
Ein Sessel stand direkt vor dem Kamin und ein Sofa in mitten des Raumes.
Rot wie Blut und weich wie Samt war der Stoff.
Ein großer Schreibtisch stand nahe dem Fenster, auf dem sich das eine oder andere Papier tummelte.
Das Feuer im Kamin loderte hell auf, als die Daimones den Raum betrat.
Eine der schönen Verzierungen and er Wand wurde gedreht.
Wie von selbst, schon sich aus dem Boden ein Gitter hoch, welches verhinderte, dass man zu nah an das Feuer heran kam.
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Dragloth
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