Come, you children, listen to me, I will teach you the fear of the lords
 
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 Dragloth

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BeitragThema: Re: Dragloth   Di Dez 07 2010, 09:11

Zu schade ...
Da hatte sie schon mal die Gelegenheit sich ein paar abgehangene Leichen zu beziehen, wurde sie ihr im selben Moment wieder ab genommen.
"Zu schade ... Es ist schwer gut abgehangene Leichen zu finden, seit der Galgenplatz nicht mehr da ist. Man sollte es wieder einführen ... "
Schon drehte sie sich um, bediente einen Fackelhalter an der Wand, um wieder aus dem Raum heraus zu kommen.
"Kommt. Ihr müsst am Verhungern sein. Ich denke ich habe genau das richtige für euch,"
lächelte sie erneut wissend.
Natürlich gingen sie einen anderen Weg zurück, denn schließlich sollte sich Irina den Weg UNTER dem Haus nicht merken.
Natürlich gab s auch einen anderen Ausgang aus den Katakomben, der hinter einem Vorhang inmitten eines großen Raumes endete.
"Nach euch,"
meinte sie, und ließ Irina den Vortritt.
Der Raum war zwar in dunklen Farben gehalten, wie in Ebenholzmöbeln und Purpurnen Vorhängen und Polstern, doch wirkte er recht hell, was vermutlich unter anderem durch die vielen Kerzen hier kam.
Ein riesiger Tisch stand inmitten des Raumes, welcher mit den feinsten Speisen angerichtet war.
"Lasst es euch schmecken."
Sie selbst setzte sich in einen der beiden Throne, welche an je einem der Tafelenden stand und nahm einen Kelch, welcher aus Silber und Glas gefertigt war, Rotwein, ehe sie sich selbst ein paar Kleinigkeiten auf den Teller packte.

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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Dragloth   Di Dez 07 2010, 09:21

"Es gibt noch hier und dort den Galgen, aber es ist immer inoffiziell. Selbst einige berühmte Persönlichkeiten bedienen sich heimlich des Galgens um ihre Feinde einzuschüchtern, sogar einige aus dem Rat nutzen diese Methode um andere einzuschüchtern.", beruhigte Irina. "Allerdings wird das meist vertuscht, nur um die Bevölkerung ruhig zu halten."
Staunend betrat sie den großen Raum. Mit einem knurrendem Magen begab sie sich zum Tisch und suchte einige Speisen heraus nach denen ihr zumute war.
Während des Essens schaute sich Irina um. Die vielen Kerzen, die Speisen, das große Anwesen und dann noch die Katakomben, das alles müsste von einer Heerschar Bediensteter instand gehalten werden, da konnte man doch besser die Toten nutzen.
"Wenn ihr einige Dinge über die Oberen wüsstet... Jeder hat ein Geheimnis hier in dieser Stadt.", erklärte sie zwischen zwei Bissen. "Der einzige der schwieriger ist, ist mein Persönlicher Wiedersacher: Raul. Man kann ihn nicht öffentlich ermorden, das würde zu viel Aufsehen erregen und sein Haus ist einer der alten Magiertürme, die sind uneinnehmbar, somit muss ich weiter suchen bis das ich auch ihn in der Hand halte."
Irina ass ausgiebig und war gut gesättigt nach dem Mahl. "Eure Köche sind wahrlich gut.", meinte sie Schwerzhaft, wohlwissend das es Tote waren die diese Mahl angerichtet hatten.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Di Dez 07 2010, 09:45

Leichen ein Mahl zubereiten lassen?
Sicher nicht, doch gab es wie auch noch Schatten, die so dies und das erledigen konnten.
"Sie werden erfreut sein dies zu hören."
Schon wurde das Interesse geweckt.
Vor einigen Tagen erst, kamen ihr die Berichte zu Ohren.
"Ihr meint den alten, von dessen Kindheit niemand etwas weiß? Der den Turm erbte, der einst Roland dem Alten gehörte? Er ist ein Rätsel in sich. Vielleicht wäre es an der Zeit mehr über ihn heraus zu bekommen."
Sie dachte einen Moment nach, nippte an dem Glas, hielt es in der Hand und lehnte sich zurück.
"Über seine Kindheit ist nichts zu erfahren .... Vielleicht ist er nicht der, für den er sich ausgibt?"
Es wäre immerhin möglich, denn schließlich gab es über jemanden, der als Kind nicht existiert hatte, nichts heraus zu finden.
"Seid vorsichtig. Manchmal ... ist es äußerst gefährlich, sich mit solchen Wesen an zu legen."
Sie wusste genau wovon sie sprach.
Vor einigen Jahren war sie einem Vampir ... man könnte sagen verfallen, doch war dies eher aus anderen Gründen als Loyalität.
Auch wenn sie seine Nähe genossen hatte, musste er beseitigt werden, als er ihr gefährlich wurde udn das ... tat sie ohne zu zögern.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Di Dez 07 2010, 10:04

Irina horchte auf. "Ja genau, Raul der Erhabene.", den Namen spie sie ehr aus. "Das mit der Kindheit hab ich bislang ignoriert und als Gerücht aufgefasst, aber wenn ihr es auch so gehört habt."
Während sie sich ein neues Glas Wein eingoss überlegte sie kurz. Kurz ging sie alle Langlebigen Wesen durch die sie kannte. Dämonen, Engel, Elfen, Zwerge, Vampire, Lich und Necromanten. , dachte sie sich, aber schüttelte alle wieder ab. Für einen Engel hat er zuviele Intrigen mitgesponnen. Für einen Dämonen ist er zu beherscht. Für einen Elf zu menschlich und ein Zwerg fällt auch weg.Vampire? Hmm er ist aber auch bei Tageslicht unterwegs und Lich, dafür sieht er zu wenig nach einer Leiche aus. "Was für ein Wesen meint ihr?", fragte sie. "Alle Langlebigen Wesen die mir einfallen sind nicht denkbar."
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BeitragThema: Re: Dragloth   Di Dez 07 2010, 10:13

"Seid ihr euch sicher? Ihr seht in mir eine Elfe, doch bin ich das wirklich?"
Lächelnd nippte sie wieder an dem Glas, wobei sie wohl wissend über den Rand des Glases zu ihr hinüber sah.
"Bedenkt, dass ein alterndes Wesen, egal welcher Art es an gehört, sich ändern kann. Es kann Vorlieben ab legen oder aber neue entwickeln,"
fuhr sie fort, als sie das Glas wieder ab setzte.
"Generell sollte man vorsichtig sein, wenn man sich mit Wesen an legt, die die Magie beherrschen oder untot sind. Selbst ein Guhl kann gefährlich werden, so dumm sie manchmal auch wirken. .. gibt es tatsächlich das eine oder andere Exemplar, was weder nach ihm aus sieht, noch nach ihm riecht und sogar noch intelligent ist."
Oh ja. All so was hatte sie schon gesehen.
"Vielleicht war er auch einbalsamiert und hat sich durch Magie wieder beleben lassen? Möglich ist alles, doch falls er wirklich dem Tot entkam, ist er gefährlich ... für Leute die sich mit dem Tot nicht aus kennen."
Jetzt wollte sie jedoch zu gern wissen, ob Irina vielleicht sogar ein wenig erstaunt darüber war, nicht der Gast einer Elfe zu sein.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Di Dez 07 2010, 10:22

Irina hielt kurz in der Bewegung inne, nippte dann aber doch an ihrem Glas. "So ihr seit keine Elfe?", fragte sie skeptisch. "Ihr habt recht, manchmal täuscht das Äußere, ich als Magierin sollte es wissen, grad wo mein Mantel doch unzählige versteckte magische Räume hat." Im selben Moment schalte sie sich eine Idiotin und gab sie in Gedanken eine Ohrfeige, sie hatte schon zuviel getrunken und das ohne ihre Amulette die sie vor den Auswirkungen des Alkohols ein wenig schützten.
"Meint ihr, ihr könnt noch einige Dinge über ihn herausfinden?", fragte sie. "Vielleicht in einer persönlichen Begegnung?"
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BeitragThema: Re: Dragloth   Di Dez 07 2010, 19:14

Die Daimones war sicher versucht kurz auf zu lachen, doch das wirkte dann eher wahnsinnig, was sie wirklich nicht war.
"Sorgt euch nicht. Hätte ich euch etwas an tun wollen, hätte ich bereits unzählige Gelegenheiten gehabt."
So ... Ihr Mantel war also ähnlich wie ihr Kleid.
Interessant. Wahrscheinlich war es der selbe Schneider gewesen, der ihr Kleid genäht hatte.
"Mehr über ihn zu erfahren ist sicher möglich, aber es braucht manchmal seine Zeit. Meine Quellen sind zuverlässig, doch meist hält dieser Mann sich bedeckt."
Im Raum regte sich deutlich etwas für einen Moment.
"Wir werden sehen, was wir erfahren können. Ihr seht müde aus. Vielleicht sollte ich euch zu eurem Gemach bringen?"

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BeitragThema: Re: Dragloth   Di Dez 07 2010, 23:01

"Und euch hätte in diesem Fall auch eine Überraschung erwartet.", zwinkerte sie ihr zu. "Zeit hab ich noch genug. Momentan ist meine Position im Rat gefestigt, so scnhnell wird Raul mich nicht los werden."
Die Bewegung im Raum ließ sie kurz zusammenzucken, unter dem Tisch hatte sie in ihrer Hand schon einen Dolch in der Hand, ließ ihn aber sofort wieder verschwinden. In einem Zug leerte sie das Glas und stand auf.
"Ihr habt recht, ich bin müde. Also wenn ihr so freundlich wärt?"
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BeitragThema: Re: Dragloth   Mi Dez 08 2010, 00:20

Erneut stand die Daimones auf, um ihren Gast zu führen.
Der Kelch wurde auf den Tisch gestellt, der Raum verlassen um die nächsten Treppen hinauf zu steigen.
Im ersten Stock, hielt sie vor einer der Türen in dem langen Flur, öffnete diese und hielt sie für Irina auf.
"Ich hoffe euch gefällt euer Gemach. Ihr dürft es gern jeder Zeit nutzen."
Das Mobiliar bestand aus einem Himmelbett, einem Sekretär nebst Stuhl, einer Kommode und einem Tisch mit Spiegel um sich her richten zu können.
Außerdem stand ein großer Schrank inmitten des Raumes.
Sämtliche Möbel waren in aus einem warm schimmernden braunen Holz gearbeitet, während Polster und Vorhänge in violett gehalten waren.
Auf dem Boden lagen Felle, welche ausgezeichnet zu der Kombination passten und im Kamin, der ebenfalls eine sehr schöne Holzverkleidung besaß, die sonderbarer Weise nicht ansatzweise Spuren von leckenden Flammen zurück behalten hatte, flackerte ein angenehm warmes Feuer.
"Entschuldigt mich. Ich habe da noch das eine oder andere zu erledigen. Es steht euch selbstverständlich frei, zu gehen, wann immer ihr es wollt."
Sie hätte ihr ein Mal verpassen können, doch das ... wäre bei dieser Frau nicht Sinnvoll gewesen.
Die Daimones brauchte sie irgendwann noch und als Sklavin wäre sie sicher zu aufmüpfig.
Abgesehen davon verstanden sie sich zu gut.
Etwas, das sie für gewöhnlich mied.


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BeitragThema: Re: Dragloth   Mi Dez 08 2010, 00:32

Irina ging das Gemach auf und ab und musterte es von der Mitte aus. "Es gefällt mir. Danke."
Kurzerhand ließ sie ihre Kleidung und magischen Gegenstände wieder auftauchen. Alles erschien auf der Kommode.
"Danke für alles, ich werde mich melden wenn es um Raul geht. Wenn ihr mir den weiterhin helfen wollt?"
Ein wenig angeheitert ging sie zum Bett und ließ sich hinein fallen. Kurz wartete sie ab bis das Náriel aus dem Zimmer war. Irina stand noch einmal auf und wirkte einen Alarmzauber am Eingang, würde jemand hineinplatzen ging ein lautes heulen los. Irgendwie war ihr bei der Sache nicht wohl, aber Kontrolle war doch besser.
Wenig später schlief sie tief und fest ein, es war ein Traumloser und ruhiger Schlaf.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Mi Dez 08 2010, 00:54

Helfen ...
Es war keine Hilfe die sie ihr an bot, sondern viel mehr der Eigennutz, den sie daraus ziehen konnte.
Jemand wie Irina war es, den sie brauchte, um diese Stadt zu regieren, oder ... regieren zu lassen, auf das ihre eigenen kleinen Geschäfte nicht ins falsche Licht rückten.
Schließlich gab es zu viele, die immer wieder nach Möglichkeiten suchten, einem Steine in den Weg zu legen.
Sie zu töten, war sinnlos, denn schließlich ... gab es nichts, was den Tot töten konnte.
Zu guter Letzt nickte sie Irina noch einmal zu, ehe sie die Tür hinter sich zu zog und die Treppen hinunter ging.
In dem Hinterhof, gab es mehr als nur ein Herz, welches sie sich holen wollte.
Vor allem das des Magiers und seine Leiche, waren doch recht interessant.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Do Dez 09 2010, 01:24

Der Hinterhof in dem die Leichen hingen und das des Magiers wurde von zwei Soldaten der Nachtgarde bewacht. Sie trugen schillernde Plattenrüstungen, darunter ebenso glänzende Kettenhemden und ihre Helme waren schlicht aber doch imposant. Drei Symbole zierten die Rüstungen, einmal die Wappen Turgals, dann das Wappen von Dragloth und dann das Symbol das die zugehörigkeit der Nachtgarde auswies. Alle Symbole waren magisch und konnten nicht gefälscht werden. Jeder trug ein Langschwert an seinem Waffengürtel – Waffe sowie Gürtel waren mit zwei Kristallen ausgestattet, die auf dem Gürtel boten Schutz und die auf der Waffe war zum durchbrechen der Schutzzauber. In den Händen hielten sie Hellebarden die edeler nicht sein konnten, auch hier zierten zwei Kristalle die Waffe, zusätzlich konnte ein Magiekundiger erkennen das auf der Waffe weitere Zauber lagen.
Beide Soldaten unterhielten sich leise über die Leichen und die kommende Untersuchungen. Die Kammer für Verbrechen zu Dragloth hatte veranlasst die Leichen hängen zu lassen bis das ein Agent und seine Untergebenen sich der Sache annehmen konnte – allerdings konnte das manchmal etwas dauern, somit würden sie wahrscheinlich die sechs Stunden bis zum Sonnenaufgang hier warten müssen.

Die ersten Sonnenstrahlen fielen auf die Villa der Daimoness und Irina streckte sich auf dem Bett. Wirklich ausgeschlafen hatte sie nicht, aber sie fühlte sich recht gut. Schnell stand sie auf und machte sich ein wenig frisch.
Es dauerte nicht lange bis das sie sich fertig angekleidet hatte und meinte so auszusehen das sie sich unter das Volk von Dragloth begeben konnte.
Mit einer Geste ließ sie den Zauber verschwinden und schaute sich im Zimmer noch mal um. Ihr war klar das sie diese Gemächer häufiger nutzen würde, vor allem das Labor unterhalb des Hauses. Hier konnte sie einige Experimente durchführen ohne das ihr Nachbarn es mitbekommen könnten, grade weil diese manchmal etwas sehr neugierig waren.
Leise öffnete sie die Tür und ging zum Speisesaal hinunter.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Do Dez 09 2010, 02:27

Dunkel war es.
Die beste Zeit sich um derlei Kleinigkeiten zu kümmern.
Leider standen bereits Wachen vor dem Hof, in dem die Leichen hingen.
Mochte es Irina nützlich sein, würde die Daimoness sich der Wachen nun bemächtigen.
Ihre Schutzzauber hätten ihren Kräften nichts entgegen zu setzen.
Nein ... sicher nicht.
Wohl dass sie sich nicht gegenseitig töten könnten, durch diese Schmuckstücke, doch gab es schließlich weitaus schlimmere Tode, als von jemandem mit einer Hellebarde getötet zu werden.
Gut versteckt inmitten der Dunkelheit, beobachtete sie die beiden.
Sicher .. sie hätte versuchen können beide fort zu locken, doch ob dieser Versuch wohl von Erfolg gekrönt wäre?
Wahrscheinlich würde es nur noch mehr Nachtwachen an locken.
So verzichtete man doch lieber gleich auf unnötiges Trara.
Statt dessen ließ man die Wachen kurzerhand töten.
"Na los meine Süße. Geh und tu dein Werk. Auf dass sie dich nicht bemerken."
Liebevoll streichelte sie der Handflächengroßen Spinne über das Abdomen, setzte sie an eine Hauswand und wartete ab.
Innerhalb kürzester Zeit, war die Spinne in der Dunkelheit verschwunden.
Ein Kurzes "Au verflucht," verriet der Daimoness, dass zumindest der erste schon gebissen war.
Der andere Wächter fragte eben noch, was denn sei, als auch er irgendwo hin schlug und einen Schmerzenslaut von sich gab.
Dann ging alles recht schnell.
Der erste der Wachen, gab sonderbare Geräusche von sich, kurz drauf der andere.
Man hörte wie sie versuchten nach Luft zu schnappen, doch es war zu spät.
Beide waren gelähmt vom Gift der Totenspinne, die so eben zu ihrer Herrin zurück kehrte und sich wie eine Brosche, auf ihr Kleid setzte.
Die Daimoness ging nun auf beide zu, wohl wissend, dass sie noch gehört und gesehen wurde.
Kurz blieb sie stehen, lächelte, während sie hilfesuchend angeblickt wurde.
"Es ist zu spät ... Willkommen in meinem Reich."
Einer der beiden versuchte noch verzweifelt die Hand zu heben, doch schon im nächsten Moment, sackte er leblos zusammen.
Der Andere verstarb nur einen kurzen Moment drauf.
Die Seelen erhoben sich, verschwanden jedoch auf eine Geste hin, im Nichts.
Nun hatte die Daimones genug Zeit, sich der ganzen Leichen an zu nehmen.
Nicht einmal die Leichen der Nachtwachen, blieben zurück.
Alle samt, wurden auf einem kleinen Umweg in die Katakomben unter der Villa gebracht, wobei die Daimones natürlich darauf achtete, nicht doch noch von jemandem gesehen zu werden.



Die Nacht war kurz gewesen, doch brauchte sie ja ohnehin nicht viel Schlaf.
Die magischen Kristalle waren entfernt worden und lagen, wie ein Präsent, in einem schwarzen Samtbeutel auf dem Platz, an dem Irina einen Abend zuvor gesessen hatte.
Die Daimones selbst, saß wieder auf ihrem Platz einen mit Rotwein gefüllten Kelch in der Hand.
"Ich hoffe ihr habt wohl geruht,"
begrüßte sie Irina, die gerade ein trat.



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BeitragThema: Re: Dragloth   Do Dez 09 2010, 08:18

Irina ging zu dem Platz vom vorherigen Abend. "Danke, habe ich. Ich hoffe doch ihr auch?", fragte sie während sie sich setzte und den Beutel betrachtete. Jedoch wollte sie erst einmal was essen, der Beutel würde später noch da liegen.
Kurz schaute sie über den Tisch und schnappte sich ein paar Kleinigkeiten und ließ es sich schmecken. Danach öffnete sie den Beutel.
"Oh.", seufzte sie. "Danke, es kann nie falsch sein ein paar mehr zu haben."
In ihrem Gesicht war ein grinsen zu sehen.
"Ich werde mich nun auf den Weg machen. So erfahr ich mehr und ich kann auch herausfinden wann wieder ein treffen des Rates ist. Dann kann ich euch als Beraterin mit nehmen und ihr habt die Möglichkeit Raul näher zu betrachten.", stellte sie ihren Plan vor.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Do Dez 09 2010, 20:48

Als Beraterin in den Rat?
Eine öffentliche Position an der Seite dieser Frau?
Nun fürs erste eine gute Idee, doch auf Dauer würde es eher die eigenen Pläne zu Nichte mache.
"Ganz wie ihr meint Irina."
Natürlich ... jedoch nur so lange, wie es ihre eigenen Pläne zu ließen.
Es gab wesentlich schönere Orte als Dragaloth, doch hier wäre es wirklich mal nötig auf zu räumen und wo sonst gab es so viele Leichen wie hier?
Außerdem hatte die Daimones das Gefühl, es schlummerten noch Kräfte in ihr, die sich noch nicht entfaltet haben.
Wo sonst könnte sie diese besser frei entfalten als hier?
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 11 2010, 03:03

Irina bemerkte Náriels zurückhaltung. "Keine Sorge. Es ist nur einmalig.", zwinkerte sie ihr zu."Viele Ratsmitglieder bringen maskierte Berater mit.... und es sind auch nicht immer die selben, manche bringen auch nur einmal jemanden mit.", erklärte sie den Rat. "Einige nehmen auch andere nur zum Schutz mit, also ist das in keiner Weise ungewöhnlich und im Rat wird niemand Hand gegen euch erheben.... Die Intrigen werden dort zwar beeinflusst, aber außerhalb der Sitzungen wird viel mehr aggiert."
Sie stand auf und bedankte sich für das Essen und die Gastfreundschaft und erkundigte sich nach dem Ausgang. "Ich lasse euch eine Nachricht zukommen."
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BeitragThema: Re: Dragloth   So Dez 12 2010, 05:35

"Dann sind wir uns also einig."
Einmal bei diesen verlogenen Ratsmitgliedern dabei sein zu dürfen, war wirklich nicht gerade die Erfüllung ihrer Träume, doch wäre es sicher interessant und ... man wusste nie, über wen man dort etwas erfahren könnte.
Ihre Quellen würden ihr berichten, wer der Maskierten wer ist und sie könnte mit einem Schlag einige dieser Idioten auslöschen ....
Nein ... sie würde sie nach und nach in die Knie zwingen.
Schließlich wäre es zu gefährlich ihre Künste so bereitwillig und offenkundig zu zeigen.
Wäre es doch fast so, als schaufele sie sich ihr eigenes Grab.
"Ich wünsche euch noch einen erfolgreichen Tag Irina,"
verabschiedete sie die Ratsherrin, ehe sie selbst sich erhob, um ihren Weg hinunter in die Katakomben zu finden.

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BeitragThema: Re: Dragloth   Mo Dez 13 2010, 04:20

Gut gelaunt machte sich Irina auf den Weg. Das Gelände der neuen Verbündeten war groß genug um einige Minuten bis zu den Straßen zu brauchen. Auf der Straße wandte sie sich zum Ratsviertel. Endlich werde ich diesen elenden Raul und seine Gilde vernichten können., dachte sie sich.
Auf ihrem Weg zum Gipfel schnappte sie einige Gerüchte auf, in der letzten Nacht soll ein Teufel sich um den Ehrlosen Magier Gramir gekümmert haben. Irina grinste, ihr Werk würde einige ihrer Verbündeten im Zaum halten. Doch im nächsten Moment verging ihr das lächeln, angeblich hatte der Teufel erst den Magier mit seinen Opfern am Baum aufgeknüpft nur um ihn der Öffentlichkeit zu zeigen und später dann mit samt den Wachen verschwinden zu lassen.
Wütend stapfte die Ratsherrin weiter. Das war nicht ganz ihr Plan gewesen, aber sie würde es noch früh genug mitbekommen was der nächste Tat und ob er die Warnung auf sich bezogen verstand.

Am Ratsturm angekommen, betrachtete Irina das Bauwerk. Ein Turm der alle anderen hier oben um längen überragte. Der Sockel war ein großes quadratisches Gebäude das von einer Mauer umgeben war. In der Mitte des Gebäudes wandte sich der Turm nach oben. Unzählige Fenster säumten den Turm und man konnte einige Botenvögel sehen die von einem zum anderen Fenster flogen oder aber zur Stadt hinunter flogen.
Die magischen Wächter ließen Irina passieren. Hinter der Mauer war nicht viel, nur ein wenig Gras und weitere Wächter die hier Statuengleich warteten. Einige dieser Wächter waren uralt und manchmal auch stärker als einer der jüngeren Ratsmitglieder.
In der Eingangshalle selbst war nicht viel zu finden, weitere Wächter und einige Magier die auf die riesigen Treppen in der Mitte zuhielten. Die Eingangshalle war im prinzip nur ein Bereich der mit vielen Fallen gespiekt war um eventuelle Spione zu töten oder Gefangen zu nehmen, oder aber um Einbrecher ihrem Schicksal zukommen zu lassen. Es gab immer wieder ein paar waghalsige Idioten die sich hier Beweisen mussten.
Die vier Treppen waren zehn Meter breit und zogen sich Spiralförmig nach oben. Es waren dreihundertelf Stufen, aber es gab zum Glück noch magische Wege um nach oben zu kommen.
In den oberen Etagen waren Büros der einzelnen Gilden und der Garden und einiger Kammern die sich mit den verschiedensten Untersuchungen beschäftigten.
Irina ging in die Mitte der Treppe und deutete nach oben, im nächsten Moment war sie verschwunden und tauchte weit oben auf.
Ihr persönliches Büro warkarg eingerichtet und der Diener war ein vertrauenswürdiger Mann dessen Zunge schon lange fehlte – Rauls Verbündete hatten ihm seine Zunge hinausgeschnitten, aber das konnte man nicht beweisen.
Mit einem Nicken grüßte sie ihn und nahm sich ihre Briefe. Während sie alle nach einander öffnete und las brachte Arega ihr einen Tee und eine Liste über die nächsten Ratstermine.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 18 2010, 06:41

Irina war fort.
Zeit sich dem Opfern der letzten Nacht zu widmen.
Um die Daimones herum, wabberte und schwirrte es.
Die Schatten waren unruhig.
"Bald ... "
flüsterte sie, ehe sie sich nun auch erhob.
Die Opfer der Nacht konnten warten.
Etwas anderes zog sie hinaus in die Straßen.
Was genau, wusste sie noch nicht, doch irgendwas veranlasste sie dazu, das Haus zu verlassen.
Es war nur ein Gefühl, doch folgte sie diesem.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 18 2010, 07:48

In ruhe las Irina die Briefe, meist nur unwichtige Meldungen von ein paar Dienern außerhalb der Hauptstadt. Dann wandte sie sich an die Liste, nach einem Augenblick schrieb sie einen kurzen Brief mit dem nächsten Ratstermin an Nariel. Der nächste Termin an dem sie teilnehmen würde wäre in zwei Tagen.
"Arega, lass einen Botenvogel kommen, er soll den Brief an eine Nariél bringen.", wies sie ihn an. Die Botenvögel waren alle magischer Natur und durch eben diese geschützt. Sie wusste automatisch wo ihr Ziel war und konnten nur schwer abgefangen werden.
Danach beschäftigte sie sich mit anderem Kleinkram in ihrem Büro, hier ein Brief an die Posten außerhalb der Stadt und ein Brief an den Kapitän ihres Schiffes.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 18 2010, 07:56

gerade war sie ein paar Meter weit gekommen, als ein Botenvogel auf einem Zaun neben ihr landete.
Ein Brief wurde der Daimones zugetragen.
So ... in zwei Tagen also?
Es wäre sicher einfacher ihre kleinen Spione dann bei diesem Kerl ab zu laden, als sie so zu schicken.
Sie entließ den Vogel unmittelbar wieder, und setzt ihren Weg fort.
Das Schriftstück verbarg sie in einer der Falten ihres Kleides, welche magischer Natur waren.
Niemand würde den Brief dort finden.
Indes wurde die Stadt weiter nach Gelegenheiten ab gesucht.

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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 18 2010, 09:33

Den Rest des Tages verbrachte Irina in ihrem Labor. Es wurden wieder an neuen Waffen für die Aramada von Turgal geforscht. Der Rat wurde ungeduldig und meinte neue Waffen würden gegen die wenigen Piraten etwas ausrichten, aber Irinas Meinung zufolge waren ihre Waffen perfekt, nur die dummen Kapitäne einiger Schiffe konnten nicht richtig suchen!
Am nächsten Tag ließ sie Nariél noch eine Nachricht zukommen, in der es darum ging nach Sonnenaufgang am Ratsturm zu erscheinen. Die Wachen würden sie ohne weiteres durchlassen und zu Irina begleiten, selbst wenn sie maskiert auftauchen würde – was sie selbstverständlich tun könnte.
Die magischen Pläne wurden zusammen gesucht und bereit gelegt. Irina suchte sich die passende Kleidung aus ihrem Schrank, Kleidung die ihre weiblichen Reize ein wenig besser zur Schau stellten und so ein paar Ratsmitglieder ablenken würde.
Früh ging sie schlafen und wurde von einem der wenigen Diener rechtzeitig geweckt. Nachdem Bad zog sie sich an und legte einiges an Schmuck an und zog ihr Korsett und ehren Rock an. Ein Amulett das ihr Dekoltee noch besser zur Geltung brachte und verschiedene Armreifen, Ringe und selbst Ohrringe mit Schutzzaubern. Ein anderer Gürtel wurde für den halt des eleganten braunen Rockes genutzt. In dem Gürtel waren mehrere Kristalle die in verschiedenen Farben leuchteten. Eine kleine Phiole mit einem besonderen Duftöl wurde aufgetragen, so würden ein paar der Ratsmitglieder noch verwirrter sein.
Ein Stirnreif mit einem roten Kristall und zwei grünen daneben zierte ihren Kopf und hielt das Haar da wo es hingehörte.
Zufrieden betrachtete sie sich im Spiegel und entschied das sie so vor den Rat tretten könnte. Die private Kutsche wartete schon auf sie und Arega wartete auf dem Kutschbock.
Schnell brachten die beiden schwarzen Hengste sie zum Ratsturm. Auf dem Weg dorthin konnte sie gut auf den Hafen blicken und so ihr privates Schiff betrachten, es fuhr grade erst in den Hafen ein. Ein Schiff aus schwarzem Holz, über dreißig Meter lang und gut zehn Meter breit. Die erei rote Segel waren zusammengerollt. Es war ein Schiff das für die Klasse recht schnell war, aber das lag an der Magie an Bord und daran das sie leichtere Waffen für ihr Schiff verwendete als die Aramada Turgals.
Irina schaute sich vor dem Ratsturm um. Die Sonne war grade aufgegangen und ein paar Ratsmitglieder betraten grad den Turm, Raul war auch unter ihnen. Sein Blick sah die elegante Kutsche und sein Blick verfinsterte sich. Die Sonnenstrahlen trafen ihn und er verschwand schnell in den turm hinein.
Arega öffnete ihr die Tür und half ihr die beiden Stufen hinab.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Sa Dez 18 2010, 11:44

Es war so weit...
An diesem Tag also sollte sie im Rat auftauchen und sich dort umsehen und ihre kleinen Spione an Raul hängen.
Ungewohnt helle Kleidung trug sie.
ein Goldgelbes Kleid, welches dereinst aus einer anderen Stadt mit gebracht wurde.
Auch ihre Haut wurde schön dunkel geschminkt, um die Ratsmitglieder in die totale Irre zu führen, denn schließlich wollte sie sich nicht unliebsame Feinde auf den Hals hetzen lassen, welche anhand von Kleinigkeiten erkannten, wer sie sein könnte.
Selbst die Hände, Arme und Beine wurden gefärbt, nur für diesen einen Tag.
Ein sattes Braun, welches sie eher als eine Dame des täglichen Sonnenbades ausgab, als das was sie tatsächlich war.
Selbst das Haar hatte eine Veränderung durchlebt und war ganz und gar nicht mehr weiß, sondern dunkelbraun.
Nicht einmal die Lila Strähne war geblieben.
Eine Maske, mit Edelsteinen und Federn verziert, wurde aufgesetzt, eben so etliche Schmuckstücke an gelegt, welche mit Schutzzaubern belegt waren.
Schließlich sollte niemand merken, dass sie auf diese nicht angewiesen war.
Das Dekoltet ließ einen jeden Mann einen schönen Einblick gewähren, was diese wohl nur weiter ablenken würden.
Selbst die Kutsche mit den weißen Pferden, war ganz und gar nicht das, was sie bevorzugen würde, doch der Schein musste schließlich gewahrt werden und so machte sie sich auf den Weg zum Rat.
Als die Kutsche hielt, stieg sie vorsichtig aus.
Ihre ganze Haltung entsprach nicht mehr der, die sie sonst hatte.
Im Gegenteil.
Eine komplett andere Person stand nun da., wartete auf die Ratsherrin Irina, welche sie trotz des Duftöles, sofort erkannte.
Natürlich hatte auch die Daimoness ein Duftöl gebraucht, welches herrlich süß und nach Verführung duftete.
Ganz nah ging sie zu Irina und flüsterte ihr etwas zu.
"Eure Beraterin steht euch nun zur Verfügung, doch erwartet nicht, das ich meine Stimme dort drinnen erhebe. Lediglich ist sie für euer Ohr bestimmt."

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BeitragThema: Re: Dragloth   Di Dez 21 2010, 06:35

Irina betrachtete Nariél. "Habt keine Angst, ihr sollt im Rat auch nicht das Wort erheben. Findet mir nur heraus wer oder was Raul ist.", flüsterte sie ihr zu. Arega fuhr sofort mit der Kutsche in einen der Ställe des Ratturms.
Irina ging erhobenen Hauptes vor, mit jedem Schritt zeigte sie ihren Stolz und brachte ihren Körper bestens zur geltung. Die Wachen ließen beide ohne weiteres durch. Ein paar junge Magier schauten beeindruckt zu den beiden Damen.
Das Tor zum Turm, schlicht in der Erscheinung, wurde von vier Wächtern bewacht. Im inneren herschte für die Tageszeit schon eine beeindruckende Betreibsamkeit. Einige Botenvögel flogen durch den Eingang hinein oder aber heraus, ein paar junge Magier eilten zu Türen oder die Treppen hinauf und ein paar der Ratsmitglieder verschwanden grade mit dem Teleportationskreis zur Vorhalle des Ratssaales.
Irina ging mit ruhigen aber schnellen Schritten auf eben diesen Teleportationskreis zu und deutete mit einer kleinen Geste Nariél näher zu kommen. Sanft legte Irina ihre Hand auf die Schulter und lächelte. Mit einer Geste wurden beide nach oben teleportiert.
Irina und Nariél befanden sich nun in einem schlichten Raum mit zwölf eleganten Türen, einem kleinen unauffälligen Tor und einem beindruckenden Tor das einige Inschriften und Runen enthielt. In der Mitte des Tores war eine Metalscheibe mit zwölf in einem Kreis angeordneten Diamanten, von denen nur zwei nicht leuchteten. Es war eindeutig das dieses Tor zum Ratssaal führte und mit einer vielzahl von Zaubern geschützt wurde.
Irinas lächeln wich einem grimmigem Gesichtsausdruck als sie die Kristalle erblickte. "Ich denke es ist alles klar und da ich nicht noch später erscheinen möchte sollten wir uns hinein begeben.", erklärte sie und schritt vorran. Vor dem Tor blieb sie stehen und streckte sich einmal, ihr Gesichtsausdruck schien nun einer Maske zu gleichen.
Je näher man kam erkannte man auf Augenhöhe ein Abbild der großen Metalscheibe und der eingefassten Diamanten, bis auf das hier zwei fehlten. Irina ließ einen Diamanten in ihrer Hand erscheinen und drückte ihn in einen der leeren Plätze, sofort leuchtete der Diamant oben und das Tor öffnete sich.
Hinter dem Tor befand sich ein Kreisrunder Raum mit vierzehn Glasfenstern in denen unterschiedliche Bilder zu sehen waren, meist irgendwelche Tiere. In der Mitte standen zwölf schlichte steinerne Throne. Zwei von ihnen waren frei, in dem Rest waren maskierte Personen zu sehen, alle hatten die selbe schlichte Maske aus Metal auf und trugen alle die selben Gewänder, Handschuhe und Schuhe. Nur Raul fiel aus der Reihe.
Er trug ein violettes Gewand und über diesem ein weiteres Gewand in rot. Sein Kopf war kahl und ein leichter Flaum rahmte seinen Kopf ein. Die Augen wirkten kalt und schienen keinerlei Farbe aufzuweisen. Sein rechter Arm wurde durch zwei schlichte Armreifen geziert, ansonsten sah man keinerlei Schmuck an ihm.
Hinter den Ratsmitgliedern stand jeweils eine weitere maskierte Person und eine Person ohne Maske und nur in schlichte Gewänder gehüllt
"Wie nett das ihr auch noch erscheint, Ratsmitglied Magistre Irina.", begrüßte Raul sie.
"Danke, aber da die Versammlung noch nicht begonnen hat, bin ich noch früh genug, Ratsvorstand Magistra Raul.", entgegnete sie.
Ein schnauben war zu vernehmen und dann wandte er sich ein den schienbaren Berater hinter ihm, leise redeten sie miteinander. Hastig trat ein weiterer maskiertes Ratsmitglied ein, gefolgt von einem Berater. Das Tor schloss sich lautlos und ein suren war zu vernehmen.
"Nun da wir alle vollzählig sind eröffne ich die Versammlung.", erhob Raul das Wort. "Willkommen werte Ratsmitglieder! An der heutigen Tagesordnung stehen weitere Waffen gegen die Piraten, die Vorgänge der wilden Kreaturen im wilden Norden und die verbotenen Eperimente eines Magier in unserer Hauptstadt."
Alles schwieg nun und schaute zu Raul. "Nun wollen wir mit den Waffen beginnen. Was habt ihr uns vorzuweisen, Magistre Irina?"
Irina stand auf und ließ eine Pergamentrolle in ihrer Hand erscheinen und reichte sie an den Diener weiter, der sie ausrollte und jedem zeigte. "Ich habe noch nicht viel vorzuweisen, da meine Waffen schon außerordentlich sind! Jedoch wiederhole ich mich gerne: Die Kapitäne sind nur zu faul richtig zu suchen!", erklärte sie und fing dann kurz und knapp ihre bisherigen Ergebnisse vorzuweisen. Es handelte sich um eine neue Art Geschoss für ein Katapult, es sollte eine große Explosion geben sobald dieses Gezündet wurde. Sie versichterte auch das dies auch für eine Ballista umsetzbar wäre, aber es dafür noch Zeit bräuchte.
Leises gemurmel setzte am Ende ihres Vortrages an. "Nun das ihr die Schuld auf die Kapitäne schiebt, ist uns allen mehrfach von euch vorgetragen worden.", verteidigte Raul die Kapitäne. "Dieses neue Geschoss scheint erheblich ungenauer als die magischen Ballista unserer Kriegsschiffe!"
So ging es nun weiter. Man diskutierte die Vor- und Nachteile der neuen Waffe aus, brachte neue Vorschläge ein, ordnete weitere Experimente mit leichteren Geschossen an und äußerte den Verdacht das Irina die Experimente verzögerte, was sie ruhig und gelassen zurückwies.
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BeitragThema: Re: Dragloth   Mi Dez 22 2010, 09:07

Wohl weißlich um die sämtlichen Geheimnisse dieses Gebäudes, begleitete die Daimones die Ratsdame.
All der Prunk war ihrer Meinung nach völlig unnütz.
Was brachte ein Gebäude, voll gestopft mit Juwelen, wenn sie doch nur Diebe an lockten.
Sicher... sie würden mit den Juwelen nicht entkommen, doch es gab immer ein erstes Mal.
Im Ratssaal selbst, blühte direkt ein frostiger Empfang.
Das also war Raul.
Kaum das sie den Blick auf ihn richtete, wurde auch sie schon, von diesen eisigen Augen angestarrt.
Wie zufällig, sah sie in die Runde, um sich ein Bild von den anderen zu machen.
An allen hingen ihre kleinen Spione, nur an Raul ... war nicht einer.
Sonderbar.
Einer ihrer Spione versuchte sich an ihn zu heften, doch wurde er regelrecht von Raul aufgesogen.
Nein ... es gab offensichtlich bisher keine Möglichkeit ihn aus zu spionieren.
Irina wäre sicher enttäuscht, doch daran ließ sich nichts ändern.
Hier war nichts aus zu richten. Keine Chance.
Untote hinter ihm her zu schicken wäre zu leichtsinnig.
Vielleicht gab es jedoch noch eine andere Möglichkeit.
Dazu müsste sie allerdings einen Weg einschlagen, den sie nur all zu ungern gehen würde.
Nun hieß es abwarten und sehen, was sich hier noch ergeben würde.
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