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 Das ewige Meer

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Toddaeus
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BeitragThema: Das ewige Meer   Mi Okt 13 2010, 07:03

Das ewige Meer. Berühmt für seine Reinheit, und tiefen Schönheit. Viele hatte es schon zu sich gerufen um es zu betrachten und zu genießen. Unendlich und weit ist es, so schaut man von der Küste aus weit auf die ferne Weite bis zum Horizont. Doch der Schein trügt, sollte man glauben es sei ungefährlich. Wesen, ob groß oder klein, tummeln sich auf und unter dem Meer - Geheimnisvoll und Stark wie gefährlich und todbringend. Viele mussten schon ihr leben an diesen Wesen lassen. Sollte der Tod sich dann nciht in ihnen befundenen haben, so war es die launische See selbst, die sich holte, was sie wollte.
Dennoch gab es mutige Seefahrer, welche Inseln suchten um neues Leben auf ihnen zu ermöglichen, neue Staaten zu gründen und den Geheimnissen der Ferne auf die Schliche zu kommen. So war es Schicksal das sich eine Nation nahezu aus einem Bund von vielen kleinen Inseln entwickelte: Das Reich Turgal. Hauptstadt dieses Reiches ist ein Inseln unter ihnen, gleichnamig wie die Stadt selbst: Dragloth.
Doch auch weitere Inseln finden im Faden der Zeit ihren Namen wieder, so dürfen die Insel Skargot und die Insel Gremshol nicht in Vergessenheit geraten.
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Sinari

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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Do Okt 28 2010, 09:58

A J E C R A

Gemütlich schaukelte die Ajecra durch die Wellen des Meeres. Es schien, als hätte sie alle Zeit der Welt. So seelenruhig und fest, wie sie sich im Wasser fortbewegte, schien es nichts und niemanden zu geben, der sie aus der Ruhe bringen konnte.
Ihre Passagiere jedoch waren alles andere als ruhig:

Als der Bolzen neben ihm in das harte Holz einschlug, blickte Sinari leicht verwundert nach oben. Ein seltsames Wesen - seines Wissens ein drachenähnliches - hatte in dem Ausguck der Ajecra einen Mann überrumpelt und diesen zu Sturz gebracht. Leider landete der arme Kerl im Wasser und so hatte er vielleicht noch ein paar Tage, ehe er - wohl eher durch Müdigkeit, als durch's Verdursten - elendig sterben würde.
Sinari wusste nicht wieso, aber Roger hatte auch schon reagiert und eines der Rettungsboote zu Wasser gelassen.
Die beiden sahen sich einen Augenblick lang an, ohne zu erkennen, was dem anderen in diesem Moment durch den Kopf ging. Plötzlich riss Roger seinen Kopf zur Seite und beugte sich weit über die Reling hinaus. Ein großer Strahl Erbrochenes schoss heraus.
Sinari wandte seinen Kopf ab und erblickte Eric.

"Sonnigen Morgen. Mir scheint, dass es kein Zufall ist, dass wir uns so früh wieder sehen, Eric.", sagte Sinari. Sein Blick ging kurz zum Drachentier hoch über ihnen. "Ich nehme an, dass wird Eure Freundin sein. Valthen?"
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Eric

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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Do Okt 28 2010, 22:50

Mit einem freundlichen Nicken und Lächeln ging er zur Reling. "Das nächste mal solltet ihr euch umschauen ob nicht eine kleine Drachendame Heldin sein will.", rief er dem Seemann zu. "Ihr scheint nicht sonderlich Seefest zu sein, oder ist es noch der Rum und das Bier von gestern?", neckte Eric den neuen Kapitän.
Nach einem Augenblick verschwand Eric wieder unter Deck und durchsuchte die Räume. Irgendwann hörte man einen kleinen Fluch und das poltern von verschiedenen Gegenständen. Doch man hörte auch ein fröhlichen Ausruf. Wenig später kam Eric mit einer Angel wieder an Deck. "Ich denke ein bisschen Fisch wär nicht schlecht.", rief er in die Runde und setzte sich an die Reling. Mit einem ungeschickten Wurf hatte er den Angelhacken im Wasser und beobachtete gemütlich die Küste, während er auf einen Fang wartete.
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Sinari

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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Fr Okt 29 2010, 02:58

"Horatio ist der beste Seemann den es gibt, denn sein Auge sieht bis zum Horizont. Doch leider leider verträgt er das Schaukeln der Wellen nicht.", sagte Sinari und ging ebenfalls, um etwas zu holen.
Mit zwei Flaschen Rum und einer dicken Decke kam er zurück und legte die Flaschen neben Roger.
"Hier.", sagte er mit ruhiger Stimme. "Trink aber nicht zu viel!"
Mit der Decke ging er dann zum Rettungsboot und deckte Avelin damit zu.

Nachdem Eric verkündet hatte, dass er Fischen wollte, nickte Sinari und ging runter zur Küche, um das Feuer schon einmal anzuwerfen. Er stellte einen großen Topf mit klarem Wasser aus einem Fass auf das Feuer und schnitt etwas Gemüse und Kartoffeln klein.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Fr Okt 29 2010, 07:13

Valthen hatte sich zu Ave ins Beiboot gelegt und beobachtete den Horizont. Wenig später schwammen sogar ein paar Delfine neben dem Boot, die von ihr ausgiebig begutachtet wurden.
Eric hingegen hatte nach einer längeren Wartezeit doch einen Fisch gefangen. Es schien ein größerer zus ein, so hatte er ordentlich zu kämpfen um ihn aus dem Wasser zu bekommen.
Stolz trug er einen großen Fisch, von dem alle satt werden sollten in die Küche hinunter und gesellte sich zu Sinari.
"Ich hoffe ihr könnt den Fisch auseinander nehmen? Ich hab das trotz meines Alter nie gelernt." Kurz nach seinem letzten Satz schallte er sich selbst einen Trottel. Er sah jünger aus als er war und verplapperte sich manchmal mit diesen Sätzen bei sympathischen Personen. Zum Glück waren bislang keine üblen Gesellen unter denen gewesen die diesen Satz gehört hatten.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Fr Okt 29 2010, 09:37

Avelin wachte kurz vor der Mittagssonne auf. Verblüfft blickte sie in die offenen Augen von Valthen.
"Huch.", sie war sich nicht ganz sicher was los war. "Wieso bist du hier?"
Avelin umarmte Valthen etwas fester.

Nachdem sie aus dem Rettungsboot geklettert war, suchte sie nach der genüsslichen Duft-Fährte, die aus dem Inneren des Schiffes zu kommen schien.
Unten sah sie dann Sinari zusammen mit Eric. Sinari bereitete offensichtlich etwas leckeres vor. Er kochte recht oft und auch sehr gut, wenn beide alleine unterwegs sind. Sie war gespannt, was es diesmal gab.

Sinari nahm den Fisch und begutachtete ihn vorher. Der Bauch war geschwollen. Ein trächtiges Weibchen. Mit einem leichten Schnitt öffnete Sinari vorsichtig den Bauch und entfernte die Innereien. Den Kavier - eine Delikatesse, wie er einst festgestellt hatte - hielt er zur Seite, den Rest entsorgte er sofort. Mit einem kurzen Schlag entfernte Sinari den Kopf und warf diesen Valthen vor die Schnauze.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Fr Okt 29 2010, 10:18

Einige Tage schon war das kleine Segelschiff schon unterwegs. Nach einigen kleineren Streitigkeiten was die essenswahl der Drachendame anging und dem Problem das sie sich von Tom Black für Dumm verkauft fühlte, ging alles recht ruhig und unproblematisch vorrüber.
Nachdem Avelin festgestellt hatte das Valthen einen großen Wortschatz und eine Menge über allerlei Dinge wusste, gab es viele Unterhatungen und viel gelächter.
Eric sorgte zeitweise für frischen Winde und häufiger mal für einen Fisch und auch gerne mal als Geschichtenerzähler. Valthen liebte seine Erzählungen. Bei den meisten war sie dabei gewesen, aber sie mochte wie er die Abenteuer erzählte.

Es war ein sonniger Tag, als die Ajecra die Flussmündung erreichte. Ein leichter Wind wehte richtung Süden. Der Küstenabschnitt um die Flussmündung war kaum besiedelt, so sah man auch keine Fischerboote in der nähe.
Ein Langboot war kurz vor der Flussmündung zu sehen. Es hatte schlagseite und sank immer schneller. Einige wenige Humanoide waren im Wasser zu erkennen. Einige schwammen auf die Küste zu und andere versuchten auf Holzplanken, Kisten oder auf dem Schiff selbst ihre Rettung. Einige kreischten und andere schossen mit Armbrüsten ins Wasser.
Immer wieder sah man wie welche unter Wasser gezogen wurden und nicht wieder auftauchten. Das sinkende Langboot wackelte auch mehrfach und mehrere in einer Reihe stehende Rückenflossen die gut einen Meter lang waren und grün aussahen, tauchten an der Wasseroberfläche auf.
Die Ajecra musste an dem Schiff vorbei um in den Fluss zu kommen.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Fr Okt 29 2010, 10:33

Eric übte sich in Geduld die Reise über, viele Geschichten wurden erzählt und er genoss das Fischen oder den Anblick von Val und Ave gemeinsam.
Irgendwann wurde er den ständigen Fisch überdrüssig, aber was anderes hatte er noch nicht gefunden. Ab und an gab es einen anderen Fisch, aber meist ein und die selben.
Kurz vor der Flussmündung entdeckte Valthen als erste mit Roger zusammen das Langboot.
"Schaut vorne! Das Schiff sinkt.", rief Valthen. Als sie näher waren erschrack Valthen. "Vorsicht im Wasser! Etwas ist im Wasser.", rief sie panisch.
Eric schaute kurz die Rückenflossen an. "Was im Namen der Götter ist das?", fragte er sich selbst.
Mit einem Stück Kreide malte er Runen an verschiedene Stellen des Bootes. Jede einzelne aktivierte er mit verschiedenen Wörtern, wie Feuerschutz, Härte, Schild und andere Hilfreiche Wörter.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Sa Okt 30 2010, 01:42

Die letzten Wochen ihrer gemeinsamen Reise verbrachten alle auf ihre eigene, unterschiedliche Art.
Während Avelin sich von Valthen und Eric gerne ein paar Geschichten erzählen ließ und diese mit großem Mimikspiel mitverfolgte, zog sich Sinari wie immer zurück. Es war wohl nicht nötig, die beiden Fremden weiterhin im Auge zu behalten. Sinari kümmerte sich darum, die etlichen Reparaturarbeiten, welche Roger ihm aufgetragen hatte durch zu führen, oder für die gesamte Gruppe etwas zu kochen. Ab und zu blickte er einfach nur zum Meer hinaus.
Roger dagegen verfluchte das Meer. Solange er sich nicht in einen konstanten Rauschzustand trank, wurde er schnell Seekrank. Deshalb versuchte er immer eine Flasche Rum bei sich zu haben. In den Nächten, in denen die fünf zusammen sassen, unterhielt Roger die Gruppe mit Gesängen und Tänzen und machte seinen Namen alle Ehre - Jolly Roger, der fröhliche.
Avelin liebte es mit zu singen und zu tanzen. Ab und zu beschäftigte sie sich mit Nadel und Faden und flickte das eine oder andere Loch in ihren Kleidungsstücken. Aber viel lieber spielte sie mit Valthen oder kletterte auf dem Schiff herum.
Eines Tages, als sie mal wieder auf dem Weg nach oben zu Roger im Ausguck war, entdeckte Roger etwas am Horizont.

...

"Was auch immer es ist!", rief Roger beschwibst. "Wir sollten dem Vieh lieber nicht zu nahe kommen und von hier verschwinden. Wir werden ein paar Tage zu den nahe gelegenen Inseln hinaus fahren und später zurück kommen. Vielleicht können wir auf den Inseln etwas Fleisch und Kartoffeln kaufen. Und etwas Stoff für Avelin."
Roger wollte grad zum Ruder hinauf klettern, als Sinari ihn an der Schulter festhielt.
"Nein, wir halten drauf zu!", gab Sinari ihm den Befehl.
Roger schluckte und sah irritiert zu Eric.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Sa Okt 30 2010, 05:41

Eric ging zurück an den Bug und schaute sich das ganze noch einmal an. "Roger, es ist groß genug als das es uns auch noch nebenbei hinterher jagen könnte... Und früher oder später müssen wir dadurch.", rief er ihm zu.
Einen Moment überlegte er und malte dann eine große Runde auf den Boden. Gut zwei Meter Durchmesser und mit vielen Symbolen, Zahlen und Schriftzeichen an bestimmten Positionen versehen. Er holte eine Kerze heraus und ositionierte diese auf einem Kreisrunden Symbol. Eric selbst kniete sich in ein rautenförmiges Symbol. Nach einem Moment der Ruhe, versteifte er sich und fing an in einer unbekannten Sprache eine Formel zu rezetieren.
Valthen schaute ihm zu und nickte den Kopf. Es war eine Zauberformel, die er bislang noch nie verwendet hatte, aber er würde es schon schaffen.
"Lasst ihn in Ruhe und haltet auf die Flussmündung zu.", rief sie Roger und den anderen zu.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   So Okt 31 2010, 01:08

Sinari gab Avelin den Befehl, dass sie in das kleine Rettungsboot steigen sollte. Er selber ging an das Ruder, damit Roger die nötigen Taue und Segel koordinieren konnte. Zwar war es für ihn schwer, mit nur einer Hand das Ruder zu drehen, doch für die Taue würde er viel zu viel Zeit brauchen.
Sinari vertraute auf die Anweisung von Valthen und steuerte auf die Mündung.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   So Okt 31 2010, 05:35

Die Ajecra hielt weiterhin ihren Kurs. Sie war unterdessen nah genug um Einzelheiten zu erkennen. Das untergehende Schiff war wohl ein größeres Handelsschiff gewesen, der Bauart nach wohl eins aus Arakesh. Die Seemänner hatten alle eine dunklere Hautfarbe und trugen leichte Sachen.
Eric war nun schon einige Minuten beschäftigt und machte verschiedene Gesten, mit denen er dann auch ab und mal Symbole berührte, die dann aufleuchteten. Der ganze Runenkreis leuchtete immer wieder auf.
Einige Augenblicke später stand Eric auf hob die Hände zum Himmel und deutete dann auf das Untier. Die letzten Worte rief er laut, es war eine unbekannte Sprache. Im ersten Augenblick geschah gar nichts, aber es dauerte nicht lange bis ein Feuerschein am Himmel erschien. Es schienen mehrere Feuerbälle zu sein, neun Stück an der Zahl. Sie fielen immer schneller dem Wasser und dem Untier entgegen. Je tiefer sie fielen desto mehr konnte man erkennen, es war kein reines Feuer, sondern brennende Felsbrocken.
Mit einem lauten Knall schlugen alle neun Meteoriten auf der Wasseroberfläche auf. Das Wrack wurde von einer Explosion nun vollständig zerstört. Drei der Metoriten trafen das Untier oder direkt daneben. Ein brüllen war zu hören und kurzfristig sah man den Kopf des Seemonsters. Lang und schmal, mit Tentakeln am Maul. Vier dunkle Augenpaare waren symmetrisch an von der Spitze des Kopfes bis nach hinten verteilt. Am Hals sah man Kiemen und vorne wurden Nasenlöcher gesehen.
Beim Brüllen konnte man mehrere Reihen kleiner, aber scharfer Zähne sehen.
Der Rest der Meteoriten trafen einfach nur das Wasser. Mehrere größere Wellen breiteten sich aus und rollten auf das Schiff und den Strand zu.
Eric lehnte sich an die Rehling und hielt sich keuchend fest. Es war Anstrengend gewesen. Grade diese große Anzahl herbeizurufen und das obwohl er den Zauber vorher noch nicht durchgeführt hatte.
Valthen sprang zu Eric hin und schaute ihn fragend an. "Ist alles in Ordnung?"
"Ja, es war nur schwer.", antwortete er mit schwerer Stimme. "Halt dich fest, eine der Wellen ist etwas größer als die anderen und überragt das Boot.", fügte er nutzloserweise hinzu. Selbstverständlich hatte sie die dritte Welle gesehen die die Ajecra treffen würde.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   So Okt 31 2010, 05:54

Das Seemonster fixierte nach dem Treffer die Ajecra und verschwand unter Wasser. Eine dunkle grüne Flüssigkeit, wohl das Blut, war zu sehen.
Das Wrack des Handelsschiffs war nun vollständig gesunken, nur einige Kisten und Holzplanken waren noch übrig.
Die Seemänner wurden von einer der Wellen davon getragen, ein paar hatten auch das Pech durch die Explosion zu sterben oder sogar von einem Meteoriten getroffen zu werden.
Die ersten beiden Wellen die auf die Ajecra stießen waren klein und ließen die Besatzung nur ein wenig nass werden. Die dritte Welle hingegen überragte die Rehling der Ajecra um gut einen Meter.
Das Schiff neigte sich mit der Spitze vorran gen Himmel. Es schien eine Ewigkeit zu vergehen bevor sich die Ajecra ächzend wieder neigte und in das Wellental hinab raste.
Beim Aufprall auf das Wasser knackte es mehrfach und die Ajecra war mit dem Bug einige Sekunden unter Wasser.
Durchgeschüttelt überwandt die Ajecra, nach dem sie wieder in der richtigen Lage auf dem Wasser war, die nächsten zwei kleinen Wellen. Der Bug war ein wenig mitgenommen und man konnte erkennen, dass das Schiff nicht mehr lange halten würde. Mit jeder verstreichenden minute sackte der Bug leicht ab.
Ein paar Minuten der Stille und plötzlich sprang ein länglicher, schmaler, grüner Schatten aus dem Wasser heraus. Ähnlich einer Echse, hatte das Monster kurze, aber kräftige Beine mit langen Krallen. Der komplette Körper war mit dicken Schuppen übersäht. Einige fehlten und andere wiesen alte Kampfspuren auf. Die Rückenflossen waren von mehreren kurzn Stacheln umgeben die sich bis zur Schwanzspitze hinzugen. Der Schwanz selber war zusätlich zu dem gut fünfzehn Meter langen Körper noch mal acht Meter lang und war von kleinen Stacheln übersäht. Am Ende waren mehrere länglichere Stacheln.
Am linken Oberkörper verlor das Biest, aus einer großen Fleischwunde einiges an Blut.
Mit einem Kreischen fiel es mit dem Oberkörper auf die Ajecra und zog sie runter. Der Bug lag nun völlig unter Wasser und das Heck war kurz davor auch unter Wasser gezogen zu werden.
Der Kopf des Untiers bewegte sich hin und her. Die Augenfixierten schließlich Eric der ein paar Meter entfernt im Wasser schamm. In den Augen stand pure Mordlust.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   So Okt 31 2010, 07:47

Während die Wellen auf sie zukamen, gab Roger Sinari den Befehl, den Bug des Schiffes möglichst gerade auf die Wellen zu zuhalten. Sinari nahm sich ein loses Ende eines Taus und knotete damit das Ruder so fest, dass es möglichst nicht mehr umschlagen konnte. Danach rannte er auf das untere Deck. Die erste Welle traf die Ajecra und Sinari taumelte etwas.
Als er an Eric und Valthen vorbei kam, schnappte er sich Valthen unter den Arm und rannte zum Rettungsboot rüber, wo Avelin bereits mit offenen Armen wartete. Sinari warf ihr den kleinen Drachen zu und stürmte zurück zu Eric. Die zweite Welle traf das Schiff. Sinari konnte sich an der Rehling halten.
Nachdem er wieder bei Eric war, half er diesem hoch und führte ihn ebenfalls zum Boot. Nachdem Eric auch hinein geklettert war, löste Sinari die Taue, mit denen die Boote an der Ajecra fest vertaut waren und kletterte selbst auch noch hinzu.
"Horatio!", rief er in das Schiff hinein, konnte Roger aber im ersten Augenblick nicht sehen.
Roger kam aus dem Inneren des Schiffes raus, mit einer Flasche Rum in der Hand.
Die dritte Welle hob das Schiff und verschob den Boden. Roger rutschte fast senkrecht runter. Das Rettungsboot neigte sich ebenfalls, blieb jedoch nahezu im Gleichgewicht. Avelin schrie. Jedoch nicht vor Angst, sondern vor Freude.
Als die Ajecra sich wieder richtete, schaukelte sie und das Rettungsboot wild.
Als das Monster aus dem Wasser sprang und den Bug hinunter zog, neigte sich die Ajecra in die entgegen gesetzte Richtung und Roger rutschte diesmal auf die andere Seite des Schiffes.
Eines der Taue, welches das Rettungsboot in der Schwebe halten sollte gab nach und riss. Das Boot klappte auf und ließ seine Insassen runterfallen.

Roger versuchte gegen die Schwerkraft bis zum Rettungsboot hinauf zu klettern. Mit Mühe suchte er nach den unmöglichsten Griffmöglichkeiten. Lose Dielen, herausstehende Nägel, sogar kleine Astlöcher im Holz. Als er das Boot schließlich erreicht hatte, nahm er einen Säbel und schlug die restlichen Taue durch, sodass das Boot ins Wasser fiel. Jetzt konnte er nur noch hoffen, dass niemand erschlagen wurde.
Nachdem er sich seine momentane Situation betrachtet hatte, drehte er sich auf den Rücken und rutschte über den Boden hinunter zum Bug, wo er - mit beiden Säbeln gezückt - der Riesenechse die Klingen in die offene Wunde bohrte.

Zum Glück war das kleine Rettungsboot mit der richtigen Seite im Wasser aufgekommen und so musste Sinari nicht versuchen es auch noch herum zu drehen, schließlich hatte er auch so schon seine Mühe mit nur einem Arm über Wasser zu bleiben. Nachdem er als erstes hinein geklettert war, half er Avelin und Valthen.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   So Okt 31 2010, 08:33

Als das Bieste die Klinge in die Wunde gebohrt bekam, schrie es noch einmal auf. Es stand trotzdem noch einmal auf und die Ajecra wurde beinah komplett unter Wasser gedrückt. Doch bevor sich das Seemonster umdrehen konnte, machte es einen Schritt zur Seite und der Oberkörper ruckte zweimal. Ein großer Bolzen, von einer Ballista schoss über den Körper hinaus.
Wenige Augenblicke später kippte das Biest zur Seite und man sah zwei Bolzen im Oberkörper stecken. Die Kreatur starb auf der Ajecra und zog diese langsam aber sicher richtung Grund.
Hinter der Ajecra schoss grad ein Langschiff mit einer beachtlichen Leistung her. Die Segel waren eingerollt und eine große Anzahl von Ruder wurden grad eingeholt.
Man hörte einige Befehle und sah einen Bär von Mann an der Rehling entlang laufen. Einen Moment später drehte das Boot in einer großen Kurve und wurde sichtlich langsamer.
Noch einen Moment später schwamm das Boot an der Ajecra dran vorbei und es wurde ein Anker geworfen. Das Schiff lag nun mit der langen Seite zur Ajecra und mehrere Männer mit riesigen Armbrüsten zielten auf den Drachen. Sie schossen, an den Bolzen waren Seile befestigt.
Die Männer waren alle in prächtigen Uniformen der Marine des Imperiums gehüllt und trugen alle gut gearbeitete Säbel am Waffengurt.
Der Kapitän war ein riese von Mann, ein kurzer Bart säumte sein sonst kahlen Kopf und ein Krummschwert wurde von einem breiten Gürtel an der Hüfte gehalten.
"Das mir das Vieh ja nicht absäuft!", brüllte dieser. "Und holt die Wasserratten da raus."
Ein Netz wurde an der Seite runtergelassen, an dem die Besatzung der Ajecra hochklettern konnte.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   So Okt 31 2010, 08:39

Bis auf die Knochen durchnässt war Eric dankbar an Bord klettern zu können. Auch wenn das Beiboot die erste Rettung war. Valthen hatte vor lauter Aufregung vergessen sich zu tarnen und wich nur knapp einem Säbelhieb aus.
"Lasst sie! Sie gehört zu mir!", rief Eric erbost. Seine Drachengefährtin sprang auf ihn zu, als er sich erschöpft an die Rehling lehnte.
"Habt dank für die Rettung.", bedankte er sich erschöpft bei dem Kapitän, der grade auf ihn zu kam. "Eric mein Name.", stellte er sich vor. "Entschuldigt wenn ich sitzen bleibe."
Ein Wasserschlauch wurd ihm gereicht und er nahm ihn dankbar an.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   So Okt 31 2010, 08:48

Avelin und Sinari kletterten ebenfalls an dem Netz nach oben, wobei Sinari sich nicht mehr im klaren war, wie er dies geschafft hatte. Trotzdem war er sichtlich erleichtert, als er wieder festen Boden unter den Füssen hatte.
"Wurde auch Zeit, dass ihr hier auftaucht.", meinte er nur kurz und zog gleich darauf seine nassen Kleidungsstücke aus. Da es sowieso nur die einfache Stoffhose und das schlichte Leinenhemd war, warf er diese achtlos auf die Rehling. Seine eigentliche Reisekleidung hatte er noch immer in dem Lederbeutel, welcher natürlich zusammen mit seiner Waffe und einigen anderen persönlichen Gegenständen von ihm und Avelin im Inneren der Ajecra lag.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Mi Nov 03 2010, 01:34

Die Manschaft des Langebootes machte sich direkt daran das Seemonster auszuschlachten. Die Schuppen, die Krallen und die Zähne wurden schnell und fachliche entfernt. Einige Schnitten das Fleisch heraus, allerdings nur bestimmte Abschnitte. Alles wurde über einen kleinen Steg auf das Langboot gebracht. Gleichzeitig trugen einige Seemänner alles was nicht Niet- und Nagelfest war aus dem Schiffsinneren heraus, das meiste war triefend Nass, aber vielleicht konnte man es noch nutzen.
"Mein Name mein ist Barkaras! Kapitän von diesen reudigen Schiffshunden und dieses elenden Schiffes!", beschrieb er sich als er auf die geretteten zulief.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Mi Nov 03 2010, 01:40

Es dauert einen Moment bis er wieder aufstehen konnte. Als Eric dann Stand grinste er nur über Sinari. Eine Rune berühren sprach er:"Trocknen!" und machte eine passende Geste die auf seinen Körper deutete und auf den Rest der durchnässten Gruppe.
Ein warmer Luftzug ging über die betroffene Personen und alle waren kurz drauf wieder trocken.
"Nochmals Danke... Dieses Vieh... Ich hab ja schon eine Menge gesehen, aber was ist es?", fragte Eric neugierig als er sich an den Kapitän wandte.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Do Nov 04 2010, 06:19

Avelin erblickte ihr eigenes und Sinaris Hab und Gut. Sofort machte sie Sinari aufmerksam. Sinari stellte sich den Männern in den Weg.
"Das sind unsere Sachen!", sagte er hart.

Roger, der von einigen Männern befreit wurde, kletterte auf allen Vieren über den Steg auf das Langschiff. Der Rausch war fast vorbei. Laut stöhnend lehnte er sich an die Rehling.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Mi Nov 10 2010, 10:18

Der Kapitän wandte sich an Eric. "Das war einer der wenigen Wasserdrachen. Es gibt nicht mehr viele in diesen Gewässern. Oben im Norden findet ihr mehr von diesen Kreaturen und die sind auch weitaus robuster und wilder."
"Wir wollten eure Sachen nicht wegnehmen, aber auf dem Schiff gehen sie nur unter. Nehmt euch das was ihr nun braucht und den rest findet ihr in unseren kleinen Stauräumen."
Es dauerte einige Zeit bis dass der Wasserdrache ausgenommen war. Die Ajecra war schon längst untergegangen als die nicht verwertbaren Reste des Seemonsters in das Wasser geworfen wurden.
Zum selben Zeitpunkt wurde das Schiff gewendet und nahm Kurs auf die Flußmündung.
"Meine werten Gäste.... Wo kann man euch absetzen? Wir setzen Kurs auf Imperia!", erklärte Barkaras.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Mi Nov 10 2010, 10:22

Neugierig bestaunten Eric und Valthen die Arbeit der Drachentöter. "Wir sollten uns irgendwann noch mal den Norden näher angucken.", lächelte Eric zu seiner Gefährtin. "Ich war noch nie an der Küste dort oben, aber nun sollten wir erst mal nach Imperia."
Wenig später kam Barkaras auf die Gruppe zu. Imperia? Das war passend, dachte er sich, aber überlies Tom das Geschäftliche und die Erklärungen.
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Fr Nov 12 2010, 07:05

Sinari sah kurz zu Roger und antwortete dann: "Ihr könnt uns vor der Hauptstadt raus lassen. Wir werden vorher noch etwas erledigen müssen."
Danach fragte Sinari einen der Matrosen: "Bringt meinem Kumpel hier unten bitte etwas Rum!" Er deutete dabei auf Roger zu seinen Füssen. Mit einem schnellen Handgriff zog Sinari zwei Silbermünzen raus und drückte ihm diese in die Hand.

Avelin ging hoch interessiert auf dem Deck auf und ab und stellte jedem, den sie sah, eine Frage. Sie wollte wissen, was dieses Tau festhielt, oder wo der Matrose geboren ist. Von einem anderen wollte sie wissen, wie viele Drachen dieser gesehen hatte und den anderen fragte sie nach der Farbe der Augen seiner Frau. Sie stellte jedem nur genau eine einzige Frage, hörte ihnen jedoch lange zu oder sah ihnen bei ihren Tätigkeiten zu. Auch half sie ab und an einem, wenn ihr danach war.
Irgendwann kam sie lächelnd zurück zu Sinari und stellte sich dicht an ihn heran.

weiter im Imperium, in der grünen Ebene
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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Mi Jun 01 2011, 22:29

Auf dem Schiff stehend,blickt Gamonda noch einmal zurück zu Skargot. Am Strand winkend stand die Familie um Glasmir. Die Familie,die ihn die letzten 5 Jahre aufgenommen hatten und ihn wie seinen eigenen Sohn behandelten.Mit Tränen in den Augen winkte Gamonda seiner neugewonnen Familie nochmal zum Abschied und kehrte der Insel für die nächsten Jahren den Rücken.Nun wollte er sich ganz und gar der Magie und der Alchemie widmen.
Während Gamonda sich auf dem Schiff umsah,lernte er einen kleinen Jungen kennen namens Uprah. Er und Gamonda verstanden sich auf Anhieb. Gamonda erzählte ihm von seiner Lebensgeschichte und seinem Traum,die Welt zu bereisen und neue Arten von Zauber und Alchemie zu erlernen.Man sah Uprah an wie fasziniert er von Gamonda´s Geschichte war und wie sehr er sich wünschte,selbst auf so eine Reise zu begeben.
Doch war dieses nicht möglich. Er erzählte ihm von einem Unfall den ihm in Dragolath zustieß.Schockiert sah Gamonda sich die Beine des Jungen mal genauer an und blätterte danach wild in seinem Zauberbuch rum. Eine Seite stieß Gamonda sofort ins Auge. Ein alter Zauberspruch,der mittlerweile schon fast 2000 Jahre alt ist..Er war sich sicher,dass er mit diesem Zauberspruch die Beine von Uprah heilen könnte.Deshalb fragte er ihn ob es in Ordnung wäre wenn er sich um seine Beine kümmern würde.Nach langer Überlegung willigte Uprah ein.Sofort machte sich Gamonda daran den Zauberkreis zu zeichnen und die nötigen Kräuter aus seinem Rucksack zu holen.
1 Stunde verging bis Gamonda mit den Vorbereitungen abschließe. Gamonda trug Uprah in den Kreis und sagte die Zauberformel auf.Mittlerweile hatten sich auch andere Leute vom Schiff um den Zauberkreis gesammelt um sie das Spektakel anzusehen.Nachdem Gamonda die Formel aufsagte,sprang ein hellleuchtender Blitz aus dem Kreis. Gamonda half Uprah auf den Beinen und war gespannt ob er wieder gehen könnte.Und in Sekunden schnelle konnte Uprah seine ersten Schritte wieder machen.Mit Tränen in den Augen und einem breiten Lächeln sprang Uprah auf Gamonda zu und bedankte sich Abertausende mal bei ihm.
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Thalia

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BeitragThema: Re: Das ewige Meer   Mo Jun 20 2011, 08:45

Selten waren ihr Wesen unter die Augen gekommen die solch ein Aussehen an sich hatten. Langsam wog das Schiff in den Wellen, während die Kriegerin an Deck stand und sich fragwürdig das offensichtlich humanoide Wesen ansah. Es war klein und erwachsen. Es wirkte wirklich sehr seltsam, aber trotzdem schien es zusammenzupassen, abgesehen von der Größe. Da sie aber nicht unhöflich sein wollte, tat sie von ihrem ersten Gedanken ab und ging nicht zu ihm hinüber um zu fragen, ob er auch ganz gesund sei. Sie schmunzelte kurz und wand sich dann von der Person ab. Dieses Wesen schien sie nicht bemerkt zu haben, und ein kurzer Blick von ihrer hinüber auf die Insel erklärte auch schnell warum. Er verabschiedete sich. Sie ging hinüber zum Buk des Schiffes und machte es sich an der Reling gemütlich.
In Gedanken versunken lauste sie der Melodie des Windes, achtete darauf wie er mit ihrem offenen rotem Haar spielte und ließ die Bilder ihrer Liebsten durch den Kopf gehen. Vorrsichtig strich sie über ihr Gesicht und fuhr die Linien nach, welche ihre Tochter ihr ins Gesicht gemalt hatten. Sie bedeuten Kraft und Mut und sollten ihre Tugend offen zur schau stellen. Als gleich sollten sie aber auch jeden Gegner Warnen und ihm das fürchten lehren.
Nebenher hörte sie die Ausrufe der Matrosen und die einzelnen befehle des Marts, wie er ihnen anwies die Segel zu hissen oder aber andere Dinge zu erledigen. Irgendwie gefiel es ihr wieder auf einem Schiff zu sein. Es hatte etwas nostalgisches an sich. Thalia raffte den Braunen Umhang, welcher ihren ganzen Umhang umhüllen konnte um ihre Brust ein wenig fester, spannte die Fibel dazwischen und kümmerte sich dann um ihr Haar. Nahezu beiläufig flocht sie aus dem schönen rot einen kräftigen Zopf, so wie es für eine Ihre des Volkes der Thorwaler üblich war.
Auf mal kamen ihr Stimmen zu Ohr, die von ein wenig verängstigt klangen, aber im großen und ganzen eher eine geheime Spannung aufbauten. Auch Thalia wollte sich dies nicht entgehen lassen. Ruhigen Schrittes Trat sie auch näher und besah sich, was dort von statten ging. Ihr war es auch nicht sonderlich wichtig in der ersten Reihe zu stehen, den dank ihrer Größen von fast zwei Schritt überragte sie so ziemlich jeden Mann und jede Frau. Sie staunte nicht schlecht, was oder besser gesagt wen sie da zu sehen bekam. Interessiert schaute sie zu was nun weiter geschehen würde, was der kleine Mann da vollbringen wollte. Er vollführte dinge, so wie sie es von einigen Stammesmitgliedern kannte, war aber dennoch auf seltsame weise angetan, sich das ganze bis zum schluss anzuschauen. Im Mittlepunkt war der Junge, dem ein Bein fehlte, das war gut zu erkennen, immerhin war er im Zentrum des gemalten Gebildes auf dem Boden. Ob es dem Kapitän gefallen würde, das seine Planken bemalt wurden? Das Kümmerte sie aber nur wenig.
Einen kurzen Moment später war der Werk geschehen. Der kleine Junge schien geheilt. Überglücklich stürzte er sich auf das andere Wesen, was den Zauber gesprochen und vorbereitet hatte. Was war das eigentlich für ein Kerl? Thalia wusste, das die Inseln Turgals und vorallem einige Städte viele Magier beherbegten und auch ausbildeten.
Schlagartg hatte die große Frau einen Entschluss gefasst. Die Menschentraube war noch nicht ganz verschwunden, so drängte sie sich nach vorne in die erste Reihe. Mit ernster Mine schaute sie auf den kleinen Mann hinunter, diesem Magier. "Hey ihr da!" Ihre Stimme passte zu ihrem ruhigen Gesicht und wirkte in ihrem Ton durchaus lieblicher, als man es von einem solch großem Menschen, Thorwaler, erwartet hätte. "Ich will das ihr mich begleitet!"
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