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 Die Küste Turgals

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Toddaeus
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Anzahl der Beiträge : 207
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BeitragThema: Die Küste Turgals   Mi Okt 13 2010, 07:00

Turgal, Inselstaat im ewigen Meer, nennt Teile des Küstenabschnittes sein eigen, sowie dahinter liegende Meilen an Land. So erstrecken sich zum Süden hin schöne Sandstrände, an denen sich kleinere Fischerdörfer angesiedelt hatten.
Im nördlichen Bereich finden sich, die Härte der See widerspiegelnd, scharfe Klippen und Felsenabhänge. Scharfer Stein ließen schon so manchen unvorsichtigen Seemann sein Leben verlieren. In mitten des Ganzen hat sich die Stadt Rendal aufgebaut, zugehörig zum Reich Turgal. Eine Fahrtrinne ermöglicht es diese Stadt über Wasser zu erreichen.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Sa Nov 20 2010, 05:10

Thornas und Loki standen noch am Rande des Weges und sahen Goliath samt Kajira hinterher, wie er über die Wiese rannte und immer kleiner wurde. Loki schüttelte seinen Kopf und brummte.
"Hey! Verurteile mich nicht, schließlich warst du derjenige, der nicht auf das Schiff in die Heimat wollte!"
Thornas gab Loki das Zeichen Goliath zu folgen und dieser trabbte nur langsam los.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Sa Nov 20 2010, 05:55

In der Ferne, sah Kajira einen winzig kleinen Punkt.
Offensichtlich verspürte Loki nicht den Drang, wie ein verrückter zu rennen.
Statt dessen war er stehen geblieben.
"Sieh dir an, wo die Beiden sind und das nur, weil du immer gleich wie verrückt rennen musst, sobald wir aus der Stadt raus kommen,"
erklärte sie dem Hengst, welchen das so ziemlich gar nicht interessierte.
wiederwillg, ließ er sich in Richtung Loki und Thornas zügeln und trabte auch nur eben so wiederwillig an, um ihnen entgegen zu kommen.
Irgendwo hatte Kajira schon fast ein schlechtes Gewissen dem Jungen gegenüber.
Sie würde sich also an ein etwas langsameres Tempo gewöhnen müssen.
Das Loki sicher nicht immer Lust hatte, so zu rennen, klang schon ziemlich einleuchtend.
Langsam kamen Thornas und Loki immer näher.
Schon von weitem rief Kajira dem Jungen zu.
"Es tut mir leid, aber er mag eben kein Städte und schon erst gar nicht, wenn er nicht wenigstens inen Tag lang auf der Weide tollen darf."


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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Sa Nov 20 2010, 07:09

Als Kajira mit Goliath nahe bei ihnen waren, wollte sich Loki nicht blamieren lassen und setzte ohne Vorwarnung zu einem heftigen Galopp an. Überrascht von dieser plötzlichen Aktion verlor Thornas das Gleichgewicht und fiel rückwärts vom Sattel runter. Mit einem heftigen Aufschlag landete Thornas mit dem Kreuz im weichen Gras und blieb eine Weile regungslos liegen. Mit seinen Gedanken verfluchte er Loki. Als er seine Augen öffnete, erblickte er über sich Kajira mit Goliath und nachdem er sich aufgerichtet hatte, sah er Loki, der bereits in der Ferne graste. Genau in diesem Augenblick hob er seinen Kopf und richtete seinen Blick in ihre Richtung. Nur sehr langsam stand sich Thornas auf und klopfte sich etwas Dreck aus den Klamotten.
Mit einem weiteren Blick zu Loki sagte er:"Na toll, der wartet jetzt dort hinten auf uns."
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Sa Nov 20 2010, 10:01

Goliath spürte, wie er kurz aber kräftig angetrieben wurde.
Unmittelbar vor Thornas, der im Gras vor ihm lag, blieb er stehen.
Kajira sprang vom Rücken des riesigen Pferdes und kniete sich neben Thornas.
"Alles in Ordnung? "
Ihre Stimme verriet die Sorge um den Jungen eben so wie der Gesichtsausdruck.
Als Thornas sich hoch bewegte, atmete Kajira erleichtert auf.
Lächelnd kam ihre Antwort.
"Dann werden wir eben zu ihm gehen."
Sie reichte ihm die Hand, zog Thornas hoch und saß auf Goliath auf.
Thornas wurde kurzer Hand hoch gezogen.
So lange Kajira oben auf saß oder den Hengst führte, ließ er auch andere auf seinem Rücken sitzen.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Sa Nov 20 2010, 23:39

Thornas lächelte beschämt.
"Ja, schon okay. Loki hat halt auch seinen Stolz."
Zusammen ritten sie weiter und erreichten nach wenigen Minuten die Wiese, an der Loki graste. Als sie auf ihn zu kamen trabte Loki in hohem Tempo im Kreis, wobei er mit dem Kopf nahe der Mitte blieb.
"Ja ja, ist ja gut. Du hast uns allen gezeigt was für ein schnelles Pferd du bist", sagte Thornas und rollte mit den Augen. "Aber jetzt komm mal wieder runter von deinem Trip."
Thornas schnappte sich die Zügel und sprang wieder auf Loki auf.
"Also, ein Rennen?", fragte er.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   So Nov 21 2010, 01:16

Ein rennen ...
Wie lange hatte sie so was schon nicht mehr einfach nur aus Spaß an der Sache gemacht?
"Bis wohin? Goliath wird sicher nichts dagegen haben noch einmal richtig los zu rennen,"
Im Gegenteil.
Der Hengst schabte mit den Hufen, wobei eine menge Gras einfach so einen Haufen bildete, der mit Erde und Wurzeln zusammen wie etwas aus der Hexenküche wirkte.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   So Nov 21 2010, 03:21

"Bis zum Waldrand!", sagte Thornas und drückte sich tief zu Loki runter. Beide warteten auf ein Signal. Ein Adler, der eine kleine Feldmaus erblickt hatte, kreiste weit oben in der Luft. Minutenlang glitt der Vogel durch die Luftschichten und alles um sie herum war totenstill. Nur der Wind hauchte ab und an. Plötzlich legte der Adler die Flügel an und schoss wie ein Pfeil auf den Boden zu. Zielgenau griff er sich die Maus und flatterte wieder hoch.
Dies war das Zeichen!
Beide Pferde setzten zeitgleich zum Galopp an und stießen die Erde weg von sich.

Loki und Thornas bildeten eine Einheit. So Gelenkschonend wie möglich wippte Thornas in einem verschmolzenen Rythmus.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   So Nov 21 2010, 04:57

Beiden Reitern lag es im Blut.
Ihre Pferde und sie bildeten eine Einheit ... ein einziges Wesen, welches durchaus wusste, wie es sich zu verhalten hatte.
Goliath gab noch längst nicht sein volles Tempo, sondern blieb schön neben dem wesentlich kleineren Loki, der für den Größenunterschied erstaunlich gut mithalten konnte.
Fast sah es so aus, als belustige es den Hengst noch.
"Freu dich nicht zu früh Goliath."
Sie wusste genau, wie schnell diese kleinen Pferde waren.
Der Waldrand kam immer näher.
Schließlich zuckte Goliaths Fell und er begann zu rasen, als gäbe es kein Morgen mehr.
So eigenwillig war er dann doch noch, dass er kein kleineres Pferd siegen lassen wollte.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   So Nov 21 2010, 06:20

Loki und Thornas sahen wie Goliath an ihnen vorbei raste und die Entfernung immer größer wurde. Doch Loki hielt sein Tempo stetig, denn er wusste, dass ein höheres Tempo auch mehr Energie verbrauchen würde und er es somit nicht mehr zum Wald schaffen würde. Und es war noch ein sehr weiter Weg bis zum Waldrand. Thornas hatte auf mehrere Tage geschätzt, war sich jedoch sicher, dass Goliath nicht mehr als einen Tag laufen würde. Erst recht nicht bei diesem Tempo. Irgendwann würde er langsamer werden und sobald Loki sie eingeholt hatte, würde Thornas eine Pause vorschlagen.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   So Nov 21 2010, 10:14

Goliath würde zu ern den ganzen Weg durch galoppieren, doch schließlich hielt Kajira ihn zurück.
Auch sie wusste, wie ausdauernd Goliath auch war, auch an seinen Kräften würde es sehr zerren, würde sie ihm den Lauf lassen.
Loki war es gewohnt, solche Stecken in einem gewissen Tempo zu bestreiten, doch Goliath...
Er war ungestüm und wollte laufen.
Er war es ganz und gar nicht gewohnt so lange zu rennen.
"Beruhige dich. Langsam Großer... Nimm dir ein Beispiel an ihm."
Goliaths Ohren spielten bei ihren Worten.
Er wurde langsamer, behielt das Tempo bei einem recht angenehmen.
Auch er musste Kräfte sparen.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Mo Nov 22 2010, 04:57

Thornas spürte, wie sich Lokis Nacken versteifte, als er schlagartig während dem gallopieren einschlief. Sein Körper und seine Muskeln würden ab jetzt die Bewegungsabläufe des Galopps selbstständig durchführen. Dies war eine der Eigenarten der Amarillo-Pferden. Sie konnten anhand ihrer Geschwindigkeit und der vor ihnen liegenden Strecke die Dauer ermitteln, in der sie stur geradeaus laufen.
Obwohl Thornas keine Kontrolle mehr über Loki hatte, konnte er ihn dennoch jederzeit aus seinem Schlaf holen, um ihn dann von einem Hindernis oder Feind weg zu lenken. Jetzt war Thornas Lokis Augen und Ohren und musste dafür sorgen, dass sie nicht in ein Loch, gegen eine große Wurzel oder einen Stamm oder einem anderen plötzlich auftauchenden Objekt rannten.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Mo Nov 22 2010, 08:47

Ein kleiner Windhauch schien durch das Geäst des Baumes zu wehen, in dem Rapture sich befand. Nur ein Bruchteil kam zu Rapture durch. Dieser saß zusammen mit Minka tief in der Krone des Baumes. Aufgrund seiner Synchronisation mit der Natur um sich herum, verdichtete Rapture das Geäst des Baumes. lies es Vulominöser werden und lies Wurzeln um den Baum herum aus der Erde wachsen um diese uneben zu machen. Alles nur um mit Minka seine Ruhe haben zu können. Seit er alleine ist, spricht Rapture nur noch mit seiner einzigen Freundin Minka. Sie ist zu seiner Familie geworden, die ihn einst so brutal im Stich gelassen hat. Niemals würde er verstehen können wie Gier, Neid und Eifersucht eine solch Idyllische Familie wie die seinige mit einem Schlag auseinander reißen konnten.
"Weißt du...irgendwie ist das schon eigenartig. Ich meine...wir beide waren in Not als wir uns getroffen haben...vielleicht auch weil wir in Not waren haben wir uns gefunden...ich finde das irgendwie traurig Mink."
Ohne auch nur einen Muks von sich zu geben, legte Minka ihre rechte Pfote auf Raptures Brust und leckte ihm mit ihrer Katzenzunge einmal unter seinem Kinn entlang. Sie verstand ihn und legte sich eingerollt auf den Unterleib Raptures, einfach nur um ihm zu zeigen, dass sie diesen Gedanken mit ihm teilt aber immer für ihn da sein wird.
"Ach Minka, ohne dich wüsste ich nicht, ob ich es bis heute überhaupt noch geschafft hätte zu überleben"
seine Stimme war fast nur noch so laut, wie der kleine Windhauch der noch immer durch das geäst leise säuselte. Mit Minka hatte er eine treue Gefährtin und Freundinn gefunden. Anders als andere Katzen, war Minka nicht wählerisch was Essen oder Reisekomfort anging. Genauso wenig scheute sie sich vor dem Wasser. Nein im Gegenteil lief sie immer selber, aß das was es auch zu essen gab und freute sich immer wenn sie im Sommer eine saubere Pfütze fand in der sie rumtollen konnte. Doch nichts war ihr und Rapture lieber, als die innige Zweisamkeit weit von jeglichem Lärm und in prachtvollster Natur. Nur dort konnten beide ihren Seelen freien Lauf lassen und die Schönheit der Welt genießen. Wohl noch das einzige was ihnen ausser einander noch geblieben ist.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Mi Nov 24 2010, 05:38

Loki hatte eindeutig einen Vorteil gegenüber Goliath.
Während Goliath seine Kraft in diesen Weg stecken musste, konnte Loki seelenruhig schlafen.
hatte Goliath zu wenig Schlaf, war er für gewöhnlich noch unausstehlicher als sonst.
Zumindest Fremden gegenüber.
"Das ist aber nicht wirklich gerecht , "
kommentierte Kajira lächlnd, als sie mit bekam, dass Loki eingeschlafen war.
Denn noch, hatte Thornas aus eben diesem Grunde dieses Pferd bekommen.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Mi Nov 24 2010, 06:15

Thornas bremste ohne Vorwarnung Loki aus. Sie ließen Kajira und Goliath weiter reiten bis sie irgendwann vollkommen zum stehen kamen.
Beide - Thornas und Loki drehten ihre Köpfe zeitgleich nach rechts, wo ein einzelner Baum alleine auf der Wiese stand. Alleine, weil kein weiterer Baum in seiner Nähe stand. Aber nicht alleine, denn in seinem Schatten schien etwas zu liegen.
"Sitzt dort unten jemand?", fragte Thornas Loki und dieser spitze seine Ohren.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Mi Nov 24 2010, 06:32

Goliath wäre am liebsten direkt los gerannt, doch als Kajira keine Antwort von Thornas bekam, sah sie kurz nach hinten, zog die Zügel dacht an und wendete Goliath, der nun in einem sanften Trab zurück lief.
Thornas und Loki sahen zu einem Baum.
Ohne zu zögern, ließ sie Goliath direkt darauf zu laufen.
Langsam verfiel Goliath in einen ruhigen Schritt.
Nichts außergewöhnliches war zu sehen.
"Hier ist nichts Thornas. Was hast du denn hier gesehen?"

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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Do Nov 25 2010, 10:24

Es war eine sehr angeneme, natürliche Stille die die beiden umgab. Man konnte das Laub rascheln, die Vögel zwitschern und die Äste knarren hören, doch weit und breit keine Menschenseele.
Zwar waren Minka und Rapture nicht sonderlich tief im Wald, doch war es nicht so oft, dass jemand ihre Ruhe gestört hatte.
Außerdem näherte sich kaum einer den Bäumen auf denen Rapture saß,
da der Weg über die empor ragenden Wurzeln viel zu beschwerlich gewesen wäre.
Natürlich kostete ihn diese synchronisation auch Kraft,
doch je länger er diese anhielt desto besser wurde seine Kontrolle über dieses Element.
Denn trotz aller Ruhe und Entspannung, musste Rapture immer genug Konzentration auf sein Wurzelgeflecht richten
und das durch ihn verdichtete Geäst um dieses auch noch weiterhin aufrecht zu erhalten.

"Wir müssen etwas ändern Minka.Ich weiß zwar nicht was, aber ein Lebenlang können wir so nicht durch kommen. Du weißt genauso wie ich, dass ein Vagabundenleben nichts für uns ist. Zumindest glaube ich es so bezeichnen zu können momentan.
Zum Glück habe ich ja noch dich. Du bist zwar nur eine Katze, aber du verstehst mich und das ist mehr als man von einem Tier erwarten kann."

Ohne irgendeinen Mucks von sich zu geben, blieb Minka seelenruhig liegen.
Sie brauchte nichteinmal ein Zeichen von sich zu geben, denn sie wusste, dass Rapture das nicht Ewig aushalten konnte.
Innerlich war Rapture nur noch ein Wrack und das wusste sie.
Als Katze war sie ein Leben auf der Straße gewohnt.
Rapture jedoch kam aus einer großen Familie mit mehreren Geschwistern die anfänglich noch perfekt schien.
Doch nun ist er alleine ohne eine Person der er vertrauen kann.
Minka wusste jedoch, dass Rapture selber niemals den Mut aufbringen könnte einen Schritt nach vorne zu wagen,
was die ganze Sache nur noch komplizierter machte.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Mi Dez 01 2010, 09:57

Thornas sah nochmal zurück.
Er hätte schwören können, dass er dort ein Paar Augen gesehen hatte. Und er war sich sicher, dass sie noch immer beobachtet wurden.
Langsam trotteten er und Loki neben Kajira mit Goliath Richtung Wald. Erneut sah Thornas zurück, wo der kleine Baum stand, doch plötzlich war er weg.
"Ou verdammt!", zischte Thornas und klatschte heftig auf Goliaths hinteren Schenkel, sodass dieser aufschrecken müsste und deshalb hoffentlich so schnell wie möglich davon galoppieren würde. Thornas stattdessen, trieb seinen Loki an. Er wusste zwar, dass es töricht war in den Wald flüchten zu wollen, doch hier draussen auf der freien Ebene waren sie ein viel zu leichtes Ziel.
Thornas trieb Loki ungebremst in den Wald hinein und stoppte ihn erst, als sie ganz tief drinnen waren.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Sa Dez 04 2010, 07:28

In seinen Gedanken versunken, bemerkte Rapture erst durch das fauchen Minkas, das dumpfe Geräusch schwerer Schritte die sich ihnen näherten.
Noch waren sie nicht in Sichtweite, aber nah genug um Rapture unruhig machen zu können.
Es war ein größeres Tier was sich ihnen näherte mehr aber konnte er durch die Vibrationen nicht spüren.
Minka blieb ruhig liegen und hielt nur ihre Augen geöffnet.
Aufgrund der Wurzeln oberhalb der Erde, wäre es dem Tier unmöglich gewesen an den Baumstamm ran zu kommen.
Nun war es anhand der Geräusche und der Vibrationen zu erkennen um was es sich hier handelte
und ob es nicht nur dieses eine Wesen war oder doch gleich ein paar mehr.
Einzig und allein Minkas Reaktion war für Rapture nicht begründbar.
Noch nie hat sie so seelenruhig gelegn wie heute wenn Leute oder größere Wesen in ihrer Nähe waren.
War sie etwa krank? Rapture konnte sich darum aber erst kümmern, wenn die Ruhestörer weg waren.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Sa Dez 04 2010, 09:17

Irgendwo mitten im Wald stand Loki mit Thornas. Sie hatten Goliath mit Kajira aus den Augen verloren. Sofort sprang Thornas vom Sattel runter und zog Loki so leise wie nur irgend möglich mit den Zügel in der Hand durch das Gestrüpp. Loki wusste ebenfalls von der Gefahr und hielt deshalb seinen Kopf und seine Ohren tief nach unten.
Hinter sich konnten die beiden ein Rascheln hören, dann sprang eine wilde Dryade aus einem Gebüsch hervor und attackierte Lokis Rückenpanzer.
Thornas zog das kleine Kurzschwert, welches er immer am Sattel befestigt hatte, heraus und schlug damit nach der Dryade. Kreischend sprang diese zurück und zog sich wieder in den Busch zurück.
Mit aufrecht gehaltenem Schwert stand Thornas hinter Loki und wartete den nächsten Angriff ab.
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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   So Dez 05 2010, 00:27

Goliath war ein Ausgebildetes Streitross, welches sich von einem Schlag auf den Allerwertesten nicht einfach aus der Fassung bringen ließ, doch die Tatsache, das da ein Baum gestanden hatte,d er nun plötzlich nicht mehr da stand, fand auch er sehr suspekt, was ihn also dazu veranlasste, einfach der Aufforderung Thornas nach zu kommen und so schnell er konnte, einfach wild in Richtung Wald zu rennen.
Mitten im Wald, im dicksten Dickicht, ließ er sich endlich zügeln und blieb stehen.
Um das Pferd udn seine Reiterin herum, hörte man leises, gemeines, fieses gekicher, welches augenblicklich verstummte, als Kajira versuchte heraus zu finden, woher es kam.
Von Thornas und Loki gab es keinerlei Spur.
Vielleicht war er weiter zurück geblieben oder eben einfach nur in die andere Richtung geritten?
"THORNAS?"
Vielleicht war er nahe genug um sie rufen zu hören?



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BeitragThema: Re: Die Küste Turgals   Mo Dez 06 2010, 09:32

Thornas hörte das Rufen von Kajira. Konnte jedoch nicht ihre Position bestimmen. Gerade als er zurück rufen wollte, sprang eine große Gruppe der Dryaden raus und überfielen Thornas und Loki. Thornas Schreie verstummten im Chaos. Loki versuchte um sich zu treten und die Dryaden von Thornas weg zu schlagen, doch auch ihn überfiel eine kleine Gruppe. Aufgebracht stürmte Loki los und rannte tiefer in den Wald.
Plötzlich Pfiff die Luft und eine Dryade wurde heftig weggeschleudert. Weite Pfeile flogen durch die Luft und rissen nacheinander Drei weitere Dryaden aus der Menge raus. Die restlichen Dryaden reckten ihre Köpfe in die Höhe. Durch die Baumwipfel huschten drei dunkle Gestalten und kamen dicht neben Thornas auf dem Boden auf. Ohne Furcht näherte sich die kleinste Gestalt und gab ein uhriges, trällerndes Geräusch von sich. Und dann sprach sie in einer jungen Elfensprache:[Verschwindet! Lasst ihn in Ruhe!]
Die Gestalt wedelte leicht mit ihren Armen und trat direkt vor Thornas.
Die Dryaden sahen erschrocken auf und wichen von Thornas' Seite. Einige flüchteten sofort, eine kleine Gruppe jedoch blieb noch im sicheren Abstand über dem Waldboden gekauert.
[Na los, der schmeckt euch doch sowieso nicht!]
Eine von den Dryaden legte ihren Kopf zur Seite, fauchte kurz und ließ die andern Dryaden verschwinden. Dann ging sie langsam rückwärts und sprang schnell in den Wald.
Die kleine Gestalt gab ihren beiden Begleitern ein kurzes Zeichen.
[Folgt ihnen und achtet darauf, dass sie den Wald nicht wieder verlassen. Versorgt auch ihre Wunden.]
Ohne zu antworten sprangen die beiden davon und folgten den Dryaden.
Die kleine Gestalt zog ihre dunkelgrüne Kapuze vorsichtig vom Kopf runter und das zarte Gesicht einer jungen Elfe kam zum Vorschein. Mit weit geöffnetem Mund blickte Thornas in zwei klare, hellgraue Augen. Er empfand die schwarzhaarige Elfe sofort als wunderschön und sein Herz pochte stark. Genau in dem Moment, indem sich das Elfenmädchen zu Thornas runter beugen wollte, wollte auch er aufspringen und so knallten ihre Köpfe dumpf aneinander.
Mit einem synchronen 'Au' (bzw. dem waldelfischen Äquivalent) fassten sich beide an ihre Beulen und suchten lächelnd den Blick des anderen.
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