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 Das Spitzhorngebirge

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Syrus

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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Mo Dez 13 2010, 03:53

Syrus schaute sich um, er rechnete mit einem Angriff von Bogenschützen oder aber damit den Necromanten über dem Fels zu sehen.
Da dem nicht so war, entspannte er sich, das hier hatte etwas mit dem Mann selbst zu tun. Misstrauisch lehnte er sich gegen die Tavernenmauer. Sein Blick schweifte über die Umgebung, blieb aber immer wieder an dem schwarz blutenden Mann hängen.
Das kreischen vorhin und die rufe des Paladins waren ein eindeutiger Beweis das der Paladin gewann, somit musste man dort nicht weiter helfen.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Mo Dez 13 2010, 03:54

Zavarir floh weiter. Kein Flecken Erde war für ihn zu erkennen, vom Saum seines Gewands bis hin zum Horizont war für ihn alles mit den vernichteten Körpern seine Untergebenen bedeckt.
In seiner Flucht versuchte er sie immer wieder zum nächsten Kampf aufstehen zu lassen, aber sie reagierten nicht. Die Engel mussten hier mit Magie dagegen angegangen sein, aber ohne das er, der mächtige Zavarir es gemerkt hatte?!
Ein schriller aufschrei es Wutes hallte über die Gebirgshänge. Einen Moment später und mehrere Versuche Untote zu erschaffen später, stande wirklich vier Skelette auf. Zwei Humanoide und zwei ehemalige Raubkatzen, zwar hatten sie den Verfolgern nicht viel entgegen zusetzen, aber er würde vielleicht die Chance bekommen zu fliehen.
Sofort stürzten sich die Skelette auf den geflügelten Krieger – zumindest versuchten sie es.
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tobiloge

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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Di Dez 14 2010, 04:09

Sehend was für Wesen auf ihn zu stürmten, leuchtete seine rechte Hand kurz auf, woraufhin im selben Moment ein heller Energiering erschien. Die Starre verschwand, er setzt mit den Füßen auf, rechtzeitig genug um den ersten vierbeinigen Wesen das untote Leben aus dem Leib zu brennen. Das Schwert zog in einem schnell Zug durch den Knochenhaufen und ließ ihn zu Staub zerfallen. Das Zweite Wesen, welches schneller den Paladin erreichte als die humanoiden Knochen wurde in seinem Absprung durch das Schild des Paladins zerstört. Knochen brachen, während es den Schild traf und davon niedergeschlagen wurde, ehe das Schwert die Überreste zu Staub zerfielen ließ. Dann schwang er sich wieder in die Lüfte, kräftig den anderen Beiden Skeletten entgegen und schlussendlich auch dem Nekromanten hinterher. Das Schild wurde nach vorne Gezogen, deutlich das Heilige Siegel der Göttin Alexia tragend: Untote Wesen, des Lebens abtrünnig, verglüht im Zorn des heiligem Lichts!“ Die Worte gerade ausgesprochen, brach aus dem inneren der Skelette ein helles Licht aus, das je beide in einem Schlag zerstörte. „Glaubt Ihr, Ihr seit in der Lag mich auf diese Weise zu besiegen. Beugt euch der Strafe des Licht, untotes Monster, sie wird euch ereilen ohne Gnade!“ Weiter wurde in Richtung des Untoten vorprescht.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Sa Dez 18 2010, 09:06

Das Schwarze Wasser strömte immer stärker Ions Arm hinab, bis die Flüssigkeit einen großen Teil des Bodens bedeckte.
Gleichzeitig versank Ion's Bewusstsein in einer tiefen Finsternis und wurde dort von eiskalten Gittern eingesperrt.
Sera trat vorsichtig aus der schwarzen Oberfläche heraus und wollte eben ihre Waffenbrüder warnen, als die Flüssigkeit zu brodeln begann und jeden, der in der mit der Flüssigkeit in Berührung war, attackierte. Von überall hörte man letzte Widerstandsrufe, bis auch schließlich der letzte wie eine schwarz glänzende Statue regunglos dastand.
'Dein ist mein!', zischte eine Innere Stimme Ion zu. 'Ich wünschte ich hätte dich vor meinem Tode entdeckt, aber jetzt gehörst du mir! Mit deinem Körper und deiner Kraft!'
Die Augen von Ions Körper leuchteten weiß auf. Die Statuen, welche regunglos dagestanden hatten, setzten sich in Bewegung und versuchten jeden, der nicht einer von ihnen war, zu attackieren.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Sa Dez 18 2010, 11:26

Prant und Rash, die beide hinter den Mauern der Taverne standen und warteten hatten das nicht für möglich gehalten. Prant hatte seine Handarmbrust gezogen und zielte auf Ion.
"Was tut ihr?", rief er ruhig während Rash ein bislang verstecktes Amulett hoch hielt. Er rezetierte einige Worte in einer unbekannten Sprache und hielt das Amulett höher. Im nächsten Augenblick blitzte es einmal auf und ein Lichtstrahl schoss in den Himmel um jedoch im nächsten Moment sich in alle Richtungen Wellenartig auszubreiten. Es war ein blaues und klares Licht und fuhr durch jeden Gegenstand und Körper hindurch.
Drusk kam in dem Moment mit gezogenem Katana aus der Festung gelaufen. Die paar Soldaten die vor der Taverne nicht betroffen waren orderte er direkt zurück und auf seinen nächsten Befehl hin erschien hinter ihm eine Front aus Schilden die mit langen Speeren nach vorne gerichtet im Gleichschritt auf die Gegner zulief.
"Was ist hier los?", brüllte Drusk sofort und hielt auf den besessenen Ion zu. Das Licht hatte in der zwischenzeit alles in einem hundert Meterradius durchdrungen und die hälfte der Statuen blieben stehen oder kippten um.
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Syrus

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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Sa Dez 18 2010, 11:34

In dem Moment, in dem alle zu Statuen wurden hatte Syrus schon sein Schwert gezogen und mit eben jenem gleichen übernatürlichem Sprung außer Reichweite geschafft.
Still beobachtete er das vorgehen der einzelnen. Bei dem Lichtblitz zuckte er zusammen. Als ihn die blaue Lichtwelle erreichte, umhüllte ihn ein grünes Schild an dem die Lichtwelle zischend entlang glitt.
Nach dem es vorrüber war, sah Syrus Drusk und die Formation auf die Statuen zulaufen. Er überlegte kurz und beobachtete den Mann in der Mitte des Chaos, es schien als würde alles von ihm ausgehen.
Syrus steckte das Schwert weg und ging ans andere Ende des Felsens. Den Necromanten und den Paladin konnte er nicht mehr sehen. Langsam drehte sich Syrus um und nahm Anlauf. Er sprang am Rand ab und landete kurz vor dem vermutlichen Verursacher. Er holte mit seinem gepanzerten Handschuh aus und versuchte auf den Kopf des Verursachers zu Schlagen.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Sa Dez 18 2010, 11:41

Verzweifelt schaute Zavarir sich um, nirgends war eine Möglichkeit sich zu verstecken. Überall waren Felsen, Sträucher oder aber die Wüste. Kein Fleck der ihm dienen konnte. In einer hektischen Bewegung drehte sich der Necromant um.
Zavarir konzentrierte sich. Es war ein Zauber den er nur noch wage im Kopf hatte, aber seine beste Chance gegen die Engel. Leise zischeln kamen fremde Worte über seine Lippen. Mit langsamen Gesten sammelte sich eine schwarze Masse vor seinem Brustkorb. Alles in der unmittelbaren Umgebung schien zu altern und zu verwelken.
Ein Rauschen war zu vernehmen, man meinte auch ein leises Wispern im Kopf zu hören. Ein Wispern das einem jede Entscheidung die man im Leben gestellt hatte noch einmal stellte und alles als Falsch darstellte.
Die Gesten Zavararirs wurden schneller und das Zischeln hörte sich immer mühsamer an. Er hatte große Mühe den Zauber richtig zu wirken, was sonst geschah wusste er nicht genau.
"Ihr Krieger des Lichts werdet mich heute nicht noch einmal verbannen!", mit diesem kreischendem Ausruf schob er die Kugel mit ausgestrecktem Arm von sich. Die Kugel aus der schwarzen Masse flog unheimlich langsam auf ihr Ziel zu..
Schon ein begeisterten Sieg heraufrufen wollend, bemerkte der Wirker des Zaubers das dies nicht wie in seinen wagen Erinnerungen verlief.
Die Kugel schien mit ihm verbunden, ein dünner schwarzer Faden ging von seiner Brust zur Kugel. Mit einem Ruck spannte sich dieser Faden und die Kugel stoppte kurz vor dem Ziel. Bevor Zavarir etwas tun konnte explodierte die Kugel in einer schwarzen Flammenwolke und riss ihn auf den Explosionsherd zu.
Inmitten des Lärms verschwand Zavarir selbst in der völligen Finsterniss der Kugel und Stille legte sich über den Ort des Geschehens.
An dem Ort der Explosion hatte sich ein Krater in den Boden gebrannt. Alles war schwarz und strahlte eine unnatürliche Kälte aus.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 19 2010, 21:43

Sera verstand nicht ganz was hier vor sich ging. Doch sie wusste, dass ihre Gefährten unter einem Bann stehen mussten, als eben jene versuchten Sera und die Stalljungen zu attackieren.
Die erste, die sich Sera vornahm, war die Elfe. Nachdem diese einen schwarz glänzenden Pfeil aus ihrem Köcher gezogen hatte, spannte sie ihn in ihren Bogen ein und zielte auf Sera.
"Ilymia, kämpfe dagegen an, Schwester!", rief Sera, während sie regungslos vor ihr stand.
Ihre schwarzen Augen glänzten kurz, bevor sich die Finger lösten und den Pfeil freigaben. Der Wind pfiff, als Pfeil flog. Gerade noch mehr als knapp konnte Sera sich zur Seite drehen, erlitt jedoch eine nicht allzu tiefe Schnittwunde am linken Oberarm.
"Haltet ein! Oder ich muss...", sprach Sera und erblickte dabei Ion mit einem weiteren Fremden, der gerade versuchte Ion anzugreifen. Der Schlag des Fremden traf Ion ungeschützt im Gesicht. Sofort fiel Ion rückwärts zu Boden in die schwarze Flüssigkeit.
"Hey! Wieso tut ihr das!?", brüllte sie dem Fremden zu und musste dabei einem weiteren Pfeil Ilymias aus dem Weg gehen.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Do Dez 23 2010, 02:35

Hinter der Reihe aus Soldaten sah man zwei Kleriker gestikulieren und einen Gesang anstimmen. Die Formation der Soldaten rückte in der Zeit im gleichschritt vorwärts. Jeder schien sich zu Fragen was vor sich ging, aber niemand zögerte. Sie waren es gewöhnt ungewöhnliche Dinge zu erleben. Für Verwunderung gab es keine Zeit, hier oben ging es meist um das nackte Überleben.
Drusk beobachtete und gab den Befehl zu halten. "Beschützt die Kleriker! Alles was sich ihnen nähert wird getötet!", rief er. Sofort stoppten die Soldaten und gaben den Klerikern Deckung.
Rash fing auch an in einem monotonen Gesang eine Formel zu rezitieren. Man konnte kein Wort klar verstehen.
Prant gab ihm Deckung und wartete ab was geschehen würde.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Do Dez 23 2010, 02:36

Syrus stand ruhig über den Niedergestreckten. Sein Kopf neigte sich zu der Geisterjägerin, unter der Kapuze konnte man seinen ruhigen aber grimmigen Gesichtsausdruck mehr erahnen.
Ein knistern war zu vernehmen und ein leichter grünlicher Schimmer hatte sich um Syrus Körper gelegt. "Ich tue das was ich für richtig erachte!", erwiederte er. "Eure Freundin scheint euch nicht mehr wohlgesinnt zu sein ... und er hier ist dafür verantwortlich!"
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Do Dez 23 2010, 13:08

Zwei kurze, schnelle Blitze erschienen vor Ion's innerem Auge - der erste um ein vielfaches stärker als der darauf folgende. Für einen kurzen Augenblick spürte Ion, wie die Fesseln des Magiers schwächer wurden. Zu kurz jedoch, um eingreifen, geschweige denn sich befreien zu können. Doch jetzt war Ion wenigstens darauf vorbereitet.
Sera zog ihr Katana mit einem flinken Handgriff aus der Scheide und wirbelte um Sera herum. Ihr erster Schlag mit der stumpfen Klinge traf die Beine des Menschen. Mit einem dumpfen Stöhnen landete dieser mit dem Rücken auf dem Boden.
"Verzeiht, Bruder Origrin.", sie tauchte unter dem wuchtigen Axthieb des Orks ab und schlug ihm von unten mit ihrem Katana gegen den Ellbogen. Es knackte kaum hörbar, doch der schwarze Ork zeigte keine Spur von Schmerz oder gar Knochenbruch. Stattdessen hob er die Axt über den Kopf und setzte zum weiteren Schlag aus. Sera wirbelte um ihn herum und suchte hinter ihm Deckung, denn mittlerweile war die Elfe Ilymia auf Abstand gegangen, um ihre Pfeile wieder regnen zu lassen. Die ersten beiden Pfeile trafen den Ork - der erste im Oberschenkel, der zweite blieb zwischen den Rippen stecken. Die nächsten beiden Pfeile jedoch schienen ihr Ziel hinter dem Ork zu suchen, denn sie flogen einen leichten Bogen, nur um dann durch Seras Oberarmmuskel zu gleiten. Sera unterdrückte einen Schmerzschrei und ließ den verletzten Arm vom Griff gleiten.
Zwei weitere Pfeile schoss Ilymia in Richtung des schwarzen Beobachter.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Fr Dez 24 2010, 09:37

Den untoten Wesen das Ende bereitet, war es nun an der Zeit dem Wurzeln des Bösen das Ende aufzuzeigen. Wenige Schritte über den B, en laufend um an Geschwindigkeit zu gewinnen, schlug er wieder die Flügel auf, um auf den Nekromanten zuzufliegen. Die Gesten des dunklen Magiers nicht verstehend, zog er schützend sein Schild nach vorne, auf den Lippen wenige Silben des Schutzes aussprechend. Ein silberner Glanz legte sich auf den Schutzgegenstand. Gerade noch rechtzeitig, wie der Paladin befand, doch anderes als erwartet war nicht er das Ziel dieser schwarzen Kugel, bestehend aus negativer Energie. Kräftig zog Cirian die Flügel auseinander, kam abrupt zum stehen und beschaute ungläubig das seltsame Schauspiel.
Splitter knallten gegen seine Rüstung, verwundert schaute er noch immer auf den jetzt großen Krater, die Stelle an der zuvor noch der Untote stand. Unzufriedenheit breitete sich in Cirian aus. Ohne es sicher sagen zu können, aber zu wissen, etwas bösem nicht mit eigener Kraft ein Ende gesetzt zu haben, erfüllt ihn mit Unzufriedenheit. Doch blieb ihm nicht viel Zeit seine Gedanken auf diese Situation zu lenken, denn etwas anders erregte seine Aufmerksamkeit: Etwas passierte auf der Feste! Galoppierend schritt Antaros von Hinten heran. Schnell schwang er sich auf das Pferd und Ritt dem Ort entgegen.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Fr Dez 24 2010, 09:53

Syrus sah die Pfeile auf sich zu fliegen, es schien als würde alles unheimlich langsam werden. Die Bewegungen der anderen Personen waren erheblich langsamer geworden. Irritiert schaute Syrus auf die Bogenschützin und dann auf die Spitze des ersten Pfeils.
Einen Schritt zur Seite und er grinste. Der Pfeil flog langsam an ihm vorbei. Dem anderen Pfeil wollte er grade ausweichen als sich alles wieder normalisierte. Mit der rechten Hand zog er den Pfeil aus seiner Schulter und warf ihn weg.
Die Frage was da eben geschehen war verschob er auf später, der Kampf ging nun vor. Syrus hob seinen Fuß, der leicht gepanzerte Stiefel sauste im nächsten Moment auf den am Boden liegenden nieder. Mit einem kurzen Blick in die Runde realisierte er das ein großteil der verzauberten auf die Soldaten oder die Tavernenmauer zuhielten. Die wenigen die schon in Reichweite waren, wurden von den Soldaten niedergeschlagen oder aber von dem Echsenwesen so verletzt das sie sich nicht mehr gut vorwärtsbewegen konnten.
Die Klinge seines Bastardschwertes auf die Bogenschützin gerichtet stürmte er los, an der nicht unter Kontrolle stehenden Frau vorbei.
Da er im Moment davon ausging dass die meisten Angreifer nicht die Kontrolle über sich selbst hatten, drehte er die Klinge seines Schwertes und schlug mit der breiten Seite auf die Schützin ein.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Fr Dez 24 2010, 10:21

Erst langsam wurden die Umstände in denen er sich befand realisiert. Dunkelheit überall um ihn herum, keinerlei Leben auszumachen und nirgends Untergrund zu spüren. An sich waren dies Umstände mit denen er keine Probleme hatte, in der Dunkelheit konnte er genug erkennen und kein Leben in seiner Umgebung war sein Ziel. Allerdings beunruhigten ihn der fehlende Untergrund und das er trotz der Dunkelheit nichts sehen konnte.
Ein Panikgefühl stieg in ihm auf und immer hektischer versuchte sich Zavarir zu Bewegen. Ein neues Gefängnis?, fragte er sich in Gedanken. Wie haben sie es geschafft? Wann? Warum jetzt wieder? "WIE?", schrie er in die Dunkelheit hinaus. "NEIN!!!", brüllte er als er kein Ende erreichen konnte.
Brüllend, fluchend und schreiend bewegte sich Zavarir durch die völlige Finsterniss. Irgendwann beruhigte er sich, schneller als bei seiner ersten einkerkerung im langen Gefängnis. Noch immer versuchte er herauszufinden wer diesen Zauber gesprochen hatte und wann? Damals war es ein langer Zauber gewesen und er hatte in einem magischen Gefängniss auf die Einkerkerung im Seelengefängniss gewartet. Aber das hier unterschied sich, oder aber war es nur eine Wahnvorstellung gewesen? War ich jemals frei? War das nur ein Trick eines grausigen Foltermeisters der sein Seelengefängnis irgendwie entdeckt hatte?
Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit bis er einen Schatten in der Dunkelheit ausmachte und ein kichern hörte. "Seht dort.", hörte er eine kichernde Stimme. "Etwas.... Ist hier!.", sprach eine kindliche Stimme mit einem wahnhaften Unterton. "ETWAS!", schrien mehrere Stimmen, seltsam hallten die Stimmen wieder.
Zavarir blickte sich um, überall schienen diese Schatten aus der Dunkelheit hervorzukriechen. Die Stimme kamen aus jeder Ecke. "Was ist das? Wo bin ich? Wer seid ihr?", brüllte er.
"Nichts.", antwortete eine Stimme. "Nichts", wiederholten andere. "Nirgends.", sprach wieder eine Stimme und wieder wurde es wiederholt. "Niemand.", wurde erneut geantwortet und wiederholt.
Etwas packte ihn und umwickelte seinen Körper, ein schmatzendes sich wiederholendes Geräusch ertönte. "Böse!", rief jemand kichernd. "Wahrhaft niederträchtig und hassend...."
"Ein Werkzeug.... Passend." Das schmatzende Geräusch entfernte sich, ein trauriges Seufzen meinte Zavarir zu vernehmen. "Öffnen!", rief erst eine Stimme und dann immer mehr.
Schmerzen durchzuckten ihn. Schmerzen wie er sie noch nie verspürt hatte. Gewaltsam drang jemand in seine Gedanken ein. Alle Erinnerungen spielten sich in Sekundenschnelle vor seinen Augen ab. Jede Tat, jedes Grauen, jeder Mord. "Die verkörperung!.... Ein .... Wirt."
Schreie voller Wahnsinn erklangen um ihn herum, auf eine seltsame Art und Weise schienen sie sogar erfreut.
Wieder durchzuckte ihn Schmerz. Schlimmer als zuvor. "Wirt..... Diener....Schlüssel!", waren die letzten Worte die er hörte.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Fr Dez 24 2010, 12:37

Ein greller Lichtblitz, der nie zu enden schien. Ion befand sich in einer Lichtdurchfluteten Welt. Er musste sich die Hände vor die Augen halten, weil das Licht schmerzte. Zu spät erkannte er, dass er nicht alleine hier drinnen war. Eine kleine, dunkle Gestalt hatte sich ihm heimlich genähert und angesprungen. Dieses kleine Wesen schlug nach ihm, versuchte ihn zu kratzen und beschimpfte und bespuckte Ion.
"neein!", kreischte der kleine Gnom. "giib miir dieseen körpeer!!
Augenblicklich verstand Ion.
Dieses kleine Wesen war also der gefährliche Magier in seinem Unterbewusstsein. Der Geist, um genauer zu sein. Irgendwer musste demnach mit seinem Körper gekämpft und ihn ausser Gefecht gesetzt haben.
Ion wollte zum Schlag ausholen, da erblickte er in der ewigen Wüste aus purem Licht eine weitere Gestalt. Ion erkannte zwar ihr Gesicht, doch er wusste dass er die Person nicht kannte. Zumindest hatte er sie nie gesehen. Und doch spürte Ion ein Gefühl der Vertrautheit. Die Augen des alten, gutmütigen Wesens sahen Ion streng, jedoch keineswegs wütend an. Es schien vielmehr ein Aufruf zu sein.
Der Gnom sprang von Ion ab und wollte ihm ins Schienbein treten, da packte Ion ihn hinten am Kragen und hob ihn auf Augenhöhe vor sich. Ausser Reichweite seiner Fäuste und Füsse natürlich.
"Ok, ich werde dir helfen!", sagte Ion mit einem dezenten Lächeln. Schlagartig brach die Raserei des Gnoms ab. Als Ion noch einmal zu dem zweiten Wesen schaute, war dieses spurlos verschwunden.
Schließlich kam wieder eine Dunkelheit aus dem Nichts und verschluckte Ion und den Gnom.

Die Breite Seite des Bastardschwertes traf nicht die zarte Ilymia, sondern die Arme des durchtrainierten Origrin, der in letzter Sekunde zwischen Dunkelelfe und Angreifer gesprungen war. Seinen Arm hielt er dabei schützend gegen die Klinge. Als Sera zu ihnen hinüber sah, erkannte sie mit einem frechen Grinsen, dass ein Teil der Maske von Origrins Gesicht gefallen war und sowohl einen Teil seines Gesichtes, aber anscheinend auch sein Bewusstsein freigegeben hatte.
Sera wusste nun, wie sie ihre Freunde befreien konnte, doch sie musste sich eingestehen, dass ihre Kraft nicht ausreichen würde, um ihren orkischen Bruder niederzuschlagen.
Stattdessen würde sie hierbei auf die Hilfe des unheimlichen Fremden vertrauen müssen.
Während Origrin den Fremden aufgehalten hatte, ging Ilymia wieder auf großen Abstand und feuerte mehrere Pfeile, sowohl auf den Fremden, als auch auf Sera.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Fr Dez 24 2010, 22:51

Das sein Schlag von einer dritten Person geblockt wurde hatte Syrus überrascht. Natürlich wusste er das ihn mehrere Gegner angreifen würde, aber das einer davon so schnell reagierte?! Syrus schaute in das Gesicht des Mannes, ein Grinsen zuckte über seine Mundwinkel.
Mit dem rechten Ellbogen schlug er auf das Gesicht des Mannes ein und wich dann sofort mehreren Pfeilen aus. Den Mann nun zwischen sich und der Schützin ließ er sein Schwert los und schlug in einem Schlaghagel auf den Oberkörper und das Gesicht ein.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Sa Dez 25 2010, 23:18

Origrin taumelte zurück. Einer der Hiebe riss ihn aus seiner Starre. Verwundert sah er um sich. Ein weiterer Schlag traf und riss ihn zu Boden.
"Ah, verdammt...", zischte er und richtete sich danach wieder auf. Die Schwarze Flüssigkeit, die um ihn und die anderen herum gelegen war fiel von ihm ab.
Sofort nahm ihn die Elfe ins Visier und feuerte ein paar Pfeil auf Origrin. Sera sprang ihn an und riss ihn zu Boden.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Sa Dez 25 2010, 23:28

Der Mensch vor ihm war anscheind wieder er selbst und wurde direkt von der Gefährtin auf den Boden geworfen, dafür trafen Syrus die Pfeile. Zum Glück war er Untot und sein Brustkorb durch eine große Stahlplatte geschützt.
Er hob sein Schwert auf und sprintete los. Im Lauf steckte er das Schwert weg und versuchte den weiteren Pfeilen auszuweichen oder aber eben diese wegzuschlagen. Teilweise gelang es ihm auch, andere wiederrum trafen ihn.
Mit einem letzten Sprung versuchte er die Bogenschützin zu erreichen. Mit der Faust im Sprung ausholend wollte er ihr Gesicht treffen, beim vorherigen Gegner hatte dies auch geklappt.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Sa Dez 25 2010, 23:49

Kurz bevor der Untote die Elfe traf, sprang diese mit einem schnellen, langen Sprung zurück und schoss aus dem Sprung heraus einen stark gespannten Pfeil mitten in das Gesicht ihres Angreifers. Nachdem sie wieder festen Boden unter den Füssen hatte, sprang sie hoch in die Luft. An ihrer Stelle tauchte der Ork mit einem weit ausholenden Axthieb direkt vor dem Untoten auf. Weitere Pfeile regneten von oben herab.

Langsam öffnete Ion wieder seine Augen. Er war wieder er selbst. Und er war wieder zurück. Nachdem er sich wieder aufgerichtet hatte, versuchte er sich ein Bild von dem Geschehenen zu machen. Anscheinend hielt der Zauber, den der Gnom gewirkt hatte weiter an.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 26 2010, 01:59

Ohne zu zögern zog Syrus sein Schwert, während er sich nach hinten fallen ließ. Der Pfeil traf ihn im Brustkorb und schleuderte ihn auf den Boden. Dort konnte er mit Mühe den Axthieb stoppen. Mit aller Kraft drückte er die Axt des Orkes weg. Syrus rollte sich über den Boden zur Seite weg und sprang auf die Beine. Die meisten Pfeile steckten irgendwo in seinem Körper, aber momentan musste er sie ignorieren.
Sein Schwert mit beiden Händen wieder gepackt drehte er sich und duckte sich unter dem nächsten Hieb weg, so das er aus der geduckten Haltung mit dem Schwert ausholen konnte und die Klinge auf die Beine des Orks treffen sollte.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 26 2010, 02:08

Der Schildwall hatte unterdessen einen großteil der Gegner angelockt und davon auch einen Teil niedergestreckt, allerdings war ihre Zahl groß und sie schienen unermüdlich zu sein.
Drusk tauchte immer in einer Lücke seiner Soldaten auf und schlug entweder mit bloßer Faust seinen Gegner zu Boden oder aber ließ sein Schwert eine blutige Ernte ziehen.
Die Kleriker dahinter beendeten ihren Zauber grade als einer der Feinde durch die Reihen brach.
Vom Himmel her erklang ein Donnern und eine gelbe Lichtkugel erschien. Langsam senkte sich die Lichtkugel auf das kleine Schlachtfeld hinab.
In dem Moment in dem es den Boden berührte breitete sich das Licht aus und verschlang alles. Innerhalb des Lichtes hörte man nur ein Rauschen und jeder musste Bewegungsunfähig mit ansehen was um ihn herum passierte. Von den vermeintlichen Gegner platzte die Flüssigkeit ab und sofort verschwand das Licht.
Stille blieb zurück. Keiner regte sich im ersten Moment.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 26 2010, 03:32

Der Schlag des Untoten traf den Ork ungeschützt. Mit voller Wucht landete dieser vornüber auf dem Boden. Er regte sich nicht mehr.
Nachdem auch die Dunkellfe von den Fluch befreit worden war, zog sie sich zu Sera und Origrin. Auch Ion kam dazu und sah den Untoten misstrauisch an. Die Dunkelelfe ließ jeden ihrer Pfeile durch einen kleinen Zauber wieder zurück in ihrem Köcher erscheinen.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Di Dez 28 2010, 10:09

Syrus war trotz der misstrauischen Blicke dankbar dass die Pfeile auf magische Weise verschwunden waren. Kurz schaute er sich um. Die Kleriker hatten damit begonnen die Verletzten zu heilen. Drusk' Soldaten schauten misstrauisch zu den Verletzten und überprüften die Toten. Die Toten wurden in die Mitte des Platzes gebracht während andere einen Scheierhaufen bauten.
Syrus Blick kehrte zu der Geisterjägerin und den Verantwortlichen zurück. "Was schaut ihr mich an? Ich hab mich nur verteidigt und versucht niemanden umzubringen!", sprach er ruhig.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Mi Dez 29 2010, 23:25

"Ich danke euch dafür, Fremder.", sagte Sera, während sie Origrin stützte. "Wie sieht es mt Bruder Thonald aus?"
Die kleine Dunkelelfe bückte sich zum Ork runter. Ihre Mine verfinsterte sich schlagartig. "Es ist zu spät... er ist von uns gegangen."
Die drei Geisterjäger senkten ihre Blicke und sprachen ihre Gebete.

"Es tut mir leid für euren Verlust", sagte Ion. "Und ich möchte mich dafür entschuldigen."
"Was war eigentlich los?", fragte die Dunkelelfe, nachdem sie wieder aufgestanden war.
"Ihr wart alle von einer dunklen Substanz befallen", sagte Sera. "Wie Marionetten habt ihr alles angegriffen was nicht mit euch befallen war."
Die Betroffenen schienen sichtlich betrübt über diese Tatsache.
"Aber wieso? Was war das? Woher kam es?", fragte Origrin.
"Ich glaube, ich kann das erklären...", sagte Ion. "Das ist alles meine Schuld. Ich war von einem dunklen Geist besessen. Und er hat dieses dunkle Wasser durch mich freigelassen. Es tut mir leid für eure Verluste..."
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Do Dez 30 2010, 23:56

Syrus verstand die Leute nicht, der Verantwortliche war anwesend und wurde von einer fremden Macht gelenkt, selbst wenn es jetzt vorrüber war, die Macht war anscheind noch immer da.
Kopfschüttelnd ging er zu den Soldaten und half die Leichen zum Scheiterhaufen zu tragen.
Stillschweigend schauten einige Soldaten zu ihm rüber, aber keiner hielt ihn auf. Die Soldaten auf der Festung waren seltsame Gestalten gewöhnt und da Syrus seine Klinge nicht gegen die Soldaten oder andere Personen unter deren Schutz erhoben hatte, unternahmen sie nichts gegen ihn.
Die beiden Tierwesen musterten die Umgebung und sie sprachen mit Drusk, aber es schien als wüssten sie nicht wer die Ursache für das ganze war.
Syrus hielt in seiner Arbeit inne und warf einen Blick zu dem Verantwortlichen. Einmischung bedeutete nur Ärger und Aufmerksamkeit, beides wollte er nicht, somit würde er stillschweigend seine Arbeit verrichten und im Notfall seine Fäuste sprechen lassen.
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