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 Das Spitzhorngebirge

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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Nov 28 2010, 07:17

Ion

Der Wirt musterte kritisch die neue Frau in der Taverne. Grimmig schaute er sie an und stemmte seine Faust auf den Tisch.
"Was für ein Problem soll ich den haben?", fragte er genauso unhöflich wie sie ihm gegenüber war. "Und warum meint ihr, das grade ihr die Lösung für das Problem seit?"
Bevor er noch weiter nachhaken konnte kam einer der Stalljungen reingerannt. Mit einem erstuanten Gesichtsausdruck kam er herein gelaufen und rannte direkt zum Wirt hin. "Draußen ist ein Paladin angekommen! In Begleitung eines düster wirkenden Begleiters!", sprach der Junge schnell und hektisch.
"Nun, Thomas, dann kümmer dich um sein Pferd, er ist auch nur ein Gast in dieser Taverne, wenn auch ein seltener und ehrenhafter.", antwortete der Wirt dem Jungen lachend.
Danach wandte er sich wieder der Frau zu und Thomas rannte hinaus um sich das Pferd des Paladin zu schnappen
Draußen wurde der Paladin von mehreren Seiten gemustert. Getuschel war zu hören. Es war eine seltsame Kombination, ein heiliger Krieger mit Flügeln und ein düster wirkender Krieger zusammen unter wegs.

Zavarir

Langsam ritt eine kleine Reisegruppe den Pass aus der Wüste kommend hinauf zur Sturmfestung. Zwölf Krieger waren es. Zehn der Krieger waren gut gerüstet, Schwerter, Armbrüste und Schilde von bester Qualität. Ihr Rüstungen waren schlichte Platterüstungen die genauso gut gearbeitete wirkten. Vom äußeren der Krieger war nichts zu erkennen.
Zwei Krieger stachen einem ins Auge. Groß und dunkelhäutig in Ritterrüstungen die noch edler und besser wirkten als die Ausrüstung der anderen Männer. Ihr Helme lagen vor ihnen auf dem Sattel.
Der rechte hatte ein Zweihänder auf dem Rücken und ein Schild darüber. Ein weiteres Schwert, ein Krummschwert ragte an seinem Waffengürtel hervor.
Der linke trug einwuchtigeres und breiteres Schwert als üblich war. Gut doppelt so breit war die Klinge des Schwertes und auch gut dreimal so dick. Ein Schild das auch nicht den üblichen Standarts eines Kriegers entsprach hing zur linken des Kriegers im Sattel eingehackt.
Alle hatten das selbe Wappen auf den Schilden und Rüstungen, ein Adler über einem Gipfel.
Einer der Krieger rief etwas nach hinten und deutete nach rechts. Eine Gestalt stand weit abseits der befestigten Wege und bewegte sich nicht.
Man musterte weiterhin die Gestalt und nach einiger Zeit wurden die ersten Krieger etwas unruhiger. Es war ungewöhnlich jemanden so weit abseits von den befestigten Wegen zu sehen und dann noch so starr auf einem Fels. Die Kannibalen hatten nicht die Geduld so dort zu stehen und Dunkelelfen würden nicht bei Tage an die Oberfläche kommen – so erzählt man es sich in den Geschichten.
Ein Reiter wurde dann losgeschickt und ritt in einem schnelleren Tempo auf die Festung zu. Einige Augenblicke schien es aufeinmal kälter zu werden.
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tobiloge

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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Mo Nov 29 2010, 05:00

Der Antwort dem Untoten schuldig, überlegte er kurz: Nein, ich war noch nie hier oben gewesen, auch wenn ich schon viele sagenhafte Geschichten um das reich hier hab hören oder aber auch lesen dürfen. Dinge wurde vollbracht, die ein Sterblicher nur schwerlich zu verstehen vermag.
Sorgsam zog Cirian an den Zügeln, weniger des Anzeigen des Haltens wegen, sonder eher um das Bild eines Reiters zu wahren. Antaros war nur all zu klar, wann er zu stehen hatte und wann nicht, dafür mussten die Zügel nicht sein. Einige Blicke legten sich auf den Paladin,waren es seine Flügel, die ihm die Aufmerksamkeit verliehen, weniger seine Aufmachung. Ebenso war es bei dem Stalljungen gewesen, die Rüstung des Pferdes hielt sein Staunen nur bedingt stand. Er kannte derartige Reittiere und auch solcher Art Rüstungen. Cirian nickte dem Stalljungen zu, der erschrocken von ihm wegschaute, sich ertappt fühlend, ihn angestarrt zu haben. Es war deutlich zu sehen, das er sich besonders Mühe um des Paladins Streitross geben würde.
Langsam Schritt der Paladin auf die Menschen zu. Immer noch trug er seinen Helm, hatte seinen Rucksack geschultert, trug Schwert und Schild bei sich. Deutlich war zu erkennen, welcher Gottheit er diente, war es stark durch das Wappen auf der Schutzwaffe zu vernehmen. Die vier Mann, wartend vor der Tür ließen den Paladin vorübergehen, hatten sie ihn auch gemustert. Das Tuscheln der umliegenden Leute versuchte Cirian zu überhören. Beim hinein schreiten schaute er kurz einen Mann an, rechts von ihm stehend, scheinbar den Raum verlassen wollend. Dann wand er seine Aufmerksamkeit komplett dem Raum zu. Es wirkte, als wäre er erwartet worden, so schauten ihn die um sitzenden an. Kaum merkbar atmete der Paladin ein wenig tiefer ein. Wenige Schritte in den Raum gegangen, blieb er stehen. Noch ehe er den Helm abnahm, hatte er seinen Blick schweifen gelassen und versucht sich von möglichst allen Anwesenden einen Eindruck zu festigen. Immer noch war tuscheln zu hören, auch wenn für den Moment der Abnahme seines Helmes nahezu Stille eintrat. Seine Miene war der vorangegangen Tage Umstände, Geschehnisse und Erzählung, ernst und gespannt. „Alexia zum Gruße“ , sprach er deutlich vernehmbar um die Ruhe zu unterbrechen. Einige nickten ihm zustimmend zu, gaben ähnliches zurück, andere drehten sich weg und gingen in ein Gespräch zum Tischnachbar über, sofern der Rest sich nicht mit dem Glas am Mund einen Schluck gönnten. Deutlich waren des Paladins Schritte auf dem Holz zu vernehmen. Ohne weitere Umschweife begab sich dieser an einen freien Tisch. Sogleich erschien auch die Schankmaid, welche mit der Paladins bitte, ein vernünftiges Frühstück zu bereiten, verschwand.
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Syrus

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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Mo Nov 29 2010, 05:50

Jeder Muskel seines Untoten Körpers war angespannt. Allerdings war er dieses mal nicht so angespannt wie in manch anderen Situationen in denen Syrus von Bewaffneten Personen gemustert wurde, hier war schließlich ein Paladin mit Flügeln der mehr Aufmerksamkeit bekam.
Die vier Männer vor der Tür musterten auch ihn kurz, neben den Soldaten und manch anderen Wachen auch geschult und wohl wissend worauf sie achten mussten.
Im innern der Taverne fiel sein Blick kurz auf den Mann am Eingang. Irgendwas war komisch an ihm. Mit einem Nicken grüßte er ihn und versuchte dieses Gefühl loszuwerden. Die restlichen Anwesenden musterten ihn und manch einer war über die Tatsache, das er sich an den Tisch des Paladins setzte erstaunt.
Mit einer Geste lehnte Syrus jedes Angebot von Getränken und Essen ab. Trotz der mehrfachen Besuche hier oben fühlte er sich jedes mal aufs neue unsicher und zu gleich auch stark.
"Wir müssen mit Drusk oder einem der Späher sprechen. Vielleicht kann uns der Wirt oder aber eine der Wachen helfen, oder aber ihr nutzt eure Macht als Streiter für das Gerecht und des Lichts, vielleicht klappt das ja.", sprach Syrus leise.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Mi Dez 01 2010, 01:55

Unterbewusst hatte Zavarir die Reiter schon wahrgenommen, aber seine abschweifenden Gedanken hatten ihn abgelenkt. Zwölf an der Zahl und einer ritt davon. Es schien als wollte der vorreitende zu der Festung.
Die Gestalt streckte den rechten Arm aus und drehte die Handinnenfläche nach oben. Ein leises, unheimliches zischeln war zu vernehmen. Die Fingerspitzen glühten auf und die Hand wurde zugedrückt.
Mit einem Zischen war eine Regung unter der Kapuze auszumachen, wie als würde jemand den Kopf zur Seite legen. Ein lauter Wutschrei hallte durch das Gelände.
Die Arme in leicht gebeugter Haltung vom Körper zur Seite ausgestreckt hörte man wieder dieses unheimliche zischeln.
Ein mulmiges Gefühl ließ jedes Lebewesen in direkter Umgebung der Gestalt flüchten. Alles, selbst Insekten krochen unter den Steinen und aus Felsspalten hervor und wollte sich so weit wie möglich aus der Reichweite des Bösen bringen.
Mit einer Armbewegung nach oben erhoben sich auf einmal drei Gestalten zwischen den Felsen. Teilweise verrottetes Fleisch hing an zwei der Untoten Wesen, die dritte Gestalt war nur noch ein Skelett. Die zwei Zombies erinnerte hier und da an Wölfe. Das Skellet ähnelt keinem bekanntem Wesen, die Knochen sahen aus als würden sie schon länger dort gelegen haben. Lange Eckzähne, so wie die kurzen und spitz zulaufenden Zähne ließen den großen Kopf noch bedrohlicher wirken. Der Körper war gut anderthalb Meter groß und fast zwei Meter lang. Lange Krallen waren an den Vorderläufen wahrzunehmen und am Schwanz des Skellettes waren mehrere Wiederhaken.
Alle drei Köpfe drehten sich zu dem mutmaßlichen Erschaffer um. Ein kurzer Wink mit der Hand schickte die drei Kreature auf die Reitergruppe zu. Mit einem Laut der dem eines heulenden Wolfes ähnelte, machten sich die beiden Zombiewesen auf den Weg, einen Augenblick später sprang auch das Skelett los.
Einige Meter hinter den Untoten Kreaturen flog Zavarir auch auf die Reitergruppe zu – wütend über die verlorene Macht.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Mi Dez 01 2010, 08:57

Die junge Frau lachte kräftig und beugte sich zurück. "Geister!", rief sie laut zu ihm. "Du hast Probleme mit Geistern, mein Freund!"
Sie schlug ihm kräftig auf die Schulter. "Aber du hast Glück: Die weltbesten Geisterjäger sind hier, um euch zu helfen!"
Sie grinste ihn breit und frech an. Doch sie ahnte schon, dass der Wirt ihr nicht ohne weiteres Glauben schenken würde und reagierte dementsprechend. Sie zog die Augenklappe über ihrem linken Auge vorsichtig hoch und blinzelte den Wirt an. Ihr linkes Auge hatte zwar die gleiche Irisfarbe, doch zwei Ringe - einer innen und einer aussen an der Iris - unterschieden das linke Auge. Die linke Iris öffnete sich und somit näherten sich die beiden weißen Ringe, sodass das Auge fast komplett weiß aussah. Sie schien sich im Raum umzusehen und ignorierte dabei das Gemurmel der Umherstehenden. Als sich ihr Blick mit dem von Ion traf, verharrten beide und starrten sich einige Sekunden an. Leise zog die Frau das lange Katana aus der Scheide und richtete die weiße Klinge auf Ion. Sie grinste wieder breit und schwang dann die Klinge mit beiden Händen von oben auf Ions linke Schulter. Ion schreckte zurück und wich einen halben Schritt zurück, hob jedoch auch seine Arme über seinen Kopf zum Schutz. Dumpf schlug die Klinge auf Ions Unterarm und prallte wieder von ihm ab.
Als Ion wieder aufsah, hielt die Frau ihr Schwert wieder hoch.
"Du Idiot!", rief sie Ion zu. "Ich will dich doch nur von den bösen Geistern befreien!"
Ion griff mit der bloßen Hand nach der weißen Klinge der Frau. Die Klinge war stumpf und konnte somit nicht schneiden.
"Sie gehört zu mir!", sagte Ion mit ruhiger Stimme. "Also lass sie bitte in Ruhe!"
Die Frau stutzte überrascht.
"Ihr...ihr könnt Sie sehen? Ihr seht auch Geister?", fragte die Frau Ion.
"Ich sehe sie nicht nur, ich kann sie auch hören.", entgegnete Ion.
Die Frau hob überrascht die Augenbraue und zog ihre Augenklappe wieder runter.
"Wollt ihr euch den Geisterjägern anschließen?", fragte die Frau. "Wir könnten einen wie euch in unseren Reihen gebrauchen!"
Sie spürte, dass Ion ihr Angebot ablehnen wollte, griff deshalb wieder vor. "Wartet, bevor ihr antwortet." Sie ließ ihr Schwert wieder in der Schwertscheide verschwinden. "Denkt noch einmal in Ruhe darüber nach, mein Freund!" Sie hielt Ion ihre rechte Hand hin. "Nenn mich Sera Ensei."
Ion nahm ihre Hand. "Man nennt mich Ion. Aber ich muss dein Angebot ablehnen. Ich kann und will keine Geister töten. Es gibt schließlich auch andere Wege sie von dieser Welt zu lösen."
Sera Ensei zog ihre Lippen nachdenklich nach vorn. "Ich wünschte ich hätte dich schon früher kennen gelernt. Damals hätte ich deine Ansichten gerne geteilt und deinen Lehren zugehört. Du scheinst ein sehr nachdenklicher Mensch zu sein. Ich hoffe bloß, du bereust es nicht irgendwann. Bleib doch noch eine Weile und teile deine Erfahrungen mit mir."
Sie ging vor und setzte sich an einen leeren Tisch.
Ion blieb noch einen Augenblick stehen und hörte einigen der Geistern zu.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Mi Dez 01 2010, 09:51


Zavarir


Der Wutschrei ließ die verbliebenen Reiter zusammen zucken und alle wandten ihre Blicke zu dem Unbekannten. Zwei der verbliebenen entwich ein verängstigter Schrei bei dem Anblick der sich ihnen bot.
Die beiden besser gerüsteten brüllten aufeinmal Befehle und stellten sich so auf das sie die Untoten direkt in Empfang nehmen konnten. Von einigen hörte man eine Bitte um Hilfe an die Götter, andere Sprachen sich Mut zu oder aber schlugen Schutzsymbole.
Drei Kriger schossen ihre Armbrüste ab. Alle drei Bolzen trafen einen der Zombies, aber bewirkten nur eine verlangsamung, ansonsten nichts weiter.
Einer der Krieger zog ein Signalhorn und stieß dreimal kräftig hinein. Jedes einzelne Signal war über Meilen hinweg in dem Gebirge zu hören.


Ion, Cirian, Syrus

Der Wirt schaute zum Paladin und musste staunen, er hatte angenommen das sein Stallbursche übertrieben hätte. Mit ehrfurcht in der Stimme grüßte auch er ihn."Willkommen in meiner Taverne, Paladin Alexias."
Der zweite neue Gast wurde kritisch gemustert. Dunkle Klamotten und Kapuze tief im Gesicht, sah aus wie ein typischer Auftragsmörder oder aber wie ein Söldner, allerdings wurde jeder erst mal willkommen geheißen.
"Irina! Kümmer dich um unseren neuen Gast....", rief er leise einer der Schankmaiden zu. "Und um sienen Begleiter.", fügte er staunend und leise hinzu. Ein Streiter des Lichts mit einem Krieger der nichts gutes verhieß an einem Tisch und leise Gespräche führend.

"Soso, ihr seht also Geister?!", legte er die Fakten noch einmal auf den Tisch. Bevor der Wirt weiterreden konnte hatte die Frau schon ein Katana gezogen und schlug auf einen seiner Gäste ein.
"Noch ein Schlag gegen einen meiner Gäste und ihr habt einen Bolzen dort wo euer leerer Schädel nun noch steht!", brüllte er sie an. "Unsere Probleme bekommen wir selber in den Griff, auch ohne das irgendwelche Irren hier auf Gäste einschlagen."
Die meisten Gäste blieben ruhig sitzen. Alle wussten das der Wirt hier das sagen hatte und jedem das Gastrecht geben würde, aber bei einem Handgemenge würde er hart durchgreifen und von den Soldaten unterstützt werden.
Auch wenn die Klinge scheinbar keine Verletzungen nach sich zog, mochte er die Frau nicht. Trotz seiner Abneigung würde er sie aber nicht rauswerfen, nicht so schnell und im Notfall wären innerhalb weniger Minuten zehn wehrhafte Soldaten hier.
Nachdem sie sich mit dem angegriffenen an einen Tisch setzte ließ er die Armbrust wieder sinken und versteckte sie hinter dem Thresen.
"Was denken sich den alle im Moment. Immer werden sofort die Waffen gezogen und ein gemetzel entsteht.", murmelte er vor sich hin. "Trenchard.", rief er nach hinten.
Wenige Augenblicke erschien ein Hüne von einem Mann. Gut zwei Köpfe größer als die meisten Anwesenden und auch doppelt so breit. Eine Narbe zog sich quer über sein kahlen Kopf und die Arme waren so breit wie ein Holzpfosten, seine Hände waren riesig und waren der Beweis jahrelanger nutzung von Waffen.
Über den einfachen Klamotten trug er eine lederne Schürze und hatte einen schweren Hammer geschultert. "Ja?", war seine Reaktion während er einen Blick durch den Raum warf.
"Mach im Notfall jedem der eine Waffe zieht klar dass ich das nicht mehr dulde!", sprach er laut genug damit es jeder hören konnte. Der Angesprochene machte sich auf den weg und suchte sich mit einem Humpen Bier einen Platz nahe der Theke.
Kurz nachdem er sich hingesetzt hatte erklang drei mal ein weit entferntes Signalhorn. Trenchard horchte auf und legte den Hammer auf den Tisch. Der Wirt blickte zu seinem Schild und seinem Schwert, das beides neben der Tür zur Küche hing.
"Es war noch weit entfernt.", erwiederte Trenchard auf die Blicke.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Fr Dez 03 2010, 05:34

Wind war zu vernehmen. Eine Brise zog vielerlei Wolken mit sich. Vaica stand draußen. Ein Gefühl. Ein Herzschlag. Ein Wesen im Tunnel. Abneigung empfing Vaica. Unlust zurückzugehen in die Höhle um sich eine weitere Seele zu holen. Nein, das war falsch. Nicht eine weitere Seele, sondern diese Seele. Kurz kehrte Vaica dem Licht den rücken, schaute noch einmal zurück, nur um erblicken zu können, wie sich der Entdeckte nicht weiter rühren mochte. „...Schwach...!“

Das Gras strich um des Untoten Füße. Unbekümmert ging es weiter. Eine Welt fernab aller Erinnerungen wurden wurde dem Wesen zu Teil. Der Anstieg war weniger von Bedeutung. Die Umgebung wurde geringfügig gemustert. Nichts. Beute war nicht zu finden. Keine Menschenseele befand sich dort. Nur dieser wandernde Körper.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Fr Dez 03 2010, 09:01

Cirian

Cirian verfolgte das Geschehen in der Taverne der zündende Punkt des ganzen war die Aussage der Frau, böse Geister vertreiben zu wollen. Kurz legte sich der Paladin seine Hand auf die Augen. Schon gleich wurde ihm bewusst wer wirklich alles der Bösen Gesinnung Diener war. Doch unterließ er es in diesem Moment Hand anzulegen, denn hier handelte es sich um einen besonderen Fall. Ein Rufhorn ertönte. Es war leise. Ebenso bestätigte es der Hüne. Dennoch stand er auf, und ohne das Mahl was ihm gedeckt wurde anzurühren verließ er wieder die Schenke. „Ich bin gleich wieder da.“ dabei ließ er alles zurück, was er im Kampf nicht gebrauchen konnte. Nur kurz hatte er in die Tasche gegriffen und das Buch wieder hervorgeholt, welches er in schnellen Handgriffen an dessen angestammten Platz befestigte. Schier bestätigend rasselte die mit dem einhacken des Relikts.
Draußen machten sich die Männer auf einen bevorstehenden Kampf bereit. Cirian setze zu drei schnellen Schritten an, breitete seinen weißen Schwingen aus und hob mit einem kräftigem Sprung vom Boden ab, unterstützt vom Schlagen der Flügel. Immer höher trieben ihn seine Flügel, bis er meinte eine Höhe erreicht zu haben aus der er die richtung des Rufhorns sehen konnte um zu erspähen was geschah.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Sa Dez 04 2010, 00:21

Als der Angriff gegen den Unbewaffneten ausgeführt wurde, hatte Syrus seine Waffe schon halb gezogen und sprang grade auf, doch er erkannte das hier keine weitere Kampfhandlung mehr geschehen würde. Einen Augenblick verharrte er noch in der Position und musterte die beiden Personen noch einmal. Mit einem Kopfschütteln ließ er sich wieder sinken.
Der Hüne mit dem Hammer war schon beeindruckend, aber Syrus wagte es sich selbst einzugestehen relativ sicher zu sein. Wenn er sich ruhig verhielt würde man ihn nicht weiter Aufmerksamkeit schenken.
Das ertönende Signalhorn ließ ihn aufhorchen. Was genau das Signal bedeutete wusste er nicht, aber Syrus bekam aus dem Augenwinkel mit, dass der Hüne seinen Hammer in Reichweite legte und der Blick des Wirtes zu dem Schwert und Schild glitt.
Innerlich wurde er unruhig, aber äußerlich blieb er ruhig. Syrus blieb in der Taverne, im gegensatz zu dem Paladin. Wenn die Ortsansässigen nur ihre Waffen bereit legten und nicht nach dem Signal ausschau hielten, brauchte er sich auch nicht weiter drum kümmern. Die Soldaten würden sich um alles weitere Kümmern.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Sa Dez 04 2010, 09:44

Sera Ensei sprang auf.
"Was war das?", fragte sie, wohl eher laut denkend, als an Ion gewand. "Komm mit, Freund, das sehen wir uns an!"
Sie zog Ion an der Hand nach draussen, dem Paladin durch die Tür folgend. Draussen sahen sie überrascht zu, wie sich dieser mit einigen wenigen Flügelschlägen in luftige Höhen brachte.
"Hier in den Bergen trifft man viele ungewöhnliche Personen.", stellte sie fest.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 05 2010, 01:13

Schnell überwanden die Untoten die Entfernung. Einer der Zombiewölfe wurde durch drei Bolzen langsamer, aber nur durch die Wucht der Treffer anstatt durch den Schaden am Kröper.
Ein großer Sprung des Zombiewolfes holte einen der mittleren Reiter vom Pferd. Blut spritzte und ein gurgelndes Geräusch war alles was von dem Reiter noch zu hören war.
Das Skelett schlug einen Haken und schnappte sich den rechten Reiter. Noch bevor dieser mit seinem Schwert zuschlagen konnte, hatten die Messerscharfen Klauen die Rüstung durchdrungen und tiefe Wunden im Oberkörper zurück gelassen.
Der zweite Zombiewolf hatte die Kehle eines Pferdes zerfetzt und schleifte einen schreienden Reiter am Unterschenkel hinter sich her.
Der Erschaffer hingegen hatte in seinem rasenden Zorn einen der höher gestellten angegriffen. Ohne weiteres wich Zavarir dem Schwertschlag aus und griff mit seiner kalten, untoten Hand in den Körper des Kriegers hinein. Es war genau auf Herzhöhe. Die Augen des Kriegers weiteten sich und Zavarir genoss für einen kurzen Augenblick die Bodenlose Angst, die in ihnen Stand, dann drückte er einem zu. Im nächsten Augenblick fiel der Krieger Tod vom Pferd.
Die Krieger hatten den Untoten nicht viel entgegenzusetzen. Der Kampf war ehr ein abschlachten, was Zavarir sichtlich genoss. Die beiden Zombiewesen fielen irgendwann in sich zusammen, sie hatten beide erheblichen Schaden genommen, aber genausoviel Schaden verursacht. Drei weitere Krieger waren durch sie gefallen.
Das Skelett hatte eine wahre Schlachtbank eröffnet. Zwei der Krieger lagen zerstückelt auf dem Boden.
Die beiden letzten Krieger hatten sich nebeneinander positioniert und hielten die Augen auf die Peiniger gerichtet. Der befehlshabende Offizier schien noch immer Mut zu haben. Kein Funke Angst war in seinen Augen zu erkennen. Der andere Krieger hingegen war sichtlich unruhig und man sah die Panik in seinem Gesicht.
"Ihr sterblichen.", zischelte er nach einigen Augenblicken. Bevor die Wurzel des Bösens hier fortfahren konnte wendete der Reiter sein Pferd und galoppierte den Weg zur Festung.
"Ihr werdet büßen, Kreatur!", spie der Ritter aus.
"Wenn ihr mir sagt was ich wissen will, sterbt ihr weniger qualvoll.", versprach die Kreatur. Mit seiner nächsten Geste und einem kurzen zischeln erstarrte der Ritter. Nur sein Gesicht konnte er noch bewegen. "Langsam werdet ihr jetzt vefaulen.", hauchte Zavarir dem Gefangenen zu, als er näher heran flog. "Wo sind wir?"
Nach einigen Augenblicken des Schweigens meinte man ein böses kichern zu hören. Ruckartig wurde der Ritter näher herunter gezogen. Das Pferd zerfiel dabei zu Staub.
Das Gesicht des Ritter war nahe dem des untoten Schlächters. Keine Handbreit fehlte bis zu dem schwarzen Schatten unter der Kapuze. Angstgeweitet schaute der Ritter in den Schatten und fing an zu Schreien.
Langsam wurde der unter der Kapuze versteckte Kopf vorgebeugt. Es schien fast als würden sich aus dem Schatten unter der Kapuze vier Tentakeln um den Kopf wickeln. Das Schreien verstummte wenig später und der Körper wurde fallen gelassen. In den Augen war kein Leben mehr zu erkennen.
Zavarir stand auf und schaute sich um. Die Temperatur schien weiter zu sinken. Eisige Kälte hüllte ihn ein. Eine Eisschicht bildete sich um ihm herum. Ein Wutschrei war zu vernehmen. Ein Schrei der jeden Mut aus allen lebenden Kreaturen weichen ließ.
Das Wissen des Ritters hatte sich Zavarir zu eigen gemacht. Die Geschichte, die politische Lage des Landes, das Wissen über das Spitzhorngebirge, persönliches und das Wissen über die Sturmfestung.
Langsam folgte er dem panisch fliehendem Reiter, der grade hinter einer Kurve verschwand. Das Skelett stürmte vorran und jagte den fliehenden
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 05 2010, 01:56

Vaica

Die Augen des Dunkelelfen verengten sich zu Schlitzen. Er hatte genau hören können wie das Wesen schwach sagte. "Die grauen Hexen sollen ihn vernichten!", flüsterte er.
Mit einem Nicken verschwand der nächste untergebene Dunkelelf. Ein kurzer Blick hinterher und die Lordklinge wandte sich ab. "Bericht der Klingenkönigin und stellt neue Wachen auf."

Draußen bewegte sich die gerüstete Gestalt scheinbar einsam dem Ende des Tals entgegen. Das Gefühl, das nicht weit vom Talrand entfernt weitere Beute wartete, machte sich immer mehr breit.

Cirian, Syrus, Ion

Die Soldaten hatten die Mauern besetzt und das Tor wurde grade geschlossen, als eine kleine Gruppe Reiter hinaus ritt. Zehn weitere Soldaten folgten und sicherten die Taverne. Die klenen Mauern würden einem Angriff nicht lange standhalten, aber doch lang genug um den Angreifern von der Burg aus genügend Verluste zuzufügen.
Der Blick des Paladins fiel sofort auf einen einsamen Reiter der in einen schnellen Trab auf die Festung zuhielt, gefolgt von einem scheinbar hektisch fliehenden Reiter der sich immer wieder nach hinten umguckte.Wenige Augenblicke später kam ein größeres Skelett in das Blickfeld des Paladins.
Man ließ die Gäste der Taverne noch genug freiheiten um sich draußen zu bewegen. Noch war kein Feind da und wenn doch, dann würden die Gäste mit anpacken um alles zu verteidigen.
Die Außergewöhnlichkeit des Paladins beachteten nur noch wenige, die meisten waren in Gedanken schon bei einer Horde von Angreifern.

In die Gäste der Taverne kam nun auch teilweise ein wenig Bewegung hinein. Einige verschwanden nach oben, nur um wenig später gerüstet wieder runter zu kommen, andere schnappten sich ihre Waffen und warteten auf die Befehle der Soldaten.
Es war üblich das die Soldaten bei einem Angriff das sagen hatten, nur der Wirt stand außerhalb der Befehlskette.

Zavarir

Je näher die Gestalt kam, desto mehr Details waren zu erkennen. Man konnte bewegung auf der Mauern ausmachen. Im selben Moment konnte der ehemalige Dämon eine Engelsgleiche Gestalt erkennen, die sich in die Lüfte hob.
Der panisch fliehende Reiter versuchte sein genauso panisches Pferd noch weiter anzutreiben. Das Skelett in seinem Rücken holte immer wieder auf.

Der erste Reiter erschien vor der Festung. Ein kurzer Bericht an die Reitergruppe und diese ritt schnell in die angegebene Richtung.

Die Reitergruppe die entgegenkam hatte vom ersten Reiter schon einen kurzen Bericht erhalten und machte sich nun bereit dem ersten Gegner entgegenzutretten.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 05 2010, 06:54

Cirian

Der Paladin sah die Strecke welche er zu überbrücken hatte. Eine Reiterschaft hatte sich schon auf den Weg gemacht dem Bösen sich entgegen zu setzen. Cirian würde die Ritter nicht alleine Kämpfen lassen, nicht wenn es um Wesen des Bösen ging. Die Höhe zunutze machend stürzte der heilige Krieger bewusst dem Boden entgegen, während seine Augen sich für einen kurzen Moment schlossen.
Antaros begann zu wiehern, helles Licht umschloss es. Langsam trabte es aus dem Stall. Befestigt wurde es nicht. Das hatte der Stahljunge beachtet. Auf dem Hof war einiges los, die Tore waren geschlossen. Zustimmend bestätigte das Reittier den Gedanken Cirians. Wie vom Blitz getroffen preschte es auf mal in die andere Richtung des Tumults. Einige riefen laut aus, als das Tier an ihnen vorbei raste. Doch ehe noch weiter reagiert werden konnte, verschwand es im Nichts.
Cirian befand sich nur noch wenige Meter über dem Boden. Aus dem Nichts erschien im Vollen lauf unter ihm Antaros. Es verlangsamte sogleich seinen Schritt, als es merkte schneller als der Paladin zu sein. Langsam griff der Geflügelte nach den Zügeln, dann setzte er sich ganz auf das Tier. Die Flügel erst leicht Angezogen, dann ganz angelegt. Dann preschte er hinter den anderen her, langsam auf sie anschließend. Im Windschatten ritten sie mit hinterher.
Das Reitergespann ließ zwischen sich eine Lücke entstehen durch diese der entgegenkommende Reiter hindurch.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 05 2010, 08:06

Ion schien der einzige zu sein, der die Macht des Paladins bewunderte. So sah er auch nicht, wie sich die Waffenbrüder Sera's näherten. Einer von ihnen war ein sehr großer Ork mit einer weißen Streitaxt quer über dem Rücken gespannt. Direkt neben ihm stand eine kleine Dunkelelfe mit einem weißen Langbogen und weißen Pfeilen. Der vierte, und letzte Waffenbruder war ein weiterer Mensch mit einem langen Speer mit weißen Stock und ebenso weißer Klinge.
Sera versuchte zwar Ion ihre Brüder und Schwester vorzustellen, doch dieser war bereits anderweitig abgelenkt.

Ion stand wieder auf der Wiese. Diesmal wusste er jedoch, dass das kleine Mädchen auf dem Hügel seine Schwester war. Sie winkte ihm eifrig zu. An ihrer Hand hielt sie einen kleinen Jungen, der star vor sich hin starrte.
'Bin ich das?', fragte Ion, doch da verdunkelte sich auch schon der Himmel über ihnen und tausende schwarze Schatten flogen über ihre Köpfe hinweg. Wie ein Schwarm Ungeziefer verschluckten sie die beiden Kinder.
Ion versuchte zu ihnen zu rennen, doch stattdessen entfernte er sich immer mehr von den Wiese, bis auch er von den Schatten verschluckt wurde.
Lange Zeit schwebte er in der Finsternis und hörte die gepeinigten Schreie der Toten.
Ion versuchte sich durch die Schatten hindurch zu kämpfen.
"Lasst mich...durch!", nuschelte er leise.
Plötzlich spürte er eine ungewöhnliche Wärme aus seinem Inneren strömen und in mitten der Finsternis flackerte ein leichtes Feuer auf.


Ion erwachte wieder und lag vor den vier Geisterjägern auf dem Boden.
"Was war denn das?", fragte Sera aufgebracht und half Ion wieder auf die Füsse.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 05 2010, 08:52

Syrus blieb ruhig sitzen, bis das ihm ein komisches Gefühl durch seine untoten Gebeine ging. Es war als würde eine kälte von seinem verrottendem Herzen ausgehen.
Mit einem ächzen Stand er auf und musste sich an der Tischkante festhalten. Angst packte ihn. Ein knistern war zu vernehmen, je mehr er sich konzentrierte. Ein schwaches helles grün flammte in seiner linken Hand auf. Es zog sich mit einem leisen zischen den Arm hoch und das kalte Gefühl verschwand. Das Licht zuckte über seinen ganzen Körper und im nächsten Augenblick war es weg.
Erleichtert streckte sich Syrus. Einerseits war er froh diese Angst los zu sein, andererseits war es das erste mal das er seit langer Zeit wieder etwas wie Angst verspürt hatte.
Sein nächster Gedanke galt dem auftauchen des Lichtes und dem damit verbundenen verschwinden des Lichtes. Mit einem Kopfschütteln machte er sich auf dem Weg nach draußen.
Vor der Taverne ging er durch das Tor der Taverne das grade geschlossen wurde. Jeden der ihn aufhalten wollte ignorierte er.
Vor dem Tor stürmte er los und sprang mit einer übernatürlichen Kraft auf einen höheren Fels von dem er die Straße von dem das Übel kam sehen konnte. Eigentlich hatte er damit gerechnet den Felsen hochklettern zu müssen, aber intuitiv war er in eins hochgesprungen. Verwirrt musterte er seine Beine, ein weiteres Kopf schütteln und Syrus schaute sich um
Das Skelett war beängstigend groß. Syrus war noch nie einem Necromanten oder einem anderen Untoten begegnet, auch wenn er eine Zeit lang versucht hatte Kontakt mit ihnen aufzunehmen. Sein Ziel war es gewesen Informationen über sein Zustand zu bekommen. Schon lange hatte er die Versuche aufgegeben. Jetzt allerdings wurden sie von einem Necromanten angegriffen. Wieviel Einfluss hat ein Herscher der Toten über mich?, fragte er sich insgeheim.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 05 2010, 11:16

Im ersten Moment, nachdem die Gestalt um die Kurve bog, packte ihn eine hasserfüllte Wut, aber er entdeckte beim näher kommen der Gestalt seinen Fehler. Der Engel war kein Engel sondern nur ein sterbliches Wesen mit Engelsflügeln. Ein Krieger des Lichts, so sah es zumindest aus.
Stoppend überlegte die Gestalt kurz. Es schien als hätte sich eine Übermacht ihm entgegengestellt. Erinnerungsfetzen blitzten vor seinen Augen auf. Ein großes Heer aus Klerikern, Paladinen, Engeln und anderen Kreaturen und Streitern des Lichts stürmte auf die Armee aus Zombies, Skeletten, Vampiren, verschiedenen Dämonen und Teufeln zu. Zauber vernichteten ganze hundertschaften beider Seiten. Gut und Böse trafen mit aller Kraft aufeinander. Es dauerte Stunden bis das sich herausstellte dass die Krieger des Guten einen Sieg davon trugen. Am Fuße des kleinen Berges lagen unzählige Knochen und Leichen. Teile des Schlachtfeldes standen in Flammen.
Wenig später erbebte die Festung durch den Dauerhaften beschoss der Belagerungsmaschinerie und der Zauber. "Halte sie auf, solange du kannst mächtigister aller aus meiner Brut.", waren die letzten Worte Urzas gewesen, bevor dieser sich mit Trasq und einigen Dämonen tiefer in die Wüste hineinbegeben hatte.
Tage später war die Festung vernichtet und der stolze Diener wurde von Paladinen und Engel gerichtet.

Wütend schrie die Gestalt auf. "Paladin!", spie die Gestalt das Wort hasserfüllt aus.
Leise zischelnd wob die Gestalt ein Zauber. Mit einem Finger deutete die Gestalt auf den Paladin.
"STIRB!", schrie es.
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Toddaeus
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Mo Dez 06 2010, 04:08

Cirian, Zavarir

Ohne weiteres ließen die Reiter dem Paladin eine Lücke um hindurch zureiten. Die beiden vordersten hatten schwere Lanzen in der Hand und die restlichen hatten Kurzbögen gespannt. Alle ritten sie auf das Skelett zu. Angst hatten sie alle, aber sie zeigten es nicht, den Hoffnung bestand! Ein Paladin war auf ihrer Seite und sie waren in der Überzahl.
Die Geste des Necromanten ließ alle ein wenig langsamer werden, fürchteten sie doch die Todeszauber der Necromanten

Syrus, Ion

Die Dunkelelfe wurde von den Soldaten bei der Taverne misstrauisch gemustert. Nach einer kleinen Diskussion gingen die Soldaten nciht näher auf sie ein. Sie nahmen an das die Überzahl ausreichen würde die Dunkelelfe außer gefecht zu setzen.
Als dann der düstere Begleiter des Paladins mit einem unmenschlichen Sprung auf dem höchsten Fels der näheren Umgebung landete staunten einige und andere schlugen direkt Schutzzeichen.
"Was seht ihr?", rief der Offizier ihm zu.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Mo Dez 06 2010, 04:58

Cirian

Das Reiten ging in schnellen Schüben weiter in Richtung des Feindes. Die Lücke nutzend stieß er laut und für alle verständlich seine Worte aus: "Seit gewappnet, unser Gegner ist böser Natur, doch zeigt keine Furcht. Ein Streiter Alexias steht euch zur Seite. Gemeinsam werden wir den Sieg ruhmreich davontragen. Fürchtet euch nicht!“ Mit tiefsten Vertrauen aus seinem Inneren kehrend, ließ er die mutbringenden Worte auf die Reiter einwirken. Dann preschte er einen weiteres Stück voraus. Der Kampf war unausweichlich. Das Herz schlug kräftig. „Bei den heiligen Kräften der Göttin Alexia, bei allem was mir beistehe, Syria, Klinge der Rechtschaffenheit, Vernichter des Bösen“ leise flüsterte er die Worte während er eine Hand auf dem Schwertgriff hielt, „...brenne alles Böse nieder und lasse es vergehen im Glanze deiner Reinheit! Für das Licht!“ In Eins zog er die Klinge aus ihrem Halfter und streckte sie dem immer naher kommenden Gegner entgegen. Gleißend weiß glänzte das Schwert und ließ einen feurig gleißende Flamme um das Schwertblatt tanzen.
Erst im letzten Moment verstand der Paladin die Geste des Gegners und dessen damit verbundenen Worte, was diese zu bedeuten hatten und mit was sie einher gingen. Schwarze Energie sammelte sich an der Fingerspitze des Widersachers und schoss in Form eines zackigen schwarzen Blitzes auf das Reitergespann zu. Wie ein lautes Reißen durchstieß dieser die Luft. In einem Gedanken rissen Cirian und Antaros nach links nahe des Abhangs. Die Schwingen des Paladins öffneten sich, fingen den Wind des Reitens auf und hoben den Streiter in die Lüfte. Sich der offenen Fläche jedoch nicht Nahe der anderen Reitern hingeben wollend, segelte er die flache Klippe entlang und versuchte die Aufmerksamkeit des magiewirkenden Untoten auf sich zu halten. "Heute, so wie in aller Zeit wird das Licht dem Bösen die Grenzen aufweisen. Gibt euch keiner falschen Hoffnung hin; euer Tod wird mein Verdienst sein!" Lodernd zog das Schwert einen hellen Schweif hinter sich her, während der Paladin in einem leichten Kreis auf den Untoten zuhielt. Antaros hingegen verlangsamte seinen Schritt und versuchte schnell zum Stehen zu kommen, ohne aber den im Rücken nahenden Reitern im Weg zu stehen.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Mo Dez 06 2010, 08:36

Ion sah dem anderen Fremden zu, wie er wie ein Grashüpfer auf einen hohen Fels sprang. Er wusste zwar nicht, wie er das zu verstehen hatte, doch er ahnte, dass der Mann dort oben und das, was sich ihnen näherte, irgendeine Verbindung zu ihm hatten. Vielleicht lag es einfach an den Toten. Tot. Ion spürte, dass sich etwas näherte, das viele Seelen wütend machte. Jemand, der die Toten so dermaßen verärgern konnte... Ion entschied für sich, dass er dieses Wesen stoppen musste. Oder zumindest den anderen dabei helfen. Doch für den Augenblick war er froh, dass sich der Paladin um ihn kümmern wollte.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Di Dez 07 2010, 07:53

Syrus wandte sich an den Offizier der ihn gefragt hatte, nicht nur weil er angesprochen wurde, sondern weil das Licht Cirians ihm in den Augen schmerzte.
"Der Paladin greift den Necromanten an.", erklärte er nur kurz. Ein mulmiges Gefühl machte sich ihn ihm breit. Sollte er eingreifen oder würde er die Kontrolle über sich selbst dann verlieren?
Viele Gedanken gingen durch seinen Kopf. Angst empfand er noch nie als Schwäche, aber doch als recht störend, grade wenn man sie schon lange nicht mehr gefühlt hatte.
Mit einem Satz landete Syrus am Fuße des Felsens. Ein weiteres mal überkam ihn ein komisches Gefühl, aber dieses mal wieder von dem Fremden ausgehend.
Syrus blieb stehen und musterte die Gruppe zu der die Frau gehörte. Einen Moment länger verweilte sein Blick auf dem Fremden.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Di Dez 07 2010, 08:15

Sein Zorn wuchs an. Der Paladin hatte seinen Angriff überlebt, genauso wie die restlichen Reiter. Sein Blick folgte dem fliegendem Paladin.
"Ihr werdet mich nicht noch einmal besiegen, Paladin.", schrie Zavarir. Realität und Erinnerungen gingen in eins über. Er sah die Horden seiner Untoten vernichtet am Boden liegen und den Paladin gefolgt von weiteren Kriegern des Lichts auf ihn zu stürmen.
Wutenbrannt wandte sich die Gestalt um. "Ihr werdet heute Siegen! Euer Tod wird noch kommen!", schrie es und floh. Während der Flucht suchte Zavarir verzweifelt nach einem weitere Skelett, aber es war nichts in Reichweite zu finden.
Stoppend wandte sich die Kreatur um. Der Haluzination war noch schlimmer, die Zahl der Paladin war gestiegen und Engel flogen nun auch mit. Mit grauem webte der Necromant einen Zauber. Ein Symbol wurde auf einen Stein geschrieben und dem Paladin entgegen geworfen. Ohne abzuwarten ob der Trick erfolg hatte floh er querfeldein.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   Di Dez 07 2010, 10:30

Zavarir, Cirian

Die Reiter blieben zurück. Der Zauber hatte sie zwar nicht getroffen aber sie fühlten sich plötzlich unheimlich schwach und alle hatten nun noch mehr Angst. Konnte nur ein Paladin sie alle retten?
Mit letzter Kraft zogen sie sich schnell zurück.
Das Skelett war nicht mehr zu sehen, somit wussten sie auch nicht ob hier noch ein Kampf mit einem Untoten stattfand oder nicht.

Ion, Syrus

Mit einem Nicken nahm der Offizier die Ereignisse zur Kenntnis. Ein fieses Grinsen huschte über seine Mundwinkel. Der Paladin würde es dem Necromanten zeigen.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 12 2010, 04:35

Cirian

Der Paladin verstand die Aussagen des Untoten nicht, war aber auch nicht daran bemessen diese Gedanken zu verstehen, sonder seiner Aufgabe gerecht zu werden, dem Bösen das Ende aufzuweisen und sie wieder in ihre schwarze Welt des Grauens und der Angst zu verbannen. Einzig die Vernichtung dieser Wesen zählte. "Ihr werdet mit nicht entkommen und eurer gerechten Strafe entfliehen!" Das Wesen stürmte davon, Cirian hinterher. Die strahlende vom Feuer der Rechtschaffenheit erfüllt Klinge schrie förmlich in Form ihrer Energien den Zorn über das Böse hinaus. Sie wollte es vernichten. Cirian schlug kräftig mit den Flügeln um wieder vom Boden weg zu kommen. Ein Stein wurde Geworfen. Sofort spürte der Paladin die negativen Energien, welche von diesem Wurfgeschoss ausgingen. In einem Schwung strich das Schwer durch die Luft hinterließ einen glühenden Schweif und ließ den Stein förmlich zu Staub zerfallen. Ohne es jedoch zu wissen entfesselten sich der Bannzauber auf dem Geschoss. Die Bewegungen des Paladins wurden Träge, verfielen fasst der Starre. Er segelte weiter in die Richtung.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 12 2010, 08:19

"Mein Bruder, du tropfst!", erwiederte der Ork und deutete auf den Boden. Eine Schwarze Lache hatte sich zu Ions Füssen gebildet und ein weiterer Tropfen durchbrach die Oberfläche. Verwirrt sahen alle auf Ions Arm. Schwarze Spuren rannen an seinem Arm hinab und ließen sich von der Haut und den Muskeln einen Weg vorschreiben. Ein weiterer Tropfen fiel.
"Was ist das?", fragte Sera und nahm Ions Arm. "Bist du verletzt?"
Sie suchte seinen Arm nach einer Wunde ab, konnte jedoch nichts entdecken. Ion war ebenso verwirrt wie alle anderen, spürte jedoch einen ungeheuren Hass in sich aufkeimen.
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BeitragThema: Re: Das Spitzhorngebirge   So Dez 12 2010, 13:42

Vaica schritt weiter über die Ebene. Überlegungen schickten sich an. Was mache ich hier? Wo bin ich hier? Weiter wurden die Füße einer nach dem anderen unermüdlich voreinander gesetzt. Es war still. Der Blick stieg zum Himmel hinauf. Wolken. Fast eine besondere Erkenntnis, die Tatsache zu benennen was gesehen wird. Die vorigen Gedanken wurden wieder beiseite geschoben, ungelöst, auf den Moment ihres neuen Erscheinens warten, vielleicht dann gelöst zu werden. „Für das Licht!“ Wie ein Echo halte der Ruf nach. Das Wesen wand den Kopf in Richtung des Ausrufs. Ein unmerkliches Lächeln kräuselte sich unter dem Helm und das warme Gefühl von Tod und Zerstörung breitete sich wie eine Woge aus wachsenden Schatten im Licht der unter gehenden Sonne aus. Eine Überlegung wurde angestellt. Eine leichte Wende nach links und der Weg wurde nun auf diese Weise weitergeführt. Etwas hatte die Aufmerksamkeit Vaicas auf sich ziehen wollen und so wurde dem Rufenden dieser Wunsch erfüllt. Schneller war der Gang nun, beschleunigend mit der wachsenden Gier nach Lebenden.
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Das Spitzhorngebirge
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